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Gartentipp Mai: Schädlinge im Garten bekämpfen

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    Gartentipp Mai: Schädlinge im Garten bekämpfen

    Liebe Community,

    wer kennt sie nicht: Die ungebetenen Gäste im Garten Doch wie können sie vertrieben werden?

    Wir haben hier einige Tipps für euch: Schädlinge im Garten: 5 Tipps für effektive Bekämpfung

    Denn von dieser Aufgabe bleibt leider kein Gärtner verschont, der seinen Garten liebt. Wer braucht schon abgefressene Pflanzen oder von unten angeknabbertes Gemüse? 🐛🐜🦗🐌 Wir zeigen dir, wie du Nacktschnecken, Blattläuse und andere ungewollte Gartenbewohner aus deinem Garten fernhältst. Und wie du den Schädlingsbefall mit vorbeugenden Maßnahmen eindämmst.

    Habt ihr weitere Tipps und Tricks? Was habt ihr schon alles probiert?

    Wir freuen uns auf eure Beiträge dazu!

    Euer 1-2-do.com Team

    Gegen Blattläuse verwenden wir eine 3 %-ige Ballistol-Lösung. Nach zwei Wochen nochmal gespritzt und das Problem ist gelöst. In unseren Hollerbäumen haben wir immer sehr viele Blattläuse, da erledigen allerdings die Larven des Marienkäfers die Arbeit.

    Maulwürfe dürfen bei uns im Garten bleiben, die Hügel kann man mit einem Rechen leicht wieder einebnen.

    Ameisenproblem haben wir nicht.

    Nacktschnecken bekämpfen wir bei extremen Befall mit Schneckenkorn. Weinbergschnecken und Tigerschnecken haben wir leider nicht.

    Unser einzig wirkliches Problem hatten wir jahrelang mit Wühlmäusen. Wir haben alles probiert: Lärm, Buttersäure, Karbidbeutel, Gift, Lebendfallen. Das einzige was wirklich geholfen hat waren Schuss- und Schlagfallen. Es tat uns zwar leid um die Tiere, aber die haben uns wirklich alles vernichtet.

    Kommentar


      Hallo Sylvia ,
      bis auf Wühlmäuse hatten wir auch schon alles an Ungeziefer. Getoppt letztes Jahr von Ratten

      Wir haben Schnecken mit Kaffeesatz vertreiben wollen den wir überall ins Gemüsebeet verstreut haben , aber es hat nix gebracht. Schneckenkorn wollte ich nicht machen da wir das Gemüse verzehren.
      Nur die Lebendhaltung von Hausschnecken und den Tigerschlegel hat was gebracht . Seitdem ist die spanische Nacktschnecke weitgehendst bei uns verschwunden.

      Blattläuse habe ich mal mit einer Jauchelösung (Brennnessel)versucht zu verjagen , welche auch kaum Wirkung gezeigt hat. Unsere Hibiskus Sträucher werden regelmäßig von Blattläusen befallen und jetzt gehe ich mit einen scharfen Strahl Wasser aus dem Gartenschlauch dran. Das hilft viel effektiver.

      Die Ratten haben wir nur mit Giftköder beikommen können. Vorbeugung wäre nix mehr an die Vögel verfüttern , denn auch an den Futterhäusern kommen sie dran . Oder die Häuser so aufstellen das die Ratten dort nicht dran kommen , aber das Vogelfutter was von den Vögeln raus geworfen wird würde schon reichen um Ratten anzulocken.
      Ich habe jetzt 4 Futterhäuser die mittig vom Boden einen Stihl haben und die Grundplatte so groß ist das die Ratten nicht vom Stihl über die Seite klettern können. Das reicht schon aus.

      Denn wer genug Vögel im Garten hat , der hat die besten Gartenhelfer gegen unliebsame Insekten.

      Kommentar


        Nach meiner Erfahrung hat man dann am wenigsten Probleme, wenn man den Nützlingen genug Raum gibt. Wenn man ein Gleichgewicht erzeugt, dann sind Schädlinge kaum ein Problem. Wir hatten allerdings letztes Jahr aus irgendeinem Grund in unserer Gegend kaum Marienkäfer. Das hat die Blattlaufpopulation unglaublich in die Höhe getrieben. Die haben ganze Säulenbäumchen vollständig geleert. Da half auch nur das Sprühen mit Seifenlauge (Hara) um das wieder einigermaßen in den Griff zu bekommen.

        Ansonsten versuche ich immer Lebensräume für die Nützlinge zu schaffen, dass hat bislang eigentlich gut funktioniert. Außer bei Ratten. Da unser Nachbar Bauer ist, leben dort auch schon immer Ratten. Und die lassen sich auch unser Hühnerfutter schmecken und nisten sich auch im Stall ein. Da bin ich mit meinem Latein am Ende und hab Giftköder besorgt.

        Bine - super dass Du den Tigerschlegel in den Garten gebracht hast. Die meisten wissen nicht, dass das ein Nützling Tigerschlegel ist und halten diesen für eine besonders eklige Nacktschnecke, was dessen Leben extrem verkürzt (das gleiche Schicksal erleiden auch die Spitzmäuse). Dabei ernährt er sich von anderen Nacktschnecken und sind eigentlich ein Segen für den Garten.

        Ameisen zu bekämpfen ist wie der Kampf gegen Windmühlen. Im Garten lasse ich diese einfach sein. Nur wenn diese im Haus sind, muss ich von meinen Chefinnen aus eingreifen. Gegen die Wühlmäuse helfen meine Kater (und die Katzen der Nachbarn). Ganz weg gehen tun sie nicht, aber der Schaden hält sich in Grenzen.

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          Viele Blattläuse haben wir nur an unserem Bauernjasmin, das hat uns aber in den letzten Jahren eine viele Marienkäferlarven beschert. Da waren dann die Läuse auch schnell wieder weg. Vor den Marienkäfern habe ich auch Ballistol verwendet, das klappt super.

          Schnecken werden von uns so gut wie möglich abgesammelt. Um die Hochbeete haben wir Lupferband und einen Hachschnitzelweg, irgendwie schaffen sie es dann aber trotzdem in die Beete...

          Ameisen bekämpfe ich nur in Wohnungsnähe oder wenn ein Bau in einem der Hochbeete gebaut wird (Wegen der Blattlauszucht, die die betreiben)

          Seit letztem Jahr haben wir Wühlmäuse im Garten. Die versuchen wir mit einem Vergrämungsmittel in den Griff zu bekommen, da wird sich dieses Jahr zeigen, ob es wirkt.
          Aktuell ist unser Garten aber so überschwemmt, dass ich glaube, das die jetzt langsam vertrieben oder untergegangen sein müssen.

          Ratten haben wir zum Glück nicht (oder nicht bewusst). Wahrscheinlich sind die Meisen, Kleiber, Amseln, Eichhörnchen (Die trauen sich inzwischen 2 Meter an uns ran), Turmfalken (Auf der Hotelruine nebenan) und Elstern schneller dabei, das Futter und die Ratten zu holen.

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            Zitat von Qu1n Beitrag anzeigen

            Bine - super dass Du den Tigerschnegel in den Garten gebracht hast. Die meisten wissen nicht, dass das ein Nützling Tigerschlegel ist und halten diesen für eine besonders eklige Nacktschnecke, was dessen Leben extrem verkürzt (das gleiche Schicksal erleiden auch die Spitzmäuse). Dabei ernährt er sich von anderen Nacktschnecken und sind eigentlich ein Segen für den Garten.
            Hallo Quin , ich liebe den Tigerschnegel . Der sieht so schön aus Ja leider wissen die wenigsten das er eigentlich ein Nützling ist und die Eier und Babyschnecken der anderen Schneckenarten fressen. Ebenso fressen sie selbst nur Welke Blätter und Laub und gehen nicht an frisches Grünzeug/Blumen dran.
            Ich denke er fühlt sich hier so wohl weil wie viel Kies und Steine im Garten haben wo er sich gerne versteckt.

            Als ich unseren Komposter umgesetzt habe , ist mir ein Nest von Spitzmäusen aufgefallen was ich natürlich erst mal gerettet habe.
            Gegen diese habe ich auch nix und können gerne bleiben. Hab sie dann in der Nähe des Komposters umgesiedelt-
            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Juli5 (12).jpg
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ID: 3912850

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              Wow - super! Das finde ich klasse! Ich bin begeistert und hoffe die Kleinen schaffen es!

              Gruß Quin

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                Hier noch ein ähnlicher Thread dazu:
                https://www.1-2-do.com/forum/fragen-...034-ungeziefer

                Kommentar


                  Blattläusen begegne ich mit einem scharfen Wasserstahl oder mit Seifenlauge. Momentan ist bei uns Land unter und es friert Nachts immer noch, da trauen sich bisher nur einige Nacktschnecken raus und ich sehe die Löcher von Wühlmäusen - aber da hoffe ich auf die Nachbarkatzen

                  Kommentar


                    Hat mir jemand einen Tipp gegen wurmige Kirschen?

                    - Spritzmittel (Neem?)
                    - Gelbtafeln?
                    - Feiner Gazestoff?

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                      Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                      Hat mir jemand einen Tipp gegen wurmige Kirschen?

                      - Spritzmittel (Neem?)
                      - Gelbtafeln?
                      - Feiner Gazestoff?
                      Amseln, Stare und andere fliegende Verbrecher
                      Ich habe es schon mal mit Neem probiert, Null Erfolg
                      Gelbtafeln? Die eierlegenden Fliegen sind farbenblind.
                      Gazestoff? Wie gross ist dein Baum? Bei Kleinen, mannshohen kannst du es probierern, ansonsten ist Kirschenkaufen auf dem Markt billiger.
                      Wenn du nicht massiv Gift einsetzen willst; Vergiss es. Traurig, aber wahr.

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                        Gelbtafeln helfen schon, du musst aber je nach Baumgröße recht viele aufhängen. Netze helfen natürlich auch. Macht man ja in den Obstanbaugebieten auch. Aber das ist, was die Kosten angeht je nach Baumgröße tatsächlich aufwendig. Allerdings ist das ja keine einmalige Ausgabe. Und die Kosten sind im Hobbygarten ja immer ein Argument. Quasi alles was man beim Discounter an Obst und Gemüse kaufen kann ist im Prinzip günstiger als ich es herstellen kann. Hindert mich dennoch nicht es zu tun, weil ich es eben erzeugt habe.

                        LG Quin

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