Upcycling oder mein erstes Fretwork

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    3 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Nachdem ich in der Familie gerne Holzabfälle annehme, um diese in Wärme zu verwandeln, bekomme ich auch fallweise Sachen, die man noch kennt, und die einem zu Schade sind, um verheizt zu werden.
So auch dieses Mal, mein Vater hat meiner Mutter einen Küchenrollenhalter aus Lindenholz gemacht gehabt, aber was kann man daraus machen?
Ich habe mein erstes Fretwork daraus geschnitten, und das Bild meinen Eltern zu Ostern zurückgeschenkt, also back to begin....

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Dekupiersäge,  Multicut SE
  • Bandsäge,  LB 1200F
  • Multifunktionswerkzeug,  Multimaster
  • Bandschleifer
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Materialliste
  • 1 x Lindenholz | Holz (15*25cm)
  • 1 x Akazienleimholz | Holz (15*25cm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorbereitungen

Originaler Zustand
in die Einzelteile zerlegt
fertig geschliffen
Loch in die Fläche bringen
Vorlage fertig aufgeklebt
Löcher für Innenschnitte gebohrt

Zuerst habe ich den Küchenrollenhalter in die Einzelteile zerlegt, diese dann abgeschliffen und eine Fretworkvorlage (von Steve Good) drauf geklebt (dabei musste ich das vorhandene Loch von der Wandmontage in eine auzuschneidende Fläche bringen). Dann die Löcher für die Innenschnitte gebohrt (ich glaube es waren 53 Innenschnitte) und ran an die Deku!

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Zuschnitt an der Deku

erste Schnitte
fertig geschnitten
Schablone angezogen
Ein Größenvergleich

Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach; so könnte man die Schneiderei bezeichnen, denn ich wollte das gesamte an einem Abend schneiden, aber nach ca. 30 Minuten war es zuviel für mich; also folgte der weitere Zuschnitt am nächsten Tag.
Ich bewundere jeden, der so etwas in einem durch schneiden kann, ich habe dafür nicht die notwendige Konzentration.
Nach ingesamt ca. 2,5 Stunden schneiden, war ich mit dem Muster und selbst fertig.

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Rückwand

So solls aussehen
Gut zu erkennen, der Farbunterschied
Öl runtergeschliffen
zusammenleimen

Ich habe mir aus Kontrastgründen eine Akazienleimholzplatte für das Fretwork gekauft. Das Fretwork habe ich als Schablone auf das Akazienholz gelegt, und nachgezeichnet. Dann aus der Akazienplatte mti der Bandsäge die Rückwand grob zurechgeschnitten. Beim Schnitt fiel mir aus, dass dieser deutlich heller war, als die Plattenoberseite.... Also das Papierzeugs aus der Tonne geangelt und gelesen, dass diese Platte geölt ist.
Ups, da hält kein Leim drauf. Also ran an den Bandschleifer und die Platte vom Öl befreit. Dann die beiden Platten zusammengeleimt. (Wenn sich wer fragen sollte, warum ich das Fretwork umgedreht habe, diese Seite vom Lindenholz war deutlich glatter)

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Finish

Zusammenschliff der beiden Platten
Kanten brechen
Ölen
Fertig an meiner Küchenwand

Zuerst habe ich die Platten mit dem zölligen Bandschleifer auf gleich geschliffen, und dann mit dem Multimaster die Kanten gebrochen (,der Spindelschleifer kam hier nicht zum Einsatz). Dieses war das erste Projekt, dass ich mit dem neuen Öl behandelt habe, das Akazienholz wirkt nun deutlich edler, als es vorher gewirkt hat. Dann habe ich einen Haken auf der Rückseite befestigt, 4 Silikonabstandhalter raufgeklebt und fertig war mein Ostergeschenk!
Durch die starke Rückwand, kann man das Fretwork auch aufstellen, was ja eigentlich in der Vorlage von Steve Good gemacht wurde (dort halt mittels einer Bodenplatte), aber warum muss ich eine Vorlage 1:1 kopieren??
 


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