Vogelhaus "Fly in"

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Wertung

Vogelhaus „Futter - Blockhaus“ aus Selbst ist der Mann 10/15

Das Vogelhaus aus der SidM 10/15 hat meiner Frau und mir sehr gut gefallen und ich baue es nach. Der Unterschied, ich verwende zum größten Teil Holz von einer Europalette, dass ich mir passend zusägen werde.

Nachdem der bestellte Bauplan gekommen ist und ich mir die Materialliste angeschaut habe, dachte ich juhuuu, die Paletten sind 21 mm stark und für das Vogelhaus brauche ich Balken die 19 mm stark sein werden. Das passte wie Faust aufs Auge. Zwar mehr Arbeit, aber des passt scho.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PHO 2000  - Hobel (elektrisch)
  • PEX 220 A  - Exzenterschleifer (elektrisch)
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • PTK 14 EDT  - Tacker (elektrisch)
  • PST 800 PEL  - Stichsäge, Feinschnittsäge/Säge mit NanoBlade-Technologie (elektrisch)
  • PTS 10 T  - Tischsäge, Unterflur-Zugsäge
  • PRA MultiPower  - Radio (Akku)
  • GSR 10,8 V-LI-2
  • Allzwecksauger,  MV 3 P
  • übliches Handwerkzeug
  • Pattex 100%
  • 4mm und 5mm Spax
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Materialliste
  • 1 x Europalette
  • 1 x Sperrholz (8mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Grundplatte

Für die Grundplatte nahm ich 4 Bretter, sägte jeweils die 2 langen Seiten sauber und dann auf Länge. Nun miteinander verleimen und mit Zwingen zusammen pressen.
Am nächsten Tag konnte ich dann mit dem Elektrohobel die Flächen eben machen und danach mit dem Exzenterschleifer alles schön glatt schleifen. Die Kanten bearbeitete ich mit meiner Oberfräse wo ein 45° Fräser eingespannt war.

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Balken

Nun ging es an die Balken. Diese sägte ich mit der PTS 10 erst die eine Seite auf Stärke und mit der gleichen Einstellung die 2. Seite fertig machen.

Wie ihr an den beiden Fotos mit der Schieblehre sehen könnt, sägt die PTS 10 wirklich bis aufs Zehntel parallel.

Nun waren die geschätzten Meter die ich benötige fertig und ich konnte mich mit dem Queranschlag daran machen sie auf Länge zu kürzen. Das hat denn auch einige Zeit gedauert bis alles fertig war.
Dann bin ich an den Punkt gekommen, wo ich feststellen musste, dass ich mit den falschen Balken begonnen habe. Zuerst hätte ich die längsten nehmen sollen und nicht mit den kürzesten, so blieb mir nichts anderes übrig, als noch mal ein paar Vierkanthölzer zu sägen. Na ja egal, Palettenholz war ja noch zur Genüge da, auch wenn dadurch der Verschnitt etwas höher geworden ist.

Mit den verschiebbaren Anschlägen am Quertisch, die ich mir nachträglich ein paar Tage vorher bastelte, ging das alles sehr gut und war sehr schnell auf die verschiedenen Längen eingestellt. Aber, der Schiebeschlitten war zu groß und zu schwer für diese Arbeit. Also machte ich mir zwischendurch mal eben einen neuen, kleineren Schlitten. Das schont auch die Handgelenke *hihihi*


Nachdem alles gesägt war, schliff ich die Kanten an der PTS 10 und einem Fächerschleifer. Nun ging das puzzeln los. Erst mal nur auf Probe zusammen gesteckt und nachdem alles passte mit Pattex 100% geklebt.
Die 2 Giebelstücke klebte ich dann auch gleich zusammen und sägte sie nach dem trocknen passend. Nun konnten die Giebelstücke auch geklebt werden. Passte dann nur noch kleine Stücke in die 4 Ecken ein und schleifte sie nach dem kleben.

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Futtersilo & Futternapf

Für das Futtersilo verwendete ich 8mm Sperrholz. Nach dem zusägen zeichnete ich mir den Mittelpunkt von der unteren Öffnung an, wo dann später das Futter heraus fällt. Die Löcher bohrte ich an der PBD 40 und einem Forstnerbohrer. Mit der PST 800 PEL sägte ich dann die Öffnungen fertig. Mit dem Dremel die Kanten der Öffnungen schön rund schleifen und alles kleben. Zusätzlich jagte ich mit dem PTK 14 EDT noch ein paar Nägelchen hinein.

Das Dach vom Silo fertige ich aus ein paar Reststücken und klebte diese zusammen.

Als nächstes kam die Futternapfplatte dran. Das stellte ich wieder aus Sperrholz und 4 Leisten vom Pallettenholz. Diese haben dieselbe Stärke wie die Balken. In die Mitte vom Napf klebte ich noch ein Zentrierstück für das Silo auf. So steht es stabil und kann nicht verrutschen.

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Haus auf Grundplatte befestigen

Um das das Haus mittig auf der Grundplatte sitzt, habe ich es mit dem Lineal vermittelt und angezeichnet. Mit einem 2mm Bohrer bohrte ich die Löcher für die Schrauben zur Befestigung. So konnte ich dann das Haus mit der Platte gut verschrauben. Auch die fertige Futternapfplatte verschraubte ich von unten mit der Grundplatte.

Vor lauter Tatendrang habe ich dann einen groben Fehler bemerkt. Ich habe den Balkon vergessen. So musste ich dann mal wieder improvisieren. Doch dazu später mehr.

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Das Dach

Für das Dach nahm ich wieder 8mm Sperrholz und sägte mir die 2 Hälften an der TKS.
Die Ausschnitte für das Silo zeichnete ich mir an und sägte diese mit der Stichsäge aus.
Die 2 Hälften fixierte ich mit Tape und schoss das Ganze mit dem Tacker am Haus fest.
Damit kein Nägelchen danebengeht, zeichnete ich mir vorher den Verlauf der Giebelbalken auf.

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Die Dachrinnen

Die Dachrinne fertigte ich ebenfalls aus den Balken die ich vorher auch für das Haus verwendet hatte. Zuvor sägte ich mir aber noch Balken wo eine Seite schräg abgesägt wurde. Der Winkel entspricht der Schräge vom Dach. Daran kann die Dachrinne sehr gut angeklebt werden.

Die Nut sägte ich an der TKS ein. Dazu verschob ich einfach den Parallelanschlag um ein paar mm. Dann nur noch den Steg in der Mitte mit dem Stechbeitel beseitigen, etwas schleifen und fertig war meine Dachrinne.

Diese Variante erschien mir einfacher und schneller als da jetzt 3 dünne Leisten miteinander zu verleimen.

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Dach decken

Zuerst wollte ich das Dach ja mit Schindeln decken, doch dann viel mir ein, dass ich ja noch selbstklebende Dachpappe von meiner Gartenhütte übrig hatte.
Gesagt getan, die Dachpappe in 2 passende Stücke mit dem Teppichmesser geschnitten und dann noch gleich einen breiten Streifen für den First als Abschluss.

Anschließend sägte und klebte ich noch die Blenden für die Vorder.- und Rückseite vom Dach.

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Der Balkon

Nun komme ich zu dem Missgeschick das mir ziemlich beim Anfang passiert ist, den Balkon.
Die Balken hatte ich ja mit dem Giebel schon verklebt und da ist mir aufgefallen, dass ich die Löcher für den Balkon im Giebel vergessen hatte zu sägen. Doch wir sind ja Heimwerker und Meister der Improvisation. Ich zeichnete mir die Stellen an wo die Aussparrungen für den Balkon hinkommen, bohrte mit einem Forstnerbohrer die Löcher vor und dann mit einer kleinen Säge arbeitete ich den Vierkant heraus.

War Ruck Zuck erledigt. Nun sägte und klebte ich die Teile für den Balkon zusammen und schöb die Enden in die Löcher. Passt.

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Fertigstellen und lasieren

Jetzt komme ich langsam zu Ende. Da ich natürlich beim Bauen nicht an das lasieren gedacht habe, muss ich mich jetzt ein bisschen mehr anstrengen um in alle Ecken und Kanten zu kommen. Zum lasieren nehme ich eine farblose Lasur die auch am Gartenhäuschen zum Einsatz gekommen ist.


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