Vorratsschrank in Küchennische

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Vorratsschrank
Nutzlose , blöde Nische
Vorher
Vorher - Nachher
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    30 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Wertung

Früher war dort auch mal ein Schrank aber der Vermieter hatte damals die Schränke entfernen lassen weil dort die Heizkörper hin sollten was dann aber nicht geschehen ist . Seiddem fehlt mir der kleine Vorratsschrank den ich mir im Zuge des Projekttest für den PHO 2000 nun selbst gebaut habe .

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Bohrschrauber
  • Hobel
  • Stichsäge
  • Waage , Schreinerwinkel , Bleistift
  • Zollstock , Lineal , Dübelmaster
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Materialliste
  • paar x Leimholzbretter | Leimholz
  • 12 x RegalHalter | Metall
  • 2 x Schrankscharniere
  • paar x Holzdübel | Buche

Los geht's - Schritt für Schritt

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Ausmessen und Zusägen

Ausmessen
Material
Maße übertragen
Zusägen der Bretter

Wie man der Skizze entnehmen kann , ist die Wand alles andere als Gerade . 

Wie schief sie war musste ich hinterher beim ersten Testeinbau noch erfahren . 

Also zuerst habe ich die Nische unterm Fensterbrett ausgemessen und mir eine grobe Skizze gemacht .

Als Material habe ich mich für Leimholzplatte Fichte entschieden 

Zuerst habe ich 2 Seitenwände angezeichnet und zugesägt .
Danach 3 Regalbretter , Wand , Fuß und Obere Leiste zugeschnitten.

Die Maße sind hier nicht relevant weil es eine Maßanfertigung für meine Nische ist . 

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Bretter mit dem PHO 2000 Hobeln

Brettkanten hobeln
Gehobelte Seitenbretter
Kopfbretter hobeln
Kopfholz gehobelt
Abgeplatzte Kanten
Kanten schön glatt
Einlegeböden Kanten brechen
Gebrochene Kanten
Einlegeböden Kanten brechen
Trocken verbinden

Da ich den Hobel testen wollte , habe ich mir beim Sägen nicht sehr große Mühe gemacht *grins* 


Also , Hobel anschmeißen und Kanten glatt hobeln . 
Da ich die Kanten nur "glätten" wollte habe ich mit einer Spantiefe von 0 gearbeitet . Dabei werden nur Überstände abgehobelt .
Das ging ganz einfach und das Ergebnis war beeindruckend , zumindest bei den in Faser verlaufenden Kanten . 
Die Kopfkanten wurden leider am Ende immer abgebrochen wie man auf dem Bild sehen kann . Dabei hobelt er so schön das Kopfholz und dann am Ende patzt der PHO was sehr ärgerlich ist .
Aber wenn man zuerst das Kopfholz hobelt und später die Längst kanten kann man die unschönen Ausbrüche wieder beheben . 

Die Einlegeböden habe ich von einer Seite oben und unten die Kanten gebrochen .

Danach habe ich erst mal alles "Trocken" miteinander verbunden 

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Tür herstellen

Türbretter zusägen
3 Bretter für die Tür
Kanten brechen
Dübellöcher bohren
Dübel einleimen
Bretter miteinander verleimen
Verzwingen
Seiten brechen
Frontseite Schrank
Scharniere
Reparatur
Abdeckkappe

Ja , nun nachdem die Seiten und Regalbretter fertig waren habe ich mich dann an die Tür gewagt .


Dazu habe ich 3 Bretter zugesägt . 
Danach habe ich mit dem Hobel die Sägekanten glatt gehobelt und anschließend die Kanten gebrochen weil ich nicht einfach eine glatte Schrankwand haben wollte . 

Anschließend habe ich mit dem Dübelmaster an den Verleimstellen Dübellöcher gebohrt um einen sicheren Halt zu erhalten .

Nun wurden die Bretter miteinander verleimt und mit Zwingen zum Trocknen befestigt .

Nach dem Trocknen habe ich das Kopfholz glatt gehobelt und die Kanten gebrochen . 

So , und als nächstes kam das was ich noch nicht gemacht habe und natürlich direkt gepatzt .

Ich hatte noch von einem alten Schrank Scharniere im Keller liegen die ich für die Türe nutzen wollte . 

Ich dachte das ich alles richtig angezeichnet hätte aber Pustekuchen. Es kam wie es kommen musste ...  Loch war falsch also neues Loch 

Aber wir wären ja keine Heimwerker wenn wir uns nicht zu helfen wüssten , denn die beiden Löcher sollten auf keinen Fall bleiben . Andere Option wäre gewesen mit einer Lochsäge Runde Platten aussägen und einleimen .

Ich hatte noch Abdeckkappen für Schrankhalterungen und die habe ich einfach mit etwas Heißkleber auf das Loch geklebt .
Fehler erkannt , Fehler gebannt *grins*

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Wandbrett und Löcher für Einlegeböden

Seitenteil dübeln
Rückseite festdübeln
Dübel prüfen
Verleimen
Rückseite
Regalhalter
Anzeichnen
Löcher bohren

Da ich keine Rückwand gemacht habe damit der Schrank nicht noch schmaler werden würde , musste ich mir was einfallen lassen um ihn Standsicher zu machen ,da unsere Böden radikal abfallend zur Raummitte sind musste der Schrank an die Wand befestigt werden

Dazu habe ich Rechts und links an den Seitenbrettern je ein Brett angebracht .

Dazu habe ich die Bretter wie alle anderen auch gesägt und gehobelt . Anschließend mit dem Dübelmaster Dübellöcher gebohrt und alles verleimt und mit Zwingen zum Trocknen befestigt .

Ich wollte mit den Einlegeböden flexibel sein deshalb musste ich viele kleine Löcher bohren . 
Mit einem Lineal bewaffnet habe ich alle 3 cm eine Markierung gemacht wo ein Loch hin sollte . 
Genau dort habe ich dann mit einem Bohrer dann kleine Löcher gebohrt wo die Regalhalter rein passten 

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Anpassen und ausrichten

1 cm Unterschied
Hinten 1,5 cm
Vorne 2,5 cm
1cm abhobeln
Dübel
Überstand
Kopfleiste anleimen

Spätestens an diesem Punkt hätte ich alles hingeschmissen wenn ich nicht den Hobel gehabt hätte . 

Die Wand hinter dem Schrank ist nicht gerade . Auf der Rechten Seite habe ich 2,5cm bis zur Vorderen Kante des Fensterbrettes und hinten nur 1,5 cm . *grrrr* 

Also Schrank hinlegen und auf der rechten Seite mit dem PHO 2000 ganze 1 cm abbobeln .
Nach dem Hobeln habe ich erst gesehen das ich schon an die Dübel rangekommen bin . Zum Glück habe ich nur 6er Dübel verwendet .

Natürlich musste nicht nur die Seitenwand gehobelt werden sondern auch die 3 Einlegeböden die von links nach recht konisch verlaufen.

Dazu habe ich wieder den Bosch Hobel testen können indem ich die Bretter konisch gehobelt habe .

Es sei noch dazu gesagt , das die Wandbacke total schief verleif . Deshalb musste ich die Türe ebenfalls etwas schief Hobeln . Wie man auf dem Foto sieht habe ich oben zwischen Wand und Schrank mehr Abstand als unten .... ja ich habe mit Waage gearbeitet , es ist definitiv die Wand und nicht mein Schrank ;) 

Anders sah ich keine Möglichkeit den Schrank so einzubauen sodass keine Dreckecke bleibt . Also habe ich die Tür mit Überstand gebaut und diesen dann dementsprechend der Wand angepasst . Ohne die Leiste an der Wand wäre es noch schlimmer gewesen . 
Nun dient die Leist die ich mit Heißkleber angebracht habe zum Schutz der Wand und das es nicht so auffällt wie schief die Wand ist 
Jetzt war alles passend und ich konnte den Schrank endlich an die Wand dübeln . 

Zum Schluss habe ich noch die Obere Sichtblende angeleimt .

Hätte ich den Hobel nicht gehabt , wäre viel Sägerei gewesen . So brauchte ich nur hier oder da etwas hobeln und konnte so einen Schrank in eine total schiefen Nische einbauen


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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