Vogelhäuschen

Auf Pinterest teilen per E-Mail teilen IC-send-mail Drucken IC-print-circle
Erste Bewohner
Unser neues Vogelhaus
Unser neues Vogelhaus
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    15 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Eigentlich gehört ein Vogelhäuschen zum ersten was man als Heimwerker so machen sollte. Hier falle ich komplett aus der Norm, den dieses Projekt habe ich Jahrelang vor mir hergeschoben. Zum Leidwesen meiner Frau, die mich jedes Jahr Im Herbst freundlich erinnerte "Machst du uns ein Vogelhäuschen für den Garten".
Zugegeben, angefangen habe ich damit schon vor mehreren Jahren, aber irgendwie nie wirklich Lust gehabt es fertig zu machen. Aber der Druck wurde immer größer und so beschloss ich es zu vollenden.
Kosten technisch hatte ich dafür überhaupt keine Ausgaben. Ich habe jedoch mal 15,- Euro veranschlagt. Für Holz und den Kleinkram. Keine Ahnung ob das reicht.

Nun wünsche ich euch jedoch viel Spaß beim durchlesen.

Hier findet ihr meine anderen Projekte

Los geht's - Schritt für Schritt

1 16

Zuschnitt des Hauptdaches

Bild 01: Bretter zuschneiden
Bild 02: Leisten zuschneiden
Bild 03: Leisten abwinkeln
Bild 04: erster Schnitt
Bild 05: zweiter Schnitt
Bild 06: alle fertig
Bild 07: Vorrichtung auf BS
Bild 08: Leisten seitlich abwinkeln
Bild 09: Leisten vorne abschrägen
Bild 10: fertig
Bild 11: Leisten hinten abschrägen
Bild 12: fertig

Bild 01: Ich habe beim Bau meines Vogelhäuschens damals mit dem Dach begonnen. Dazu habe ich mir vier möglichst gleich große Brettchen aus der Restekiste genommen und diese auf der TKS auf Maß gesägt.

Bild 02: Aus diesen vier Brettchen habe ich dann 16 gleiche Leisten auf der TKS zugesägt.

Bild 03: Mit meinem Winkelanschlag für die TKS habe ich dann die einzelnen Leisten stumpf zulaufend zugeschnitten. Der eingestellte Winkel am Winkelanschlag beträgt 7 Grad.

Bild 04: Nach dem ersten Schnitt wurden dann alle 16 Leisten so zugeschnitten.

Bild 05: Anschließend drehte ich die leisten um und machte den selben Schnitt auf der gegenüberliegenden Seite.

Bild 06: Und so wurden dann alle 16 Leisten angespitzt.

Bild 07: An der Bandsäge befestigte ich eine kleine Abfallleiste und schwenkte den Tisch um ca. 5 Grad. Die Abfalleiste sägte ich im passenden Winkel bis zur Vorderkante des Sägeblattes in diesem Winkel.
Somit konnte ich die 16 Leisten an der Seite um 5 Grad abschrägen.

Bild 08: Dies wurde bei allen 16 Leisten auf beiden Längsseiten gemacht.

Bild 09: Im nächsten Schritt wurde der Tisch der BS auf ca.45 Grad gestellt und unter Zuhilfenahme des Anschlagwinkels und der Einstellung 7 Grad wurden alle 16 Leisten an der oberen dünnen Stelle abgeschrägt.

Bild 10: Die an der Vorderkante abgeschrägten Leisten.

Bild 11: Mit der gleichen Einstellung, jedoch den Anschlagwinkel auf minus 7 Grad verstellt, wurden alle 16 Leisten an der unteren breiten Seite abgeschrägt.

Bild 12: Somit waren die Leisten ringsum vorgearbeitet und konnten nun weiter verarbeitet werden.

2 16

Hauptdach verleimen

Bild 13: Leisten verbinden
Bild 14: Stück für Stück
Bild 15: bis alle verbunden sind
Bild 16: Leisten umdrehen
Bild 17: Nuten mit Leim füllen
Bild 18: Klebbänder vorbereiten
Bild 19: Leisten zusammen binden
Bild 20: Umdrehen zum trocknen

Bild 13: Nun legte ich zwei Leisten nebeneinander und verband beide mit einem Streifen Klebeband.

Bild 14: Dies machte ich Stück für Stück mit weiteren Leisten. Alle wurden mittels Klebeband straf an die zuvor verbundenen Leisten angeklebt.

Bild 15: Und dies so lange bis alle 16 Leisten miteinander verbunden waren.

Bild 16: Nun drehte ich die Leisten um so das die Nut, welche sich aus dem seitlichen Sägeschnitt ergab, sichtbar wurde. Das Umdrehen klappt sehr gut, da die Leisten einen sehr guten Halt durch das Klebeband zueinander haben.

Bild 17: Nun fülle ich die Nuten mit Holzleim.

Bild 18: Bis alle Nuten Holzleim enthalten. Dann bereite ich weitere Klebebandstreifen vor. Damit ich beim zusammenklappen, das Gebilde auch sichern kann.

Bild 19: Somit nehme ich die beiden äußersten Leisten und ziehe den kompletten Ring zusammen bis sich die beiden äußeren Leisten wieder treffen. Diese werden zuvor ebenfalls noch mit Leim bestrichen. Mittels des Klebebandes fixiere ich die beiden Leisten zueinander und verschmiere den ausgetretenen Holzleim in Inneren des Daches.

Bild 20: Zum trocknen stelle ich das so entstandene Dach anders herum auf. Das Klebeband lasse ich dran, bis es komplett abgetrocknet ist.
Da ich das Ganze frei Schnauze angefertigt habe ist mir das Dach viel zu steil geworden, was ich dann aber so gelassen habe. Eigentlich wollte ich es deutlich flacher haben. Aber egal, mal schauen wie es später herauskommt.

3 16

Anfertigen des kleinen Oberdaches

Bild 21: Abfallleisten
Bild 22: Leisten verleimen
Bild 23: alle miteinander verspannen
Bild 24: fertig
Bild 25: Abschrägen
Bild 26: fertig
Bild 27: Einkürzen und hinten abschrägen
Bild 28: vorne abschrägen
Bild 29: Miteinander verbinden
Bild 30: alle miteinander verbunden
Bild 31: Umdrehen und Leim einbringen
Bild 32: Zusammenfügen
Bild 33: fertig

Bild 21: Vom zusägen der 16 Leisten blieben diese 32 Reststücke übrig.

Bild 22: Diese 32 Reststücke werden zu 16 einzelnen Leiste verleimt

Bild 23: Damit alle schön trocknen können, werden diese sauber verspannt.

Bild 24: Anschließend habe ich wiederum 16 spitz zulaufende einzelne Leisten.

Bild 25: Diese werden wiederum auf beiden Längsseiten um 5 Grad abgesägt.

Bild 26: Somit habe ich nun 16 ähnliche Leisten wie bei den beiden Arbeitsgängen zuvor.

Bild 27: Da diese Leisten noch deutlich zu lang waren, musste ich diese etwas kürzen, beim kürzen wurde wieder der 45 Grad Winkel angesägt.

Bild 28: Die vordere Seite wurde ebenfalls abgeschrägt.

Bild 29: Nun werden diese Leisten auch mittels Klebeband miteinander verbunden.

Bild 30: natürlich alle 16 Stück. Man muss darauf achten, das sich das Klebeband nicht löst.

Bild 31: Jetzt werden die verklebten Leisten umgedreht und wiederum die Nuten mit Leim gefüllt.

Bild 32: Anschließend wieder alles zusammenziehen und miteinander verbinden, fertig ist das zweite Dach für die Oberseite.

Bild 33: Zum trocknen stelle ich es nun auf die Seite.

4 16

Herstellen des Bodens

Bild 34: Holzbretter
Bild 35: verleimen
Bild 36: verspannen
Bild 37: Winkel ansägen
Bild 38: Achteck
Bild 39: Nut fräsen
Bild 40: Rundung ausfräsen

Bild 34: Für den Boden suche ich mir zwei weitere Bretter aus der Restekiste.

Bild 35: Diese werden einseitig mit Holzleim bestrichen und miteinander verleimt

Bild 36: Dazu verspanne ich die beiden Bretter und lasse sie in dieser Vorrichtung trocknen.

Bild 37: Jetzt stelle ich den Winkelanschlag auf 45 Grad ein und säge das Brett an allen Seiten zu.

Bild 38: So entsteht ein gleichmäßiges Achteck.

Bild 39: Nun zeichne ich genau die Mitte an und setze mit einem 2,5mm Bohrer eine Hilfsbohrung für meinen Kreisschneider für die Oberfräse.
Danach Fräse ich eine 3mm Breite und 5mm tiefe Nut mit einem Ø von 100mm.

Bild 40: Außerhalb dieser Nut fräse ich mit einem Rundfräser eine runde Vertiefung in den Boden ein.
Diese beiden Fräsungen dienen für folgendes. Die 3mm Nut für die Aufnahme eines Kunststoffrohres und die runde Vertiefung als Futterstelle.

5 16

Anfertigen der Futterrutsche

Bild 41: Holzer verleimen
Bild 42: Mitte finden
Bild 43: grob zusägen
Bild 44: abschrägen
Bild 45: zurecht schleifen
Bild 46: soweit fertig
Bild 47: absägen
Bild 48: aufleimen

Bild 41: Zuerst verleime ich sieben zuvor zurechtgesägte kleine Vierecke miteinander und verspanne diese ordentlich. Anschließend trocknen lassen.

Bild 42: Da ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Drechselbank hatte musste ich mir hier anders helfen. Somit habe ich in der Mitte des Holzstapels ein Gewindestift eingedreht.

Bild 43: Danach habe ich den Klotz auf der Bandsäge grob vorgesägt so das er eine annähernde Runde Form bekam.

Bild 44: Dann habe ich mir ein kleines Abfallstück zurecht gesägt und den Klotz mittels des Gewindestiftes darin platziert. Somit konnte ich den Klotz ringsum an der Bandsäge abschrägen.

Bild 45: Nach der vorarbeit an der Bandsäge habe ich den Klotz am Gewindestift in den Akkuschrauber eingespannt und am Tellerschleifer zurecht geschliffen.

Bild 46: Hier das Ergebnis, da hätte ich mich mit meiner neuen Drechselbank deutlich leichter getan.

Bild 47: Nun wurde diese Spitze an der Bandsäge abgesägt. Hierzu möchte ich noch folgenden Tipp geben. Sägt man etwas rundes an der Bandsäge kann es zum ungewollten einziehen bzw. drehen des Sägegutes kommen. Dies ist nicht ungefährlich. Daher immer vorsichtig im Vorschub und das Werkstück geführt gegen den Uhrzeigersinn von unten nach oben drehen. Ich hoffe das dies etwas deutlich erklärt wurde und nachvollziehbar ist.

Bild 48: Nach dem Zusägen habe ich die entstandene Spitze in die Mitte meiner Bodenplatte geleimt.

6 16

Verschlusskappe anfertigen

Bild 49: Hölzer verleimen
Bild 50: aussägen
Bild 51: Absatz fräsen
Bild 52: Abschrägen
Bild 53: Mit Kleber benetzen
Bild 54: Einkleben

Bild 49: Nun leime ich wiederum zwei kleine Reststücke zusammen aus denen ich dann den Verschlussstopfen herstellen möchte.

Bild 50:
Auch hier säge ich an der Bandsäge erstmal mangels einer damaligen Drechselbank den Kreis aus.

Bild 51: Mit der Oberfräse und dem Kreisschneider fräse ich einen passenden Absatz an, damit der Stopfen in das Kunststoffrohr passend eingesetzt werden kann.

Bild 52: Am MFT wiederum fräse ich die untere hälfte mit einem 45 Grad Fräser schräg ab. Somit passt der Stopfen besser in das kleine Oberdach.

Bild 53: Mit einem speziellen Klebstoff für den Außenbereich welcher auch dauer elastisch ist benetze ich die eben angefräste 45 Grad schräge.

Bild 54: Und klebe den Stopfen in das Oberdach ein. Dabei bringe ich nochmals zusätzlich Klebstoff auf und verstreiche diesen mit den Fingern. Somit ist dort erstmal alles sauber Dicht.

7 16

Anfertigen der Grundkonstruktion des Hauses

Bild 55: Leisten zusägen
Bild 56: auf länge sägen
Bild 57: zugesägt
Bild 58: 45 Grad abschrägen
Bild 59: fertig
Bild 60: Leisten ohne Abrundung
Bild 61: abrunden
Bild 62: Leisten mit Abrundung
Bild 63: So soll der Grundriss werden
Bild 64: Und so soll es komplett aufgebaut sein
Bild 65: also alles verleimen
Bild 66: Etage für Etage
Bild 67: Bis es fertig ist
Bild 68: Gewicht drauf und trocknen lassen

Bild 55: Um das Haus anzufertigen säge ich mir erst mal eine Menge an gleichen Leisten zu.

Bild 56: Diese werden dann in zwei verschiedene Längenabschnitte auf der Bandsäge eingekürzt.

Bild 57: Insgesamt werden so 64 kleine Leisten zugesägt. 32 Stück etwas länger und 32 Stück etwas kürzer.

Bild 58: Diese werden dann wiederum auf der Bandsäge in einem 45 Grad Winkel auf beiden Seiten abgeschrägt.

Bild 59: Das schaut dann so aus nachdem alles zugesägt wurde.

Bild 60: Wenn ich die einzelnen Leisten zusammen leime, ist mir aufgefallen, das ich dadurch eine, sagen wir mal, glatte Wand erhalte. Das gefällt mir nicht wirklich.

Bild 61: Da die Leisten alle sehr klein sind und ich gerne meine Finger ohne Abfräsung haben möchte, habe ich mir kurzerhand ein kleines Hilfsmittel aus Restmaterial erstellt und mit einem Moosgummi beklebt. Damit kann ich nun gefahrlos die kleinen Leisten am MFT mit einem 3mm Radiusfräser abrunden.

Bild 62: Nach der Abrundaktion ist somit etwas Struktur vorhanden und die einzelnen Leisten sehen nicht mehr so langweilig aus, wenn sie später verleimt werden.

Bild 63: Dies ist die Form, die das Haus später mal haben soll.

Bild 64: Bevor ich es komplett verleime baue ich die Struktur kurz auf um zu schauen ob alles richtig passt. Und ob die Gesamthöhe ausreichend hoch ist.

Bild 65: Alles passt und somit verklebe ich die einzelnen Leisten miteinander. Hierzu verwende ich wiederum den Wetterfesten, UV beständigen, Überlackierbaren, Dauerelastischen speziall Klebstoff.

Bild 66: Dies mache ich Etage für Etage in einem kompletten Durchgang.

Bild 67: Bis das komplette Haus aufgebaut und komplett verklebt ist.

Bild 68: Im Anschluss daran kommt noch ein Gewicht darauf. Jetzt muss es erst mal trocknen.

8 16

Fenster und Türen

Bild 69: Fenster und Türen ausdrucken
Bild 70: einkleben
Bild 71: vorbohren
Bild 72: aussägen
Bild 73: verflixt!!!
Bild 74: Lösung???
Bild 75: Naja es klappt
Bild 76: fertig

Bild 69: Natürlich braucht die Hütte auch Fenster und Türen. Diese erstelle ich kurzerhand auf dem PC und drucke diese aus. Anschließend werden diese auf doppelseitiges Klebeband aufgeklebt und ausgeschnitten.

Bild 70: Nun werden die Fenster und Türen immer abwechselnd in das haus eingeklebt.

Bild 71: Mit dem Winkelaufsatz für den Akkuschrauber ist das Bohren im Eck der Türen und Fenster ein klacks. Die Löcher benötige ich für die Dekupiersäge.

Bild 72: Und es folgt meine Lieblingsbeschäftigung. Alle Türen und Fenster an der Deku aussägen. Was für ein sch...

Bild 73: Ich stehe einfach mit der Deku auf Kriegsfuß und wir werden sicherlich niemals Freunde werden, aber was muss das muss. Die Verschraubung des Sägeblattes ist bei der Scheppach so grob das es einfach fast unmöglich ist ein Sägeblatt ohne Stift sauber zu spannen.

Bild 74: Somit habe ich ein kleines Metallblättchen um das eine Ende des Sägeblattes gelegt um es etwas einfacher zu haben, das verflixte Ding zu spannen.

Bild 75: Schaut nicht schön aus, aber funktioniert. Zumindest hält jetzt das Sägeblatt!

Bild 76: Nach gefühlten drei Wochen waren dann die Fenster und Türen auch endlich ausgesägt.

9 16

Hauptdach auf Haus aufsetzen

Bild 77: mehrere Platten zusägen
Bild 78: Loch ausfräsen
Bild 79: Auf Haus aufleimen
Bild 80: abfräsen
Bild 81: Dach anzeichnen
Bild 82: Freihand ausfräsen
Bild 83: fertig
Bild 84: passt
Bild 85: Maß nehmen
Bild 86: Rohr absägen
Bild 87: Rohr gerade schleifen
Bild 88: Rand mit Klebstoff benetzen
Bild 89: richtig viel!
Bild 90: Dach aufsetzen und trocknen lassen

Bild 77: Nun säge ich mir mehrere Runde Platten aus Abfallholz zu.

Bild 78: Und fräse mit der Kreisschneidevorrichtung und der Oberfräse das innere Loch auf den richtigen Durchmesser, damit das Kunststoffrohr sauber passt.

Bild 79: Diese werden dann mittig auf das Haus mit dem Spezialkleber aufgeklebt.

Bild 80: Die oberste Platte wird dann wiederum mit dem 45 Grad Fräser am MFT abgeschrägt.

Bild 81: Nun nehme ich mir das Dach vor. Das Loch in der Mitte ist noch nicht groß und genau genug, damit das Kunststoffrohr hindurch passt. also zeichne ich mit einem Zirkel den richtigen Durchmesser an.

Bild 82: Am MFT und mit einem längeren Fräser fräse ich nun Freihand bis zum Anriss.

Bild 83: Schön vorsichtig und immer nur Stück für Stück. Bis das Loch groß genug ist.

Bild 84: Nachdem ich damit fertig war wurde das Kunststoffrohr zur Probe eingeschoben.

Bild 85: Da das Kunststoffrohr noch viel zu lange ist, baute ich das Haus mit der Grundplatte zusammen auf und zeichnete das Rohr oben am Austritt an.

Bild 86: Dann ab damit in den Schraubstock und mittels Bügelsäge auf Länge bringen.

Bild 87: Damit ich eine saubere Kannte erhalte und diese auch im Winkel ist, habe ich kurzerhand auf dem Tellerschleifer einen Anschlag befestigt und das Kunststoffrohr plan abgeschliffen.

Bild 88: Jetzt wird wiederum alles zusammengesteckt und die obere runde Platte mit Spezialkleber benetzt.

Bild 89: Damit das auch ordentlich abdichtet und hält, ist genügend Klebstoff aufgetragen. Das Kunststoffrohr wird noch nicht verklebt.

Bild 90: Nun wird das Dach aufgesetzt und und zum trocknen beiseite gestellt.

10 16

Dachschindeln

Bild 91: anzeichnen
Bild 92: Schindeln schneiden
Bild 93: viele Schindeln
Bild 94: Schindeln anschleifen
Bild 95: Schindeln aufleimen
Bild 96: aufleimen
Bild 97: aufleimen
Bild 98: Anzeichnen
Bild 99: aufleimen
Bild 100: Schindeln keilförmig zuschleifen
Bild 101: aufleimen
Bild 102: aufleimen
Bild 103: aufleimen
Bild 104: fertig

Bild 91: Um die Dachschindeln gleichmäßig anzukleben, habe ich mittels Schur und Bleistift eine Linie um das Dach gezeichnet.

Bild 92: Nun ging es daran die Dachschindeln zu schneiden. Diese sind aus Douglasie. Ich habe diese mittels Stechbeitel zugeschnitten.

Bild 93: Hier ein Blick auf einen kleinen Teil der Schindeln, insgesamt waren es sicherlich fünfmal so viel. Jetzt weis ich auch warum die Schindeln heißen - es ist wirklich eine Schinderei diese herzustellen und aufzukleben.

Bild 94: Alle Schindeln wurden an der Rückseite angefasst. Dies erlabte eine schönere und sauberere anlage am Dach.

Bild 95: Hier im Detail, warum ich die Schindeln hinten angeschliffen habe. Bei der nächsten Reihe habe ich somit einen sauberen Übergang zur jeweiligen unteren Reihe.

Bild 96: Nun ging es ans ankleben. Dies erfolgte wiederum mit dem speziellen Klebstoff aus der Kartusche.

Bild 97: Die erste Reihe ist fertig.

Bild 98: Nun zeichnete ich auch die Ringe für die folgenden Reihen nach der gleichen Methode an.

Bild 99: Und weiter geht es mit dem verkleben der Schindeln.

Bild 100: Nach der zweiten Lage musste ich die Schindeln zusätzlich seitlich anschrägen. Nach oben hin dann immer spitzer zulaufend.

Bild 101: Somit entstand dann Reihe für Reihe. Das war auch sicherlich der längste Abschnitt meines Vogelhauses. In diesem Zustand blieb es oft mehrere Monate stehen, da ich anderweitig beschäftigt war.

Bild 102: Weiter gehts mit den nächsten Reihen.

Bild 103: Die vorletzte Reihe ist verklebt und der Kleber für die letzte Reihe ist drauf - Endspurt.

Bild 104: Endlich geschafft!

11 16

Dachschindeln die zweite

Bild 105: anzeichnen
Bild 106: erste Reihe
Bild 107: zweite Reihe
Bild 108: fertig
Bild 109: Pflock absägen
Bild 110: grob zusägen
Bild 111: Drechselfutter anschrauben
Bild 112: drechseln
Bild 113: Haube fertig drechseln
Bild 114: Haube geschliffen
Bild 115: Kleber rein
Bild 116: Aufkleben

Bild 105: Nun kommt das obere kleine Dach an die Reihe. Dieses wird wie im zu vorigen Arbeitsschritt ebenfalls angezeichnet.

Bild 106: Und sogleich die erste Reihe mit Schindeln beklebt.

Bild 107: es folgt die zweite Reihe nach alt bekannter Vorgehensweise.

Bild 108: Bis alle Schindeln auf dem kleinen Dach verleimt sind. Leider bleibt oben ein kleines Stück offen. Darüber hatte ich mir noch überhaupt keine Gedanken gemacht.

Bild 109: Also muss dort eine kleine Haube drauf. Somit säge ich mir aus einem Douglasienpfosten ein stück ab.

Bild 110: säge es an der Bandsäge ein wenig in Form.

Bild 111: Und verschraube diesen mit dem Futter meiner neuen DRECHSELBANK - Yieppieeee jaa jeeee!!!!

Bild 112: Somit wird das gute Stück Douglasie erst mal schön rund gemacht.

Bild 113: Und eine kleine Haube erstellt. Ich muss schon sagen, Douglasie ist sicherlich nicht das beste Holz zum drechseln. Zumindest nach meiner jetzigen Erfahrung. Die Haube bekam dann noch einen ordentlichen schliff!!

Bild 114: Somit war ich dann auch zufrieden und die Haube konnte an ihren neuen Bestimmungsort.

Bild 115: Aber zuerst wurde sie ordentlich mit Klebstoff befüllt.

Bild 116: Dann auf das kleine Dach aufgesetzt. Naja, sie hätte ein wenig flacher sein können.

12 16

Kunststoffrohr fertigstellen

Bild 117: Vorrichtung für Schlitzfräsen
Bild 118: Schlitz fräsen
Bild 119: Anschlag
Bild 120: fertig
Bild 121: Entgraten
Bild 122: Rohr aufsetzen
Bild 123: Rohr aufgesetzt
Bild 124: Rohr aufgesetzt Detail
Bild 125: Probebefüllung
Video: Probelauf Knibbel knibbel

Bild 117: Um an dem Kunststoffrohr an der Unterseite vier Schlitze einfräsen zu können. Habe ich mir auf dem MFT eine Vorrichtung aufgebaut. Wo das Rohr zwangsgeführt wurde. Des weiteren habe ich einen Anschlag angebracht, damit alle Schlitze gleich tief eingefräst werden konnten.

Bild 118: Somit musste das Rohr von hinten nur nach vorne geschoben werden, bis der Anschlag erreicht war.

Bild 119: An der anderen Seite des Rohres habe ich vier kleine Linien angezeichnet. Auf dem MFT habe ich ein Blatt mit einer längeren Linie (Mittig) angebracht. Entlang dieser Linie muss ich nun alle vier Striche des Rohres schieben um exakt im 90 Grad Versatz die Schlitze zu fräsen.

Bild 120: Fertig gefräst.

Bild 121: Die Schlitze müssen nur noch entgratet werden.

Bild 122: Nun kann das Rohr auf das Plateau aufgesetzt werden.

Bild 123: Der Kegel in der Mitte lässt nun hoffentlich die Vogelkörner zu den Schlitzen herausfallen ohne das sich das komplette Rohr entleert.

Bild 124: Hier in der Ansicht nochmals im Detail.

Bild 125: Somit befülle ich das Rohr erstmals als Versuch.

Video: Hier in dem kleinen Kurzvideo habe ich die Funktionsweise mal kurz dargestellt. Alles funktioniert so wie ich es mir vorgestellt habe. Also los knibbel knibbel....

13 16

Bodenplatte fertigstellen

Bild 126: Haus auf Rohr aufstecken
Bild 127: Rohr verkleben
Bild 128: Rohr verkleben
Bild 129: Grundriss anzeichnen
Bild 130: Platte durchbohren
Bild 131: Platte mit Haus verbohren
Bild 132: Platte mit Haus verbohren
Bild 133: Platte aufbohren
Bild 134: Platte senken
Bild 135: Mitte ansenken

Bild 126: Nun setze ich das Haus mit dem verleimten Dach auf das Kunststoffrohr auf. Dazu wird das Rohr in die Bodenplatte gesteckt um den exakten Abstand des Rohres zu haben.

Bild 127: Jetzt nehme ich das Haus mit dem eingesteckten Kunststoffrohr von der Bodenplatte wieder ab. Dabei ist darauf zu achten, dass sich das Rohr nicht mehr verschiebt. Das Rohr wird im inneren des Hauses mit dem Spezialkleber mit dem Haus verbunden.

Bild 128: Auch auf dem Dach am oberen Rand wird das Rohr mit dem Haus verklebt.

Bild 129: Nach dem trocknen setze ich das Haus wieder auf die Bodenplatte und zeichne die Umrisse des Hauses mittels Bleistift auf die Bodenplatte. An den vier Seiten mit den Fenstern setze ich mittig einen Punkt.

Bild 130: Genau an diesen vier Punkten bohre ich mit einem 3mm Bohrer durch die Platte durch.

Bild 131: Jetzt wird die Bodenplatte wieder auf das Haus aufgesetzt. Und mit der zuvor angezeichneten Bleistiftmarkierung ausgerichtet.

Bild 132: Danach wird mit dem 3mm Bohrer durch die Bodenplatte in das Haus gebohrt. dies dient später als Verschraubungspunkt.

Bild 133: Die Bodenplatte wird anschließend mit einem 4,5mm Bohrer aufgebohrt. Ich verwende später für das verschrauben 4,5x60mm Schrauben.

Bild 134: Damit die Schrauben später sauber versenkt sind bohre ich mit einem Senker ca. 10mm tief in die Unterseite der Bodenplatte.

Bild 135: Die Mitte der Bodenplatte senke ich 10mm tief mit einem 20er Forstnerbohrer auf.

14 16

Anfertigung der Zaunhalterung

Bild 136: Winkel
Bild 137: abflexen
Bild 138: fertig
Bild 139: entgraten
Bild 140: Rohrhalterung einschieben
Bild 141: Rohrhalterung anzeichnen
Bild 142: Loch bohren
Bild 143: Gewinde schneiden
Bild 144: Das Rohr hat zu viel spiel
Bild 145: Hülse drucken
Bild 146: Hülse schlitzen
Bild 147: Hülse aufschieben
Bild 148: Rohr einstecken und verschrauben
Bild 149: So soll es an den Boden kommen
Bild 150: Gegenplatte bohren
Bild 151: Gegenplatte verschrauben
Bild 152: Trägerplatte bohren
Bild 153: Halterung an Zaun schrauben
Bild 154: Trägerplatte auf Halterung schrauben

Bild 136: Aus einem meiner älteren Projekte habe ich noch eine Grillhalterung übrig. Diese ist aus Edelstahl und somit perfekt für mich für den Außenbereich.

Bild 137: Einzig der schräge überstand störte mich daran, also wird dieser kurzerhand abgeflext.

Bild 138: Das Reststück konnte ich nun abbrechen.

Bild 139: Nun musste die Halterung nur noch entgratet werden.

Bild 140: Des weiteren habe ich noch alte Rohre und Montageschellen die sich für eine Wandmontage von Rohren eigenen. Liegen bei mir schon eine halbe Ewigkeit herum.

Bild 141: Dieses Rohr schiebe ich in die Halterung. Die Halterung hat an einer Stelle einen Schlitz, diesen nutze ich für eine Verstellbarkeit der Halterung. Also zeichne ich diese Öffnung auf dem Rohr an.

Bild 142: In der Mitte der Anzeichnung bohre ich mit einem 6,8mm Bohrer ein Loch.

Bild 143: Danach schneide ich ein M8 Gewinde

Bild 144: Das Rohr hat in der Halterung jedoch zu viel spiel.

Bild 145: Somit drucke ich mir zwei Distanzbuchsen um den Luftspalt auszugleichen.

Bild 146: Leider wurde der Druck minimal zu klein, also musste ich die Buchse aufsägen.

Bild 147: Die Buchsen wurden nun auf das Rohr aufgeschoben.

Bild 148: Und die Halterung darüber geschoben. Dann noch die Befestingungsschraube eindrehen.

Bild 149: So soll das dann mal werden.

Bild 150: Um die Halterung am Zaun zu befestigen benötige ich noch zwei Gegenplatten. Die entnehme ich aus meiner Restekiste und bohre je zwei 8er Löcher in die Ecken.

Bild 151: Verschraubt schaut das dann so in etwa aus.

Bild 152: Um die Bodenplatte mit der Halterung zu verschrauben. Möchte ich noch zusätzlich eine Trägerplatte auf die Halterung aufschrauben. Also bringe ich in diese an allen vier Seiten 4er Löcher ein, die ich von der Unterseite ansenke, so das Senkkopfschrauben Plan anliegen. In der Mitte wird in die Platte ein 8er Loch gebohrt und nochmals zusätzlich ein Vierer Loch 80mm von der mittleren Bohrung entfernt.

Bild 153: Die Halterung wird schon mal im Garten an einen der vielen Pfosten des Zauns geschraubt (geklemmt).

Bild 154: Auf die Halterung wird nun die Trägerplatte mit einer M8 Zylinderkopfschraube geschraubt. Das wär`s dann erst mal.

15 16

Beizen und Ölen

Bild 155: Musterplatte anfertigen
Bild 156: Musterplatte beizen
Bild 157: Haus beizen
Bild 158: Haus beizen
Bild 159: Fertig beizen
Bild 160: Dach hellgrün beizen
Bild 161: Dach hellgrün beizen
Bild 162: Kanten dunkelgrün nachbeizen
Bild 163: fertig
Bild 164: in Verbindung mit dem Haus
Bild 165: Komplett fertig

Bild 155: Am Anfang dachte ich mir, das ich das komplette Vogelhaus naturbelassen lasse. Abder dann habe ich mich doch umentschieden. Im Forum bekam ich Hilfe auf meine Frage, Kann eine gebeizte Oberfläche mit Hartwachsöl überstrichen werden. Somit fertigte ich zuerst mal eine Mustertafel mit Dachschindeln an.

Bild 156: An dieser Mustertafel übte ich dann mit verschiedenen Beizen in den Farben hell rot, dunkel rot, hell grün, dunkel grün, hell braun, dunkel braun und schwarz. Naja am Ergebnis sieht man hier nicht mehr viel aber ich konnte für mich eine klare Erkenntnis ziehen.

Bild 157: Nun ging's ans Beizen. Das Haus habe ich mit dunkel braun gebeizt.

Bild 158: Die verwendete Beize ist Clou Beutelbeize. Ich mische diese immer mit 90% warmen Wasser und 10% Isopropanol.

Bild 159: Das komplette Haus inkl. des inneren Dachfirsten wurde damit herausgepinselt. Es ist dringend empfohlen dabei zumindest Einmalhandschuhe zu tragen, da das Zeug echt schlecht von der Haut abgeht! Ebenfalls wurde damit die Bodenplatte gebeizt.

Bild 160: Das Dach wurde im ersten Anstrich mit hell grüner Beize behandelt. Dabei bin ich sehr großzügig mit der Beize umgegangen.

Bild 161: Auch das Hauptdach wurde hellgrün gebeizt.

Bild 162: Danach habe ich die Zwischenspalte der einzelnen Schindeln mit dunkel grün nachgebeizt.

Bild 163: Im Anschluss daran wurden noch die gesamten Schindeln an der unteren Seite mit dunkelgrün und etwas schwarz nachgebeizt.

Bild 164: Dies gibt den Schindeln einen etwas verwitterten Look.

Bild 165: Nach dem kompletten beizen und nach dem trocknen der Beize habe ich das komplette Vogelhaus mit Hartwachsöl behandelt. Dazu habe ich als erstes das Vogelhaus auf den Kopf gestellt und das Hartwachsöl zwischen die Schindeln laufen lassen. nach der ersten Trocknung wurde das gesamte Vogelhaus nochmals komplett mit Hartwachsöl überzogen. Da ich das Hartwachsöl nicht abgerieben habe dauerte die Trocknung entsprechend lange.
Ca. eine Woche, dann war es fest und klebte nicht mehr.

16 16

Außenmontage und Fazit

Bild 166: Grundplatte auf Trägerplatte stellen
Bild 167: Grundplatte mit Trägerplatte verschrauben
Bild 168: Vogelhaus auf Grundplatte ausrichten
Bild 169: Vogelhaus an Grundplatte schrauben
Bild 170: Kornspeicher füllen
Bild 171: Bereit zum Füttern
Bild 172: Deckel drauf
Bild 173: ein paar Eindrücke
Bild 174: ein paar Eindrücke
Bild 175: ein paar Eindrücke
Bild 176: ein paar Eindrücke
Bild 177: ein paar Eindrücke
Bild 178: ein paar Eindrücke

Bild 166: nachdem alles schön durchgetrocknet ist stelle ich die Grundplatte auf die bereits außen befestigte Trägerplatte der Halterung.

Bild 167: Von unten wird dann die Grundplatte mit den vier äußeren Schrauben verschraubt. Zusätzlich wird noch eine fünfte Schraube innerhalb des Holms eingedreht.

Bild 168: Dann wird das Vogelhaus auf die Grundplatte gestellt und zu den gebohrten Löchern ausgerichtet.

Bild 169: Von unten wird nun durch die Grundplatte das Vogelhaus verschraubt. Somit kann ich es bei bedarf einfach wieder entfernen.

Bild 170: Nun muss das Vogelhaus natürlich noch befüllt werden.

Bild 171: Ich fülle den Kornspeicher bis unter den Rand.

Bild 172: Jetzt noch den Deckel drauf und fertig. Die Landebahn ist freigegeben.

Bild 173 - 178 sind ein paar Eindrücke des fertigen Vogelhauses.


Fazit: Wie schon am Anfang geschrieben war das ein Bau über mehrere Jahre. Ich kann nicht sagen, warum ich dazu so lange gebraucht habe, es kam irgendwie immer wieder was wichtigeres dazwischen. Aber jetzt bin ich froh das es endlich fertig ist. Meine bessere Hälfte freut sich mit mir.
Ich glaube an solch einem Vogelhaus kann man sich Handwerklich austoben und eigentlich auch nicht wirklich was falsch machen, da sich irgendwie immer alles ausbügeln lässt. Man braucht auch nicht wirklich einen Plan. Ich kann nur jedem Empfehlen einfach mal drauflos zu bauen. Jeder sollte irgendwann ein Vogelhaus gebaut haben, ob für sich oder einfach nur um es zu verschenken.

Vielen Dank fürs durchlesen.

Euer
saberlod


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


Tags

  1. Projekt des Monats

Meinungen und Reaktionen

Wie hat dir das Projekt gefallen? Indem du deine Meinung mit uns teilst, hilfst du uns und anderen Community-Mitgliedern zukünftige Inhalte zu verbessern.

  • Öffentliche Wertung