Teamwerken 2016/2017 der Moderatoren

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

www.1-2-do.Comanche


Die Teammitglieder:

Froschn
gschafft
Cyberman
Brutus
l00kus
MathiasD

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Oberfräse
  • Stichsäge
  • Tischkreissäge
  • Tischbohrmaschine
  • Akku-Schrauber
  • Bandsäge
  • Multifunktionswerkzeug
  • Multischleifer
  • Heißklebepistole
  • Glue Pen

Los geht's - Schritt für Schritt

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1. Sichtung des Materials

Als das Paket mit dem Material, welches von BOSCH gestellt wurde ankam war das Rätselraten, was soll man damit anfangen, eröffnet.
Nach Beratschlagung im Team war klar es wird eine Indianermarionette.
Also ran ans Werk.

Das zur Verfügung stehende Material:

1 x Kieferleimholz 600x200x18
1 x Kieferleimholz 600x300x18
2 x Latte gehobelt 600x54x34
1 x Rundholz 600x18
1 x Rechteckleiste 600x18x12
1 x Dreiexkleiste 600x20x20
1 x Bastelfilz grün 300x200
1 x Karton grün 330x220
1 x Karton orange 330x220
1 x Jutensack 800x600
2 x Scharnier 100x32
3 Tütchen Pailletten orange/rot, grün/blau, türkis/lila
1 Tütchen Federn bunt gemischt
10 x Holzdübel 6x40
2 x Pfeifenreiniger gelb, rosa
11 x Holzküglchen mit loch 7mm
12 x Krampen 20mm
1 x Tütchen mit Spax-Schrauben in unterschiedlichen Längen
6 x Holzstiel 115x9 in verschiedenen Farben
1 x Öse für Holz 30x15
1 x Holzschraube 70x8
1 x Holzschraube 140x8
1 x Spax-Schraube 120x6
1 x Kunststoffbox 170x110x70
5 x Paketmarke

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2. Oberschenkel und Oberarme

Aus einem der 34 x 54 Rahmenhölzer wurde ein Kantel 34 x 34 an der TKS gesägt und dann an der Drechselbank vier gleiche Teile gedrechselt, diese werden dann die Oberschenkel und die Oberarme.

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3. Unterarme und Unterschenkel

Aus dem 18mm Rundholz wurden die Unterarme und die Unterschenkel gedrechselt, auch hier wieder vier gleiche Teile.

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4. Oberkörper

Hierzu gibt es leider kein Bild, der Oberkörper wurde aus einem der beiden Kiefernleimholzbretter an der Bandsäge gesägt und die Kanten mit der OF und einem 1/4 Stab-Fräser abgerundet.

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5. Montage

Für die Verbindung der einzelnen Teile wurden die Krampen genutzt, damit das Holz nicht reisst wird vor dem Einbringen der Krampen vorgebohrt.

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6. die Füsse

aus einem Reststück Cocobolo habe ich dann noch ein Oval gedrechselt und dies an der Bandsäge der Länge nach aufgetrennt, dies wurde dann als Füsse an die Unterschenkel montiert.

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7. Das Spielkreuz

Dem Paket lag auch ein Stück 4 Kant Holz 18 x 12 bei, daraus wurde das Spielkreuz hergestellt.

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8. Friedenspfeife und Tomahawk

Aus dem Reststück vom Rundholz wird an der Drechselbank der Griff eines Tomahawks gedrechselt, als Klinge dient ein Stück Blech. Die Friedenspfeife wird ebenfalls an der Drechselbank angefertigt.

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9. Die Silberbüchse

Aus dem schmalen Reststück aus Schritt 2 wird die Silberbüchse hergestellt, hierzu das Reststück zersägen und wieder entsprechend verleimen, zuvor wird in das lange Stück noch eine Hohlkehle eingefräst, hier liegt später der Lauf des Gewehres drin. Die Form wird grob aufgezeichnet und an der Bandsäge zugesägt. Nach dem Sägen wird die endgültige Form heraus geschliffen und das Holz dunkel gebeitzt. Für den Lauf wird ein Stück Rohr blank geschliffen, ich habs hier auf der Drechselbank gemacht, das geht aber auch gut von Hand.
Zur Verzierung kommen kleine Polsternägel zum Einsatz, auch hier wieder alles vorbohren damit nichts reisst, der Lauf wird mit EPOXY in das Holz geklebt.

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10. Knöpfe für das Gewand

Aus einem Stück Schlangenholz werden 4 Knöpfe für das Gewand der Marionette gedrechselt.

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11. Die fertigen Teile für den nächsten Werker

Die Teile für den nächsten Werker im Team

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12.Herstellung des Kopfes

Aus dem Sackstoff wurde ein genügend großes Stück zugeschnitten, zu einer Kopfform modelliert und danach ein wenig vernäht, damit das Knäuel sich nicht wieder öffnet. Danach das Knäuel reichlich mit Holzleim versehen. Das noch feuchte Knäuel wird mit einem Papiertaschentuch überzogen, dann noch etwas den Sackstoff modellieren damit Mund und Augenform etwas besser zur Geltung kommen. Zur Not kann auch etwas Papiertaschentuch als Modelliermasse dafür benutzt werden. Das darf dann erstmal trocknen. Ist der Kopf erstmal trocken und hart geworden, löst man aus dem Sackstoff reichlich Fäden und sprüht sie mit handelsüblicher Farbe schwarz. Während die Haare trocknen wird der Kopf nach Geschmack angemalt. Später können die Haare aufgeklebt werden.

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13. Kleid nähen und verzieren

Der fertige Indianerkopf mit dem Kleid
Jutestoff an den Körper anpassen
Danach einmal ringsherum nähen, damit der grobe Stoff nicht auseinander fällt
Fransen als Verzierung stehen lassen
Wo die Pailletten hinkommen, muss noch einmal genäht werden
Paillette für Paillette....puh....
Und weiter geht es. Immer schön per Hand annähen...
Für die Brustverzierung wird vorgezeichnet
Und so sieht es hinterher aus.

Als nächstes ging es darum, dem Indianer ein schönes Gewand herzustellen. 

Zuerst wurde der Körper auf den Jutestoff gelegt, um den Stoff grob zuschneiden zu können. 

Nach dem Zuschneiden musste der gesamte Stoff mehrfach mit der Nähmaschine ringsherum genäht werden, damit das grobe Material nicht auseinander fiel. An den Armen und Beinen wurden zur Verzierung noch Fransen stehen gelassen.

Dort, wo die Pailletten angebracht wurden, musste auch einmal vorgenäht werden, da der Stoff so grob war, dass die feinen Pailletten sonst verrutscht wären.

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14. Mähne, Schweif und Sattel herstellen

Der fertige Sattel mit kleiner Satteltasche
Vom Jutestoff...
...wurden einzelne Fäden abgemacht.
Lange Fäden für den Schweif und kurze für die Mähne.
Die oberen Fäden des Schweifes wurden zusammengenäht.
Anprobe der neuen Frisur
Rückseite ist auch schick...
Nun wird noch Friseur gespielt, bis es gut aussieht.
Danach wird eine Verzierung für den Sattel ausgeschnitten...
...und angemalt
Alles wird auf ein Stück Filz genäht und mit Jutestoff umsäumt.
Danach wird noch eine Schlinge aus Jute angenäht, damit das Gewehr befestigt werden kann.

Für den Schweif und die Mähne wurden verschieden lange Jutefäden aus dem Stoff genommen. Der Schweif wurde an den Enden vernäht und die kurzen Fäden der Mähne kamen auf ein Stück Jute, damit sie nicht verrutschten.


Nach der Anprobe der Mähne ging es für den Pferdekopf zum Friseur, bis alles richtig schick aussah.


Der Sattel besteht aus einem Stück Filz, auf das ein bemaltes Stück Jute genäht wurde. Ausserdem kamen noch eine Satteltasche und eine Halteschlinge für das Gewehr hinzu.

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15. Pferde Kopf

Schablone
Holzkopf

Der Pferdekopf aus Holz zu fertigen war gar nicht so schwer, man zeichnet sich die Vorlage auf ein Blatt Papier, und schneidet den Pferdekopf aus, anschließend wird die Form auf ein entsprechend großes Stück Brett übertragen und mit der Stichsäge oder Dekupiersäge ausgesägt. Wer nicht so gut zeichnen kann, der sucht sich eine Vorlage in einer Pferdezeitschrift oder ein Bild aus dem Internet und druckt es in der benötigten Größe aus und überträgt dann die wichtigsten Linien, anschließend wird dann ebenfalls ausgesägt. Nach dem Aussägen werden die benötigten Linien auf das Holz übertragen und später wird angemalt. Ob man dann alle Linien übernimmt kann man sich dabei auch noch überlegen. In diesem Falle musste ich mich erst belehren lassen, dass ein Pferd eines Indianers nicht so ein aufwändiges Zaumzeug hat wie ein Pferd eines Cowboys.

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16. Das Pferd

Um das Pferd zu komplettieren wird auch noch ein Körper benötigt, da der Kopf bereits von einem Teammitglied gebaut  wurde wird der Körper entsprechend angepasst. Aus den Resten der Leimholzplatten habe ich ein entsprechend großes Stück zusammen geleimt und die Vorlage mit Sprühkleber befestigt. Mit der Stichsäge wird dann alles ausgesägt. Damit das Pferd später auch flächig auf dem Sockel befestigt werden kann habe ich mir ein Hilfsbrett auf das Pferd befestigt um dann an der TKS einen gerade Schnitt an den Hufen zu bekommen. Gleiches Vorgehen habe ich ach bei der Verbindung vom Kopf am Hals angewendet. Der Kopf wird dann mit einem Lamello und Leim am Rumpf befestigt. Dann wurde alle verschliffen und die Kanten mit einem 1/4 Stabfräser abgerundet.

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17.Befestigung für den Schweif

Um den Schweif am Hintern des Pferdes zu befestigen wird mit dem Dremel ein entsprechender Schlitz gefräst, hier kann dann der Schweif später eingeklebt werden.

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18. der Pferdestand

Aus der restlichen Leimholzplatte wird ein Fuß gesägt der mit 2 Holzdübel das Pferd aufnimmt.

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19. die Hände

Nachdem ich beim Versuch die Hände zu schnitzen fast eine  Bluttransfosion gebraucht habe :-)) hab ich die Hände ganz unspektakulär mit dem 3D Drucker hergestellt, diese werden an die in den Unterarmen eingebrachten Nägel gesteckt.

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20. So geht es an das nächste Teammitglied

was an das nächste Teammitglied geht.

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21. Farbe für den Gaul

Farbe muss her!
Grundierung
Grundierung
Erste Akzente
Erste Akzente
Erste Akzente
Erste Akzente
Erste Akzente

Nachdem der Indianer fertig ist, sollte nun das Pferd eine entsprechende Bemalung mit den typsichen Merkmalen erhalten. Natürlich hatte ich nicht wirklich viel Kenntniss von den "typischen Indianerpferden". Auch im Internet konnte man nur bedingt Quellen finden. Meistens waren es gestaltete "Phantasiebilder" und/oder Fotos von Pferden aus bestimmten Kunstmärkten oder Festivals. 


Im Endeffekt war es ein Buch und eine Kindersendung, von welcher mir die notwendigen Informationen zur Bemalung erhielt. Der Indianerjunge Yakari, welcher auf seinem Pferd diverse Abenteuer erlebt. 

Das Pferd trägt nun eine Schlange, Handabdrücke und weitere Verzierungen an den Knöcheln. 

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22. Ein Boden muss her!

Nachdem das Pferd angemalt war, musste "der Boden" ebenfalls farblich gestaltet werden. Mit ein paar Abdrücken und Spuren von Tieren, Insekten und etwas Grün ... ist ein passender Boden entstanden.


Schön wäre eine Art 3D Struktur gewesen, um mit z.B. einen Kaktus oder sonstige Pflanzen dem Boden einen "realistischen Effekt" zu geben. Doch leider war dies zeitlich für mich zu knapp und handwerlich eher eine Herausforderung. Man lernt nie aus und vielleicht war dies nur ein erster Anreiz für einen eigenen Indianer :)

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23. Feinschliff und etwas Deko

Besonders zu feierlichen Anlässen (z.B. Hochzeiten) wurden die Pferde geschmückt. Mit den Federn aus dem Sortiment/Paket und aus Resten des Jutestoffes ist ein einfaches Geschirr und Schmuck für die Haarpracht des Pferdes entstanden.


Es geht nun weiter zum großen Finale :)

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24. Auspacken - Ein Spaß für Groß und Klein

Auspacken mit tatzkräftiger Unterstützung
Überblick verschaffen

Das Teamwerken-Paket zeigte äußerlich seine Spuren. Man sah dem Karton an, dass er schon einige Kilometer hinter sich hatte.

Beim Aupacken half mir Momo. Ich freute mich über die mitglieferte Marmelade aus eigenem Anbau und die Miez über allerhand Raschel- und Verpackungsmaterialien.

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25. Das Tipi-Zelt

Meine Beigabe zum Projekt war der Karton meines TV-Gerätes.
Die Akku-Klebepistole Glue Pen im Einsatz.
Ein Vorhang aus Resten.
Kleine Malerarbeiten verschönern das Tipi.

Es wurden drei Dreiecke aus Karton ausgeschnitten, zusammen geklebt, bemalt und mit Vorhang und Federn verziert.

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26. Das Marionettenkreuz

Aus 3 mach 1
Die 1-2-do.Comanche erwacht zum Leben.

Aufgrund der super Vorarbeit meine Teammitglieder, war es für mich nur notwendig geworden, einen Hammer aus dem Regal zu nehmen und die Haken auf dem Kreuz zu befestigen.

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27. Finale oh oh!

Das Kunstwerk - unsere 1-2-do.Comanche mit Pferd und Zelt - ist fertig!

Die Erleichterung war groß, als nun fast alle Materialien Verwendung fanden und die Kleene an den Fäden tanzte. :)


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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