Vom alten Türrahmen zum modernen Durchgang

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    120 €
  • Dauer
    3-4 Tage
  • Öffentliche Wertung

In unserem neuen Haus aus dem Jahre 1974 befand sich zwischen Wohn- und Esszimmer im Durchgang ein Türrahmen welcher sowohl optisch als auch geschmacklich alles andere als ein Highlight war. Ich empfand diesen von Anfang an als enormen Störfaktor und die Entscheidung diesen zu entfernen war recht schnell gefasst.   Optisch passt das Eiche Furnier nun wirklich nicht zur Einrichtung und zum neuen Erscheinungsbild unseres Wohnzimmers. Die Höhe des Durchgangs war relativ unharmonisch da die obere Kante weder mit den restlichen Türrahmen der Raume noch mit den Fenstern abschloss. Also musste hier was passieren.   Mein Ziel war es die Höhe optisch zu den restlichen Raumöffnungen anzupassen und das Holz loszuwerden. Dazu kam die Vorbereitung um später die Möglichkeit zu haben in dem Sturz Einbauspots oder ähnliches unterzubringen.

Du brauchst

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Werkzeuge
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Materialliste
  • 5 x Dachlatten | Holz (nach Bedarf)
  • 5 x Fertigmörtel | Mörtel (nach Bedarf)
  • 2 x Armierungsgewebe | Kunststoff (nach Bedarf)
  • 1 x Rigipsplatten | Gips (nach Bedarf)
  • 1 x div. Schrauben | Metall (nach Bedarf)
  • 1 x Kabel | Kupfer (nach Bedarf)
  • 1 x MDF Platte | MDF (nach Bedarf)
  • 1 x Tapete | Papier (nach Bedarf)
  • 1 x Tapetenkleister | Kleister (nach Bedarf)
  • 4 x Putz Eckschienen | Metall (nach Bedarf)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Der Rahmen muss raus

Der erste Schritt war logischerweise das entfernen des Türrahmens. Da dieser ins Mauerwerk genagelt wurde, ging das nur mit brachialer Gewalt. Miete dem Brecheisen habe ich die Nägel aus der Wand gedrückt und sobald etwas Luft war wurde der Rahmen mit der Säbelsäge gekappt. So ließ er sich Stück für Stück aus der Öffnung entfernen und im Container vor der Tür verstauen. Ein etwa 2 Meter langes Stück habe ich noch aufbewahrt um daran bevor ich irgendwann die restlichen Türen restauriere testen zu können.

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Verputzen

Optisch war die nun vor mir liegende Öffnung nicht unbedingt ein Hingucker, es sah eher aus wie Dresden 45 aber das ist ein anderes Thema. Die Labung muss nun ordentlich verputzt werden. Hier für habe ich an den Wänden etwa 5 cm weiteren Putz abgeschlagen um später einen sauberen Übergang gestalten zu können. Als erstes habe ich allerdings die Putz-Eckschienen mit jeweils 2 Batzen Putz an der Wand angebracht und mit der Wasserwaage ins Lot gebracht. Danach folgte der eigentliche Oberputz. Diesen habe ich mit dem Glätter aufgetragen und nachdem er rund eine Stunde angezogen ist mit dem Reibebrett glatt gezogen. Richtig trocken ist der Putz nach etwa 3 Tagen.

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Die opere Konstruktion

Da ich die Öffnung der, Raumsymetrie wegen, oben um 7 cm tiefer bringen wollte brachte ich hier eine erste Schickt Dachlatten an. Diese habe ich an der rechten und linken Außenseite bündig mit dem Stein angebracht um noch genügend Platz zum sauberen eingipsen zu haben. Ein zweite Reihe Latten habe ich um 90° versetzt so angebracht das diese später auf Höhe des Putzes enden. Untereinander wurden die Latten verkeilt um möglicher Bewegung vorzubeugen.

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Verkabeln

Um später einmal die Möglichkeit zu haben im ehemaligen Rahmen Einbaustrahler zu verbauen habe ich vorsorglich für Spannung gesorgt. Im abgehängten Teil wartet nun ein Kabel auf seinen späteren Einsatz.

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Einebnen

Ziel der ganzen Operation war natürlich das sich der neue Durchgang sauber in die bestehenden Wände einschmiegt. Hierfür habe ich die Dachlatten am oberen Ende mit kleinen Streifen Rigips versehen. So habe ich beim feinspachteln einen guten Haftgrund für den eigentlichen Gips. Um Rissen im Gips vorzubeugen wurde in der ersten Gipsschicht ein Armierungsgewebe untergebracht. Nun konnten sämtliche stellen mit Gips sauber verputzt werden. So siehst doch schon ganz nett aus!

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Tapezieren

Der nächste Schritt war hier die Tapete. Da eh der ganze Raum tapeziert wurde waren die Stellen kein sonderliches Problem und wurden im gleichen Atemzug mit Tapete versehen.

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Ein Brett muss her

Den oberen Abschluss soll zukünftig ein weiss lackiertes Brett übernehmen. Hierfür habe ich eine MDF Platte auf das entsprechende Maß zugeschnitten. Die Entscheidung fiel für MDF da das Material von Haus aus sehr glatt ist und sich im Gegensatz zu Massivholz nicht verzieht. Darüber ist der Preis von MDF schon sehr charmant.   Als erstes habe ich die 6 Löcher in welchen später die Schrauben zu Befestigung sitzen werden mit einem 3 mm Holzbohrer vorgebohrt und mit einem Senker dafür gesorgt das die Köpfe der Schrauben hinterher im Material verschwinden.   Nachdem ich mit feinem Schleifpapier die Kanten gebrochen habe konnte ich die Platte lackieren. Hierfür habe 3 Schichten matten Lack auf Wasserbasis aufgetragen. Zwischen den einzelnen Lackiervorgängen habe ich die Lackschicht mit Schleifpapier in 320er Körnung angeschliffen.

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Montage

Nachdem der Lack trocken war konnte die Platte an ihren Bestimmungsort bewegt werden. Hier sollte man auf einen Helfer nicht verzichten da MDF schon ein wenig Gewicht hat.

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Lückenfüller

Da die Platte nicht überall sauber anlag sondern hier und da eine Lücke von bis zu 2 mm auftrat habe ich den Übergang von Platte zu Tapete mit einer Acryl Naht versehen. Die Wahl fiel auf Acryl da sich das im Gegensatz zu Silikon später mit normaler Wandfarbe überstreichen lässt.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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