Wer ist hier der Rudelchef??? Bilderrahmen aus Kiefernholz

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Wer ist hier der Rudelchef??? Bilderrahmen aus Kiefernholz
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Die Idee für diesen Bilderrahmen lieferte Steve Good. Ich habe aber einiges anders umgesetzt als in der Originalvorlage.

Unser Rusty ist bei uns der heimliche Rudelchef, auch wenn er uns im Glauben lässt, dass wir das Sagen haben. Deshalb musste ich ihm einfach diesen Bilderrahmen widmen.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Material

Die Vorlage sah als Material einfach Sperrholz vor. Ich fand das etwas unpassend. Glücklicherweise hatte es in unserer letzten Brennholzlieferung nicht nur Fichten- sondern auch Kiefernholz. Das Kernholz schimmert rötlich und hat, nach meinem Geschmack, eine sehr schöne Maserung.

Ich suchte mir zwei schöne Stücke aus und aus diesen sollten zwei Leimholzbrettchen entstehen.

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Brettchen zuschneiden

Die Brennholzscheite waren natürlich nur gespalten und hatten keinerlei glatte Fläche.
Deshalb hobelte ich erst einmal eine Seite plan. Damit konnte ich dann auf der Tischkreissäge weiter arbeiten und aus den Scheiten ca. 1cm dicke und 4,5cm breite Brettchen schneiden.

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Brettchen anordnen und abrichten

Die Brettchen ordnete ich mir erst an, so dass der Verlauf der Maserung schön zusammen passt. Nachdem ich sichergestellt hatte, dass der Anschlag am Abrichthobel auch im richtigen rechten Winkel steht, richtete ich die Kanten der Brettchen ab.

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Brettchen verleimen

Damit ich die Brettchen nur miteinander und nicht an der Unterlage verleime, klebte ich mir erst einmal ein Fläche mit Paketband ab.
Nun verleimte ich die Brettchen. Mit einem Querbalken, den ich zusätzlich über den Brettchen festzwingte, verhinderte ich, dass sich die Brettchen beim Verleiben wölben.

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Auf die Dicke kommt es an

Nun hatte ich zwei schöne Leimholzbrettchen. Im Gegensatz zu kommerziellen Leimholzplatten, die irgendwie zufällig zusammen geklebt sind, hatte ich aber Brettchen mit ausgesuchter, und passender Maserung und gleichmäßiger Färbung.

Die Brettchen brauchte ich einmal in 6mm und einmal in 4mm Stärke, also brachte ich sie mit dem Dickenhobel noch auf das passende Maß.

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Deku-Sägen vorbereiten

Jetzt waren die Brettchen soweit, dass sie mit den Vorlagen bestückt werden konnten.
Auf diese Rohlinge klebte ich erst einmal Kreppband. Damit kann man die Vorlage später wieder einfacher vom Holz lösen.
Die Vorlagen druckte ich auf A4 Klebeetiketten aus, so dass ich die schnell aufgeklebt hatte.

Für die Innenschnitte musste ich dann noch die Löcher bohren.

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Sägen an der Dekupiersäge

Nun kam die Fleißarbeit. Alle Einzelteile mussten an der Dekupiersäge ausgesägt werden. Ich verwendete Gegenzahnsägeblätter Niqua Ultra Nr.5
Beim Sägen von Kiefernholz, wie bei Fichte, muss man langsam und vorsichtig sägen. Auch wenn das Holz tendenziell eher weich ist, sind die Bereiche der Maserungsverläufe von sehr unterschiedlicher Dichte, weshalb das Sägeblatt sehr leicht dazu neigt, zu verlaufen.

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Vorlagen entfernen und schleifen

Nach dem Sägen müssen natürlich die Vorlagen wieder runter.
Und dann geht es ans Schleifen.
Für die Flächen nutzte ich einen Exzenterschleifer, die Konturen bearbeitet ich mit Schleifpapier per Hand.
Feine Nacharbeiten führte ich mit eine kleinen Diamantfeile durch.

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Schriftzug färben

Der Schriftzug „Rusty“ sollte sich auch gut vom Hintergrund abheben. Zu diesem Zweck beizte ich den Schriftzug in einem Teak-Farbton.

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Rahmen auf Grundplatte kleben

Ich legte den Deckrahmen auf die Grundplatte und drehte beides um, um den Deckrahme zu zentrieren. Die Position zeichnete ich an, um auch nur auf den äußeren Bereich Leim aufzutragen.

Die beiden Teile drückte ich dann, nachdem sie richtig positioniert waren, einmal fest zusammen. Da hier keine großen Lasten gehalten werden müssen, verzichtete ich auf Zwingen oder Gewichte.

Wichtig war dann noch, den ausgetretenen Leim gut abzuwischen, da die Oberfläche ja auch noch geölt werden sollte.

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Rustyschrift aufkleben

Auch der Rustyschriftzug wurde nun schon aufgeleimt. Die Positionierung erfolgte einfach per Augenmaß. Auch hier verzichtete ich auf Zwinge oder Gewicht.

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Rahmenteile eines Bilderrahmens

Für die Glasscheibe und die Rückwand besorgte ich mir einen billigen Bilderrahmen aus dem Euro-Shop. Den eigentlichen Rahmen brauchte ich nicht.

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Rückwand fixieren

Für meinen Rahmen verwendete ich die Rückwand des Billigrahmens und auch dessen Befestigungsmöglichkeit: die 3 Spanner.
Diese Spanner greifen in eine umlaufende Nut beim original Bilderrahmen. Um das auch an meinem Rahmen zu ermöglichen, fräste ich mit dem Dremel entsprechende Nuten in den Rahmen. Aber nicht umlaufend, sondern nur dort, wo sie auch benötigt werden.
Die Klötzchen, die ich ursprünglich dafür gesägt hatte, um die Rückwand zu halten, benötigte ich so dann nicht mehr.

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Öl

Der Rahmen war nun soweit fertig. Jetzt setzte ich zur Oberflächenbehandlung noch Leinölfirnis ein.
Die Feinheiten ölte ich mit einem Pinsel, für die Flächen verwendete ich ein Tuch.
Nach kurzer Einwirkzeit nahm ich den Überstand mit einem frischen Tuch wieder ab.

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Bild einsetzen und fertig

Kurz vor Schluss gab es dann noch ein Hindernis. 10x15 ist wohl nicht 10x15.
Ich hatte den Rahmen mit dem Ausschnitt 10x15cm gebaut. Auch das Glas des ausgeschlachteten Rahmens hatte 10cmx15cm. Doch das Bild, dass ich mir an der Fotostation des Drogeriemarktes entwickeln ließ, war größer als 10x15. So große war das Problem dann aber nicht, das Bild war schnell auf die richtige Größe zugeschnitten-

Nun konnte ich das Bild einlegen, die Rückwand aufsetzen, die Füße in Form der Knochen ansetzen und der Rahmen war fertig.


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