Werkzeughalter

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Wenn man beim Basteln einmal in Fahrt kommt, liegt der Schraubenzieher, die Zange, der Bohrer usw. garantiert auf der Werkbank irgendwo drunter und die Suchorgie beginnt. Zumindest bei mir.

Braucht man mal die ganze Werkbank für große Werkstücke muss man jedes Kleinteil erst einmal wieder wegräumen. Nur um es danach wieder hervorzuholen.
Daher habe ich einen Werkzeughalter für Zangen, Schraubenzieher mit Ablage für Schrauben, Bits oder Bleistift gebastelt.

Nebenbei hatte ich so auch die Möglichkeit mit meiner neuen Oberfräse rumzuspielen :-)

Du brauchst

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Werkzeuge
  • POF 1400 ACE  - Fräse (elektrisch)
  • PST 900 PEL  - Stichsäge, Feinschnittsäge/Säge mit NanoBlade-Technologie (elektrisch)
  • Schlagbohrmaschine
  • Exzenterschleifer,  ROS-300
  • Zwingen
  • Holzbohrer 8mm und 10mm
  • Fräser 12 und 17mm
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Materialliste
  • 1 x Halterplatte | Leimholz Buche (40x20)
  • 2 x Seitenwände | Leimholz Buche (15x20)
  • Leim
  • 4 x Holzdübel

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorüberlegungen

Der Werkzeughalter soll Platz für die von mir häufig benötigten Schraubenzieher, Zangen usw. bieten. Gleichzeitig soll es eine Ablagefläche für Bits, Bohrer, Schrauben und ähnliches geben.

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Bauteile sägen

Aus Reststücken Leimholz habe ich mir drei Stücke zurecht gesägt. Die eigentliche Halterfläche in 40x20cm und die beiden Seite in 15x20. Die Höhe der Seitenteile hängt davon ab wie lang der größte Schraubenzieher ohne Griff ist.

Die Kanten wurden abgeschliffen.

Das ein Teil der Kanten rund gefräst ist, lag an dem Projekt bei dem dieses Reststück "entstanden" ist.

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Ablage fräsen

In der Mitte der Halterung wird eine 5mm tiefe Ablage hineingefräst.

Neben dem Parallelanschlag wurden zwei weitere Anschläge durch Leisten gesetzt. 

Für den Bleistift wurde eine Verlängerung der Fräsung vorgenommen. Leider sieht man, dass diese "frei Hand" vorgenommen wurde, aber sie erfüllt ihren Zweck.

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Bohrungen / Fräsungen

Mit einem 8mm Holzbohrer wurden auf jeder langen Seite Löcher für die Werkzeuge gebohrt. Damit die Bohrung senkrecht wird habe ich eine Dübelhilfe verwendet.


Einige der Löcher wurden für die Handgriffe der Zangen auf 12mm bzw. später auf 17mm mit dem Fräser vergrößert. (Der 17mm Fräser war noch nicht da).

Ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt wurde noch ein Schlitz gefräst, damit auch mein Winkel einen Halter hat (siehe Titelbild).

Alle Bohrungen/Fräsungen wurden mit dem Schleifer bearbeitet.

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Dübeln und Leimen

In den Seitenteilen befanden sich vom letzten Projekt bereits Dübellöcher (leider*). Mit Hilfe der Dübelhilfe habe ich die Positionen auf die Ablagefläche übertragen und dort passende Löcher gebohrt.


Leim in die Löcher geben, die Holzdübel einsetzen und die Teile zusammenstecken. Anschließend das Ganze mit einer Schraubzwinge fixiert, damit es kleben kann.

Danach warten bis der Leim fest ist, alle Oberflächen noch mal abschleifen, besonders wo der Riss war und der Halter ist fertig.

* Meine Dübelhilfe und ich arbeiten optimal, wenn ich erst Löcher in die waagerechten Bretter mache und anschließend in die Seiten. Anders herum klappt das nicht so ganz. 
Dadurch gab es beim Zusammensetzen Probleme. Aber es gibt ja nichts, was eine gute Zwinge nicht zwingt! 
Nur dabei gab es einen Riss im Seitenteil. Der wurde auch verleimt und mit einer seitlichen Zwinge fixiert. Der Funktion tut es keinen Abbruch.

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Fazit / Vermeidbare Fehler

Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, je länger ich das Teil nutze desto mehr! Anders als hier auf den Bilder stecke ich die Zangen in der Regel kopfüber in den Halter. 


Aber natürlich habe ich ein paar Fehler gemacht, die man vermeiden kann.

Beim ersten Versuch habe ich die Ablage mehr an den Rand gefräst. Die Idee war, dass man leichter an die Schrauben/Bits usw. kommt. Aber als ich dann die Löcher für die Holzdübel gebohrt habe, war das Loch auch in der Ablage erkennbar.

Wer genau hinschaut, erkennt bei meinen Anfangsüberlegungen, dass ich auch eine Abisolierzange im Halter nutzen wollte. Die hat aber so einen breiten Griff, dass ich ein noch größeres Loch bräuchte. 

Ich habe einige Dinge ohne Parallelanschlag oder sonstiger Fräshilfe gemacht. Man sieht es. Da kommt dann meine Ungeduld durch, anstatt das einmal ordentlich zu machen.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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