Vogelhaus Futterstube

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Es ist neu und wird skeptisch beäugt
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Öffentliche Wertung

Jeden Morgen kommen Scharen kleine Piepmätze zu meinem Futterhaus . Spatzen , Meisen , Sperlinge stehen hier schlange um auch fressen zu dürfen-
Da mein kleines Häuschen für den Flugverkehr der hier statt findet zu klein geworden ist , habe ich mich kurzentschlossen dazu nötigen lassen schnell ein größeres Futterhaus zu bauen.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PEX 300 AE  - Exzenterschleifer (elektrisch)
  • PTK 3.6 LI  - Tacker (Akku)
  • PSR 10,8 LI-2  - Bohrschrauber, Bohrmaschine, Schlagbohrschrauber (Akku)
  • PST 1000 PEL  - Stichsäge, Feinschnittsäge/Säge mit NanoBlade-Technologie (elektrisch)
  • Lötpistole
  • Zollstock
  • Bleistift
  • Tischlerwinkel
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Materialliste
  • 1 x Kiefernbrett | Kiefer / Fichte (35x25x2 cm)
  • 1 x Kiefernbrett | Kiefer / Fichte (30x30x2 cm)
  • 1 x Kiefernbrett | Kiefer / Fichte (32x30x2 cm)
  • 4 x Leisten | Kiefer / Fichte (13x3,5x3,5 cm)
  • 2 x Leisten | Dunkles Holz (23x3x0,5 cm)
  • 4 x Leisten | Dunkles Holz (33 x 1 x0,5 cm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Zuschnitt der Materialien

Bodenplatte
Bodenplatte Loch für Halter bohren
Lucke für Futterreste sägen
Seitenstützen ein Ende auf 45 Grad sägen
Seitenstützen auf 13 cm kürzen
Seitenstützen ausrichten
Haltepunkte für Seitenstützen anzeichnen
Von unten Bodenplatte vorbohren und versenken
Seitenstützen Mitte für Verschraubung anzeichnen und vorbohren
Eckstützen von Unten an Bodenplatte anschrauben

Ich habe zuerst die gewünschte Bodenplatte angezeichnet und zugesägt .

Die Platte hat das Maß von 35 x 25 x 2 cm .

Das Futterhäusen soll auf eine Stange die im Gartenboden gesteckt wird aufgesetzt.
Dafür muss die Mitte der Bodenplatte zuerst vermittelt und angezeichnet werden .
Mit dem Flachbohrer 22mm wird dann ein Loch durch die Bodenplatte gebohrt.

Damit ich hinterher die Leeren Körnerhülsen aus dem Futterhaus entfernen kann , habe ich im Boden eine kleine Lucke geschnitten .
Damit das Stückchen Brett nicht einfach nach unten raus fällt , habe ich von oben eine kleine Leiste die man drehen kann aufgeschraubt.

Danach habe ich aus meinem Fundus eine Leiste rausgekramt und daraus die 4 Eckpfeiler für das Futterhaus gesägt .

Dazu habe ich sie erst oben 45 Grad zugeschnitten und dann auf 13 cm abgelängt . Natürlich braucht man davon 4 für alle 4 Ecken.

Nachdem die Eckpfosten zugesägt waren , habe ich sie auf die Bodenplatte gestellt um den besten Standpunkt zu ermitteln .

Damit sie alle den gleichen Abstand zum Rand haben , habe ich die Maße auf allen 4 Ecken angezeichnet und die Mitte für die Pfosten vermittelt .

Da die Pfosten von unten durch die Bodenplatte angeschraubt werden müssen , habe ich die Bodenplatte am zuvor angezeichneten Mittelpunkt der Pfosten vorgebohrt und das Bohrloch versenkt.

Nun können alle 4 Pfosten von unten auf die Bodenplatte angeschraubt werden.

Natürlich muss ich nicht extra betonen das alle zuvor gesägten Materialien auch geschliffen werden müssen . Dies habe ich mit 240er Korn Sandpapier und dem Exenterschleifer gemacht

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Dachflächen

Dachhälften zusägen
Eine Dachplatte ist 2 cm länger als die andere
Dachplatten anpassen und Bohrlöcher anzeichnen
Bohrlöcher anzeichnen , bohren und versenken
Dachhälften verschrauben
Dachhälften aufsetzen vermitteln und anschrauben

Als nächsten kamen die Dachflächen dran .Da ich ein Spitzdach möchte habe ich mich schon zuvor durch die Eckpfosten auf 45 Grad festgesetzt .


Eine Dachfläche ist 2 cm länger als die andere . Die 2 cm ergeben sich aus der Dicke der Dachplatte . Klar hätte ich die Dachhälften oben mit 45 Grad verbinden können , aber das lässt sich für mich schlecht schrauben und wenn ich mit der Stichsäge arbeite bekomme ich es nicht so genau hin wie mit einer Tischkeissäge.

Also habe ich die Dachhälften auf Stoss verschraubt.

Dazu hab ich beide Dachhälften im 90 Gradwinkel voreinander gestellt und die gewünschten Verschraubungen angezeichnet .
Anschließend habe ich die Löcher vorgebohrt und versenkt.
Mit 3,5x45er Schrauben habe ich die Dachhälften miteinander verschraubt .

Nachdem das Dach fertig war , habe ich es auf die Eckpfosten gestellt und alle Seiten vermittelt .

Nun konnte ich von oben durch das Dach die Löcher in die Eckpfosten vorbohren und versenken . Anschließend habe ich das Dach mit 3,5x45 mm Schrauben mit der Bodenplatte bzw die Eckpfosten verschraubt.

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Giebel und Bodenleisten

Giebenstück
Dachpappe
Bodenleisten anleimen

Da die Futterhütte ohne große Planung entstanden ist , habe ich mich noch für ein Giebel entschieden .

Dafür habe ich 2 Dreicke mit den Maßen 19x19x27 cm zugesägt .
Anschließend habe ich den Giebel bis vor die Eckpfosten gehalten und dort durch das Dach angeschraubt.

Damit das Häuschen vor Witterung geschützt ist , habe ich Dachpappe zugeschnitten .
Ich habe die Dachpappe so zugeschnitten das Links , Rechts und Unten vom Dach 2 cm länger als das Dach ist.
So kann die Feuchtigkeit einfach von der Pappe abtropfen und zieht nicht direkt unters Holz wenn man es genau so lang macht wie das Dach .

Oben am First wird die Dachpappe auf Stoß zusammengeschoben und anschließend mit dem Elektrotacker ans Dach getackert .
Damit am First der Regen nicht rein läuft , habe ich ein kleines Stück Dachpappe zugeschnitten und mittig über beide Dachhälften gelegt und ebenfalls angetackert.

Da die kleinen Spatzen doch sehr mit dem Futter matschen indem sie das rauswerfen was sie nicht fressen , habe ich an allen 4 Seiten eine kleine Erhöhung angeleimt .
Dazu habe ich Holzleisten von 1 cm höhe genommen welche ich auf die Länge und Breite des Hauses zugesägt habe angeleimt.

So sah das Häuschen doch etwas traurig und leer aus , so sollte es nicht bleiben . Ich wollte es bunt lackieren was mein Mann aber nicht wollte.
Also habe ich mich für was anderes entschieden

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Letzter Schliff mit Brandmalen und Ölen

Vorzeichnen
Branmalen Pfosten
Ölen
Staab und Ringhalter
Fertig

Ist zwar jetzt nicht so einfach zu brennen wenn der Giebel schon eingebaut ist , aber das ist halt so wenn einem erst später so Ideen kommen :/


Ich habe meine Idee mit Bleistift auf das Haus gemalt .
Anschließend mit dem Brennpeter das zuvor aufgemalte nachgemalt .

Zum Schluss habe ich das Häuschen innen und außen mit Leinölfirnis eingeölt und trocknen lassen .

Anschließend habe ich den Stiel der oben an der Spitze ebenfalls von beiden Seiten auf 45 Grad angespitzt war durch das Bodenplattenloch gesteckt und von unten mit dem Ring stabilisiert .

Fertig ist das nächste Futterhäuschen


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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