Terrasse Teil 2

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    75 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Im Teil 1 habe ich beschrieben wie ich die Holz-Terrasse gebaut habe. In der Zwischenzeit ist der Teil vom Garten wieder grün und bepflanzt. Nur der Bereich zwischen Terrasse und vor und hinter dem Sichtschutz (kleine Pflanzsteine, Ranggitter mit Klematis) und der anschließenden Treppe am Wintergarten vorbei gefällt uns so noch nicht. In dem Bereich soll ein Hochbeet entstehen und um das Hochbeet gepflastert werden. Von der Entstehung des Hochbeet habe ich keine Bilder und deshalb beschreibe ich hier nur den Terrassenteil. Wer wissen möchte wie ich das Hochbeet gebaut habe, kann mich gerne kontaktieren.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Winkelschleifer
  • Schaufel
  • Spitzhacke
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Materialliste
  • 500 x Pflastersteine (16x20x8cm)
  • Frostschutz
  • Splitt
  • Estrich/Beton

Los geht's - Schritt für Schritt

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Plan

erster Entwurf
der Ursprung

Zwischen Terrasse und Sichtschutz soll das Hochbeet entstehen. Das Hochbeet sollte an den Randstein beim Haus angrenzen. Auch wenn das ungünstiger und vielleicht unlogisch, unpraktisch klingt, ich musste zuerst das Hochbeet bauen, weil das Hochbeetzum Teil mit dem Aushub des neuen Terrassenbereichs befüllt werden musste. Ich habe keinen Platz für den Aushub Wochen zwischenzulagern.
Also habe ich erst das Hochbeet gebaut und dann den Aushub gesiebt und damit das Hochbeet befüllt. Natürlich sind unten Aste, Pferdemist usw..

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Zwischenschritte

Büschung links
Hochbeet noch leer

Wie gesagt zum einen das Hochbeet als auch die Böschungsbefestigung mit den drei großen Pflanzsteinen habe ich zuerst gemacht. Danach habe ich den neuen Terrassenbereich mit Maurerschnur abgesteckt. Das Pflaster sollte die Holzterrasse verlängern, dann knapp an der großen Thuja vorbei und abknicken um an den vorhandenen Weg anzuschließen.

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Aushub, Fundament und Umrandung

ok, Hochbeet ist fertig, d.h. ich kann mit dem Aushub und dem Befüllen beginnen. Natürlich sind im Hochbeet unten zuerst Äste, ein halber Anhänger Pferdemist und dann die Erde. Trotzdem hatte ich noch 3-4 Anhänger Aushub zu viel den ich bei Bekannten auf dem Bauernhof entsorgen konnte. Tauschgeschäft Pferdemist gegen Erde. Von der Thuja musste ich eine paar Wurzel wegnehmen was ihr aber nicht geschadet hat, sie steht immer noch voll im Saft. Danach habe ich das Loch mit ca. 10-20cm Frostschutz befüllt. Es gibt mehrere Referenzpunkt bezüglich der Gesamthöhe. 1. die Randsteinkante vor und hinter dem Hochbeet und der Granitstein vor der Türe unter dem Wintergarten. Die Dicke der Pflastersteine und min. 2+cm Splitt ergaben die Oberkante Frostschutz. Da das Gelände abfällt musste ich ein paar Stufen einplanen. Die Pflastersteine habe ich gebraucht gekauft (Ebay-Kleinanzeigen) und hatten eine Aufteilung von ca. 20% grau und 80% rot. Zudem gibt es halbe und ganze Steine (20 x 16,5 x 8cm). Mit den grauen Steinen habe ich die äußere Einfassung gemacht. Diese mit Fertig-Estrich aus dem Baumarkt betoniert. Für die Umrandung haben die grauen Steine gereicht aber für meine Stufen leider nicht mehr. Kreativität war gefragt, also abwechselt grau/rot für die Stufen.

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Pflastern

untere Feld
Vor der Gerätetüre (unter Wintergarten)
die beiden letzten Felder

Nach dem die Vorarbeiten fertig waren wurde gepflastert. Also zuerst mit feinem Splitt befüllt und abgezogen, dann Pflastersteine verlegen. Diese habe ich dann mit dem Gummihammer festgeklopft. Normalerweise würde man T-Schienen in den Splitt legen, diese in der Höhe ausrichten und darüber den Splitt abziehen. Das hat bei mir nicht geklappt, weil die einzelnen Flächen zu klein sind und es doch eng war. Des Weiteren habe ich Gefälle in zwei Richtungen, nach unten und vom Haus weg. Ich hatte ja Schnüre gespannt und zu dem immer mit der 2m und kurzen Wasserwaage geschaut das ich ausreicht Gefälle vom Haus weg hatte und in Summe keine Puckel und Kuhlen drin sind. In kleineren Bereichen habe ich den Splitt mit einem Kunststoffglätter abgezogen und etwas angedrückt. Das hat gut geklappt.
Mit dem Pflastern habe ich zuerst unten und oben angefangen und mich dann zur Mitte vorgearbeitet. Damit sich der Erdsockel vom Hochbeet nicht löst bzw. mit dem Splitt vermischt habe ich das Hochbeet unten mit Resten der Noppenfolie mit der ich das Hochbeet innen abgedichtet habe, eingefasst. Zu Schluss musste ich noch div. Steine mit der Flex zuschneiden. Aus einer kleinen Einwegpalette habe ich mir dafür eine Art Stein-Flex-Halterung gebaut damit die Steine beim Schneiden festsitzen

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Restarbeiten

Am Ende habe ich kleinere Löcher, die zu klein für Steinabschnitte waren und um das Hochbeet mit Splitt aufgefüllt. Manche Stellen auch mit Estrich. Die Stufe vor der Gerätetüre habe ich die Steine direkt in etwas flüssigeren Beton gesetzt (hält). Am Ende wurde der gesamte Bereich noch mit Feste-Fuge verfugt. Den Vorgang muss ich im Laufe des Sommers noch mal wiederholen.

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Fazit

Ich/wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das erste Mal das ich gepflastert habe und dafür finde ich ist es gut geworden. Es ist keine gerade Fläche, sondern schräg im Gelände, mit Stufen usw. was für mich die größte Herausforderung darstellte. Des Weitere ein existierendes Drumherum.
Hinter den 3 großen Pflanzsteinen ist noch ein Stück Weg in dem ursprünglichen Stihl, große Granitblöcke als Stufen und flachliegende Randsteinplatten als Weg. Ich habe noch Steine übrig und spätestens nächste Jahre werde ich hier auch noch so pflastern.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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