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Fehlerteufel, Schusseligkeit, Konzentration in der Werkstatt......wie geht Ihr damit um?

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    In der Art ist mir auch schonmal was passiert. Ich hatte Titanzinkbleche miteinander zu verbinden. Dazu habe ich die Bleche mit Gripzangen fixiert und dann an der Körnung durchbohrt, um sie anschließend zusammenzupoppen.
    Nachdem ich alles schon weggeräumt hatte ( in die Kellerwerkstatt ), ist mir aufgefallen, daß ich vergessen hatte, einen Niet zu setzen. Ich hab nur den Schrauber geholt ( die Baustelle war im Vorgarten ), die Bleche mit der Hand zusammengehalten und angefangen zu bohren.

    Der Bohrer ist abgebrochen und mir mit hoher Drehzahl durch den Daumennagel, den Knochen und wieder raus. Ein Gefühl wie Weihnachten und Sylvester zusammen.

    Die Reinigung des kompletten (!) Wundkanals durch den Arzt war ein weiteres Highlight.

    Seitdem achte ich immer darauf, mit den Fingern nicht mehr in die Nähe von Bohrern, Fräsköpfen u. ä. zu kommen. Das ist eine Erfahrung, die man nicht vergisst...

    Bis dahin habe ich auch erheblich mehr Vorsicht walten lassen, wenn ich mit wirklich gefährlichen Werkzeugen wie Kreissäge, Flex oder Oberfräse gearbeitet habe. Ein Akkuschrauber gehörte vermeintlich nicht zu den gefährlicheren Werkzeugen.

    Learning by doing...

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      Wir haben in der Küche Leuchten bei denen der Glasschirm auf dem Leuchtmittel vergossen ist
      (Paulmann Decopipe schräg)

      Weil diese Leuchten incl. satinierter Glasröhre recht teuer sind, habe ich die Glasröhre vorsichtig entfernt
      und an einem Standardleuchtmittel befestigen wollen.

      Die mühevoll entfernte Glasröhre auf der Werkzeugschublade abgelegt,
      aufgestanden um das Leuchtmittel zu holen,
      Werkzeugschublade mit Schwung zu (die Macht der Gewohnheit)
      und rumms war die Glasröhre zerdeppert.

      Dann alles schön sauber gemacht und brav das Leuchtmittel bestellt.

      ------------------------------------

      Etwas Off Topic:

      Zum Hauskauf hab ich von der Paten-Tante einen handgeschmiedeten Spaten bekommen.
      Heuer ging der Stiel kaputt und ich wollte das Metall nicht wegschmeißen, dazu war mir das Teil zu schade.

      Dachte ich entferne einfach die Bolzen, ziehe den Stiel raus und mache einen neuen Eschestiel rein.
      => Max 30 Minuten.
      Falsch gedacht: Ich weiß nicht wie viele Abende und wie viele Stunden ich versucht habe den Stiel raus zu bekommen.
      Kippeln, bohren, Schraube rein, Hebeln - nichts funktioniert.
      Es war, als wäre das Metall um den Stiel geschmiedet worden und jede Unebenheit hält den Stiel noch ein Stück mehr fest.

      Über's Feuer legen wollte ich nicht, weil dann das Metall bestimmt seine Eigenschaft verändert hätte.
      Final habe ich das restliche Holz mit Wasser aufquellen und wieder trocknen lassen und dann ging es endlich raus.

      Und jetzt passt der Eschestiel natürlich auch nicht, wie beim Spaten aus dem Baumarkt.
      Da bin ich noch dabei, den passend zu machen.

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        StepeWirschmann ich kann mich an einen Beitrag auf Facebook von letzter oder vorletzter Woche erinnern, mit Foto vom Spaten in einer Heimwerker Gruppe. Sag nicht, dass Du das warst. 😁

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          Oh ja das kenne ich auch, man nimmt sich vor richtig viel zu schaffen und dann geht es los. Fünf mal geschnitten und immer noch zu kurz. Bohrer bricht ab. Beim Handschrauben rutscht man ab und zack in die Hand. Ach das schneide ich kurz so ab.... am besten mit den Cutter........ Ich glaub ich mach Feierabend.

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            Ich habe mir angewöhnt wenn es schlecht läuft Feierabend zu machen, allerdings klappt das nicht immer weil man ja unbedingt fertig werden muss/ will.
            Meiner Meinung nach ist die beste Unfallverhütung Ordnung und nicht müde/ unkonzentriert zu arbeiten und ganz wichtig Zeit nehmen!

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              Tja, das mit der Ordnung ist bei manchen Projekten einfach nicht machbar......ich habe ja gerne eine saubere Werkstatt, aber bei Großprojekten, bei denen ich eigentlich alle Werkzeuge auf einmal brauche, kann ich nicht jedesmal alles wegräumen (jaja...kann schon, aber will nicht).

              Lediglich den ganzen Holzstaub und die Späne sauge ich nach jedem (oder zumindest fast) Tag weg.

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                Zitat von Rookie Beitrag anzeigen
                StepeWirschmann ich kann mich an einen Beitrag auf Facebook von letzter oder vorletzter Woche erinnern, mit Foto vom Spaten in einer Heimwerker Gruppe. Sag nicht, dass Du das warst. 😁
                Nein, zum Glück nicht. Ihr seid die Einzigen mit denen ich das Desaster teile.

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                  Zitat von StepeWirschmann Beitrag anzeigen

                  Nein, zum Glück nicht. Ihr seid die Einzigen mit denen ich das Desaster teile.

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                    Holzpaul

                    Hab mir das von Dir verlinkte Begleitheft der BG mal ausgedruckt. Vielen Dank für den Hinweis . Werde da mal durchschmökern.

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                      Ich weiß zwar, dass angeblich Ordnung das halbe Leben ist, aber Chaos ist das Ganze....

                      Es hängt viel auch mit dem Wohlfühlfaktor zusammen, auch im größten vermeintlichen Chaos kann man ordentlich arbeiten... Aber dafür arbeite nur ich dort...
                      In der Garage versuche ich auch immer Ordnung zu halten, und draußen verbläst eh der Wind den Staub

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                        Mein Bruder hat eine alte, um 1890 gebaute Getreidemühle gepachtet. Als ich gestern dort war, habe ich an einer Wand ein Schild mit "Anleitung zur Ersten Hilfe bei Unfällen" in altdeutscher Schrift von 1931 entdeckt. Passt irgendwie zu diesem Thread, oder

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                          Schmunzeln musste ich in der alten Mühle auch über ein altes Telefon auf einem Schreibboard, auf dem die drei wichtigsten "Notfall"-Telefonnummern standen 😁

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                            Im Notfall als erstes die Kreissparkasse anrufen.

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                              Zitat von 3radfahrer Beitrag anzeigen
                              Im Notfall als erstes die Kreissparkasse anrufen.
                              Schließlich ist bzgl. der Notfallhilfe wichtig zu wissen, wie hoch die Lebensversicherung ist

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