Werkzeugschränkchen

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    10 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Ziel: Ein Schränkchen bauen, wo ich hängend einige Werkzeuge griffbereit aufbewahren kann.
Bedingungen:
1. die Größe- 80x80 cm
2. es soll möglichst simpel sein und schnell herzustellen. (also kein Schönheitswettbewerb)
Mir gefällt das Ergebnis. Ich hoffe Euch auch.
Also los.....

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
  • Tischkreissäge
  • Oberfräse
  • Schwingschleifer
  • Leim
  • Schraubzwingen
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Materialliste
  • Kiefernholz für den Korpus
  • Multiplex für die Türen
  • Dreischichtplatte für die Rückwand
  • 6 x Kleine Scharniere
  • 1 x Schubkastenschloss
  • Farbe oder Lasur oder Lack

Los geht's - Schritt für Schritt

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Der Korpus

Zuerst suchte ich mir ein paar Kiefernbretter mit einer Breite, die groß genug war, um später die Tiefe des Schränkchens zu werden. 

Diese wurden auf Dicke gehobelt, geschliffen und vier Stücke mit 800mm abgelängt. 
Alle acht Enden auf Gehrung gesägt, eine sehr einfache Methode zum Korpusse verbinden. 
Für die Rückwand sägte ich mit der Kölle Kreissäge einen kleinen Falz. 
Kanten schleifen - vorerst mal fertig. 

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Die Rückwand

Vor und .....
Nach dem Schleifen
Radius anfräsen

Als Rückwand nahm ich zwei alte Stücke Fünf-Lagen-Sperrholz, weil ich kein Stück hatte, das groß genug war, um die Rückwand aus einem Teil zu fertigen. Ich wollte aber dieses Sperrholz nehmen, weil mir die vielen Äste so gut gefielen. Also erstmal den Schwingschleifer, genommen, und die Flächen mit K80 ordentlich geschliffen. Die Riefen und so gefielen mir, ich liebe sowas (zumal in der Werkstatt)..... 

Kanten mit dem Schleifpapier schleifen, mit der Oberfräse einen 3er Radius dorthin, wo später das Schränkchen an die Wand gehängt werden soll, und auch das war vorerst erledigt. 

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Die Türen

Das Rohmaterial
Probeliegen
Verzwingen
Entfernen des herausgedrückten Leimes
Schleifen
Ausmessen, wie groß der Überschlag werden muss
Schnitttiefe einstellen und in gewünschter Breite einsägen
In der Breite immer bisschen versetzen und einsägen
Noch ziemlich wellig der Falz
Mit Ziehklinge und...
...Schleifpapier glätten, bis beide Türen eben liegen (der Falz genau die Hälfte der Dicke hat)
Außen Radiusse anfräsen
Und schleifen

Für die Türen habe ich 18mm Birke Multiplex genommen. Grund: da hatte ich einige Reste da und bei Vollholz ist es auch heikler mit dem Verziehen.


Da ich nur schmale Streifen (Reste) da hatte schnitt ich diese in 100mm Streifen und auf Länge mit etwas Übermaß. Dann wurden sie in der Breite verleimt und an der Breitbandschleifmaschine geschliffen.

Den Falz für den Überschlag habe ich an der Kreissäge gemacht (s. Bilder), dann geschliffen.
Außen wurde ringsum ein 3er Radius angefräst, wie an der Rückwand und am Korpus auch.

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Streichen

Vor dem Trocknen
Nach dem Trocknen
Zwischenschliff und nochmal streichen
Am Ende ganz fein anschleifen, dann wird die Oberfläche richtig glatt
Und die Türen auch....

Ich habe Korpusbretter, Türen und Rückwände mit einer tannengrünen Holzlasur von Hillhout gestrichen.

Zwischenschliff von Hand, nochmal streichen, fertig.

(Anmerkung: jaaaa, die Farbe gefällt mir. ;-)  )

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Korpus verleimen

Die auf Gehrung gesägten Korpusbretter wurden mit Hilfe von Paketband an den Ecken mit PU Leim verleimt. (Siehe Bilder)

Bei dieser Methode braucht man nicht mal Schraubzwingen...

Die Winkeligkeit wird mit dem Schreinerwinkel und Messen der Diagonalen überprüft. Das ist besonders wichtig, damit die Türen später passen und gut aussehen.

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Zusammenbau (Rückwand und Türen)

Bisschen Weißleim
Passt doch...

Die Rückwände habe ich mit Weißleim und 3.5mm Schrauben befestigt. 

Die Türen hängen in der Höhe ausgemittelt jeweils an drei Scharnieren. Da ich keinen Falz für die Scharniere ausfräsen wollte, sieht man sie jetzt eben von außen, was mich bei einem Werkzeugschrank aber nicht stört.
Ich muss zugeben, es passt sauberer, als ich es mir zugetraut hätte.

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Finish

Der Riegel
Naja bei einem Werkzeugschrank ist es doch ok....
Unnnnd Fertig!!

Als Finish kam ein Schubladenschloss hin. Das wurde angezeichnet, mit dem Forstnerbohrer eingelassen und festgeschraubt.

Innen an der linken Türe musste ich einen Streifen Trespa anbringen, da das Schloss die Türkante nicht erreichte. Ich hatte den Abstand der Türen zu weit gemacht.
MERKE: Nächstesmal die Türen enger beieinander planen!

Ebenfalls an der linken (inneren) Türe habe ich unten einen Riegel angebracht, damit das Schloss überhaupt etwas bringt.

Und los kann das Einräumen gehn!

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Das Einräumen und vorerst fertig

So sieht es aktuell von innen aus

Über das Einräumen gibt es nicht viel zu sagen, jeder wird es etwas anders gestalten. Ich wollte auch nicht eine komplette Werkstattausrüstung unterbringen, sondern lediglich einen übersichtlichen Stauraum für einen Teil unserer Werkzeuge schaffen. Ich habe mal angefangen mit einigen Hämmern, Sägen und Feilen. Mal sehn was im Laufe der Zeit noch so reinkommt.

Irgendwo über die Werkbank soll das Schränkchen hinkommen. Da ich grad bisschen am Umräumen bin in der Werkstatt, hab ich den genauen Platz aber noch nicht festgelegt.

Fazit: das Projekt hat mir jede Menge Spaß gemacht und ich habe noch mehr gelernt.


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