"Unser Dorf soll schöner werden" - Ausschmückungsdetails für das Winterdorf

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    15 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Dieses Weihnachten sollte unser Weihhnachtsdorf ganz neu aufgebaut werden. Neben ein paar neuen Häusern und Figuren, die ich natürlich nicht selber gemacht habe, ist die größte Veränderung der neue Standort und die damit verbundenen Grundplattenmodule, die ich ja in einem anderen Projekt bereits vorgestellt habe. In diesem Projekt geht es aber um die vielen Kleinigkeiten, die so eine Szenerie erst lebendig machen. Kleine landschaftsgestalterische Details, die ich selber entworfen und gebastelt habe.
Optisch soll alles an die Zeit der Jahrhundertwende erinnern.

Bitte lasst Euch von der Anzahl der Arbeitsschritte nicht abschrecken, ich habe die Beschreibungen trotzdem kurz gehalten. Der Einfachheit halber zeige ich hier jede einzelne Bastelei mit allen Infos in je einem Arbeitsschritt. Deshalb lasse ich die Materialliste diesmal leer. Die Kostenangabe ist auch nur eine grobe Schätzung...

Los geht's - Schritt für Schritt

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"Baumfüße"

Mit der Lochsäge ausgesägt...
...am Bandschleifer in Form geschliffen...
...mit weißer Farbe versehen...
...gebohrt...
...Tanne rein - fertig!

Material:
  • Sperrholz, 9 mm
  • Wandfarbe, weiß
Ich hatte noch 17 Modellbahntannen von Heki. Diese werden normalerweise einfach in eine kleine Bohrung hineingeklebt. Da bei mir alles nur zeitlich begrenzt aufgebaut bleibt, brauchte ich eine andere Lösung.

Mit der Lochsäge werden aus dem Sperrholz Rundstücke ausgesägt und am Bandschleifer (auf 45° eingestellt) eine Ballenform herausgeschliffen. Dann werden die Stücke mit weißer Wandfarbe gestrichen. Ist die Farbe trocken, bekommt jedes Rundstück noch mittig eine Bohrung, in die die Modellbahntannen gesteckt und verklebt werden.

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Laubbaum - Erster Versuch

Kabel abgelängt und abisoliert.
Mit Heisskleber miteinander verbunden.
Alles mit Kreppband umwickelt.
Löcher für weitere "Äste"....
...aus der Kupferleitung, Kreppband fehlt noch.
Das wird der Fuss des Baumes.
Nicht zu sehen: Mit Spaxschraube miteinder verbunden.
Noch etwas Kreppband...
..und viel braune Acrylfarbe.

Tannen hatte ich schon reichlich, Laubbäume (im Winter natürlich ohne Laub) fehlten noch. Man kann diese für kleines Geld aus Chinaplastik kaufen, doch ich wollte sie selber bauen.

Material:
  • Elektrokabel 5 x 2,5 mm
  • Kreppband
  • Acrylfarbe
  • Sperrholz
  • Spaxschraube 5 x 50 mm
Zunächst wird das Kabel in drei unterschiedlich lange Stücke geschnitten. Von der äußeren Isolierung wird an jeweils einem Ende 2 cm für das Wurzelwerk und am anderen Ende 10 cm für das Astwerk entfernt. Die drei Teile werden mit der Heißklebepistole miteinander verklebt. Dann umwickelt man alle Äste und den Stamm mit dem Kreppband. In den Stamm kamen noch ein paar 4 mm Löcher in die ich mit Heisskleber zusätzliche Drähte als Äste steckte Aus Sperrholz sägte ich ein Rundstück aus, und schliff dieses in eine Ballenform. Mit Hilfe einer Spaxschraube verband ich nun den Ballen und Stamm miteinander und klebte auch hier noch ein paar Lagen Kreppband drüber. Alles noch ein wenig in Form biegen und dann wurde mit viel Acrylfarbe der Baum angepinselt.

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Laubbaum, der zweite Versuch - Zwei Birken

Es beginnt mit zwei kleineren Kabelstücken...
...werden mit Heisskleber verbunden...
...auch 5 x 2,5 wird verwendet...
..und um weitere Stücke ergänzt.
Mit einem Fuss versehen und partiell mit Kreppband ummantelt.
Vollflächig mit Wandfarbe eingepinselt.
Mit schwarzem Lack wird aus dem weißen Gestrüpp...
...ein birkenähnliches Gestrüpp.

Als nächstes versuchte ich nach gleicher Methode zwei Birken zu basteln. Ich nahm diesmal Kabel mit 4 x 0,8 mm Qerschnitt und Reste des 5 x 2,5 aus dem vorherigen Arbeitsschritt. Beim ummanteln mit Kreppband hatte ich im ersten Versuch zu viel genommen und auch nicht straff genug umwickelt, das wollte ich bei den Birken besser hinbekommen. Bei den dünneren Ästen habe auf das Ummanteln ganz verzichtet. Für die Details bitte die Bilder anschauen.

4 20

Baum mit Baumbank

Und wieder: Kabel und Heisskleber...
...und Kreppband...
...und vieeel Acrylfarbe.
6 Stück Sperrholz übereinander geklebt, die Form aufgezeichnet...
...und im Stapelschnitt ausgesägt.
So sieht die Schablone aus...
...auf die die Füße mit Leim fixiert wurden.
Mit dieser Vorrichtung werden die Stäbchen geschnitten...
...und so wächst die Bank...
...von der vorderen Sitzkante...
...Stück für Stück...
...bis zur Oberkante Rückenlehne.
Geschliffen und lackiert.
Sperrholz grob zugesägt...
...in Form geraspelt...
...geschliffen...
...und angestrichen.
Alles miteinander verklebt - fertig.

Ein weiterer Laubbaum wurde gebastelt, welcher aber von einer sechseckigen Baumbank umschlossen werden sollte.
Material:
  • Sperrholz, 4 mm
  • Kaffeerührer
  • Wandfarbe, weiß
  • Revelllack, braun

Der Baum definierte den Innendurchmesser. Für die sechseckige Baumbank wurden die Füße aus 4 mm Sperrholz im Stapelschnitt auf dem Stichsägetisch ausgeschnitten. Auf einer zuvor aufgezeichneten Schablone habe ich diese Füße dann aufgeleimt. Um sie später problemlos ablösen zu können, habe ich über die Schablone Tesaband geklebt. Die Sitzflächen und Rückenlehnen der Bank entstanden aus den hölzernen Kaffeerührstäben. Damit ich diese immer in 60° abtrennen konnte, habe ich aus ein paar Resten fix eine Lehre gebaut. Geschnitten habe ich die Stäbchen mit dem Stechbeitel. Anschliessend alles verschliffen und mit hellbraunem Revelllack lackiert.
Als Fundament wurde Palettensperrholz in eine rundliche Form gesägt, geraspelt, geschliffen und wieder mit weißer Wandfarbe gestrichen. Dann noch alles miteinander montieren, fertig.

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"Schneehaufen"

Taugt eigentlich nur noch für die Tonne...
...in Streifen gesägt...
...und miteinander verleimt.
Freihand grob angezeichnet.
Mit der Stichsäge ausgeschnitten...
...und mit der Raspel in Form bringen.
Was dann so aussieht und...
...und mit dem Delta (40er und 120er Körnung) geschliffen wird.
Nun noch zweimal mit Wandfarbe streichen...
Fertig!

In einem schneereichen Winter liegen ja überall Schneehaufen. Dieses Detail eignet sich ganz hervorragend, um Holzreste zu verwerten.

Material:
  • Sperrholzreste
  • Leim
  • Wandfarbe, weiß
Palettensperrholz 9 mm wird aus einer eigentlich völlig verzogenen Platte in vier Streifen gesägt und diese dann mit viel Leim aufgedoppelt. Die ungefähren Konturen werden freihand aufgezeichnet und mit der Stichsäge (Sägeblatt auf 45° abgewinkelt) ausgesägt. Dann wird mit der Raspel die "Haufen-Form" herausgearbeitet und anschliessend die Oberflächen mit dem Delta geglättet. Zum Schluss zweimal mit Wandfarbe anpinseln.

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Buschwerk

Hobelspäne und Fliegengitter...
...zu einem Beutel verschnürrt...
...und in die Farbe getaucht.
Einwirkzeit: ein paar Tage...;-)
Trocknen in der Sonne.
Multiplex in Form gebracht...
...und dunkelbraun angestrichen.
Mit viel Leim wird "gepflanzt".
Sperrholzrohlinge für die Hecken...
...ebenfalls braun grundiert.
Dann mit den Hobelspänen "belaubt".
Es wurden insgesamt 4 kleine Hecken.

Dieses Detail ist hochgradig experimentell. Ich wollte Hobelspäne mit Acrylfarbe einfärben um damit Büsche und Hecken zu gestalten.

Material:
  • Hobelspäne
  • Acrylfarbe
  • Fliegengitter
  • Sperrholz
Die Hobelspäne wurden in ein kleines Stück Fliegengitter wie in einen kleinen Sack gefüllt und dieser dann in ein Glas mit verdünnter, grüner Acrylfarbe getaucht und einige Tage einwirken lassen. Dann wurde die Sauerei aus dem Glas entnommen und in die Sonne zum Trocknen ausgelegt. Mit viel Leim werden die gefärbten Späne dann auf braun angepinseltes Sperrholz in mehreren Schichten aufgeklebt.

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Holzzäune

Eine behelfsmäßige Vorrichtung erleichtert den Zuschnitt...
...der "Picker".
Holzleisten fixiert um die Picker...
...aufzuleimen.
Und lackiert.
Rückseite mit montierten und lackierten Schaschlikspiessen.
Kaffeerührer, abgelängt...
...und auf je zwei Schaschlikspiesse aufgeleimt.
Links und rechts zwei aufrechte Pfosten.
Für die Füße Sperrholz geschliffen und gebohrt.
Alles gepinselt.
Fertige Zäune.

Material:
  • Holzpicker
  • Holzleiste 3 x 7 mm
  • Schaschlikspiesse
  • Holzleim
  • Revellfarbe, braun
  • Kaffeerührer
  • Sperrholz, 6 mm
  • Acrylfarbe, braun
  • Wandfarbe, grau
Die Holzpicker entstammen einem Ramschladen und hatten schon eine recht passende Grundform. Sie mussten nur an beiden Enden gekürzt werden. Als Querbalken nahm ich zwei kleine Stücke Rechteckleiste 3 x 7 mm aus der Restekiste. Hierauf wurden die Picker in gleichmäßigen Abstand verleimt. Anschliessend der Zaun noch dunkelbraun angestrichen. Erst nach dem Anstrich überlegte ich, wie ich die Zäune befestigen sollte. Also kamen links und recht je ein Stück abgelängter Schaschlickspiess dran (geklebt) mit Überstand nach unten. So kann der Zaun einfach in entsprechende Bohrungen gesteckt werden.

Eine zweite Zaunvariante entstand ähnlich. Dieses Mal aber aus Kaffeerührstäben. Und statt den fertigen Zaun in Bohrungen zu stecken, bekam er hier ein paar Füße aus Sperrholz. So kann ich diese Variante an jeder beliebigen Stelle platzieren.

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Littfaßsäule

Aus diesen Resten wurde die...
...Litfaßsäule zusammengeleimt.
Kunststoffperle nach dem ersten von zwei Anstrichen.
Etwas grüner Lack....
...und noch die ausgedruckten Plakate.

Material:
  • Plakate, gedruckt
  • Rundstab, 35 mm
  • HDF 2 mm
  • Sperrholz 9 mm
  • Revell Lack, grün
  • Revell Lack, gold
  • Kunststoffperle

Hier kam eine alte Gardinenstange und etwas Restholz zur Verwendung, siehe Bilder. Die Plakate selbst habe ich mir im Netz gesucht, mit Photoshop zu einer Collage zusammengestellt und ausgedruckt. Lackiert wurde mit Revell Lack in dunkelgrün und gold. Ganz oben drauf kam eine kleine Kunststoffperle, die ich ebenfalls goldfarben anstrich.

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Strassenschilder

Ausgangsmaterial...
...zurecht geschnitten...
...verleimt...
...und lackiert.
Jetzt nur noch die Ausdrucke aufkleben...
...fertig!

Material:
  • Schaschlikspiesse
  • Picker
  • Revellfarbe, schwarz
  • Photoshop Ausdrucke
  • Alleskleber
Ganz simpel...Die Picker werden mit dem Cuttermesser auf das erforderliche Mass geschnitten, die Schaschlikspiesse ebenso. Beides wird miteinander verleimt und anschliessend mit schwarzen Revelllack bemalt. Wenn die Farbe trocken ist, werden die Photoshopausdrucke ausgeschnitten und aufgeklebt. Die fertigen Schilder werden in Bohrungen in der Grundplatte gesteckt.

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Wegekreuz

Leisten überblattet, das Schmuckkreuz liegt bereit.
In 45° angesägt.
Mit einem Dach versehen und angepinselt.
Ein übriggebliebener "Baumfuss".
Alles miteinander verklebt - fertig.

Den Waldweg ziert ein Wegekreuz.
Material:
  • Altes Schmuckkreuz
  • Holzleiste, aus Resten gesägt.
  • Acrylfarbe, braun
  • Klebstoff Pattex "100%"
  • "Baumfuss" aus Arbeitsschritt 1

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Hölzerne Bühne

Auch so etwas kleines kann man in Sketchup planen...
Pappelsperrholz...
...mit der Laubsäge zugesägt und Planken eingeritzt.
...mit "Raketenstangen" verleimt...
...mit einem ersten Anstrich versehen...
Streifen HDF...
...mit einem grauen Anstrich versehen.
Die Girlande wird mit dem Lichterdraht an der Bühne angebracht.
Beleuchtung und Girlande sind dran, Funktionstest erfolgreich.
Rote Kordel für die untere Umrandung.
Kunststoffperlen zur Lackierung aufgespiesst.
Zweimal Goldlack aufgebracht.
Mit den "Weihnachtskugeln" ist die Bühne vollendet.
Nachträglich noch ein paar Sterne gefunden...und angeklebt.

Auf dem Weihnachtsmarkt soll ein Konzert stattfinden, für die Akteure braucht es eine Bühne.

Material:
  • Sperrholz, Pappel, 4 mm
  • HDF
  • Quadratstab ("Raketenstangen")
  • Leim
  • Revellfarbe, braun und gold
  • Kordel, rot
  • Perlen
  • Pfeifenreiniger
  • Lichterdraht
  • Deko Sterne
Die Teile für die Bühne werden aus Pappelsperrholz mit der Laubsäge zurechtgesägt und miteinander verleimt. Die beiden Pfosten sind aus "Raketenstangen" und werden auch nur angeleimt. Der Batteriekasten für den Lichterdraht soll sich später unter der Bühne befinden. Damit man ihn nicht sieht, habe ich von innen HDF Streifen eingeklebt, die vorher dunkelgrau angestrichen habe. Eine "Tannengirlande" umzieht die Bühne, hierfür nahm ich grünen Pfeiffenreiniger. Ich umwickelte diesen mit dem Lichterdraht und fixierte ihn an der Bühne mit Heisskleber. Die untere Umrandung entstand aus roter Kordel, die ich mit Alleskleber aufbrachte. Ein paar Weihnachtkugeln runden das ganze ab. Sie entstanden aus Kunststoffperlen, die ich mit Goldlack überzog. Nachträglich kamen auch noch ein paar Sterne dran.

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Schmiedeeiserner Zaun und Tor

Auch hier darf es gerne einen Vorentwurf geben..
..der aber nicht ganz die benötigte Größe darstellt.
Multiplex, Kantenmass 12 x 12 mm.
Die "Mauersäulen" mit 2 Bohrungen (3,5 mm) versehen.
Schaschlikspiesse durch die Bohrungen gesteckt.
Zahnstocher mit Hilfe der ...
Vorrichtung aus Arbeitsschritt 7 abgelängt.
Zahnstocher sorgfältig aufgeleimt.
Zäune sind baulich fertig.
Mauerwerk angestrichen...
...ebenso der "schmiedeeiserne" Zaun.
Das werden die Torflügel.
Aus den Klebeknöpfen sägte und schliff ich die...
..Scharnierunterteile/Angeln.
Aus Drahtstiften entstanden die Bänder.
Gesägt, gebogen und gefeilt...
...und mit den Torflügeln verklebt.
Eingelassene Schaschlikspiesse ermöglichen eine ...
...Steckmontage.

Das Kirchenplateau wird von einem schmiedeeisernen Zaun mit zweiflügeligem Tor eingefasst. Hier lasse ich mal die Bilder sprechen.

Material:
  • Multiplex, 12 mm
  • Schaschlikspiesse
  • Zahnstocher
  • "Klebeknöpfe"
  • Drahtstifte
  • Revell Lack, schwarz

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Friedhof

Kleine Stücke HDF...
...gebohrt...
...gesägt...
...verleimt und geschliffen.
Hier ein anderes "Grabsteinmodell"...
...das aus verleimten und ....
...und geschliffenem HDF ein Trapezdach bekommt.
Verleimt, geschliffen und zum Teil mit Kreuzen (Streichhölzer) versehen.
Nach dem ersten Anstrich.

Die Dorfkirche ist, so wie es früher üblich war, von einem Friedhof umgeben.

Material:
  • HDF 3 mm
  • Wandfarbe, grau
  • Streichhölzer
Hierfür musste ich also Gräber basteln. Grabsteine und Grabplatten wurden aus HDF gesägt, verleimt und verschliffen. Kleine Kreuze auf einem Teil der Grabsteine schnitt ich aus Streichhölzer zurecht. Der Anstrich erfolgte mit Dispersionsfarbe, die auch schon für die Friedhofsmauer (vorheriger Arbeitsschritt ) Verwendung fand.

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Taufstein oder Vogeltränke?

Ausgangsmaterial: Ein hölzerner Möbelknopf...
...mit dem 30 mm Forstner angebohrt...
...und die Kante am Bandschleifer geschliffen.
Erster Anstrich.
Ein kleiner Vogel bringt Leben in die Szenerie.

Vor der Kirche steht ein antiker Taufstein, welchen die heimische Vogelwelt mittlerweile zu ihrer persönlichen Tränke erklärt hat.

Hier wurde einfach ein alter Möbelknopf zweckentfremdet. Alles weitere bitte den Bildern entnehmen.

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Torbogen und Mauersäulen

2 Stück 9 mm Palettensperrholz...
...werden mit Leim...
...und viel Druck miteinander verleimt.
Grundform aufgezeichnet.
Ausgesägt und geschliffen.
Mauerfugen aufgezeichnet.
Mauerfugen gedremelt
Aus diesem Stück entsteht das "Dach".
Aus diesen Stücken verleimtes Sperrholz...
...werden Mauersäulen...
verleimt und verschliffen.
Alle Teile zum Anstrich bereit.
Erster Anstrich Torbogen...
...und Mauersäulen.
Finishing mit brauner Farbe...
...gefolgt von schwarzer Farbe.
Aussparungen für die Scharniere.

Neben dem Kirchplatz wurde im Jahre 1848 ein Park angelegt, der allen Dorfbewohnern als Naherholungs- und Begegnungsstätte dienen soll. Man betritt den Park durch einen gemauerten Torbogen mit schmiedeisernem Tor. Links und rechts daneben erstreckt sich die Hecke aus Arbeitsschritt 6, die von Mauersäulen unterbrochen wird.

Material:
  • Sperrholz 9 mm
  • Sperrholz 6 mm
  • diverse Acrylfarben
Das Sperrholz wird zunächst miteinander verleimt und dann die Grundform am Stichsägetisch herausgeschnitten. Die Oberflächen werden mit Trommelschleifer und Delta geglättet. Die Mauerstruktur wird dann mit Furniersäge und Dremel herausgearbeitet. Zum Schluss noch schleifen und das Dach aufleimen. Zusätzlich entstanden noch vier Mauersäulen nach der gleichen Methode. Dann wird mit einem Farbton, der ein wenig an Sandstein erinnern soll, angepinselt. Abschliessend wird noch mit anderen Acrylfarben gefinished. Für die "Scharnierunterteile" (siehe nächster Arbeitsschritt) wurde mit dem Dremel Aussparungen eingefräst.


16 20

Torflügel

Torflügel im Stapelschnitt ausgesägt...
...getrennt und geschliffen.
Streben aus Schaschlikspiessen eingeleimt.
Zahnstocher und Kunststoffperlen...
...werden mit den Torflügeln verleimt.
Das werden die Torbänder...
...und aufgeklebt.
Erster Anstrich: Die Kugeln werden gold.
Und der Rest "schmiedeeisern-schwarz".
Die Scharnierunterteile fertig lackiert und...
...in die gefrästen Aussparungen geklebt.
Plastikdeckel...
...mit Zahlen versehen...
...ausgesägt und geschliffen...
...und nach der Lackierung auf die Torflügel geklebt.
Sieht fertig dann so aus.

Material:
  • Sperrholz, 4 mm
  • Zahnstocher
  • Schaschlikspiess
  • Klebeknöpfe
  • Drahtstifte
  • Revelllack gold und schwarz
  • Kunststoff

Die Torflügel für den Torbogen entstanden aus 4 mm Sperrholz und Zahnstochern. Die Form wurde mit Hilfe des fertigen Torbogens aufgezeichnet und die Detailierung freihand gestaltet. Beide Torflügel wurden mit der Laubsäge ausgesägt und geschliffen. Dabei vergas ich eine bestimmte Strebe stehen zu lassen, die ich dann einfach durch zwei kleine Stücke Schaschlikspiesse ersetzte. Auf Zahnstocher wurden kleine Kunststoffperlen aufgeklebt und diese anschliessend auf den Torflügeln aufgeleimt.Aus abgekniffenen Nägeln und zurechtgesägten Klebeknöpfen entstanden die Aufhängungen.

Die Jahreszahl "1848" entstand aus dem Plastikdeckel einer Schraubenverpackung. Die Zahlen wurden ausgedruckt, aufgeklebt und mit der Laubsäge ausgesägt. Anschliessend verschliffen, golden angemalt und auf die Torflügel geklebt.