Werkbank/ Multifunktionstisch - meine erste :-)

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Die Vollendung
Das Skelett
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    200 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Es gibt viele Werkbänke. Und ich habe aus vielen Ideen meine Ideen gesammelt. Da war der MFT von Holzwerken, da waren viele Ideen aus Pinterest, von überall aus dem www. Und ich habe mir für mich das beste heraus gesucht und versucht dieses  umzusetzen. Bedingung war, das der Tisch Platz für eine stationäre Fräse hat und für die Tischkreissäge. Ursprünglich sollte noch die Kapp-, Zug- und Gehrungssäge noch Platz finden, aber die wird irgendwann separat ihren eigenen Platz bekommen. Somit war auch die Größe nicht ganz unwichtig. Eine Siebdruckplatte bei Hornbach hat die Maße 2500 x 1250 mm. Das war meine Werkbank. Wichtig war mir wieder eine stabile Grundkonstruktion, bestehend aus verzapften Rahmenhölzern. Zur Sicherheit wurden diese aber auch zusätzlich geschraubt. An den Füssen sind höhenverstellbare Auflagen verbaut, um Unebenheiten auszugleichen. Der Tisch besteht aus vielen Projekten. es war eine sehr lange Arbeit, bis zum heutigen Stand. Ich habe aber auch nur alle 4 Wochen Zeit, um was zu bauen. Dazwischen waren auch noch viele andere Projekte, wie die Sitzbank, der Terrassentisch und die Terrasse samt Geländer.

Also meist im Winter, oder wenn schlechtes Wetter war. Heute habe ich noch den Schwenkarm für die Absaugung gebaut. Dazu evtl. später mehr. Ich hoffe, euch gefällt die Werkbank. Bei Fragen gern auch eine Nachricht an mich persönlich. Ab und zu habe ich eine Kamera mitlaufen lassen. Die Bilder wurden als Screenshot oder Schnappschuss aus dem Videomaterial extrahiert.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
  • Handkreissäge
  • Stichsäge
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Oberfräse
  • Stechbeitel, Zugsäge
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Materialliste
  • 1 x Siebdruckplatte | Multiplex (2500 x 1250 x 21 mm)
  • 10 x Kreuzrahmen | Fichte (60 x 80 x 3000)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Zusägen der Grundkonstruktion

auf die zuvor ermittelte Länge gesägt
Zapfen einsägen
Nuten ausgestochen

1. Alle Teile wurden auf die benötigte Länge zugeschnitten. 

2. Zapfen wurde ausgesägt
3. Nuten ausgesägt und abgestochen
4. Zapfenlöcher ausgestochen

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die Einzelteile verbinden und den Rahmen aufstellen

der fertige Rahmen
Einzelteile zusammengesteckt
leimen und zusammen stecken
huch, was macht die Katze da?

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die Arbeitsplatte- Siebdruck 21 mm

Als Arbeitsplatte habe ich mich für eine Siebdruckplatte in 2500 x 1250 x 21 mm von Hornbach entschieden. Das Preis-/ Leistungsverhältnis stimmte hier einfach. 


Die Platte wurde von unten mittels Wolfcraft Undercover Jig befestigt. 
Das Lochraster habe ich mit einer zuvor hergestellten Schablone und einem 20 mm Forstnerbohrer gebohrt.
Das Lochraster liegt bei 100 mm.
Ich hatte noch einige Leimholzplatten von der damaligen Gaderobe übrig. Die konnte ich wunderbar als Bodeneinleger nehmen.

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der Frästisch

eingelassene Oberfräse, von oben verstellbar.
mit der Führungsschiene und dem Frässchlitten die Nuten ausgerichtet.
17 mm Nut gefräst
T- Nut Schiene eingelassen
Einstellmutter für die Höheneinstellung

die Werkbank sollte ja ein MFT ( Multifunktionstisch) sein, also gehört dort auch eine Oberfräse integriert. 

Dafür habe ich mir die Größe des Arbeitsplatzes überlegt, dazu habe ich dann einen Rahmen gefertigt und die Platte ausgefräst. Die Trägerplatte besteht ebenfalls aus Siebdruck und ist 5 mm stark. 
Die Oberfräse wurde von unten an der Platte verschraubt. Zusätzlich habe ich in der Höhenverstellung eine Gewindestange eingearbeitet, so das von oben mittels Sechskant die Frästiefe sauber eingestellt werden kann. Ich habe mir das alles beim Tüftler abgeschaut. Der hat das, wie ich finde, prima erklärt und dazu noch ein paar Vorlagen für die Lochschablonen mit Berechnungen mit gegeben. 
Beim Fräsanschlag wollte ich, das beide Backen zusätzlich noch nach vorn verstellbar sind. Eigentlich sinnlos, denn nur die linke Seite macht Sinn, wenn man mit dem Fräser fügen will. Dazu soll es noch im Laufe der Zeit eine Feineinstellung geben, falls ich die wirklich benötige. Die Einlegescheiben sind aus Plexiglas. Die habe ich mit der Bandsäge und einem dazu selbst gebauten Kreisschneider hergestellt. Die Führung für den Fräsanschlag habe in Form von T-Nut Schienen eingelassen. 

Kurzer Nachtrag zur Höheneinstellung. 

Die Führung, wo der Höhenmessstab drin hängt, wurde mit einem Innengewinde versehen. Der Höhenrevolver wurde entfernt, bei der Bodenplatte wurde zentrisch zur Gewindebohrung gebohrt. Eine Gewindestange wurde in das neu geschnittene Gewinde gedreht und bleibt dort auch beweglich. An der Unterseite der Platte wurde eine selbstsichernde Mutter geschraubt, die Gewindestange nach oben durch die Platte geführt und von oben wieder mit einer flachen Mutter geischert, im Tisch eingelassen. Diese Mutter wurde mit der Gewindestange verklebt, damit bei der Drehung der Mutter die Gewindestange mitdreht. Durch diese Drehung wird die Höhe sehr fein eingestellt.

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die TKS eingebaut

In die Querträger wurden die Stützen geschraubt
Rampa Muffen wurden eingelassen
eine entsprechende zum Gewinde und zur Höhe passende Gewindestange wurde in die Rampa Muffe geschraubt, das ganze mit Schraubensicherungskleber fixiert. Darüber zwei Muttern und eine Belagscheibe.
Das Trägerbrett oben drauf und wieder mit einer Belagscheibe und einer Mutter gesichert.
der Ausschnitt für die Späne
die Absaugung
die ausgefrästen Nuten für die Laufschiene

Zuerst habe ich das Außenmaß der TKS auf meine Arbeitsplatte übertragen. Dann habe ich das Stück Platte mittels Handkreissäge und Führungsschiene heraus gesägt.

Nun musste der Boden rein, der Feinjustierbar sein soll.
Dazu habe ich an den Querträger der Werkbank Stützleisten quer angeschraubt. Dort wurden für jede Ecke je eine Rampa Muffe eingelassen. Die Tragplatte für die TKS wurde auch zurecht gesägt und bekam in der Mitte eine Öffnung, damit die nicht abgesaugten Spänne frei nach unten fallen können. Dort wird später noch eine Sammelkiste befestigt. 
Die Trägerplatte wurde an den Stellen über den Rampa Muffen durchgebohrt und mittels Schraube und Muttern eine Höheneinstellung gebaut. Das zu erklären ist mir jetzt aber zu kompliziert. Entnehmt das Prinzip einfach aus den Bildern.
Die Führungsschienen von der TKS wurden noch in die Arbeitsplatte gefräst, um den Arbeitsweg für bsp. den Schiebeschlitten zu vergrößern. 
Ich werde mit noch einen neuen Parallelanschlag bauen. Dazu habe ich hier schon meine Anleitung gefunden. Allerdings werde ich versuchen, das ganze etwas anders zu machen. ich war gestern auf dem Schrottplatz und konnte mir ein richtig dickes Aluprofil für nen schmalen Taler besorgen. Mal schauen, ob das was wird. 


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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