Teamwerken 2018 - Power Tüftler - MODUS-M - die MODeratorenentscheidungsUnterStützungs-Maschine

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MODUS-M - die MODeratorenentscheidungsUnterStützungs-Maschine
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Die Idee wird geboren
Die Power Tüftler hatten sich schnell dazu entschieden, auch am diesjährigen Teamwerken mitzumachen. Den Stoffbeutel wollten sie sich nicht entgehen lassen.
Es war jedoch leider so, dass aus familiären Gründen ruesey diesmal nicht teilnehmen konnte. Als Verstärkung holten die Power Tüftler dann noch Daisy mit ins Team.
Schön lange bevor bekannt gegeben wurde, was uns die Mods bescheren werden, machte sich das Team daran, eine Idee zu entwickeln.
Zügig kristallisierte sich heraus: es sollte eine Kugelbahn werden. Und da das ganze ja ein Heimwerkerprojekt ist, sollten die einzelnen Bahnkomponenten aus ausgedientem Werkzeug bestehen. Egal, was dann noch zusätzlich von den Mods angeboten werden würde – das könnte man irgendwie in dem Projekt verbauen.
So existierten dann auch schon die ersten Pläne und Prototypen, als das Material von den Mods veröffentlicht wurde. Super! Das passte den Power Tüftlern wunderbar ins Konzept. Fast alles fand irgendwie Verwendung.
Und da das Projekt ja was nützliches/dekoratives für das Mod-Büro werden sollte, gipfelte die Kugelbahn in einer MODeratorenentscheidungsUnterStützungs-Maschine – kurz MODUS-M.

Leider wurde das Team Power Tüftler auch diesmal wieder nicht von Schicksalsschlägen verschont.
Wie schon beim Teamwerken 2017 war Jens plötzlich nicht mehr erreichbar. Auch zum aktuellen Zeitpunkt ist nichts über seinen Verbleib bekannt. Das ganze Team hofft inständig, dass es keine wirklich ernsthaften gesundheitlichen Probleme gibt und Jens sich bald wieder meldet.
Da sein Part aber in den Ablauf eingeplant war, hat JoergC die Bauphase am Ende mit übernommen und hat dementsprechend auch die 2 eigenen Materialen noch um die weiteren 2 für Jens dazu genommen.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
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Materialliste
  • Alles was uns die Mods gaben
  • Was von uns noch kam

Los geht's - Schritt für Schritt

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Bauphase 1 – Die Grundplatte (Rainerle)

Die Freude über den Inhalt des Kartons war ganz auf meiner Seite! Da waren tolle und vor allem für uns vollkommen brauchbare Dinge enthalten. Und der Karton hat eine enorme Größe, so dass unsere Kugelbahn reinpassen wird.
Also zunächst Maß genommen. Wenn man die Bahn nicht legt, sondern diagonal in den Karton packt, dann geht da schon was. Also kurzerhand Multiplex passend gesägt. Stellprobe im Karton: Passt. Im Karton ist so ein Kleiderhaken, den man an die Türe hängen kann. Super! Unsere Kugelbahn muss ja auch aufgehängt werden. Entweder an einer Büro- oder einer Schranktüre. Der S-förmigen Haken wird mittig durchgesägt und so gibt es je zwei für verschiedene Türstärken. Noch Schraubenlöcher bohren und einen an die Rückseite der Platte geschraubt. Der Resthaken kann leicht von den Mods bei Bedarf ausgetauscht werden.
Die Bahn sollte dann etwas geneigt hängen - so bleibt die Kugel besser in der Bahn. Und beim Türe öffnen sollte die Platte auch nicht klappern. Also muss irgendein Gummi hinten ran. Oben kein Problem, denn im
Karton sind 3 so Filzgleiter für Möbel. Zwei davon nagle ich oben in die Ecken. Aber was unten? Sind ja nur drei. Ach ja! Da ist ja so ein Abflusspömpel im Karton. Was sich die Mods dabei vorgestellt haben ist mir egal. Für meinen Zweck ist dieser optimal. Ein passendes Loch im unteren Drittel der Platte mittig, den Gummipömpel reingequetscht und schon habe ich einen massiven Abstandshalter-Türschoner-Riesenmegasaugnapf. Da klappert garantiert nichts mehr.
Wer nun eine Kugelbahn baut, der braucht definitiv eine Kugelbahn-Kugeleinwurf-Vorrichtung. Und dies wird ein HT-Rohr-Winkelstück. Ein passendes Loch im Brett, ein Loch am Winkel und das ganze verschraubt. Prima: Die Kugel wird reingeworfen und kugelt sich an das Loch und fällt exakt an der Stelle auf die Bahn wo sie dann rollen soll.
Ich würde jetzt gerne weiter bauen. Aber es kommen ja noch 5 weitere Powertüftler nach mir. Bis jetzt habe ich nur die Multiplexplatte und Materialien aus dem Karton verwendet. Ich darf also noch ein Teil hinzufügen. Was wäre eine Kugelbahn ohne Kugel. Also lege ich zwei schwere Eisenkugeln in Murmelgröße in den Karton. Eine als Ersatz falls die Mods mal eine verlieren. Ich denke, das sollte erlaubt sein.

Nun geht das Paket auf die Reise: Stuttgart - Düsseldorf mit kostenfreiem Rücktransport Düsseldorf- Stuttgart. Paar Tage später bringt es nämlich der Paketservice wieder zu uns! Ich Dummerchen habe es zu Bine an die Gartenadresse geschickt und der Postmann kennt die Adresse nicht. Also am Postamt nett vorgesprochen und gegen ein 10 Euro-Entgelt und neuem Paketaufkleber mit c/o-Adresse ging das Paket nochmals auf die Reise.

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Bauphase 2 – es rollt (Bine)

Das Paket kam endlich an und ich habe mich aufgrund des doch knappen Zeitfensters direkt an den Bau der Kugelbahn gemacht. Dazu habe ich erst mal alle Materialien der Moderatoren ausgebreitet um zu schauen was ich davon verbauen kann.
Mir viel sofort der Gitterdraht auf und hatte schon die Idee. Jeder von uns hat Senkrecht 10 cm Platz auf dem Brett um die Kugelbahn zu kreieren.
Also habe ich zuerst Panzerband aufs Brett geklebt um diese nicht zu überschreiten. Dann habe ich mir das Gitterdraht genommen und vom HT Rohr aus rechts zum Brettende gemessen und abgeschnitten.
Danach habe ich den Draht an beiden Seiten etwas umgebogen wie ein U. Danach habe ich die Rundung vom HT Rohr ausgeschnitten um den Draht so nah wie möglich unter dem Rohr platzieren zu können. Am Ende vom Draht habe ich noch ein kleines Loch geschnitten wo die Kugel in den nächsten Abschnitt fallen soll.
So hatte ich dann das erste Stück Bahn. Dieses habe ich dann direkt unter dem HT Rohr geschraubt damit die Kugel sofort auf die erste Bahnstrecke fällt.
Da wir ja auch mindestens einen eigenen Gegenstand hinzufügen mussten, habe ich mich für den Heizungspinsel entschieden. Richtiges Werkzeug wie Schraubenzieher, Zangen, usw. hätte ich gerne dort verbaut, aber ich versagte schon bei dem Versuch, dieses am Brett zu befestigen. Der Pinsel war für mich einfacher. Also Pinsel so ausgerichtet das die Kugel dort reinfallen kann und bei den Borsten etwas weiter von der Platte sodass sie in die nächste Etappe fällt.
Noch schnell den Pinsel etwas streichen damit er nicht so schnöde aussieht.
Der Karton mit allen Utensilien wurden schnell gepackt und ging dann von Düsseldorf nach Griesheim zur Daisy auf Reisen.

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Bauphase 3 – das runde muss ins runde (Daisy1905)

Bei mir kam das Paket dann am nächsten Tag an, aber es musste aus persönlichen Gründen erst einmal stehen bleiben,5 Tage später hatte ich dann etwas Luft. Ausgepackt und überlegt welches Werkzeug.
Ich wollte erst ein Sägeblatt verwenden. Bei dem Rolltest ist die Kugel aber immer aus der Bahn gesprungen. Eine große Feile hatte ich noch herumliegen, also kam diese zum Einsatz.
Für meinen Abschnitt hatte ich ca. 10 cm Platz auf dem schon von Rainerle vorbereiteten Brett. Auf diesen 10cm musste ich den richtigen Neigungswinkel finden, damit die Kugel zwar noch gut rollt, aber auch nicht zu schnell den Weg bergab nimmt. Mit zwei Schrauben habe ich die Feile von hinten am Griff auf dem Brett festgeschraubt. Das Feilenende war leider noch etwas flexibel, so dass ich das auch noch mit einer Schraube fixiert habe.
Für das Ende der Kugelbahn war ein Kugellabyrinth geplant, durch das die Kugel in eines von drei Becherchen fällt.
Hier kam meine zweite Materialzutat ins Spiel. Die Kugel sollte von kleinen Medikamentenbechern aufgefangen werden. Als Material aus dem Paket verwendete ich das tolle rosa Microfasertuch. Dieses habe ich passend zerschnitten und mit Sekundenkleber auf die Medikamentenbecher geklebt.
Zu guter Letzt habe ich alles wieder gut verpackt und ab ging es mit dem Paket weiter zu Mario (el_gringo).
Mir hat es einen riesen Spass gemacht und ich bedanke mich das ich bei den Powertüftlern mitmachen durfte, ihr seid ein tolles Team.

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Bauphase 4 – mit Schwung um die Kurve (el_gringo)

Da kam ein riesen Paket bei mir an. Oh Mann. Und was ich da raus holte war schon eine super Vorarbeit von meinen Mitstreitern.
Doch wie sollte ich das weiterführen? Welche Werkzeuge kann ich aus meinem Vorrat beisteuern?
Als erstes musste ich ja mal die Kugel um die Kurve leiten.
Einen Universal-Multi-Schraubenschlüssel hatte ich noch zur Hand. Der Kopf diente mir als Umlenkung, der Griff gab eine gute Lauffläche für die Kugel ab.
Aber wie sollte ich den an dem Brett montieren? Kurzerhand bohrte ich Löcher durch den Griff, Schrauben durch und fertig. Nur der richtige Winkel musste noch gefunden werden. Aber da ich noch genügend Platz auf dem Brett und für meinen Abschnitt hatte, machte ich das einfach frei Schnauze.
Jetzt konnte ich ja noch ein Material aus meinem selbst hinzugefügten verbauen. Ich ließ meine Blicke durch die Werkstatt schweifen und auf meiner Werkbank lagen noch zwei große Dübel von einem meiner letzten Projekte. Die sollten es eigentlich tun.
Auf einem Dübel wollte die Kugel nicht so richtig in der Bahn bleiben. Nach etwas Überlegung kam ich zu dem Schluss, zwei Dübel zu verwenden und die so versetzt auf das Brett zu schrauben, dass die Kugel eine gute Laufbahn hat.
Nun sollte es aber schon wieder um die Kurve gehen und ich musste ja auch noch Material aus der Kiste verwenden.
Was war denn noch so übrig?
Das Aluminiumgitter konnte noch verwendet werden! Also gut. Ich bog mir ein Stück von dem Gitter, so dass es eine schöne Umlenkung ergab, und so dass auch sichergestellt war, dass die Kugel den richtigen Weg nimmt und nicht vom Brett flüchtet.

Meinen Part an dem Projekt hatte ich damit vollendet. Ich konnte wieder alles einpacken und zum nächsten Power Tüftler schicken. Eigentlich wäre Jens an der Reihe gewesen, aber da er leider ausgefallen war, ging das Paket zu JoergC, der die Finalisierung übernehmen sollte.

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Bauphase 5 – Palim palim (JoergC) (Teil1)

Nun war es an mir das Werk zu vollenden.
Leider hatte ich die ehrenvolle aber traurige Aufgabe auch den Part von JensSchwarzer noch zu übernehmen.
Die Endstation der Kugel sollten die von Daisy1905 gebastelten Becherchen sein.
Nachdem der Einstieg der Kugel von Rainerle oben links vorgegeben wurde, war für mich klar: das Ende musste unten rechts sein. Dort platzierte ich die Becherchen als Ausgang vom Labyrinth. Von hier aus habe ich mich dann von unten auf den von Mario vollendeten Abschnitt zugearbeitet.
Für das Labyrinth kam das erste von mir beigesteuerte Material zum Einsatz: die Plexiglasscheibe zur Abdeckung. Dies habe ich passend zugeschnitten und Löcher zur Befestigung gebohrt.
Die Schrauben, die das Labyrinth aufbauen, haben wir als „Befestigungsmaterial“ gedeutet und nicht zum eigenen Material gezählt.
Die Schrauben habe ich in gleichen Abständen, so dass die Kugel gut durchläuft, aber die Schrauben noch als Hindernis dienen, in das Brett getrieben und dann auch noch die Plexiglasscheibe angebracht.
Unten am Labyrinth habe ich dann die Becherchen mit Heißkleber angeklebt. Damit die Kugel auch sicher den Weg in die Becher findet, habe ich noch kleine Leitbleche aus dem Aluminiumgeflechtband geformt und angeschraubt.
Der Eingang des Labyrinths sollte mit einem Soundeffekt verbunden sein. Eine Lochsäge kam hier als zweites von mir eingebrachtes Material zum Einsatz. Diese schraubte ich mit einer kleinen Schraube an passender Stelle auf das Brett. Eine Beilagscheibe spendierte ich noch zwischen Lochsäge und Brett, damit es schöner klingt.

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Bauphase 5 – Palim palim (JoergC) (Teil2)

Nun hatte ich noch die zwei Werkzeuge, die ich stellvertretend für JensSchwarzer ins Spiel brachte.
An der Ausgangskurve von Marios Aufbau montierte ich eine Wasserpumpenzange. Mit einem kleinen Abstandhalter fixierte ich dieses Werkzeug so, dass genügend Abstand zur Grundplatte erhalten blieb, um der Kugel auch noch einen sicheren Lauf zu geben.
Am Ende der Zange musste die Kugel dann aber wieder um die Kurve! Die Kupferrohrstücke aus dem Paket sollten hier die Umlenkung gewährleisten. Damit die Kugel nicht aus der Bahn fliegt, habe ich noch ein Stück von dem Aluminiumgeflechtband aus dem Paket als Leitblech verwendet.
Den weiteren Verlauf sollte ein Gliedermaßstab (aka Zollstock) bilden. Den faltete ich so, dass am Anfang die Kugel darauf laufen kann, und am ende durchfallen kann und durch die Glieder des Zollstocks noch geführt wird.
Die letzte Verbindung kam wieder aus dem Moderatorenpaket: eine der Holzleisten mit Nut. Ideal als Laufschiene für unsere Kugel.
Die schiene stellte ich auf die geringstmögliche Steigung ein. Wie im bisherigen Verlauf der Kugelbahn sollte die Kugel nicht zu schnell laufen. Trotzdem sollte noch genug Schwung da sein, um auf der Klingel (aka Lochsäge) ein ordentliche „PALIM“ zu verursachen.
Damit die Kugel nicht vom Schwung des Zollstocks über das Ziel hinausschießt, habe ich die Flechtkugel aus dem Paket noch als Stopper verbaut.
Nun waren alle Eigenmaterialien aufgebraucht.
Die noch folgende Beschriftung und Bebilderung haben wir nicht als Material gezählt.
Zunächst habe ich die Bilder der Mods ausgedruckt, laminiert und auf die Becher geklebt. Ein Becher für jeden Mod.
Ebenso habe ich unsere Bilder veredelt und mit Abstandhaltern auf das Brett geklebt. Die Abstandhalter schnitt ich aus der Styroporkugel aus dem Paket.
Das Kind brauchte ja auch noch einen Namen. MODUS-M, wie eingangs schon beschrieben.
Und unser Power Tüftler Logo mussten wir auch noch unterbringen. Beides ausgedruckt und laminiert konnten die auf das Brett geklebt werden. Damit es einen schöneren Kontrast gibt, habe ich das Sandpapier aus dem Paket noch als Unterlage genommen.


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Fertigstellung - Funktion - Versand

Teamwerken 12do 2018

Und da war unser Teamwerken Projekt 2018 auch schon fertig.
Bis auf den Blumentopf haben wir alle Materialien aus dem Paket (zumindest Stücke davon) verwendet.


Für den fachgerechten Rückversand habe ich auch noch grünes Packband bei mir gefunden.

Wann immer es nun im Mod-Team eine Entscheidung zu treffen gilt, wer wohl als nächstes einen unliebsamen oder liebsamen Job zu erledigen hat (Kaffee kochen, Semmeln holen, User ärgern …), hilft diese Maschine bei der Entscheidungsfindung.
Sollte die Kugel wider Erwarten doch mal aus der Bahn fallen, dann geht es dem Job wie der Kugel: bleibt liegen.
Wir hoffen, dass im Mod-Büro ein nettes Plätzchen für unser Helferlein an einem unansehnlichen Schrank, einer immer geschlossenen Tür oder einer maroden Wand findet.

Viel Spaß damit!

Das Team Power Tüftler


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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