Tischzwinge für den MFT

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Öffentliche Wertung

Hier nochmals ein MINI Projekt zum Thema Helferlein und Resteverwertung.


Aus den Buchenholz- und Nussholzresten aus meiner unerschöpflichen Restekiste habe ich heute Tischzwingen für meine Werkbank (MFT) gebaut.
Diese hat 16mm Bohrungen, also verwende ich auch Reststücke von 16mm Buchenrundstäben.


Du brauchst

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Werkzeuge
  • Tischkreissäge
  • Tischkreissäge
  • Ständerbohrmaschine
  • Spindelschleifer
  • Bohrer 5/6/7/16mm
  • M6 Gewindeschneider
  • Zwingen
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Materialliste
  • Hartholzreste
  • Rundstäbe | im gewünschten Durchmesser
  • 1 x Schraube | M6x40mm
  • 1 x Korkplättchen

Los geht's - Schritt für Schritt

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Der Spannkörper

Buchenholzreststücke 40x40mm
Auf 140mm abgelängt
Fertig
Rundum 4cm anzeichnen
auf einer Seite
Darin dem Mittelpunkt anzeichnen
100mm einmessen
Löcher bohren
Einschnitt für den Spannhebel
an der TKS
Sieht danach so aus
Seitenansicht
Ansicht von oben
Einschnitt für die Spannplatte
Fertig sägen per Hand
Unteren Ausschnitt sägen
Position für den Rundstab anzeichnen
16mm Loch bohren

In meiner Restekiste sind noch einige Reststücke von Buchenleimholz mit 4x4cm, die sind Perfekt für mein Projekt.


An der TKS mit dem Schiebeschlitten auf 140mm Länge abgesägt.

Danach an je einem Ende des Spannkörpers rundum 4cm angezeichnet und in dem entstandenen Quadrat 4x4cm den Mittelpunkt mit dem Mittelfinder anzeichnen.

Danach an einer Seite 100mm (von der Seite mit dem Mittelpunkt) oder 40mm von der gegenüberliegenden Seite und 1cm vom unteren Rand aus eine Markierung setzen.

Danach an der Mittelpunktmarkierung ein 5mm Loch bohren, senken und ein M6 Gewinde einschneiden, an der 100mm/40mm/10mm Markierung ein 6mm Loch bohren.

Danach an der Oberseite des Spannkörpers Mittig eine 12mm breite Markierung für den Ausschnitt (Spannhebel) anzeichnen. Den Spannkörper umdrehen und an der TKS in mehreren Schritten einen "Kreisteil" aussägen. Dabei ist darauf zu achten, das das Sägeblatt genau 3cm aus der TKS heraus steht. Die Einschnitte werden bis zur 100mm Bohrung geführt. (Bilder ansehen)

Danach das Sägeblatt so weit wie möglich ausdrehen und je einen Einschnitt bis zur 100mm Markierung von beiden gegenüber liegenden Seiten vornehmen.
Dabei bleibt in der Blockmitte etwas Rest stehen, welcher per Hand mit der Japansäge fertig bis zur Bohrung aufgeschnitten wird.

Danach das Sägeblatt wieder eindrehen bis es 5mm übersteht.
Mit dem Schiebeschlitten an der TKS danach den unteren Ausschnitt in mehreren Sägedurchgängen vornehmen.
Die mittleren 100mm also 5mm tief über die gesamte Breite einsägen.(40mm von links und rechts weg werden nicht ausgesägt)

An der Oberseite (die Seite mit dem Kreisteilausschnitt auf der dem Ausschnitt gegenüber liegenden Seite ebenfalls eine Mittige Markierung setzen und (in meinem Fall) dort eine 16mm Bohrung für den Rundstab durchbohren.

Ich hoffe , dass ich mich halbwegs verständlich ausgedrückt habe. Im Zweifel die Bilder ansehen.
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Oh wie Wahr :-)

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Der Spannhebel

Nussholz Leisten 12mm x 4,5cm (Reststücke)
Benötigte Breite abmessen
Auf die benötigte Breite sägen
3cm von jeder Seite aus einmessen
Diagonale anzeichnen
Leistenteile an der Diagonale auseinander sägen
Sieht dann so aus
In den Spannkörper einlegen und durch die 5mm Bohrung eine Markierung setzen
Markierung für die 7mm Bohrung
Rundung anzeichnen
7mm Bohrung gebohrt

Für den Spannhebel suche ich Reststücke aus Nussholz aus der Restekiste.Diese haben 12x45mm.

Davon schneide ich 3 Stück mit je 140mm Länge ab.
Danach stecke ich die Leisten in den Ausschnitt am Spannkörper und messe die maximal benötigte Breite. (Kann ja eigentlich nur 3cm sein)
Danach schneide ich die Leisten auf die benötigte Breite.

An beiden Leistenenden messe ich je 3cm ein und verbinde diese mit einer diagonalen Linie.

An der TKS schneide ich danach die Leisten diagonal an der Markierung durch.

Die entstandenen Spannhebel lege ich danach nach und nach in den Ausschnitt am Spannkörper und setze durch die 5mm Bohrung (mit M6 Gewinde) eine Markierung am Spannhebel.

Dort bohre ich danach ein 7mm Loch.

Mit einer 30mm Unterlegscheibe zeichne ich am Breiten Teil des Spannhebels eine Rundung an und schleife danach den Spannhebel am Spindelschleifer in die gewünschte Form.
Die untere Rundung schleife ich etwas flacher als angezeichnet, weil sich der Hebel dadurch besser spannen lässt.

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Die Rundstäbe

Einige Reststücke von 16mm Buchenholzrundstäben sind auch noch in der Restekiste. (Welch eine Überraschung)


Diese schneide ich auf eine Länge von 24cm und schleife sie rundum um einige Zehntel um leichter in den 16mm Bohrungen Platz zu finden.

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Einbau des Spannhebels

M6x40 Schraube
Durch den Spannkörper mit eingelegtem Spannhebel durchschrauben

Danach lege ich die Spannhebel in den Ausschnitt an den Spannkörpern und drehe eine M6x40mm Schraube ganz durch.

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Rundstab einleimen

Leim einbringen

Danach bringe ich etwas Leim in die 16mm Bohrungen ein und stecke die Rundstäbe von unten nach oben in den Spannkörper ein.

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Kork aufleimen

Korkplättchen zuschneiden

Wie es der Zufall so will, finde ich auch noch etwas Korkplatte mit 5mm stärke.

Daraus schneide ich kleine Rechtecke mit 3,5x3cm und Leime sie unten an die Spannfeder am Spannkörper.
Mit Zwingen zum Trocknen fixieren.

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Oberflächenbehandlung

Die Oberflächenbehandlung habe ich wieder mit Leinölfirnes durchgeführt.

Die Rundstäbe lasse ich bis zur Benutzung noch unbehandelt.
Diese werden bei Bedarf mit Antikwachs eingelassen damit sie leicht durch die Bohrungen am MFT gleiten.

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Fertige Tischzwinge

Gesamtaufwand ca. 1,5 Stunden und € 1,00 für die Schrauben.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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