Zaun als Beetbegrenzung

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Öffentliche Wertung

Wir hatten bislang als Beetbegrenzung eine Buchsbaumhecke. Leider wurde diese letztes Jahr großflächig vom Buchbaumzünsler befallen. Somit mussten wir diese raus schmeißen. Nun fehlte es an einer Beetbegrenzung. Denn so ein kahler Übergang sah absolut nicht einladend aus.
Die Idee kam, aus Europaletten einen Zaun zu zimmern. Die Paletten hatte ich kostenfrei von einem Bekannten bekommen. Da sie aber auch schon einige Gebrauchsspuren haben, konnten sie entweder im Garten verbaut oder nur noch verbrannt werden. Verbrennen kann man das Holz später immer noch...

Los geht's - Schritt für Schritt

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Planung und Material

Der Zaun soll die Buchsbaumhecke ersetzen. Auf den Bildern ist der kahle trostlose Übergang von Rasen zum Beet zu erkennen. Als Material kam, wie gesagt, kostenfreies Palettenholz zum Einsatz. Für Schrauben und Nägel kommen max. 5€ dazu.

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Entkernen der Paletten

Zuerst mussten die Paletten entkernt werden. Mit Brecheisen und Hammer habe ich vorsichtig versucht, die Bretter von den Klötzern zu lösen. Das ist Strafarbeit, aber ich habe es überstanden.

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Sägen der Konturen

Die Paletten haben wir, bis auf eine, so gesägt, dass wir sie auf zwei Zaunteile aufteilen konnten. So haben wir aus einer Palette 1,6m Zaun gebaut. Insgesamt mussten drei Paletten dran glauben, wobei eine, wie gesagt, nicht halbiert wurde, weil an dieser Stelle der der Zaun höher sein sollte.
Die Bretter haben wir so gesägt, dass eine Skyline aus Häusern zu sehen ist. Verschiedene Formen sollen eine optische Abwechslung bringen. Der Optik wegen haben wir in einige Bretter mit einem Forstnerbohrer jeweils ein Loch gebohrt. Das lockert das Ganze noch etwas auf.

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Zusammenfügen und aufstellen der Zaunteile

Da der Zaun um den Baum herum geführt werden sollte, haben wir uns entschieden, diesen einfach nur hinzustellen und nicht explizit zu befestigen. Die Zaunteile sind auch um die Ecke miteinander verschraubt, wodurch sie sich gegenseitig halten. Darunter haben wir Ziegelsteine gelegt, damit das Holz nicht in der Erde steht. So steht der Zaun erstaunlich stabil. Das höhere Zaunteil hingegen steht alleine, sodass dieses extra befestigt werden muss. Dazu später mehr...

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Zwangspause

... denn dann kam der Schnee. Die Häuser am Zaun haben eine schöne Mütze bekommen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich dafür einen extra Arbeitsschritt spendiere. Also: Wenn das jemand nachbauen möchte, muss an dieser Stelle vor dem Weiterbau auf einen schneereichen Winter gewartet werden :-)

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Aufstellen des letzten Zaunteils

Das letzte Teil habe ich mit Locheisen direkt an den angrenzenden Maschendrahtzaun geschraubt. Ich habe extra längere Locheisen genommen, damit der Maschendrahtzaun nicht zu punktuell belastet wird. Von der Nachbarin gab es vorher natürlich eine Genehmigung ;-)

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Die Häuser bekommen ein Dach

Nun kommen Nägel zum Einsatz und ich habe die Rester des Palettenholzes als Dach verwendet. Dazu habe ich diese meistens der Breite nach halbiert und entsprechend so gesägt, dass diese einigermaßen aneinander passten. Mit Stichsäge, aber auch mit der Deko, weil diese ein wenig mehr als 45° Neigung kann, wenn auch nicht viel mehr. So haben zumindest einige Häuschen ein Dach bekommen. Manche bereits sehr mitgenommene Brettchen habe ich extra so gelassen, damit nicht jedes Dach gleich aussieht. In der Welt haben die Häuser auch unterschiedliche Dächer.

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Kleine optische Ergänzung

Zum Abschluss habe ich in meiner Metall-Restekiste gekramt und dort Rohre gefunden, die genau in die Löcher der Häuser am Zaun passten. Die angeschweißten Teile habe ich abgesägt und die kurzen Rohre jeweils der Länge nach halbiert. Ordentlich die Grate abfeilen nicht vergessen. Diese habe ich nun mit etwas Acryl in die Löcher als Fenster geklebt. Ich ein kleines Extra, welches sicher kein anderer Zaun hat.

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Fertig

Nun ist der Zaun fertig. Das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen, wenn man bedenkt, dass es aus alten teilweise beschädigten Paletten entstanden ist und somit so gut wie nichts gekostet hat. Auf jeden Fall sieht es sehr viel besser aus als vorher.


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