Terrasse aus WPC

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    130 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Ihr werdet sicher sagen das dieses Projekt nix besonderes ist, Einfach nach Anleitung die Unterkonstruktion ausrichten, Klemmen verschrauben, Brett einhängen, wieder Klemmen Verschrauben und das ganze bis zum Ende wiederholen. Stimmt vom Prinzip auch.
Die größte Herausforderung hier bestand darin die richtige Anordnung der einzelnen Bretter zu finden.

Die Terrasse hat eine Abmessung von 2,07m mal 2,57m. Der Sparfuchs in mir hat das Material bei Ebay Kleinanzeigen für einen schmalen Taler geschossen. Mir stand genug Material für die Unterkonstruktion zur Verfügung. 9 lange Elemente (2,2m lang ) und 10 kurze Elemente ( ca. 0,65 m lang).
Das war beim eigentlichen Belag anders hier hatte ich 10 lange Bretter ( 2,20m ) , 1 Langes Berett (2,20m) leider mit Löchern und 24 kurze Brettchen ( 0.52m – 0,56m).
Die Fläche sollte also irgendwie machbar sein.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Planung

Wie schon am Anfang geschrieben musste ich bei meinem Projekt viel Zeit in die Planung investieren da mir ja für den eigentlichen Belag nur begrenztes Material zur Verfügung stand. Den Händler hätte ich zwar im Netz gefunden, würde aber inkl. Versand bei einer Dielung auf 50€ kommen und das wollte ich vermeiden.
Somit Hieß es erstmal grob Muster aufmalen und auszählen. Einige Muster habe es aber wie ihr sehen könnt noch nicht mal vom Schmierzelle in die nähere Planung geschafft.
Zwei Muster waren es Wert näher anzuschauen.
Wie ihr am Ergebnis seht habe ich mich dann für die Variante 1 langes komplettes Brett und danach 4 kurze Stücken entschieden.


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Unterkonstruktion

Für die Unterkonstruktion habe ich ein Kreuz aus den vorgesehenen Streben gebaut. Natürlich musste ich für die 2,5m Länge immer 0,3m anstückeln und für eine Querstrebe standen mir nur noch kurze Reststücken zur Verfügung.
Alles wurde zuerst grob mit Kunststoffblöcken und Gummimatten ausgerichtet und miteinander verschraubt. Natürlich alles nach plan ausgerichtet.
Nach dem Verschrauben habe ich alles noch mal geprüft und eventuell hier und da noch mal etwas untergebaut.
Bei der Höhe war es mir wichtig, dass die neue Dielung genau auf Höhe des Betonrandes ist und kein Absatz mehr vorhanden ist.
Die Terrasse selbst hat auch wie auf der einen Seite zu sehen eine Ablaufrinne und einen Ablauf zur Dachrinne. Dies wurde natürlich bei der Gelegenheit auch erstmal gesäubert.

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Dielung legen

Jetzt konnte ich mit dem verlegen der Dielung beginnen. Das erste Brett muss natürlich gut ausgerichtet sein sonst wird alles schief. Wer jetzt denkt das Hier die rechteckige Einfassung auch wirklich rechteckig ist der täuscht sich genau wie ich. Die Tücke liegt wie immer im Detail.
Das erste Brett habe ich mit der Flex mit Fächerscheibe an die Unebenheiten der Begrenzung angepasst. Für das Erste Brett gibt es spezielle „Starthaken“ und für jedes weitere entsprechende Verbinder. Da ich vergessen habe dies zu fotografieren habe ich es euch hier mal nachgestellt. Die Schrauben habe ich nicht einfach so in die Unterkonstruktion geschraubt ich musste hier mit 2mm erst vorbohren.
Dann hieß es immer 4 Brettchen schneiden und wieder ein langes. Trotz Planung habe ich die Maße immer noch mal an der entsprechenden Stelle abgenommen und auf die entsprechende länge geschnitten. Die Bretter habe ich mit der Flex angefast.
Das letzte Brett musste ich noch mit der Kreissäge auf Breite schneiden und entsprechend anpassen. Die „Feinarbeiten“ habe ich immer mit der Flex bemacht.
Die einzelnen Bretter habe ich mit einer Kappsäge zurechtgeschnitten.


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Fertiges Resultat

Hier seht ihr das fertige Resultat, Ich bin vom Prinzip ganz zufrieden, alle kleinen Brettchen sind schön in einer Flucht und ergeben ein entsprechendes Muster.
Das Letzte Brett gefällt mir aufgrund der Löcher leider nicht zu 100% wird aber zu glück zum größten Teil von der Bank verdeckt.
Hat jemand vielleicht hier eine Idee wie ich die Löcher zu bekommen könnte? Hatte schon an braunes Silikon oder Acryl gedacht. Bei normalem Holz hätte ich einfach ein Gemisch aus Holzleim und Sägespänen hergestellt und es damit verspachtelt und verschliffen nur das geht bei Kunststoff leider nicht.
Wie gesagt wenn einer eine gute Idee hat kann sie ja gern in den Kommentaren erwähnen.


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