Theo, der Toilettenpolizist

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Ich bin Theo!
und jetzt hab ich auch meine Dienstwaffe dabei
Die benötigten Materialien. Die Wasserleitungen und die Kunststoffplatte fehlen, tauchen aber in der Beschreibung auf.
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    2 €
  • Dauer
    3-4 Tage
  • Wertung

Die Vorgabe für die Heimwerkerherausforderung Mai lautete diesmal " Pringlesdose und Regalbodenhalter" und das war wirklich eine Herausforderung.
Nach einigem Grübeln habe ich mich dafür entschieden, einen Luftverbesserer für unser frisch renoviertes Gäste - WC in themengebundener Form zu bauen.
Außer der Pringlesdose habe ich alle Materialien auf der Seite " www.ich-werf-nix-weg.mit " gefunden.
Schauts euch einfach mal an.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Klebepistole
  • Akku-Bohrschrauber
  • Bandschleifer
  • Laubsäge, Cuttermesser, Schere und ein paar Pinsel
  • Dremel mit x verschiedenen Aufsätzen ( taucht in E-Werkzeugliste nicht auf )
  • ein Satz Schlüsselfeilen
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Materialliste
  • 1 x Pringlesdose
  • Regalbodenträger
  • Reste x Wasserleitungen
  • 1 Rest x Baumwolltuch
  • 1 x Becherdeckel
  • 2 x Puppenaugen
  • 1 x Kunststoffplattenrest 4mm
  • 1 x Kunststofffolie ca. 1mm
  • 1 paar Farbtöne | KH - Lack
  • 1 x Tesa Reparaturknet 2K
  • 1 x Moosgummirest schwarz

Los geht's - Schritt für Schritt

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Entscheidung über die Form des Polizisten

erste Entwürfe
weitere Versuche
Entscheidungsfindung schwierig...

Als erstes habe ich mir Gedanken über die Figur des Polizisten gemacht. Um der Aufforderung Nachdruck zu verleihen, habe ich zuerst eine dem Betrachter entgegengeneigte Form angedacht.
Die habe ich aber wieder verworfen, weil ich Theo sonst aus dem Gleichgewicht gebracht hätte. Mit Ballastgewichten im Boden wollte ich nicht arbeiten. So fiel die Entscheidung für eine aufrechte Haltung des Polizisten.

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Herstellen des Korpus

Die Öffnungen für die Arme
Angleichen auf dem Bandschleifer
Benetzen mit Heißkleber
und zusammenfügen
entgraten
die fertigen Arme
die kleinere Wasserleitung für die Handgelenke
eingesetzt in die Öffnungen der Arme

Als erstes habe ich mit dem Cutter 2 Löcher zur Aufnahme der Arme in die Dose geschnitten. Die Arme und Handgelenke wurden aus einem Rest Wasserleitungen unterschiedlichen Durchmessers mit der Kunststoffschere geschnitten.
Die Gehrungen der Ellenbogen habe ich auf dem stationären Bandschleifer angeglichen, damit Theo nicht zu verwachsen aussieht.
Die Arme wurden mit Heißkleber zusammengefügt und nach Entgraten ebenso in die Dose eingesetzt.

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Herstellung der Hände und des Holsters für die Dienstwaffe

Anriss der Hand auf der Kunststoffplatte
Ausschneiden der Hand aus der gekühlten Platte
Der Rohling
...nach der Bearbeitung mit Schlüsselfeilen und Dremel
Heißkleber aufbringen
und die Hand ins heiße Bett drücken
Für die recht Hand wurde mit Reparaturknete ein Ballen um die Polizeikelle geformt.
Anschließend wurde aus dem Ballen mit dem Dremel die Andeutung einer Faust geformt

Für die linke Hand habe ich den Rest einer 4mm Kunststoffplatte verwendet.
Nach anzeichnen der Hand habe ich diese mit der Laubsäge ausgeschnitten, nachdem ich die Platte vorher 1h in die Gefriertruhe abgekühlt hatte, um sie zu verspröden.
So haben sich die Zähne des Blattes nicht verklebt.
Aus dem gleichen Grund habe ich die Hand nicht mit der Deku ausgeschnitten, da sich durch die schnelle Bewegung der Kunststoff zu sehr aufgeweicht hätte und das ganze Blatt " verpappt" hätte.
Für die rechte Hand mit der Kelle habe ich aus dem Reparaturknet einen Ballen um den Stiel der Kelle geformt und nach Aushärten mit dem Dremel und den Schlüsselfeilen eine Faust geformt.
Mit den Schlüsselfeilen habe ich auch den Rohling der linken Hand entgratet und etwas nachgeformt.
Zum Schluß wurden dann beide Hände mit Heißkleber an den Armen angesetzt.
Das Holster wurde auf die gleiche Art hergestellt wie die linke Hand.

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Die Schuhe

Die abgeschnittenen Stabhälften
schwarz lackiert und fertig zum Ankleben

Für die Schuhe habe ich einfach einen Holzstab am Ende abgerundet,, mittig einen 4cm - Längsschnitt gesetzt und den so geteilten Stab dann 3cm vor dem Ende abgechnitten.

Die Schuhe wurden wie vorgeschrieben schwarz lackiert und mit Heißkleber angesetzt.

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Die Dienstmütze

Der Deckel als Gestell der Dienstmütze
Das Baumwolltuch als " Deckel " der Mütze
eingeklebt als Aufnahme für das Duftöl
unten rechts die fertige Mütze vor dem Lackieren

Für die Mütze bot sich der Deckel eines Getränkebechers oder vielleicht auch Farbmischbechers aus dem Fundus o. a. Seite an. Ich habe keinen blassen Schimmer mehr, wo ich den herhabe.

Aus der kräftigen Kunststofffolie habe ich den Mützenschirm ausgeschnitten und angeklebt sowie ein passendes Rundstück als Verschluß des Mützenkorpus nach unten. Als oberen Abschluß habe ich ein rundes Baumwolltuch mit Überstand geschnitten und eingeklebt. Dieses soll das Duftöl aufnehmen. Da der Polizist ja hauptamtlich als Luftverbesserer fungieren soll, war eine Abdichtung der Kopfbedeckung nach unten notwendig, um zu verhindern, daß das Öl nach und nach durchkommt und die Pappe der Dose durchweicht.

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Die Nase und der Mund

Nase und Mund angeklebt und Nase lackiert

Dies ist der einfachste Teil der Beschreibung, aber gleichzeitig ein wichtiger. Er enthält nämlich den Regalbodenträger! 

Dieser wird einfach in ein vorgebohrtes Loch geklebt und dann mit dem
Lack im Hautton mitgestrichen.
Der Mund ist ein rundes Stück schwarzes Moosgummi, das aufgeklebt wird.

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Gürtel und Lackierung

Die Farbtöne mische ich in übriggebliebenen Eisbechern an. Da kommt über den Sommer was zusammen...
Die Uniformjacke abgeklebt
und fertig lackiert
Die Abklebung für Hose und Gesicht
und die fertig lackierten Flächen
Der Gürtel mit aufgemalter Schnalle
Die fertige Dienstmütze mit aufgeklebtem Polizeistern

Der Gürtel besteht aus schwarzem Isolierband, die Gürtelschnalle ist aufgemalt.
Alle zu lackierenden Teile wurden als erstes mit Kunststoffgrundierung behandelt, um Haftungsproblemen auf den sehr unterschiedlichen Untergründen vorzubeugen.
Die Farbgebung erfolgte dann mit KH - Lack, den ich mir aus Schwarz, Weiß und den 3 Grundtönen in dem  entsprechend gewünschten Ton anmischte. Bei so kleinen Flächen in unterschiedlichen Farben mach ich das immer so, da das praktischer ist, als von jedem gewünschten Ton ein Gebinde vorzuhalten.
Gerade Linien ohne natürliche Begrenzung habe ich mit Krepp abgeklebt, um scharfe Grenzen zu bekommen und auch, weil es sich so doch deutlich schneller arbeiten läßt. 
Die handgemalten Symbole ( Knopfleiste, Hosenfalte, Gürtelschnalle und Schulterklappen ) habe ich mit Reparaturpinseln gemalt, die normalerweise bei der Schnellreparatur von Autolacken Verwendung finden. Diese sind schön spitz und auch einigermaßen formstabil.

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Fazit

Gestatten: Theo!
Hier mein Anliegen
und jetzt auch mit Dienstwaffe

Hier seht Ihr das Ergebnis meiner Bemühungen. Vermutlich ginge das auch als Spaßchallenge durch, aber es steht ja nirgends, daß eine Heimwerkerherausforderung nicht auch lustig sein darf...Normalerweise sitze ich staunend vor den Ergebnissen der Challenges und frage mich, wie man auf solche Ideen kommt, da dachte ich, wenn ich ausnahmsweise mal selber ne Idee habe, kann ich sie auch mal umsetzen.
Ich freue mich auf Eure Kommentare.


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