Umbau des Abricht- und Dickenhobels

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Das Original
hier in der Werkstatt
fertig zur Nutzung
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    10 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

In dem kurzen Projekt möchte ich euch den Umbau der Absaugung des Abricht- und Dickenhobels beschreiben. Dieses Gerät wurde vom Vater ( gelernter Tischler ) mal erworben um seine Arbeiten in Bezug auf Holz in, um, am Haus und Stallungen zu tätigen.

Das Gerät nennt sich " Abricht- und Dickenhobel " von Matrix und ist baugleich mit den Produkten wie Scheppach HMS850, Einhell TC-SP 204, Atika ADH 204 oder Güde GADH 200, im Grunde alles Konstruktion und optisch gleich.  Leider wird dieses Gerät und auch viele anderen Geräte mit Absaugstutzen der Größe 60 - 65 mm ausgeliefert, welche natürlich zu gering sind um die anfallende Spanmenge kontinuierlich ab zuleiten. Das hat mich sehr oft verärgert so das ich lieber den leistungsstarken Elektrohobel nahm als diesen Rohrkrepierer. Da ich nun über eine große Werkstatt mit Absauganlage verfüge habe ich mich entschloßen diese Maschine mit auf zustellen und generell zu nutzen , doch dazu muss er erst mal um gebaut werden. Also folgt mir einfach per Text und Bild.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Multifunktionswerkzeug
  • Stichsäge
  • Metall Handsäge
  • Hammer
  • Blechschere
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Materialliste
  • 1 Stk x Zink Rohr (100x80x0,7 mm)
  • Silikon transparent , neutral

Los geht's - Schritt für Schritt

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Entfernen des alten Stutzen

der Orginalzustand
Anschluss mit Reduzierung
Orginalzustand mit Reduzierung ( von mir )
schön zusehen der kleine Querschnitt des Absaugstutzen
der alte und neue Stutzen im Vergleich
probe
der neue Stutzen von außen
Blick nach drinnen
mal mit Deckel
so fertig der Umbau

Als erstes wird der Stutzen ( Kunststoff ) mit Durchmesser 63 mm mittels dem Multiwerkzeug entfernt , dauert nur Sekunden, danach sauber verschleifen und entgraten. dann erfolgt mittels dem neuen Rohr erst mal das aus mitteln des neuen Stutzens und anzeichnen. Leider ist mir hierbei ein kleiner Fehler unterlaufen ich habe es in meinem flinken Bauwahn nicht dokumentiert mittels Fotos....sorry. 

Aber es dürfte jeden versiertem Heimwerker klar sein wie so etwas funktioniert. Den neuen Stutzen habe ich aus Zinkrohr Durchmesser 80 mm , länge 100 mm gefertigt und eingepasst, d.h. im unteren Bereich ( Foto) habe ich etwas vom Bördelrand abgetrennt damit dieser sehr passgenau sitzt und dann mittels Kleber eingesetzt. Den Deckel oben habe ich etwas nachgearbeitet und wieder eingepasst mit etwas Silikon gesichert und damit ist eigentlich der Umbau fertig.

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Anschluß und Funktionsprobe

montieren des Spanfangbehälters an der Abrichte
noch mal ein Blick von vorn
Anschluss mittels Spiralschlauch 80 mm
Anschluss an der Absauganlage
Abricht und Dickenhobel im Betrieb mit der Absauganlage

Setzt kommt eigentlich der Moment wo es sich zeigt ob das was ich getan habe auch funktioniert. Dazu den kompletten Absaugkaste oder Spanfangbehälter einsetzen und mittels der zwei Stecker sichern, denn ohne diesen Steckern läuft die Maschine aus Sicherheitsgründen nicht an. Dann den Spiralschlauch über den neuen Stutzen stecken mittels Drahtschelle sichern, dasselbe Spiel wie auch bei meinen vorherigen Projekten (  Bau einer Absauganlage, Kappsägestation ) den Anschluss zu dem Absperrschieber mittels HT-Rohr 75 mm herstellen und durch eine Drahtschelle sichern.

Ja und nun kommt eigentlich der Moment auf den ich gespannt bin. Man nehme ein Stück Holz, schalte die Absaugung ein, startet den Abrichthobel und legt los.

Ehrlich die Maschine funktioniert jetzt besser wie vorher, alle Späne werden abgesaugt , egal ob bei einem halben, ganzen oder 2 Millimeter, es funktioniert,....Perfekt wie er hofft, kann man auch auf dem beigefügten Video erkennen.

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Nachtrag / Fazit

Problemfall, nach wie vor fallen hinten Späne heraus
oben im Bereich der Transportwalze ist das Problem

Heute habe ich mir die kleine Mühe gemacht und die Maschine laufen lassen und dabei ein Video gemacht wie schön nun die Späne ohne zu stauen abgesaugt werden auch wenn mal größere Teile über die Abrichte gezogen werden. Doch ein was kann man der Maschine nicht abgewöhnen, sie macht weiterhin einen Haufen Späne hinten raus ! Die Ursache habe ich gefunden und zwar wenn man die Verstellung der Spanabnahme verändert dann vergrößert sich ein Spalt zwischen dem hinteren Tisch und der Messerwelle . Und darunter ist die Transportwalze für den Dickenhobelbetrieb und davor ist der Spanauffangbehälter und genau dort fallen die Späne mit Schwung heraus. Wie ich das jetzt noch abstellle, keine Ahnung, fällt mir noch etwas mal ein , vielleicht hat einer von euch Mitstreitern hier das selbe Problem und hat vielleicht eine Lösung.

Danke schon mal.


Eure holzige Dachkatze


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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