Vorgarten Pflastern

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    400 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Wir haben unseren Vorgarten  (ca. 20 m²) mit Knochensteinen gepflastert. Die Steine waren früher auf einem Parkplatz verlegt und sind 20x14x7cm groß.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Steintrennmaschine
  • 2 Eisenstangen
  • Waaglatte
  • Spaten und Schaufeln
  • Scheibtruhe
  • Rüttelplatte
  • Besen
  • Kübel
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Materialliste
  • 700 x Knochensteine | Beton (20x14x7 cm)
  • 1 x Bruch | Stein (4t)
  • 1 x Kies | Stein (2t)
  • 8 x Randsteine | Beton (1m x 35cm)
  • 1 x Flies | Flies (20 m²)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Legeplan erstellen

Wir hatten 15 rote Steine, welche wir in irgend einer Form verwenden wollten. Daher haben wir zu Beginn einen Legeplan mit Inkscape erstellt.

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Randsteine setzen

Die Fläche war vorher mit Schotter (halb Bruch, halb Rollschotter) "ausgefüllt". Den Bruch haben wir zur Seite geschafft. Die ca. 1m breite Rollschotterfläche vor dem Haus haben wir vorerst mal in Ruhe gelassen. Später soll dieser Rollschotter unter dem eigentlichen Schotterbett verschwinden.

Anschließend haben wir das Erdmaterial, welches den Randsteinen (35cm Höhe) im Weg war weg gegraben. Nun wurden die Randsteine mit Laser, Wasserwaage und Richtschnur gesetzt und mit kleinen Holzstücken verkeilt. Wir haben die Randsteine mit der Unterseite nach oben eingebaut, damit wir einen eckigen Abschluss bekommen. Fixiert wurde das ganze zuletzt mit Trockenbeton. Dabei sollte an der Außenseite nicht mit Beton gespart werden.

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Restliches Erdmaterial ausheben und Rollschotter verteilen

Nun wurde das restliche Erdmaterial auf eine Tiefe von ca. 40cm ausgehoben und der vorhandene Rollschotter auf die gesamte Fläche verteilt (diese Schicht war dann durchgehend ca. 5cm hoch). Der Rollschotter ist eigentlich nicht notwendig, aber da wir ihn ohnehin hatten, haben wir uns entschieden, diesen unter das eigentliche Schotterbett zu verbauen.

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Bruch verteilen und verdichten

Nun konnte die Fläche ca. 20cm hoch mit Bruch aufgefüllt werden. Zwischen Rollschotter und Bruch wurde jedoch noch ein starkes Bauflies gelegt. Dies soll verhindern, dass sich der Bruch ins Erdreich durcharbeitet. Zusätzlich zum bereits vorhandenen Bruch haben wir 4t von einem nahen Schotterwerk liefern lassen.
Nach dem der Bruch verteilt war, wurde dieser mit einer Rüttelplatte verdichtet.

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Pflastersteine setzen

Jetzt kann auf eine Höhe von 3-5cm der feine Kies verteilt werden. Unser Kies war leider etwas zu grob (er "funktionierte" zwar, jedoch war das Abziehen etwas schwierig).

Zuerst wird der Kies nur grob verteilt. Dann legt man 2 Eisenstangen in das Kiesbett in Richtung des späteren Gefälles (ca. 1,5%). Dabei sollte das Gefälle auch schon berücksichtigt werden. Am besten fängt man dabei in einer Ecke an. Der Kies soll mit einer Waaglatte so hoch verteilt werden, dass die späteren Pflastersteine max. 1cm über die eigentliche Höhe (d.h. die Höhe der Randsteine bzw. Lichtschächte) ragen. In unserem Fall sind das 6cm (7cm Stein - 1cm) unter der Randsteinkante. Man soll aber immer nur so viel Kies abziehen, dass man nicht in die abgezogene Fläche steigen muss. Ist der Kies abgezogen, so wird die der Seite am näheren Stange entfernt und der entstandene "Graben" wird wieder mit Kies aufgefüllt.

Nun kann man die abgezogene Fläche bereits mit den Pflastersteinen auslegen. Dabei die Steine ausrichten und mit einem Gummihammer mit Gefühl zurecht klopfen (Nach ein paar Steinen immer wieder die Ausrichtung, sowie Gefälle kontrollieren!). Steine, welche geschnitten werden müssen kann man auslassen. Diese werden später alle in einem Zug geschnitten und verlegt. Hat man die vorbereitete, abgezogene Kiesfläche komplett ausgelegt, so wird (anhand der noch im Kies befindlichen Eisenstange) die vorher herausgenommene Stange im nächsten Abschnitt neu ausgerichtet und die Schritte wiederholt.

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Lücken füllen

Um die Lücken zu füllen haben wir uns eine Steintrennmaschine ausgeliehen. Im Baumarkt hat man uns versichtert, dass diese 7cm hohe Steine schneiden kann. Dies stimmt zwar theoretisch, da das Sägeblatt 10cm weit in einen Stein eindringen kann, jedoch hat keiner bedacht, dass dann der Motorblock am Stein ansteht. Daher mussten wir jeden Stein x mal von jeder Seite schneiden.

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Abschließen

Abschließend haben wir die Fugen mit groben Quarzsand ausgefüllt, ausgekehrt und die gesamte Fläche nochmals mit der Rüttelplatte (diesmal mit montierter Gummimatte) gerüttelt. Zuletzt wurden die Fugen noch mit feinerem Fugensand ausgefüllt.

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Fertig

Nun konnte unser neues Plätzchen getauft werden ;-)


Rechtlicher Hinweis

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