Wandbild Köln 2019

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    25 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Dieses Projekt hat all meine Konzentration, Geduld und Zeit in Anspruch genommen, doch jetzt kann ich es euch endlich präsentieren, mein neues Wandbild "Skyline von Köln 2019".

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • GluePen  - Klebepistole (Akku)
  • PHO 2000  - Hobel (elektrisch)
  • PEX 220 A  - Exzenterschleifer (elektrisch)
  • Tischkreissäge,  GTS 10 XC
  • Oberfräse,  Kantenfräse 3709
  • Tellerschleifmaschine,  TS305
  • Dekupiersäge,  EX21
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Materialliste
  • 1 x Massivholzplatte | Buche (1000x300x18)
  • 4 x Leisten | Buche (1000x10x10)
  • 1 x LED Stripe (3m)
  • 1 x Rückwand | Buche (1000x300x8)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorlage erstellen

Angefangen hat es mit dem zeichnen der Vorlage am PC mit CorelDraw. Da ich ja schon einmal etwas ähnliches gemacht hatte, konnte ich ein paar Wahrzeichen der Stadt Köln nehmen und sie in das neue Bild einfügen.

Den Rahmen mit der Schrift Köln habe ich drumherum konstruiert. Die Abmessungen der Buchenbretter waren mir ja bekannt, also skalierte ich alles auf die gewünschte Größe.

Nun druckte ich die, 930mm x 280mm fertige Vorlage auf mehrere Blätter aus und setzte sie dann an den Markierungen wieder zusammen. Damit ging es dann in die Werkstatt.

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Vorlage erstellen

Angefangen hat es mit dem zeichnen der Vorlage am PC mit CorelDraw. Da ich ja schon einmal etwas ähnliches gemacht hatte, konnte ich ein paar Wahrzeichen der Stadt Köln nehmen und sie in das neue Bild einfügen.

Den Rahmen mit der Schrift Köln habe ich drumherum konstruiert. Die Abmessungen der Buchenbretter waren mir ja bekannt, also skalierte ich alles auf die gewünschte Größe.

Nun druckte ich die, 930mm x 280mm fertige Vorlage auf mehrere Blätter aus und setzte sie dann an den Markierungen wieder zusammen. Damit ging es dann in die Werkstatt.

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Platte sägen und Vorlage aufbringen

Die Massivholzplatte aus 18mm starken Buche hatte ich mir schon besorgt und da die natürlich viel zu groß und unhandlich für meine Dekupiersäge war, teilte ich die Platte und die Vorlage in 2 gleichgroße Teile. Immer noch sehr groß und vor allem schwer ist dieses Buchenholz, dass machte mir ein paar Kopfschmerzen, ob da während dem sägen nichts abbricht.

Nun beklebte ich die Oberseite mit Kreppband und darauf die mit Sprühkleber benetzte Vorlage. Ob ich die beiden Hälften nachher passgenau zusammenfügen konnte, darüber machte ich mir noch keine Sorgen. Im Zweifelsfall könnte man es ja passend schleifen.

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Bohren für die Innenschnitte

An der Bosch PBD 40 bohrte ich nun mit einem 2mm Bohrer die Löcher für die Innenschnitte.

Das Innere, was auch noch durch das sägen weg fällt, lasse ich aus stabilitätsgründen bis zum Schluss drin.

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Sägeblätter

Meine Wahl der Sägeblätter viel auf die Pégas Double Skip Nr. 5. Die waren zwar etwas breit und man musste in den engeren Kurven sehr behutsam vorgehen, doch mit feineren Blättern konnte ich mich dabei nicht anfreunden und wie man auf dem Foto sehen kann, hielten sich die Ausrisse auf der Rückseite sehr in Grenzen.

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Das aussägen kann beginnen

Das aussägen ging verhältnismäßig gut, doch trotz der Dicke von 18mm musste ich sehr aufpassen, dass ich beim hin und her drehen der Platte nicht irgendwo hängen bleibe. Bis auf ein Kreuz, oben an der Domspitze, ist mir das auch gelungen. Abgebrochen ist mir das aber erst viel später beim schleifen. Ärgerlich, doch es konnte wieder angeleimt werden.

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Bruch

Nun konnten beide Teile vorsichtig entgratet werden und geschliffen werden und dabei ist es denn passiert, ein Kreuz, oben an der Domspitze, ist mir dann doch. Ärgerlich, doch es konnte wieder angeleimt werden.

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Anpassen

Für die Rückwand habe ich mich für eine 8mm starke Buchenholzplatte entschieden, doch erst ging es an das zusammenbringen der beiden Hälften. Wie man auf den Bildern sehen kann, passte das nicht wirklich wieder zusammen.

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Verleimen

Als Verstärkung habe ich mir wie eine Art von Lamellos vorgestellt, doch eben nur mit Leisten. Die beiden Hälften spannte ich mit Zwingen vorsichtig zusammen. An beiden Seiten legte ich Wasserwaagen an die Kanten und konnte somit die Zwingen gut anbringen und es war alles gerade und bündig. Das was dann noch überstand, schleife ich dann später ab.

Nun die Klebeflächen mit Holzleim bepinseln und alles konnte auf der Werkbank festgeklemmt werden. Das alles ließ ich bis zum nächsten Tag trocknen.

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Nuten fräsen

Mit der Kantenfräse fräste ich eine 5mm Nut oben und unten vom Bild hinein, wo dann später die Leisten eingeleimt werden. Die Leisten hobelte ich dann nach dem trocknen ab, so dass sie bündig waren.

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Leitsen für Rückwand

Auf der Rückseite konnten nun die 10mm starken Buchenleisten am Rand bündig angebracht werden. Darauf kommt denn später die Rückwand, die ich bereits zugeschnitten hatte. Auf der Innenseiten der Leisten wird dann der LED Streifen befestigt.

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Test mit LED's

Eine 2m lange LED Stripe hatte ich noch da, die konnte ich dann zu Testzwecken befestigen, denn die war zu kurz. Aber ich konnte schon sehen, wie das dann nachher alles zur Geltung kommen würde.

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Die Rückwand

Nun kam die für mich schwierige Entscheidung, wie mache ich die Rückwand? Farbig oder Natur? Nach einem Test mit Liming Wax und einem Öl ist dann die Entscheidung gefallen. Weder noch mit dem Wax oder mit dem Öl, ich belasse es so wie es ist, Natur. Nur schleifen und fertig.

Das Motiv selber strich ich mit dem Kamelle Öl ein. Erst die Schnittflächen, dann den Rest. Nach dem einziehen, vorsichtig mit einem weichen Lappen abreiben.

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Kanten hobeln, LED's anbringen

Die Außenkanten putze ich nun mit dem Bosch Elektrohobel PHO 2000 sauber. In die Rückwand bohrte ich nun eine Loch, wo dann später das Kabel von dem LED Stripe durchgeführt wird. Der LED Stripe verlegte und befestigte ich mit dem Bosch GluePen.

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Rahmen

Es ging dem Ende zu, doch stellte mich das allseits beliebte sägen auf Gerung noch einmal auf die Probe. Normale Rechteckleisten passgenau auf Gerungen zu sägen ist ja nicht das Problem, doch sieht es da bei mir mit Leisten in L-Form ganz anders aus.

Wo wird gemessen? Ich hatte keine Ahnung, bis mir ein Spezel einen Trick verriet, wie ich sie passend säge ohne einen Meterstab nehmen zu müssen. Anlegen und mit einem Bleistift von Innen anzeichnen.

So habe ich mich an der GTS 10 langsam heran getastet und siehe da, man glaubt es kaum, es passte alles auf Anhieb.

Zum befestigen verwendete ich einen PU-Leim. Nun die Leisten nur gut festzwingen und abtrocknen lassen. Am nächsten Tag den aufgequollenen Leim entfernen, noch kurz mit einem feinen Schleifschwamm abschleifen, auf der Rückseite die Aufhänger befestigen und endlich ist es fertig.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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