Urlaubserinnerungen konservieren - Collagen aus Strandgut

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Strandgut
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Öffentliche Wertung

Als die Kinder noch klein waren, schleppte man gefühlte Tonnen an Steinbrocken, Lastwagenladungen an Holzstöcken und Berge von Muscheln aus jedem Urlaub nach Hause. Kurioserweise schwand dann im Kinderzimmer ziemlich rasch das Interesse an all den schönen Erinnerungsstücken.
Ein ums andere Mal durfte Papa dann alles entsorgen, Holz in den Ofen, Steine in eine entlegene Ecke im Garten, wo sie alsbald gnädig von Gras überwuchert wurden.

Als die Kleinen gar nicht mehr so klein waren, geriet dieser schöne (?) Brauch in Vergessenheit, bis, ja bis wir diesen Sommer ohne die erwachsenen Kinder ausgiebige Wanderungen in Wales machten.
 
Und mit einem mal bückte sich der eine, dann der andere und am Ende hatten wir ein ansehnliches Sammelsurium von Kieselsteinen, Holzstöckchen, Muscheln, Schneckenhäusern, Schafwolle und Federn.

Dieses mal sollten unsere Erinnerungfunde nicht den üblichen Weg gehen. Zufällig sahen wir in einem Andenkenshop kleine Bildchen aus Naturmaterialien, und so war die Idee geboren, möglichst rustikal aussehende Bilder zusammenzustellen.

Was dabei herausgekommen ist, wird sicher nicht für immer aufgehängt bleiben, aber vielleicht für einige Monate - während der dunklen Jahreszeit - als stimmungsaufhellende Erinnerung an unseren Sommerurlaub.


Los geht's - Schritt für Schritt

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Collagen kleben

Angler und sehr dicker Vogel
Schafe, viele Vögel und ein besonders Dicker

Auf steifen Karton - 15*15 cm - werden passend geformte Kieselsteine und Holzstöckchen zu Bildern aufgeklebt. Da und dort noch ein, zwei Striche mit schwarzem Filzstift - das ist es auch schon (Bild 1u.2).

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Bilder brauchen Rahmen

Rahmenmaterial
Nuten
Rahmen - so in etwa

Die Collagen sollen entsprechend ihres Inhalts gerahmt werden, also nichts Edles, keine Gehrung, rauh wie die Küste.

Kiefernleisten bieten sich an (Bild1) und erhalten ringsherum je zwei Nuten (Bild 2), in die dann Bild plus Hintergrundkarton und Glasscheibe schlüpfen sollen.
Aus den Glasscheiben wird aber nichts, da vom Bau zweier Futterhäuschen - Väterchen Frost rückt den Piepmätzen schon wieder aufs Gefieder - noch ein Streifen Plexiglas übrig ist.

Eine erste Probe zeigt, dass es passt (Bild 3).

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Es kommt zusammen, was zusammen gehört.

Bienchen summ herum
Versuch in Sachen "shabby"
Gerahmte Erinnerungen

Keine große Sache: alles zusammenfügen und verleimen.

Eigentlich sollten die Rahmen für einen Versuch in Sachen "shabby" herhalten - hier eine Probe (Bild 2) - aber es gibt Einwände von entscheidender Seite, also bleibt es bei Wachs und sieht dann so aus: Bild 3.

Hammer und Stifte liegen bereit, gesucht wird noch ein Platz ... wenn das mal gut geht ...


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