Waschtisch im Rustikaldesign

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    270 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Ein Arbeitskollege hat mich gefragt, ob ich ihm einen rustikalen Waschtisch bauen kann, die Abmessungen und das Waschbecken waren vorhanden.
Wer sagt schon zu einem guten Kollegen Nein.... Eben
Ich habe mir das Holz angesehen, und gleich mal Wurmlöcher gesehen, und durch meinen Dickenhobel passt das nicht durch. Also durfte ich das Holz fertig plan gehobelt bereits am Anhänger meines Kollegen in der Arbeit übernehmen.
Das Waschbecken habe ich mir zwar abgemessen, aber das Naturmaß beim Bau ist mir lieber, also habe ich mir das auch mal ausgeborgt. Durch die Trocknungszeit des Epoxy hat es etwas länger gedauert, als geplant, aber näheres in den Arbeitsschritten

Du brauchst

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Werkzeuge
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Materialliste
  • ein Anhänger voll Holz
  • Schauben
  • Lack
  • Leim
  • diverse Reste für Schablonen

Los geht's - Schritt für Schritt

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Zuschnitt für den Waschtisch und Schablone erstellen

Die Platte ist zu klein
Hilfsrahmen gebaut, somit ist der Waschbeckenausschnitt leicht zu überprüfen
Also mal ausmessen, und anzeichnen
Besser der Hilfsrahmen, als das Waschbecken
schöner Unterschied in der Schnittqualität und der Tiefe erkennbar
im Winkel vorbohren
und mit der Stichsäge ausschneiden
Anprobe an den Rahmen
Lang lebe der Holzwurmtod

Zuerst habe ich das Waschbecken mal verkehrt auf das Holz gelegt, und schon mal festgestellt, dass die Platte zu schmal ist....
Dann habe ich eine Schablone für die weiteren Anzeichnungsarbeiten und Ausschnitte gemacht, auch den Ablauf habe ich mir dazu ausgemessen, so dass dieser dann "unsichtbar"montiert wird.
Also habe ich zuerst die obere Platte zurecht geschnitten, wobei ich festgestellt habe, dass meine PKS55A eine zu geringe Schnitttiefe hat, also musste auf die Schnelle eine neue Säge mit einer größeren Schnitttiefe her....Den Ausschnitt für das Waschbecken habe ich dann mit der Stichsäge gemacht.
Und da trotz der Wärmebehandlung nicht sicher gestellt werden kann, ob da noch etwas lebendes drin ist, habe ich die Teile alle mal mit dem Holzwurmtod behandelt.

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Anprobe und Absprachen

Mein erster Entwurf
gehobelt und dann der Dicke nach aufgetrennt
passt besser
Die Naturkante vorne muss weg *sniff*
dafür muss das fehlende Material hinten ergänzt werden
Mal dran geleimt, da hier keine Belastung drauf kommt, kein Problem
Auch der seitliche Fuß musste aufgedoppelt werden
Und auch die obere Platte

Ich habe dann die Teile mal zusammengelegt, und in Abstimmung mit meinem Kollegen die Höhe der vorderen Blende bestimmt.
Die untere Platte war natürlich auch etwas zu schmal, also habe ich dort ein Stück Brett drangeleimt. Auch die obere Platte habe ich passend vergrößert, also sprich drangestückelt.

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Epoxy und Schleifen

Epoxy marsch
Und die Überstände abschleifen
schön zu erkennen der Unterschied zwischen vorher und danach
Kanten bearbeiten
Nur mal so zusammengestellt und mit ein paar Zwingen zusammen gehalten

In ein paar Schichten Epoxy habe ich die Wurmlöcher oben und unten ausgegossen. Die Flächen wurden dann alle geschliffen, und die Kanten bearbeitet.
Naja mit über 3 Kilo Epoxy hatte ich nicht gerechnet....

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Zusammenbau

Pocketholes bohren
und verleimen
Die Wangen natürlich auch
Abmessen der Aufhängung
Und am Holz einzeichnen
Aussparungen fräsen
und montieren

Ich habe mittels undercover Jig die Teile vorgebohrt und dann mittels Leim und Schrauben miteinander verbunden. Als Aufhänger habe ich mir Kastenaufhänger ausgesucht, und diese passend eingefräst....
(memo an mich selbst, das nächste Mal eine schablone bauen....)

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Lackieren

Lackieren

Wie immer eine stinkige Angelegenheit mit meinem 1K Möbellack....
Aber das Ergebnis sah extrem gut aus.

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Herstellen Schablone für die Bohrlöcher und gleichzeitig Transportsicherung

Obere Haken übertragen
teilweise improvisiert übertragen
Alle Haken montiert und fertig für den Transport

Ich habe mir die Gegenstücke auf einer Restholzkonstruktion angezeichnet und montiert. Somit hatte man eine klasse Bohrschablone für die Gegenstücke. Weiters habe ich die Konstruktion hinten auch noch verschraubt um eine Transportsicherung zu erhalten.

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Wandmontage

Montagehilfe improvisiert
Aus dem falschen Blickwinkel ist der Siphon dennoch erkennbar.....
fertig

Den Transport zu meinem Arbeitskollegen hat der Waschtisch gut überstanden. Dann wurde vor Ort überlegt, wie man die Sache an die Wand bekommt,.... bzw. sollte ja auch noch zusätzlich etwas Silikon dran. Also etwas improvisiert und den Waschtisch in der Höhe gehalten..... (So etwas sollte ich auch noch bauen, eine mobile Plattform, die in der Höhe nach variabel ist)


Rechtlicher Hinweis

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