Terrassenzugang

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Der neue Weg war das Ziel
vorher
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    50 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

"Das Stück Weg war das Ziel". Vor 2 Jahren habe ich im Garten die Terrassenerweiterung gepflastert (siehe Projekt). Von dem Projekt sind noch Steine übrig die ich hier verbauen möchte u.a. weil ich den Platz brauche wo die Steine gerade lagern. Der Vorbesitzer hatte etwas provisorisch die Verlängerung der Treppe entlang des Wintergartens mit Randsteinen flach ausgelegt. Das Stück wollte ich mit den gleichen Steinen und in der Art und Weise pflastern wie unsere Terrassenerweiterung.

Du brauchst

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Werkzeuge
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Materialliste
  • 4 x Randsteine | Beton
  • 4 x Fertig Estrich
  • 1 x Splitt (0,5qm)
  • 1 x Frostschutz (0,2qm)
  • 100 x Pflastersteine (20 x17 x 8cm)
  • 2 x Fugensand
  • 3 x Diamantscheiben für Flex

Los geht's - Schritt für Schritt

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Plan

Abstecken, Schnur spannen
Los gehts
Abstechen

Ich hatte noch ca. 100 große Steine (20cm x 17cm) und noch mal so viele kleine Steine (17 cm x 10cm). Deshalb erst mal eine Schnur spannen und ausmessen. Auf Grund der Gegebenheiten würde ich viele Steine schneiden müssen. Den Bedarf an Steinen den das Schneiden verursacht sollte man nicht unterschätzen. Aber es müsste gerade so reichen. Mal sehen...
Der Aufbau ist immer wie folgt: Frostschutz, dann Randsteine und Stufen auf den Frostschutz betonieren, dann noch etwas Frostschutz auffüllen und verdichten, zum Schluss feiner Splitt und die Pflastersteine.

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Vorbereitung

Ausgeschachtet
Baustop
Frostschutz

Als nächstes die alten Randsteine und Granitstufen mit der Spitzhacke lösen und entfernen. Dann den Bereich mit ca. 10-15cm Zugabe mit dem Spaten abstechen und anschließend Grasnarbe und Erdreich ausgraben. Da ich bei den letzten Arbeiten die Pflanzsteine einbetoniert hatte musste ich in dem Bereich vorsichtig agieren das mir hier nichts abbricht. Ich habe ca. 20-30cm tief gegraben. 8cm Stein + 2 cm Splitt + 10cm Frostschutz als min. Tiefe. Außer Fußgänger kommt auf den Weg keine weitere Belastung und außerdem hat sich der Untergrund in den letzten 30Jahren hinreichend gesetzt und gefestigt so das die 10+cm Frostschutz reichen. Der Bereich ist recht klein und deshalb habe ich darauf verzichtet den Frostschutz mit einer Rüttelplatte zu verdichten. Meine 90+ kg, ein großer Hammer und Wasser funktionieren in dem Fall auch gut. Wer größere Flächen pflastert sollte auf jeden Fall eine Rüttelplatte ausleihen und damit verdichten.

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Randsteine und Stufen

Erste Stufe
Erste Stufe
Splitt aus dem Steinbruch

Vor Jahren hatte ich schon entlang der Treppe lose aufgeschichtete Steine gegen Betonrandsteine ausgetauscht. Das habe ich nun bis zur Ecke mit den gleichen Randsteinen verlängert. Die kosten nicht viel, sind einfach zu verarbeiten und zu schneiden. Ab der Ecke habe dann Pflastersteine als Abgrenzung verwendet, weil ich das im anderen Terrassenbereich auch so gemacht habe. Nach ca. 80cm die erste Stufe.
Im unteren Bereich brauchte es noch eine zweite Stufe aber die habe ich später gesetzt.
Zum Betonieren verwende ich immer Fertigestrich aus dem Baumarkt (Tipp vom Landschaftsgärtner). Funktioniert wie Dr. Oetker Backmischung: Wasser drauf, umrühren, fertig..Der 25kg Sack für <3€. Wer einen Betonmischer hat kann auch mit Sand/Kies und Zement arbeiten.

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Pflastern

Erstes Feld pflastern
2.Feld
3. Feld (Dreieck)

Mit dem obersten Feld habe ich begonnen zu pflastern. Nach einem Tag ist der Beton trocken und fest genug, dass man weiter machen kann. Zunächst noch etwas Frostschutz auffüllen und verdichten so das man am Ende 2-5cm Höhe für den Splitt hat. D.h. von der Oberkante min. 10cm runter ist die maximale Höhe für den Frostschutz. Den Splitt habe ich dann mit einer geraden Latte oder passenden Wasserwaage abgezogen. Ich benutze auch noch einen Kunststoffglätter zum Glattstreichen und leichtem anklopfen vom Splitt. Dann die Pflastersteine auslegen. Leider hatte ich mich mit der ersten Stufe um ein paar mm vertan so dass ich den ersten Stein ein paar Millimeter schneiden musste. Wenn man auf so etwas besser achtet kann man das Scheiden minimieren. Dann habe die zweite Stufe gesetzt. Dazu habe Pflastersteine hochkant verwendet damit der Tritt höher wird. Anschließend das letzte Dreieck gepflastert.
Wie schon erwähnt sind bei dem Stück Weg viele Steine zu schneiden und anzupassen. Ich hatte mir diesmal extra eine neue große Flex gekauft für 230mm Scheiben aber die hat die Baustelle nicht überlebt und ist schon wieder zurück.
Zum Schluss den Fugensand einkehren und fertig. Ah fast vergessen, auf der Rasenseite Erde anfüllen und Rasen sähen. Der Rasen muss noch wachsen aber sonst "ich habe fertig".

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Fazit

Die Schwierigkeit war wieder sich an ein bestehendes Gelände anzupassen. Oben und unten gab es Anschlußkanten mit denen das Pflaster bündig sein sollte. Ich finde es hat gut geklappt und wir (Frau auch) sind mit dem Ergebnis zufrieden. Das Pflastersteinlager ist fast leer so dass das neue Projekt starten kann. Übrigens es waren genug Steine aber viele sind nicht übriggeblieben.


Rechtlicher Hinweis

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