Wetterstein oder unsmarte Wetterstation

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Öffentliche Wertung

Als ich die Materialien der aktuellen Heimwerker-Herausforderung las, hatte ich gleich eine Idee. Meine Frau hatte für mich mal eine „Wetterstation“ auf einen großen Granitstein gemalt, was leider sehr schnell abgewaschen wurde. So dachte ich mir: „Baust du eben mal eine Neue für sie, sie hat sowieso gleich Geburtstag“... So war die Idee geboren. Da ich gerade einen Schuppen baue, habe ich einiges an Holzverschnitt bei mir herum liegen. Somit hat mich das Projekt, außer ein wenig Zeit, so gut wie nichts gekostet. Strom und ein bisschen Lasur etc. lasse ich mal außen vor.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Materialien für den "Körper"

Wie bereits geschrieben, habe ich ausschließlich Holz-Reste verwendet. Für Stein und Rohr finde ich dann schon noch was. Für die Tafel war es mir wichtig, dass ich Feder-Nut-Bretter nehme, damit sich das Holz nicht zu sehr verziehen kann (hoffe ich zumindest). Die Größe der Tafel sollte mindestens A4-Größe haben. Noch ein Restholz für die Seitenverkleidung, Lattenreste für das Dach und schon konnte es losgehen.

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Hobeln der Bretter für die Grundplatte

Die Feder-Nut-Bretter sind von beiden Seiten mit Palisander-Lasur gestrichen. Ich habe die Sichtseite wieder abgehobelt. Problem ist lediglich, dass dadurch Streifen entstehen. Ich habe nur einen Handhobel, welcher nicht breit genug für das Brett ist. Als Anschlag am Tisch habe ich einfach ein anderes Restholz mit einer Zwinge eingeklemmt. So konnte mein Brett nicht wandern.

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Bauen der Grundplatte für die Tafel

Die Feder-Nut-Bretter habe ich mit einer Z-Konstruktion miteinander verbunden. Das Z ist klassisch wie bei einer Tür. Davon habe ich beim Schuppen ja schon mehrere gebaut. Meine Frau konnte somit auch so gar nichts damit anfangen, weil sie eben in Richtung einer Tür gedacht hat. Also bleibt ja ein Überraschungseffekt. Sie weiß zwar, dass ich etwas für sie baue, aber nicht, was.

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Sägen der Grundform

Nun habe ich die Grundform mit einer Mini-HKS ausgesägt. Dazu habe ich mir frei Schnauze ein A4-Blatt drauf gelegt und entsprechend der Optik von allen Seiten angezeichnet. Nach dem Kürzen der Seiten habe ich noch eine Dachschräge angezeichnet und gesägt. Das Schild soll ein keines Dach aus Dachlatten bekommen.

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Das Dach

Als Dach habe ich Reste von Dachlatten verwendet, die ich mit passenden Winkel eingekürzt und von oben drauf geschraubt habe. Die Latten sind ebenfalls bereits farblich behandelt. So musste ich nur noch die Schnittkanten nachstreichen. Anschließend mit einem Schwingschleifer noch ein bisschen geschliffen. Aber übertrieben habe ich es nicht. Man hätte die Oberfläche sicherlich um einiges Glatter bekommen können, aber so sieht es auch ein bisschen rustikal aus :-)

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Seitenverkleidung

An der Seite sollte noch eine Verkleidung dran, um die Optik ein bisschen aufzulockern. So konnte ich auch gleich mal ein bisschen mit der neuen Deku üben. Also ein Reststück vom Schuppenbau gesucht und ran an die Säge. Anschließend noch eine farbliche Behandlung und gut ist.

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Der Text

Die Tafel soll natürlich die Erläuterungen der unterschiedlichen Zustände des Steines enthalten. Ich habe mich dafür entschieden, die Texte mit einem Lötkolben einzubrennen. Am PC habe ich mir auf A4 eine Vorlage geschrieben. Diese habe ich mit Kohlepapier auf das Holz übertragen und mit dem Lötkolben dann eingebrannt. Das Einbrennen hat etwa zwei Stunden gedauert (überschlagen). Später kam dann noch mein Sohn dazu und hat einen Schmetterling dazu gemalt, den ich dann mit übernommen habe.

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Farbliche Behandlung

Um das Holz ein wenig zu schützen, wurde es zuerst mit einer Grundierung und anschließend mit Klarlack behandelt.

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Stein und Rohr

Bis jetzt sind die geforderten Materialien Stein und Rohr noch nicht zu Einsatz gekommen. Dies soll sich nun ändern. Na klar benötigt diese Wetterstation einen Stein, welcher angehangen werden soll. Steine haben wir auf unserem Grundstück genug. Der war schnell gefunden. Bei einem passenden Rohr war es schon schwieriger. Auf dem Schrottplatz habe ich ein paar Kandidaten gefunden. Aber irgendwie wollte mir keiner so richtig davon gefallen. Kurz bevor ich dann tatsächlich eins davon anschrauben wollte, habe ich mich bei mir nochmal umgeschaut und die Lösung gefunden. Ein kleines Plastikröhrchen, welches eigentlich mal als Verbindungstück einer Teleskopstange diente. Das Gute daran: Eine Seite hat einen Anschlag mit einem kleineren Loch, in dem ich direkt eine Schraube, gestützt von einer Unterlegscheibe, durchführen konnte und so das Röhrchen anschrauben kann. Eigentlich genau das, was ich brauchte. Zum Aufhängen des Steines habe ich zuerst den Stein mit einem Draht umwickelt. Dann habe ich in meinem Bestand eine alte Kette gefunden, welche sich ebenfalls perfekt für die Wetterstation eignet.

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Abschluss

Nach der Übergabe zum Geburtstag ist mir noch eingefallen, dass ja die Seitenverkleidung noch dran muss. Dies habe ich schnell noch nachgeholt. Nun ist es wirklich fertig :-)


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