Unterschrank für Metabo TKS 250

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Genau richtig für meine Bedürfnisse
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    35 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Nachdem meine Güde Tischkreissäge beim Schneiden einer 5 mm Rückwand das Zeitliche gesegnet hatte und nach meiner beherzten Reaktion draufhin eine Reparatur definitiv nicht mehr möglich war, habe ich mir eine Metabo TKS 250 gekauft. Wie es immer so ist stand die neue Säge erst mal auf dem Werktisch und war somit viel zu hoch und immer im Weg. Nach mehreren Monaten bin ich nun endlich dazu gekommen für die Säge ein Unterschrank mit Fächern für Restholzstücke zu bauen. Es ist nichts Besonderes, aber er entspricht genau meinen Bedürfnissen.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
  • Stichsäge
  • Handkreissäge
  • Tischkreissäge
  • Zollstock, Handsenker, Winkel, Bleistift, Feile, Bohrer, Sechskant.....

Los geht's - Schritt für Schritt

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Holz für Korpus zu schneiden

Da ich noch von einem alten Schrank Regalböden aus Spanplatte stehen hatte wurde daraus das Holz für den Korpus mit der HKS und Führungsschiene zu gesägt. Einen Plan hatte ich soweit erstellt das ich die Höhe, Breite und Tiefe vom Unterschrank vorher festgelegt hatte.

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Korpus zusammen bauen

Eine lange Zwinge als helfende Hand
Die Bretter wurden stumpf zusammen geschraubt.
Die Schrauben wurden leicht versenkt.
Eine Fachtrennung wurde mit eingebaut
Zwei Bretter oben und unten als Versteifung verschraubt.

Der Korpus wurde mit Schrauben zusammengebaut indem die Bretter stumpf mit 50 mm Spax zusammengeschraubt worden. der Korpus wurde dann noch mit einer Trennung und zwei Kleinen Realböden versehen. An der senkrechten Trennung kommt später die Halterung für die Späneschublade. Die schrauben wurden vorgebohrt und mit einem Senker versenkt.

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Rollen anbauen und Ausschnitt für Späneschublade

Rollen mit Befestigungsmaterial
Fertig montierte Rollen
Verschraubung von oben gesehen
Ausschnitt für Späneschublade angezeichnet.
Mit Stichsäge ausgeschnitten.
Fertiger Ausschnitt

Die Rollen für den Unterschrank habe ich beim Discounter in einer Sonderaktion gekauft. Sie sind stabil und gummiert. Die Rollen wurden mit Hülsenmuttern und Gewindeschrauben festgeschraubt. Die Beiden vorderen Rollen mit der Bremse wurden so angebracht das man mit dem Fuß bequem den Hebel der Feststellbremse erreichen kann. Der Ausschnitt für die Späneschublade wurden angezeichnet und mit einem 10 mm Bohrer in den Ecken vorgebohrt und dann mit einer Stichsäge ausgesägt.

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Arbeitsplatte und Führung für die Schublade

Arbeitsplatte mit HKS zugeschnitten
Anzeichnen des Ausschnittes für Späneschublade
Ausschnitt mit Stichsäge
Arbeitsplatte und Korpus werden unterhalb mit 50 mm Spax verschraubt.

Die Massivholzarbeitsplatte habe ich im Kleinanzeigenmarkt erworben und ein Teil davon für diesen Unterschrank verwendet. Die Platte wurde mit Hilfe einer Führungsschiene und der HKS abgelängt. Danach wurde die Platte andersherum auf dem Boden gelegt und der Unterschrank darauf ausgemittelt, der Ausschnitt für die Späneschublade angezeichnet und wie beim Unterschrank mit der Stichsäge ausgesägt. Danach wurde die Platte von unten mit 50 mm Spax mit dem Unterschrank verschraubt. Für die Schubladenführung wurden zwei Stücke von einem Metallregalwinkel abgetrennt und die Scharfen Kanten am Schleifbock abgerundet. Die Winkel wurden rechts und links unter dem Ausschnitt mit 4,5 x 18 mm Spax festgeschraubt.

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Späneschublade

Schubladenkasten
Montage der Frontblende
Montage des Griffes
Fertige Schublade
Im Unterschrank eingeschobene Schublade

Der Schubladenkaste wurde auch aus Spanplatte gebaut und die Bretter, welche mit der TKS gesägt wurden, wurden Stumpf mit 40 mm Spax verschraubt, wofür vorgebohrt und gesenkt worden ist. Die Blende ist links, rechts und oben größer damit Sie mit dem Korpus abschließt. Und mit dem Schubladenkasten von innen verschraubt. Der Griff stammt von einem alten Küchenschrank und wurde mit Hilfe einer Griffschablone vorgebohrt und dann mit Gewindeschrauben von Hinten festgeschraubt. Doof war das ich die Blende an der falschen Seit verschraubt hatte und die Schublade so nicht passte und nochmal Blende und Griff neu montieren musste. Aber selbst schuld, wenn man vorher nicht messen tut. LOL

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Säge und Absaugung/Schläuche montieren.

T-Stück mit Schläuche
Staubsaugerschlauch warm gemacht und geweitet.
Anschlussschlauch mit HT-DN 40 Muffe
Von vorne angeschlossene Absaugung

Die Säge wurde über den Ausschnitt mit Maschinenschrauben durch die Arbeitsplatte montiert. Für die Absaugung machte es sich mal wieder bezahlt das ich Quasi ein Messi bin und mich schwer damit tue Sachen zu entsorgen. Als ich die alte Säge entsorgte habe ich den Alutisch, Anschläge und die Schläuche inklusive Anschlussadapter demontiert…. kann man vielleicht noch gebrauchen....
Das war in der Hinsicht vorausschauend da bei Metabo das Anschlussset ein Extra ist und zusätzlich bestellt werden muss. Und Tatta das von der Güde passte, als wenn dafür gebaut. Die Säge soll an einer Wand stehen und auch dort für kleine Teile nutzbar sein. Da ich meine Absaugung aber auch für andere Geräte nutze, musste die Möglichkeit vorhanden sein diese vorne an der Säge anzuschließen und nicht hinten.
Messi die Zweite: Ich hatte noch ein alten Staubsaugerschlauch, den ich an einem Ende mit einem Gasbrenner warm gemacht habe und dann auf das T-Stück von der Absaugung der Säge aufstecken konnte. Am anderen Ende kam eine HT-Doppelmuffe DN 40 und ein 30 Grad Bogen ran welcher wunderbar durch die Anschlaghalterung des Gehäuses der Säge gehalten wurde und damit bequem nach vorne geführt werden konnte. Somit kann ich die Säge von vorne an die Absaugung anschließen oder wenn Die Säge raus gerollt wird den Schlauch nach hinten legen.


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Restekiste auflösen und sich freuen wie Bolle das das Ergebniss so praktikabel ist.

Restekiste
Wieder ein wenig Platz frei.
Fertig eingeräumte Restholzfächer

Nachdem dann alles fertig war konnte ich endlich diese blöde Restholzkiste, die immer im Weg war, auflösen und alles im Unterschrank lagern. Ab jetzt wird nur so viel Restholz aufbewahrt wie in den Schrank passt.......bestimmt ..... och das ist doch noch gut......leg erst mal beiseite.......Ihr kennt das Dilemma bestimmt. Die Säge hat die gleiche Höhe wie die mobilen Arbeitstische und die Werkbank links neben Ihr, somit können auch mal bequem längere Werkstücke gesägt werden und sind beim Sägen abgestützt.

Fazit: Warum verdammte Axt habe ich den Schrank nicht schon früher gebaut?

Ich bin total zufrieden damit. der Schrank ist rechts von der Säge Extra etwas länger, damit ich da den Längsanschlag und weiteres Zubehör ablegen kann. Und sollte ich mich doch dazu entscheiden noch eine Oberfräseneinlage für die Tischerweiterung zu bauen kann der Tisch von der TKS dort abgestützt werden und hängt durch das Gewicht nicht durch.

Über Eure Meinungen und konstruktiven Einwände würde ich mich wie immer sehr freuen.

Grüße aus dem Norden, Euer Krusse




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