Wandhalterung für den Youseries VAC - 3D-Druck

Auf Pinterest teilen per E-Mail teilen IC-send-mail Drucken IC-print-circle
Halterung
Alle entworfenen und gedruckten Teile
VAC mit Adapter und aufgestecktem Bürstenaufsatz (gekauft)
  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    15 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Als in der Community gefragt wurde, wie man am Besten einen Halter für den Youseries VAC bauen könnte, habe ich in die Runde geworfen, dass man sowas 3D-Drucken kann.
Ein paar Stunden später hatte ich eine Nachricht von Alpenjodel, der mich fragte, ob ich ihm eine Halterung drucken würde, er würde mir auch seinen VAC als Vorlage zusenden. - Ich habe natürlich ja gesagt, hielt ein paar Tage später den VAC in den Händen und machte mich ans Messen und Konstruieren und Ausdrucken ...

Los geht's - Schritt für Schritt

1 9

Vorüberlegungen

01.01 Youseries VAC

Der VAC ist ein feines Maschinchen und auch vom Design her sehr gelungen ... keine rechten Winkel; wenn überhaupt Kanten, dann abgerundet, alles irgendwie fliessend und strömlienenförmig. Ein paar Nummern größer gäbe der VAC einen prima Raumgleiter ab.

Die Kehrseite des stromlinienförmigen Designs war leider die große Herausforderung, das alles auszumessen und passende Gegenstücke zu konstruieren, mit denen der VAC irgendwie an einer senkrechten Wand gehalten werden kann.

Zunächst habe ich mir aber überlegt, wie ich den VAC überhaupt aufhängen wollte. Im Thread wurden verschiedene Aufhängemöglichkeiten diskutiert. Ich habe mich letztendlich für die Variante mit nach oben zeigendem Griff entschieden. Damit kann man mMn. den VAC am Besten einhändig greifen, wieder einhängen und ggf. auch laden, da die Lade-Buchse des Akkus nach oben zeigt.

Ursprünglich hatte ich an eine Art Holster gedacht, in das man den VAC von oben einschiebt. Das hätte bei der Aufhängung aber in jedem Fall nach Platz noch oben vorausgesetzt, um den VAC einschieben zu können. Deshalb habe ich mich für eine Klammer-Lösung entschieden, in die man den VAC von vorn einsetzen / einrasten kann.

Der VAC wiegt incl. Akku und Düse ca. 650g.



2 9

Maß nehmen

02.01 Abdrücke in Knetmasse
02.02 Konturenlehre
02.03 Winkelmesser
02.04 Mess-Schieber und Lineal
02.05 Probedrucke

Anfangs war ich sehr ratlos, wie ich die Maße vom VAC abnehmen könnte.

Ich habe mit Knetmasse experimentiert und Abdrücke gemacht, die ich ausmessen wollte. Dafür habe ich den VAC mit Frischhaltefolie umwickelt (damit er nicht verschmutzt) und in Knetmasse gedrückt. - Die Abdrücke waren aber genauso schwer auszumessen wie das Original.
Meine Konturenlehre mußte auch ran, ebenso wie ein digitaler Winkelmesser, Meßschieber und Stahllineal.

Letztendlich habe ich aber fast ausschliesslich Meßschieber und Stahllineal benutzt und mich mit verschiedenen Probedrucken der endgültigen Form der Bauteile angenähert.

Ein 3D-Scanner hätte vielleicht auch geholfen. Sowas habe ich aber (noch) nicht. Bisher gab es dafür keine Notwendigkeit.
Mittlerweile habe ich gelesen, dass 3D-Scans auch mit dem Smartphone und einer Software möglich sind. - Ob das Ganze aber schon so genau ist, um damit millimetergenau messen zu können, weiß ich nicht. - Ich werde das ein anderes Mal ausprobieren.

3 9

Obere Klammer

03.01 Konstruierte Klammer
03.02 VAC mit Prototyp der Klammer beim Paßtest
03.03 Ausgedruckte Klammer, der Fadenzug (Stringing) ist bei PETG eher normal

Ich selber nutze einen Handstaubsauger einer anderen Firma, den ich im Flurschrank unter einem Zwischenboden montiert habe und finde es sehr praktisch, dass ich den nach vorn aus der Halterung nehmen kann.


Deshalb verwarf ich die "Holster-Idee" und konstruierte statt dessen eine Klammer, in die der VAC einrastet.
Die Klammer ist so konstruiert, dass sie den VAC an der breitesten / dicksten Stelle des Gehäuses minimal umschließt, die Öffnung nach vorn aber noch breit genug ist, um den VAC entnehmen zu können.
Dbei muß man nur die Federwirkung / Klemmung der Klammer durch leichtes Ziehen nach vorn überwinden.

Als Druckmaterial für die Klammer habe ich PETG gewählt. PETG ist elastischer als PLA. Und die Klammer soll ja etwas nachgeben, wenn man den VAC entnimmt.

Ich habe natürlich auch an den verschiedenen PLA-Prototypen getestet, wie weit ich die Klammer aufbiegen kann, bevor sie bricht. Die Klammer hat eine Öffnung von 72mm Breite. Ich konnte sie problemlos bis 110mm aufbiegen, ohne dass sie gebrochen ist. Der VAC ist an der dicksten Stelle 86mm breit. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Klammer ihren Zweck erfüllt.

PETG neigt leider beim Druck zum Fadenzug, siehe Bild 03.03. Das kann man sicher durch verschiedenen Einstellungen im Slicer bzw. Drucker zumindest minimieren. Die Fäden waren aber im vorliegenden Fall so dünn, dass sie sich einfach abstreifen liessen.

Daten 3D-Druck, Klammer:
Material: PETG, schwarz
Layer: 0,15 mm
Infill: 50 %
Stützen: nein
Druckzeit: 3:59h

4 9

Mittlerer & unterer Halter, Adapter

04.01 Konstruierter mittlerer Halter
04.02 Konstruierter unterer Halter
04.03 Adapter
04.04 Gedruckter Adapter mit Stützstrukturen
04.05 Stützstrukturen entfernt
04.06 Adapter, Sicht von unten
04.07 Adapter, Sicht von oben
04.08 Unterer Halter mit Adapter
04.09 Unterer Halter mit Adapter vs. mittlerer Halter
04.10 Unterer Halter mit Adapater und mittlerer Halter ausgedruckt
04.11 VAC steht im Halter ohne weitere Abstützung

Zuerst konstruierte ich einen mittleren Halter, auf dem der VAC ohne aufgesteckte Düse aufsetzen kann (Bild 04.01).

Dann kam ein Einwurf aus der Community, dass das praxisfern wäre und man den VAC doch eigentlich so wie man ihn benutzt, verstauen würde; nämlich mit Düse.

Deshalb habe ich noch einen unteren Halter konstruiert, in den der VAC mit Düse eingesetzt werden kann (Bid 04.02).

Und danach kam noch der schlaue Hinweis, ob ich einen Adapter konstruieren könnte, mit dem man aus der unteren Halterung eine mittlere Halterung machen könnte. - War eigentlich naheliegend, denn beide Halter sind fast gleich aufgebaut.
Also habe ich noch den gewünschten Adapter konstruiert und gedruckt (Bild 04.03).

Das Schwierige hierbei war, dass der Adapter 90Grad Überhänge hat und mit nach dem Druck zu entfernenden Stützstrukturen gedruckt werden mußte. Anders gelingt so ein Druck nicht.
Die Stützstrukturen liessen sich unerwartet leicht und im Stück entfernen (Bild 04.04 / Bild 04.05), die Unterseite des gestützten Drucks war dann aber wie erwartet nicht besonders glatt.

Der erste gedruckte Prototyp des Adapters hat leider etwas locker im unteren Halter gesessen. Nachdem ich ihn unten in der Zeichnung um 0,2mm verbreitert hatte, sitzt er aber wie angegossen.

Bild 04.11 zeigt den VAC wie er ohne weitere Abstützung auf dem unteren Halter mit Adapter steht. Den VAC so abzustellen, empfehle ich natürlich nicht.

Daten 3D-Druck, Unterer Halter:
Material: PLA, schwarz
Layer: 0,15 mm
Infill: 50 %
Stützen: nein
Druckzeit: 3:46h

Daten 3D-Druck, Adapter:
Material: PLA, schwarz
Layer: 0,15 mm
Infill: 50 %
Stützen: ja
Druckzeit: 1:59h

Mit Konstruktion des Adapters wird der mittlerere Halter so nicht mehr benötigt. Da ich ihn vor Konstruktion des Adapters schon gedruckt hatte, ist er auf den Fotos noch zu sehen.

5 9

Konsole für Zubehör & Ständer für Akku

05.01 Konstruierte Zubehörkonsole
05.02 Ausgedruckter Prototyp beim Paßtest von Akku, Ladegerät und Düse
05.03 Zubehörkonsole mit Akku und Düse
05.04. Vorschlag von Bosch zum Laden des Akkus
05.05 Konstruierter Akkuständer
05.06 ausgedruckter Akkuständer mit nebenstehendem Akku
05.07 Akkuständer mit Akku

Da mich die Idee nicht losließ, den VAC ohne aufgesteckte Düse zu lagern, habe ich noch eine Zubehör-Konsole konstruiert (Bild 05.01). Hier können neben der Düse auch noch das Ladegerät und der Akku untergebracht werden (Bild 05.02).
Ursprünglich wollte ich die Konsole an der Grundplatte anschraubbar machen, bin aber dann davon abgekommen, da ich das letztendlich nicht sonderlich praktisch fand.

So wie sie final gedruckt wurde, kann die Konsole neben der Halterung an der Wand platziert werden oder einzeln ganz woanders, z.B. in der Nähe einer Steckdose (Bild 05.03).

Für das Akku habe ich in der Konsole eine passende Öffnung 'ausgeschnitten'. Für das Ladegerät und die Düse sind passende Kreisausschnitte vorgesehen.

In den Ausschnitt für die Düse paßt übrigens auch der Absaugschlauch für den Youseries Sander oder der im Nachhinein noch erstellte Adapter für Bürstenaufsätze (siehe Schitt 7).

Zusätzlich habe ich auch noch einen Solo-Akku-Ständer konstruiert (Bild 05.05) und ausgedruckt (Bild 05.06, Bild 05.07). Damit kann man einen Akku z.B. neben einer Steckdose aufstellen und ggf. laden. Den Vorschlag von Bosch zum Laden des Akkus (Bild 05.04) finde ich eher suboptimal, denn so kann der Akku vom Tisch fallen / rollen.

Ich selber kann den Ständer für den Youseries Sander jedenfalls brauchen, wenn ich den Akku unabhängig vom Sander laden möchte, denn ich lade meine Akkus an einem zentralen Platz in der Werkstatt und die einzelnen Maschinen stören da eher.

Der Ständer war als Nebenprodukt der ganzen Konstruktion schnell erstellt.

Daten 3D-Druck, Zubehör-Konsole:
Material: PLA, schwarz
Layer: 0,15 mm
Infill: 25 %
Stützen: nein
Druckzeit: 6:13h

Daten 3D-Druck, Akkuständer:
Material: PLA, schwarz
Layer: 0,15 mm
Infill: 25 %
Stützen: nein
Druckzeit: 4:36h

6 9

Grundplatte & Kappen

06.01 Konstruierte Grundplatte
06.02 Platz für etwas Text ist auch noch
06.03 Grundplatte von hinten, noch mit Stützstrukturen in den Schraublöchern
06.04 Grundplatte von hinten mit teilweise ausgebrochenen Stützstrukuren
06.05 Grundplatte, Vorderansicht, Alpenjodel-Edition
06.06 Kappe
06.07 Kappen ausgedruckt

An der Grundplatte können die 3 Halterungen angeschraubt werden. Die Klammer als obere Halterung und wahlweise die mittlere oder untere Halterung.

Die Halterungen werden von hinten mit M4 Schrauben an der Grundplatte angeschraubt. Alle 3 Halter haben je zwei passende gesenkte Bohrungen für M4-Nietmuttern als Gegenstück.
Diese Bohrungen haben auf der Hinterseite der Grundplatte eine 3mm tiefe, zylindrische Senkung. Deshalb mußten diese Bohrungen auch mit Stützstrukturen gedruckt werden (Bild 06.03 / Bild 06.04).

Die Grundplatte hat ausserdem noch 6 Bohrungen für eine Wandmontage.
Sollte sich der Nutzer gegen eine Montage der Halter an der Grundplatte entscheiden und die Halter direkt a die Wand o.ä. schrauben, kann die Grundplatte als Bohrschablone verwendet werden.

Ausserdem habe ich noch Kappen entworfen und gedruckt, um damit die Bohrlöcher verdecken zu können (Bild 06.06 / Bild 06.07). Die Kappen werden einfach eingesteckt.

Daten 3D-Druck, Grundplatte:
Material: PLA, schwarz
Layer: 0,15 mm
Infill: 50 %
Stützen: ja (wegen beidseitig gesenkten Bohrlöchern)
Druckzeit: 8:11h

Daten 3D-Druck, je Kappe:
Material: PLA, schwarz
Layer: 0,15 mm
Infill: 25 %
Stützen: nein
Druckzeit: 0:02h

7 9

Adapter für Standard-Bürsten-Aufsätze

07.01 Einfacher Bürstenaufsatz
07.02 Bürtsenaufsatz kann gedreht werden
07.03 Adapter für Bürstenaufsatz, Version1
07.04 Adapter für Bürstenaufsatz, Version2
07.05 Adapter, ausgedruckt
07.06 VAC mit Adapter und Bürstenaufsatz

Zum VAC wird nur eine Düse mitgeliefert. Die ist aus einem Hartplastik und deshalb nicht sonderlich gut zum Reinigen von Oberflächen / Objekten geeignet, die leicht zerkratzen.
Genau diesen Umstand hat eine Userin in der Community thematisiert und andere User nach ihrer Meinung dazu gefragt.

Ich selber nutze in meiner Werkstatt einen Bürstenaufsatz an der Absauganlage, mit dem ich meine Werkzeuge und Maschinen entstaube. Das ist recht praktisch (Bild 07.01 / Bild 07.02).

Diesen Bürstenaufsatz habe ich ausgemessen und festgestellt, dass er am Stutzen ein Innenmaß von 32mm hat. Es lag also nahe, einen Adapter zu konstruieren, der einerseits auf den VAC paßt und auf den Bürstenaufsatz aufgesteckt werden kann.

Herausgekommen ist ein ca. 70mm langes Rohrstück, dass sich von 32mm Aussendurchmesser auf 26,2mm / 26mm Aussendurchmesser verjüngt. Als Wandstärke habe ich 2mm vorgegeben. Der Stutzen der Düse des VAC verjüngt sich von 26,2mm auf 26mm. Deshalb habe ich diese Maße für den Adapter übernommen.

Die erste Version (Bild 07.03) des konstruierten Adapters paßte, saß aber etwas locker im VAC. Deshalb habe ich noch eine verbesserte Version erstellt und den Durchmesser des 'Rohres' auf der Seite des VAC erhöht, aber mit Schlitzen versehen, sodass der Adapter besser klemmt (Bild 07.04 - Bild 07.06).
Als Bürstenaufsatz verwende ich diesen.

Von einer eigenen Konstruktion eines Bürstenaufsatzes mit Verwendung einer Bürstendichtung habe ich abgesehen, da die Benutzung von kaufbaren Bürstenaufsätzen doch viel einfacher ist.

Daten 3D-Druck:
Material: PLA, schwarz
Layer: 0,15 mm
Infill: 25 %
Stützen: nein
Druckzeit: 2:41h

8 9

Montagemöglichkeiten

08.01 Verschraubte Teile (Grundplatte, Klammer, unterer Halter)
08.02 Vorderansicht
08.03 Draufsicht
08.04 Seitenansicht mit VAC
08.05 Liegende Montage ist auch möglich
08.06 Zubehörkonsole mit Akku und Adapterrohr mit Bürstenaufsatz
08.07 Aufgesetzte Kappe zum Verdecken der Bohrlöcher / Schrauben
08.08 Zwei aufgesetzte Kappen

Das 'Set' umfaßt 7 gedruckte Teile plus Kleinteile

- obere Klammer
- unterer Halter
- Adapter für unteren Halter
- Zubehörkonsole
- Akku-Ständer
- Adapter für handelsübliche Bürstenaufsätze
- Grundplatte
und
- 12 Kappen
- 4 M4 x 14 Inbus-Schrauben
- 4 M4 Nietmuttern
- 4 Unterlegscheiben

Man muss sich zunächst entscheiden, ob man den VAC mit oder ohne aufgesteckte Düse lagern möchte.

1. Variante, Montage des Halters incl. Grundplatte

Bei Lagerung mit Düse werden die obere Klammer und der untere Halter benötigt. In beide Teile werden von vorn in die Bohrungen die M4 Nietmuttern eingepresst - z.B. mit einer Schraube von hinten schrauben und die Schraube danach wieder lösen.
Danach wird die Klammer in den oberen beiden Löchern von hinten mit den M4 Schrauben befestigt, der untere Halter in den unteren beiden Löchern der Grundplatte.

Bei Lagerung ohne Düse kommt der untere Halter mit dem Adapter zum Einsatz und wird in der Mitte der Grundplatte angeschraubt. Die obere Klammer sollte man natürlich auch an der Grundplatte anschrauben.

Danach kann die Grundplatte an der Wand angeschraubt werden.

2. Variante, Montage des Halters ohne Grundplatte

Hier entfällt logischerweise das Verschrauben der Halter an der Grundplatte, M4-Schrauben und Nietmuttern werden nicht gebraucht.
Die Grundplatte sollte als Bohrschablone verwendet werden, weil die Abstände der Halter untereinander nicht beliebig veränderbar sind.
Die Halter (Klammer, unterer Halter mit oder ohne Adapter) werden einfach an der Wand verschraubt.

Die Zubehörkonsole kann man platzieren, wo man möchte.

Zum Abschluß kann man alle Bohrlöcher mit den Kappen verdecken. Die Kappen kann man einfach einklipsen.

Um die Verletzungsgefahr zu minimieren und damit man die Teile / den VAC leichter einstecken kann, habe ich Kanten abgerudet bzw. angefast. Die oberen Innenkanten aller Teile sind abgerundet, die oberen Aussenkanten angefast. Bei den Unterkanten wäre das auch möglich gewesen, hätte dann aber wieder den Druck komplizierter gemacht (Stichwort: Überhänge). Hier bin ich zudem davon ausgegangen, dass man den VAC und die Teile von oben faßt.

9 9

Fazit

09.01 Alle Teile
09.02 Alle Teile

Ich habe das Projekt mit der Schwierigkeit schwer eingestuft. Das Drucken war easy, denn der Drucker macht grundsätzlich was er soll, wenn man ihn mit guten Vorlagen füttert und gutes Filament verwendet (gleichmäßiger Duchmesser, gute Wicklung, trocken, nicht verschmutzt). Nur die Vorlagen zu erstellen, war diesmal recht aufwändig, vor allem das Ausmessen des VAC.

Trotz dem oder gerade weil das Ganze so knifflig war, hat es mir großen Spaß gemacht. Ich hatte so auch gleich Gelegenheit mich weiter mit der Einarbeitung in Fusion 360 zu beschäftigen. Als Umsteiger, der von SketchUp kommt, ist vieles ungewohnt. Mit einem realen Projekt und seinen Herausforderungen übt es sich aber mMn. am Besten.

Ich werde mir wahrscheinlich auch selbst einen VAC kaufen; eine passende Halterung habe ich zumindest schon. Und ich habe gehört, dass der VAC hervorragend zum Sander passen soll, den ich schon besitze.
Für den Sander werde ich mir auch noch eine Wandhalterung bauen und auch noch eine für den Tisch.

Jedenfalls hoffe ich, dass Alpenjodel genausoviel Freude an der Benutzung des Halters hat, wie ich an der Erstellung.



Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


Tags

  1. Projekt des Monats

Meinungen und Reaktionen

Wie hat dir das Projekt gefallen? Indem du deine Meinung mit uns teilst, hilfst du uns und anderen Community-Mitgliedern zukünftige Inhalte zu verbessern.