Terrassentisch - Stahlgestell und Gerüstdielen

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    70 €
  • Dauer
    3-4 Tage
  • Wertung

Vorgabe war:

Terrassentisch für 6 Personen mit einem Stahlgestell und einer Holzplatte

Festgelegt wurden daraus die Maße 220 x 100 cm

Da ich keine 500 € alleine für ein Gestell und schon garnicht über 1000 € für einen Tisch ausgeben wollte machte ich mich selbst an die Arbeit. Ein Elektrodenschweißgerät hatte ich bereits. Und einen Exzenterschleifer auch.

Also hatte ich die Idee das Gestell selbst aus Schwarzstahl zu schweißen und als Tischplatte vier Holzdielen (Gerüstbau) zu nehmen.

Geschweißt habe ich vorher nur einmal im Zuge meiner Ausbildung, was natürlich an den ersten Schweißnähten auch zu erkennen war. Aber dank einem Winkelschleifer und Geduld hat es dann mit der Zeit so geklappt, dass ich mit dem Endergebnis wirklich zufrieden bin, zumal man die Schweißnähte nur sieht wenn man unter den Tisch schaut :)

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
  • Winkelschleifer
  • Exzenterschleifer
  • Stichsäge
  • Elektroden-Schweißgerät
  • Winkel
  • Wasserwaage
  • Metallbürste
  • Pinsel
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Materialliste
  • 4 x Gerüstdielen | Holz (Fichte?) (etwa 220x25 cm)
  • 4 x Vierkantrohre | Schwarzstahl (60x60 mm)
  • 8 m x Vierkantrohr | Schwarzstahl (40x20 mm)
  • 4 x Kunststoffstopfen | Kunststoff (60x60 mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Entwurfsskizzen und Materialbeschaffung

Ich habe etwas gegoogelt und mit selbst ein paar Gedanken gemacht und darauf eine Skizze erstellt.

Aus dieser Skizze entstand die Stückliste mit der ich den Stahl bestellt habe.

Für die Pfosten wählte ich 60x60x2 mm Vierkantrohr, für die Querstreben 40x20x2 mm Vierkantrohr.

Die Gerüstdielen sind alle 220 cm lang und zwischen 24 cm und 27 cm breit.

Um den Stahl gegen Korrosion zu schützen habe ich schützenden grauen Lack gekauft, den man direkt auf den Stahlauftragen kann.

Das Holz habe ich abgeschliffen (120er, 160er Körnung, zuletzt mit feinem Papier mit Hand) und mit einer ölbasierten, wetterfesten Lasur überzogen. 

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Gestell schweißen

Aus den einzelnen bereits zugeschnittenen Einzelteilen habe ich das Gestell geschweißt. Das Schweißen und die entsprechende Wärmeeinbringung hat Spannungen erzeugt und das Gestellt immer wieder verzogen, was eine Menge Nacharbeit und Feinjustierung erforderlich gemacht hat.

Meine kaum vorhandene Erfahrung hat ein mehrmaliges Nacharbeiten der Schweißnähte erforderlich gemacht, was den gesamten Prozess doch etwas in die Länge gezogen hat. Egal, ich hatte Spaß daran.

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Holzdielen Zusägen, Abschleifen und Lasieren

Die Dielen, die ich von einem Gerüstbauer einer benachbarten Baustelle gegen einen Korb voller gekühlter Getränke erhalten habe waren zum Teil stark verschmutzt. Ich musste sie erstmal grob reinigen und dann abschleifen. Dabei kommt plötzlich wieder die sehr schöne Holzmaserung zum Vorschein.

Danach habe ich die Dielen lasiert.

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Gestell lackieren und Zusammenbau

Mit einem Pinsel habe ich auf das fertig geschweißte Gestell den erwähnten Lack aufgetragen.

Um die vier Holzdielen an das Gestell zu schrauben habe ich durch die Querstreben Löcher gebohrt und die Unterseite mit einem Senkkopfbohrer so weit entgratet, dass die Schraubenköpfe weitergehend im Gestell versinken. Die Dielen wurden also von unten verschraubt, sodass von oben keine Schrauben zu sehen sind.

Zuletzt habe ich noch vier Kunststoffstopfen an die Unterseite der Gestellfüße gesteckt (gibt fertig für die Maße 60x60 mm zu kaufen).

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Holzoberfläche und Schweißnähte

Wie gewünscht noch ein paar Bilder der Holzoberfläche. Wie man deutlich sehen kann spielt das Licht eine entscheidende Rolle wie das Holz aussieht...

Außerdem sind hier noch Bilder zu sehen, wie auch eine weniger schön gelungene Schweißnaht am Ende erträglich aussehen kann.

Vorrang hatte bei meiner Schweißnaht zuerst, dass sie die geforderte Festigkeit der Verbindung erfüllt. Danach ging es dann daran die vorhandene Naht noch etwas zu verschönern. Das habe ich mit meinem Winkelschleifer gemacht. Idealerweise hat man zwei, dass man nicht ständig die Scheiben wechseln muss :D. Verwendet habe ich eine Fächer- und eine Schruppscheibe. Am Ende ist das Ergebnis (nach Überlackieren) für mich allemal schön genug, zumal man die Nähte wie gesagt ohne weiteres sowieso nicht sieht.


Rechtlicher Hinweis

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