Teamwerken - Schrott und Recycling TEAM 2 Der Förderturm

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Fertig
  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    2 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Auch heuer gab es wieder ein Teamwerken....
Jedoch die Materialien waren..... wie soll man es höflich formulieren.... sehr außergewöhnlich.
Diese sind im ersten Arbeitsschritt angeführt.
Nachstehend ein paar Impressionen in den einzelnen Arbeitsschritten.

Du brauchst

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Materialliste
  • 1 x Getränkedose
  • 1 x Kugelscheiber
  • 1 x PET Flasche
  • 1 x Uhrwerk
  • 1 x Lappen
  • 1 x Rolle Paketband

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Materialien

Ein Kugelschreiber
Aludose leer
Stofffetzen grün
Wasserflasche leer
Eierkarton
Billiges Uhrwerk
Spagat

oder sollte man Schrott dazu sagen?
Naja aus den vorigen Teamwerken war man ja manches gewohnt, aber dieses Mal war es eine Steigerung im negativen Sinne.

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Hoizbastla beginnt

Druckkessel aus der Flasche
Antrieb mittels Uhrwerk mangels Kraft gescheitert

Aufgrund der Erfahrungen mit den Hin und Herschicken, habe ich gleich mal als am weitestens Entfernter angefangen.
Nachdem ich die Undinger gesehen habe, wollte ich das Uhrwerk nicht zum Betrieb einer Uhr hernehmen, jedoch irgendwas damit antreiben,.... das ist gescheitert, da die Kraft zuwenig war.
Wir bauen eine Dampfmaschine.
Ok, fange ich mal an, und lege eine Bodenplatte dazu.
Für den Dampf braucht man natürlich einen Kessel, also fange ich damit an. Die Plastikflasche abgeschnitten, in der Mitte mit einer passend geschliffenen Scheibe verstärkt und die Front und die Rückplatte aus Holz verleimt, geschliffen und verschraubt. Und ja, natürlich muss ein Kessel schwarz sein. Ein paar Sprühstöße mit dem Ofenlack und das Ding ist temperaturbeständig.... naja zumindest vom lack her.
Den restlichen Lack auch mit auf die Reise geschickt, und das Paket zu Wolfgang gesendet. Dabei gleich mal eine Kapriole von DHL mitbekommen, denn das Paket lag über 2 Tage in einem DHL Shop, ohne Veränderung.....

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Wolgangs Schritte

Röhre
Länge abmessesn
Durchmesser abmessen
Stichsäge eingespannt
Röhre eingepasst
Wände Zusammenleimen
Wände Zusammenleimen 1
Wände zusammen geleimt
Kohlenhaufen, roh und geschwärzt
Bauwerk mit geschwärzten Mauer und Kohlenhaufen
Kessel beim einbauen
Aussenwände Rot gestrichen
Mauerwerk eingezeichnet
Mauerwerk eingezeichnet 1
Boden und Treppe gealtert
Fertiger Kohlenberg
Dampfanlage mit Schornstein

Mein Bericht
Es klingelt, Nanu, wer kommt denn um diese Uhrzeit Nachmittags zum Kaffee? Es ist der Paketbote der mir das Paket bringt nach einer Transportzeit von 5 Tagen. Ich bin ja nu nicht neugierig aber voller Tatendrang ab mit dem Paket in die Werkstatt und geöffnet.
Schritt 1
Den Karton ausgepackt und mir in Ruhe das Inventar angesehen. Was kann ich brauchen? Ausgesucht habe ich mir den Eierkarton und den Spatel sowie die große Holzplatte die HB mit zugegeben hat und eine schwarze Rolle die HB aus einer Plastikflasche gefertigt hatte. Nach Absprache mit den anderen Teammitgliedern mache ich die Dampfanlage fertig.
Ich habe da noch ein paar Sperrholzplatten DIN A4 herumliegen aus denen ich die Wände baue. Mein zweites Teil das ich zugebe ist ein kleines Stück Rundholz 20mm Durchmesser für den Kamin.

Schritt 2
Zuerst habe ich die schwarze Rolle ausgemessen, damit ich Höhe und Länge des Gemäuers festlegen kann. Dann habe ich eine Sperrholzplatte genommen und die halbe Rundung der Rolle abgezeichnet. Ca. einen Zentimeter In 3 Richtungen dazugegeben und das als Höhe und Breite festgelegt. Die Länge ergibt sich aus der Länge der Rolle minus 2 x 1cm.
Schritt 3
Alles aufgezeichnet und ausgesägt. Die ausgesägten Rundungen mit der Hand glatt geschliffen bis Sie die Rolle genau aufgenommen haben. Die Seitenteile mit den Kopfteilen verleimen und trocknen lassen.

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Wolfgang Teil 2

Schritt 4Weiter geht es mit der Kohlenhalde. Hier ergeben sich die Masse wieder aus dem verfügbaren Platz und der Höhe der Kesselmauern. Eine Arbeitsplattform muß ich auch mit einkalkulieren. Wieder alles ausgemessen und ausgesägt. In die Halde muß ich noch einen falschen Boden einbauen. Das mache ich aus den Resten vom Sperrholz. Auch hier wird alles zusammengeleimt.
Schritt 5
Jetzt brauche ich Kohlen. Weiter geht es mit der Kohlenhalde. Hier ergeben sich die Masse wieder aus dem verfügbaren Platz und der Höhe der Kesselmauern. Eine Arbeitsplattform muß ich auch mit einkalkulieren. Wieder alles ausgemessen und ausgesägt. In die Halde muß ich noch einen falschen Boden einbauen. Das mache ich aus den Resten vom Sperrholz. Auch hier wird alles zusammengeleimt.
Schritt 5
Jetzt brauche ich Kohlen. Wie bekomme ich die? Ganz einfach, ich nutze den Eierkarton. Und zwar das Unterteil. Dieser wird ca. so groß wie die Halde ausgerissen. Jetzt habe ich zwar mehrere kleine Hügel aber das geht so nicht. Da
s soll schließlich ein Kohlenberg werden. Also noch mehrere kleinere Fetzen abgerissen und darauf geklebt bis ich fand das der Berg gut war. Da HB so freundlich war eine Spraydose schwarze Farbe beizulegen wurde damit der Berg und die Innenseite der Halde schwarz gesprüht. Der Berg geht so lala, ist mir aber zu primitiv. Ich habe da noch ein leeres Aquarium herumstehen in dem noch schwarze Steine bis 5mm Größe sind. Also habe ich den Berg kräftig mit Weißleim eingestrichen und mit dem Split bestreut. Jetzt gefällt es mir schon viel besser. Jetzt noch den Kohlenberg in die Halde kleben.
Schritt 6
Da ich noch die Arbeitsplattform noch bearbeiten will damit sie natürlicher wirkt nehme ich noch mal die Spraydose und besprühe den Boden mit möglichst kleinen Sprühstößen so das es aussieht wie ein Holzboden auf den ständig Kohlenstaub fällt und durch fegen ins Holz eindringt. Jäh, das sieht gut aus.
Schritt 7
Nach der Trocknungsphase habe ich sämtliche Au&enwände Rot gestrichen und trocknen lassen. Danach mit Hilfe von Bleistift und Lineal eine Ziegelwand dargestellt.
Schritt 8
Da ich noch die Arbeitsplattform noch bearbeiten will damit sie natürlicher wirkt nehme ich noch mal die Spraydose und besprühe den Boden mit möglichst kleinen Sprühstößen so das es aussieht wie ein Holzboden auf den ständig Kohlenstaub fällt und durch fegen ins Holz eindringt. Jäh, das sieht gut aus.
Schritt 7
Nach der Trocknungsphase habe ich sämtliche Au&enwände Rot gestrichen und trocknen lassen. Danach mit Hilfe von Bleistift und Lineal eine Ziegelwand dargestellt.

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Wolfgang Teil 3

Schritt 8
Jetzt benötige ich noch eine Treppe damit der Heizer zur Plattform raufkommt. Also wieder ausmessen, abzeichnen und ausschneiden.
Passend Zusammenleimen, mit Farbe versehen und mit der Wand verleimen. Jetzt werden dünne Leisten unten auf der Innenseite der Wände unten aufgeteilt damit ich mehr Leimfläche bekomme und besser mit der Bodenplatte verleimen kann. Nun verleime ich die Wände mit der Bodenplatte. Sieht schon mal brauchbar aus.
Schritt 9
Das Rundholz wird auf beiden Kopfseiten mit einem 8mm Bohrer mit Sacklöchern versehen. Auf einer Seite kommt ein Riffeldübel und die andere Seite bleibt leer. Noch mal die Spraydose genommen und das Rundholz geschwärzt. Nach dem Trocknen mit Tesa abkleben und einige rote Querstreifen angebracht. Auf der Grundplatte noch ein 8mm Sackloch angebracht und den Kamin eingeleimt.


Alles wieder in den Karton gepackt und auf den Weg nach Trixi geschickt.Schritt 9
Das Rundholz wird auf beiden Kopfseiten mit einem 8mm Bohrer mit Sacklöchern versehen. Auf einer Seite kommt ein Riffeldübel und die andere Seite bleibt leer. Noch mal die Spraydose genommen und das Rundholz geschwärzt. Nach dem Trocknen mit Tesa abkleben und einige rote Querstreifen angebracht. Auf der Grundplatte noch ein 8mm Sackloch angebracht und den Kamin eingeleimt.


Alles wieder in den Karton gepackt und auf den Weg nach Trixi geschickt.

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und weiter gehts...

Von Wolfgang zu mir
Druck des Förderturms
Die Einzelteile
Der Förderturm steht
Besen und Schaufel für das Lego Männchen

Von Wolfgang kam das Paket zu mir...
nach und nach entwickelte sich unsere Idee immer weiter...

Unsere Idee, ein Förderturm muss her.

Hier kommt mein 3D Drucker ins Spiel, bei Thingiverse habe ich eine passende Vorlage gefunden.

3 D Druck und Recycling passen perfekt zusammen und es greift einen neuen Grundgedanken auf. PLA ist ein gut kompostierbares Material und damit ein guter Grundstoff.

Nun aber weiter zum Thema.
Der Förderturm besteht aus 26 Einzelteilen mit einer geschätzten Druckzeit von 65 Stunden.
Gedruckt habe ich mit schwarzem PLA, mit 20% Infill ohne Stützstruktur.

Der Förderturm wurde mit M3 Schrauben und Muttern zusammen gesetzt und an die Holzplatte geschraubt.
So weit so gut... der Druck lief gut, der Aufbau auch... dann kam DHL , dazu später mehr.

Weitere Druckteile waren: Besen und Schaufel für das Lego Männchen, Schlauch Adapter.


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Einzelne Druckteile veredeln

PLA lackiert

Wolfgang hatte Kupfer Farbe mitgeschickt, damit habe ich einzelne Druckteile lackiert.

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Kessel und Rohre

Von Bosch verwendet: Kugelschreiber, Getränkedose
Materialien von mir: Schläuche von einem Sauerstoffgerät, PLA Druckmaterial
Streifen geschnitten
Streifen angeschraubt
Schläuche lackiert
Schläuche angebracht
gedruckte Schlauchverbinder auf den Kesel geklebt, Kugelschreiber als Schornstein
So... fertig

Von Bosch habe ich folgende Materialien verwendet : eine Getränke Dose und den Kugelschreiber.
Materialien von mir: PLA und Schläuche von einem Sauerstoffgerät.

Aus der Dose habe ich Streifen geschnitten und diese an den Kessel geschraubt, zusätzlich habe ich mit dem Blech noch kleine Rohrschellen gemacht.

Die Schläuche habe ich mit Felgenlack lackiert und mit den gedruckten Schlauchadaptern auf den Kessel geklebt.
Ein Schlauchadapter bekommt einen kleinen Schornstein, das ist der Mittelteil des Kugelschreibers.

Alles fest, alles fertig... gut verpackt geht es nun auf die Reise...

jetzt fängt das Theater an, seht selbst....


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Fast voll zerstört

Und weiter geht es mit dem Blauen

Hatte meinen Teil gerade aufwändig verfasst und mehrmals hier auch abgespeichert aber dennoch war der Text plötzlich abhanden gekommen und von daher jetzt alles noch einmal auf die Schnelle ;O(

Also, das Paket kam zu mir mit zerstörtem Inhalt, keine Ahnung, was der Paketdienst damit gemacht hat, vielleicht Fußball gespielt oder Paketweitwurf. Egal, das Projekt musste ja fertig werden und so wollte ich mich direkt an die Arbeit machen aber ich konnte meine Heißklebepistole nicht mehr finden. Sofort los und eine neue besorgen. Dann erstmal Schadenbegrenzug und alles schön verklebt, die gebrochenen Streben am Förderturm musste ich durch schwarz lackierte Eisstäbchen ersetzen, denn einen 3D-Drucker besitze ich leider nicht.

Hinzugefügt habe ich ein Winkelfitting aus Kupfer, einen kleinen Gummifaltbalg von einer alten Fahrradbremse, ein Plastikquadrat von einem Außenthermometer und etwas Watte. Alles kam an die Schornsteine und Dampfrohre und das Plastigteil diente als Schacht in die Tiefe.

Das mitgelieferte grüne Stoffteil nutzte ich als Bodenbelag, sollte evtl. aussehen wie Rasen. Die Packkordel diente mir als Förderseil und ich verklebte sie über die Förderräder und im Schacht auf dem Boden der Hauptplatte.


Da es uns nicht gelang, die Uhr als Antrieb für irgendetwas zu benutzen, weil der Motor einfach zu schwach war, nahm ich die Uhr und ließ sie halt Uhr sein. Ich druckte ein paar Zahlen aus, die ich, genau wie auch die Uhr direkt an den Förderturm klebte und siehe da, sah doch schön aus und es bewegte sich auch etwas ;o)

Leider kam das Paket, trotz meiner aufwändigen Verpackung, die mich noch ein paar Euros mehr kostete, nicht unbeschadet bei Bosch an, wie ihr ja auf den Fotos von Bosch sehen konntet ;O(


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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