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kleine Fräse für Schwiegertochter-Anfänger

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    kleine Fräse für Schwiegertochter-Anfänger

    Hallo
    unsere Schwiegertochter hatte zum Geburtstag eine Dekupiersäge Scheppach bekommen und zu Weihnachten wünschte sie sich von uns einen Gutschein für einElektrogerät als Zubehör. Nun hat sie sich für eine kleine Fräse entschieden. Mein Sohn will ihr keine Oberfräse überlassen und daher haben wir nach einfacher zu bedienenden Geräten gesucht. Beratung im Fachhandel ist leider momentan wegen dem Lockdown nicht möglich, daher meine Frage

    Sie möchte
    Kanten runden und kleine Nuten machen, momentan hat sie die Teelichtbauwelle und hat mir ganz begeistert Bilder von pinterest gezeigt, die so ähnlich sind wie die Teelichter von Harry und Krusse

    Nach einem Abend suchen haben wir mehrere interessante Möglichkeiten gefunden und bräuchten Beratung

    Billigangebot aus China Holzschneider ca 30 €, gibt es in unterschiedlichen Qualitäten, aber eigentlich sind alle gleich, sieht etwas windig aus

    Makita Kachel-Router, ca 66 €, soll einfach zu bedienen sein und mit 30.000 umdrehungen auch kräftig

    und was mir besonders gefällt, aber auch mit Abstand das teuerste ist
    Bosch Kantenfräse GFK 12V-8 professionell, geht mit Akku, 13000 Umdrehungen, nicht regelbar, wäre mein Favorit für Anfänger, aber auch sehr teuer, einen Akku könnte ich von meinen im Notfall abgeben, wir wohnen ja ganz nah

    die Videos bei Youtube zeigen immer nur Kantenbearbeitung oder Nuten in große Platten, wäre mit der Bosch GFK auch Nuten in Teelichthalter möglich?
    Nachteil: keine Absaugung möglich

    Wir beide sind etwas ratlos, viel wird das Gerät nicht benutzt werden. Ich selbst habe eine Oberfräse von Makita, aber die darf ich ihr nicht geben, da ist mein Sohn dagegen. Sie soll etwas eigenes bekommen, aber möglichst idiotensicher zu bedienen.

    Ich hoffe Ihr könnt uns helfen

    Katsu Kantenfräse wäre mein Vorschlag. Klein, leicht, handlich und gut zu führen.
    Ebenso auch alle baugleichen Modell wie Makita etc.
    Preislich mit einem Korb ab 35€ -45€
    Zuletzt geändert von –; 04.01.2021, 19:40.

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      Die genannten Geräte gehören genau genommen alle zur Kategorie Oberfräse.
      Eine "ungefährliche" oder gar "idiotensichere" Oberfräse gibt es nicht.
      An der Oberfräse werden Fräser eingesetzt, die messerscharfe Schneiden haben und sich dann mit ca. 28000 Umdrehungen pro Minute drehen.
      Per se gehört die Oberfräse damit genauso wie z.b. eine Kreissäge oder Flex zu den "gefährlicheren" Werkzeugen, wo Unachtsamkeiten und Bedienfehler schnell zu schlimmen Verletzungen führen können.

      ​​​​​​Zumindest etwas mehr Sicherheit bietet der Kauf eines Markenprodukts.
      So einer Billig-Oberfräse aus China für 20 Euro würde ich nicht weiter trauen als ich sie werfen könnte.
      Auch die eingesetzten Fräser sollten nicht gerade von der billigsten Sorte sein.

      Evtl. kann sie den Umgang mit so einer Oberfräse mal (heimlich) mit deiner Makita ausprobieren.
      Oder so was wie einen VHS-Kurs zum Thema Holzbearbeitung vorab besuchen.
      Beim Umgang mit einer Oberfräse gibt es gewisse Grundregeln einzuhalten, die besser vorher eingeübt werden.

      Ansonsten bliebe noch die Minaturvariante ala Dremel, Proxon... mit Fräskorbaufsatz.
      Zuletzt geändert von –; 04.01.2021, 19:19.

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        Parkside hatte doch vor nicht allzu langer Zeit eine Oberfräse beworben, die einen guten Eindruck machte. Ich glaube Krusse hat sich das Ding geholt. Die ist zwar etwas größer, als eine der aufgeführten Kantenfräsen, aber ich halte die eigentlich sogar für Anfänger besser geeignet. Höheres Eigengewicht und ein Tauchkorb sind meiner Meinung nach sicherer zu handhaben.

        Kommentar


          chief richtig ich hab die Parkside und auch die kleine Rt700 vom Makita welche baugleich mit der Katsu sein soll. Ich nutze die kleine Makita für die Freihand- Kantenbearbeitung sehr gerne. Die Parkside habe ich in meinem kleinen Frästisch fest montiert. Habe inzwischen die Federn raus genommen, damit Sie leichter in der Höhe verstellbar ist. Leider musste ich die Federn dafür mit einem Seitenschneider raus schneiden da eine Befestigung Schraube sich nicht lösen ließ. Ist bei dem Preis aber verschmerzbar gewesen das Sie jetzt nur noch Stationär verwendet werden kann.

          Als Anfänger würde ich die Fräse aber auch nur empfehlen wenn Sie fest eingebaut wird. Bzw. Zum üben würde ich erstmal mit der kleinen Makita/ Katsu anfangen.

          Eine Freundin von mir hat sich als erste Fräse auch die Parkside geholt und Sie liegt mehr oder weniger im Schrank da Sie Ihr zu groß ist, bzw. Der Respekt vor der Maschine ziemlich groß ist.

          Aber im Ganzen ist die Parkside auf jeden Fall Ihr Geld wert.
          Und das aus meinem Munde der nie wieder Billiggeräte kaufen wollte.

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            Die Parkside möchten wir nicht, meine Schwiegertochter ist auch zierlich, etwas leichter wäre besser. Über die Gefahren einer Oberfräse sind wir uns im klaren, daher tendiere ich etwas zu der Bosch.

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              Dann solltest Du vielleicht die Kantenfräse von Parkside in Erwägung ziehen. Rookie hat sie getestet. Guckst Du:

              https://www.youtube.com/watch?v=wVPuzNODSS0

              Kommentar


                Leute, so eine Fräse ist was man sich eher für die nächsten 20 Jahre kauft. Und so teuer sind die kleinen Fräsen auch nicht, als dass man zu Parkside greifen muss.man will was ordentliches, das nicht zu groß ist. Und da sind die Bosch oder die Makita super. Die blaue Bosch Akkufräse ist super!

                Kommentar


                  Und in der Aufzählung die teuerste und der Akku wäre dann eine Leihgabe. So gut die GKF ist, so ist sie hier vielleicht mal nicht die erste Wahl. Und wer weiß, ob die Schwiegertochter des TE überhaupt am Fräsen den rechten Spaß findet. Zum ersten Rantasten und ausprobieren darf es meiner Meinung nach auch was günstiges sein. Upgrade geht immer noch.

                  Kommentar


                    Die Bosch ist schon mal eine Kantenfräse. Mehr nicht. Es gibt zwar Leute, die sie für mehr missbrauchen, dafür ist sie jedoch nicht gemacht.
                    Die Parkside schlägt in dieselbe Kerbe.

                    Die Makita kannst Du getrost in die Ecke stellen, da sie schlicht und ergreifend keine Drehzahlregelung hat und je nach verwendetem Fräser kann das böse enden.

                    Die vorgeschlagene Katsu wäre auch meine erste Wahl. Es gibt ein Set mit drei Körben für um die 90€. Da ist dann egal, ob Katsu, Anesty oder von Haus auf dem Modell steht, sie fallen alle vom selben Band. Drehzahlregelung natürlich inklusive.

                    Über die 18V Variante der Katsu habe ich mal ein Video gemacht. Einfach auf YouTube nach "Katsu 18V Trimmer" suchen.

                    Ich habe bei mir eine Triton mit 2400 Watt im Tisch und benutze händisch für alles andere die Katsu. Sie ist auch schön leicht und handlich. Trotzdem muss man sich der Benutzung einer Oberfräse bewusst sein und ungefähr wissen, welche Gefahren bei nicht sachgemäßer Benutzung auf einen zukommen können.

                    Kauft ihr einfach noch das Buch "Handbuch Oberfräse" von Guido Henn dazu, damit sie einen guten Start hat.
                    ​​​​​​

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                      Ich hab ebenfalls die kleine Makita und für gröbere Arbeiten ne POF.
                      Wenn die OF nur zum Kantenfräsen sein soll, dann ist die Makita perfekt. Sie kommt mit viel Zubehör daher. Einziger Nachteil ist das Ein- und Ausschalten. Läßt man die Maschine los läuft sie weiter. Alternativ dazu gibt es aber auch noch die sehr handliche GKF von Bosch.
                      Meiner Meinung nach ist das Bedienen von Maschinen keine Frage der körperlichen Konstitution, wenn es um Handmaschinen geht. Es ist eher eine Frage des sicheren Umgangs.

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                        Rainerle ich muss Dir leider widersprechen, natürlich ist die Parkside keine Fräse für die nächsten zwanzig Jahre das ist klar, aber für ein Preis von unter 30 Euro bekommt man mehrere Geräte für das gleiche Geld, als wenn ich ein Hochpreisiges Markengerät kaufe. Was die Verarbeitung angeht und Arbeitsqualität ist erst mal dahingestellt. Mit der Parkside kann man trotz des günstigen Preises recht gute Ergebnisse erzielen. Natürlich muss dem Käufer klar sein das gewisse Abstriche gemacht werden müssen, wie zum Beispiel Höhenverstellung durch den Tisch. Irgendwoher kommt ja der Preisunterschied. Ich habe die Parkside in meinem kleinen Tisch drin, und dort wird Sie wohl auch bleiben, dafür ist Sie allemal ausreichend. Ich finde gerade für Leute die nicht soviel Geld zur Verfügung haben ist Sie eine Preisgünstige Alternative denn nicht jeder kann mal eben 100 - 500 Euro für eine Markenfräse ausgeben.

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                          Ich würde auch die Katsu empfehlen, mit zumindest 2 Körben, und die regelbare nehmen, die ganz billige kennt nur an oder aus. Habe die Katsu selbst andauernd in Verwendung, läuft super

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                            Ich schließe mich da den meisten Vorrednern mal an. Katsu oder wie sie auch immer heißt und unter welchem Namen sie auch immer vertrieben wird, ist die umgelabelte Makita RT0700. Die gibts in teuer von Makita und eben auch als "noname" von Katsu und Konsorten. Die hat für ~80,- Euro (habe ich damals bezahlt) 3 (!) Körbe dabei und eignet sich auch als Einbauvariante für den kleinen Oberfräsentisch (stationär). Dazu gibt es reichlich Videos und Beschreibungen im Netz. Damit hat man für kleines Geld was ordentliches (auch für die nächsten 20 Jahre) und kann sowohl kleine Sachen wie Kantenfräsen, als auch "große" Sachen wie Nuten etc. einbringen.
                            Ich selbst bin mit der Fräse 100%ig zufrieden. Klein, leicht, einfachst zu bedienen, reichlich Leistung für wenig Geld, zuverlässig, was will man noch mehr?
                            Als feste Einbauvariante habe ich dann noch die grüne BOSCH Oberfräse verbaut, wobei mir auch die "läppischen" 1200 Watt der kleinen POF vollkommen ausreichen. Vielleicht bräuchte ich für Bongossi-Bearbeitung was anderes, aber Kiefer, Fichte-Tanne, Douglasie und Eiche gingen bislang ganz ordentlich damit

                            Im übrigen: Gefährlich sind grundsätzlich alle Arten von Werkzeugen. Ein schön scharfes Messer in der Küche oder ein Stechbeitel in der Werkstatt können auch böse Verletzungen verursachen. Grundsätzlich sollte man (Frau, divers) schon immer etwas Obacht geben beim Umgang mit Dingen des Alltags...

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                              Zitat von chief Beitrag anzeigen
                              Dann solltest Du vielleicht die Kantenfräse von Parkside in Erwägung ziehen. Rookie hat sie getestet. Guckst Du:

                              https://www.youtube.com/watch?v=wVPuzNODSS0
                              steht eigentlich nicht zur Diskussion, da sie nirgendwo zu haben ist

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