Tapetenroller für die Werkbank

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    2 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Zur Zeit bin ich immer wieder am Lackieren, Ölen, Wachsen aber auch am Leimen. Und es ärgert mich immer wieder, wie die Werkbank hinterher aussieht. Überall Farbe. Ich muss das dann mühsam mit der Ziehklinge wieder entfernen. Wenn ich Kartons da habe lege ich ein Stück davon unter. Aber häufig denke ich nicht dran oder habe keine passende Unterlage. 


Dieser Tage habe ich den Vorraum zur Werkbank neu gestaltet - Projekt folgt. Und im Schrank lagen übrig gebliebene Tapetenrollen. Da kam die spontane Idee: die Tapeten könnte ich immer als Auflage der Werkbank nutzen. Und gleich die weitere Idee: Ein Tapetenabroller Abdeckung meiner Werkbank.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akkuschrauber
  • Bandsäge
  • Augenmaß
  • Standbohrmaschine
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Materialliste
  • Rundstab
  • 4 Schrauben
  • Resthölzchen

Los geht's - Schritt für Schritt

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Das passende Regalfach

In diesem Regal ist Platz, es steht im Vorraum der Werkstatt und hier lagere ich Farben, Wachse und Silikon. Hier wäre die Tapetenrolle ganz geschickt untergebracht. Hole ich mir Farbe zum Lackieren, kann ich gleich ein Stück Tapete mitnehmen.

Dadurch dass ich zum einen Aufgeräumt, zugleich aber auch einiges weggeworfen habe ist ausreichend Platz im Regal. Aber die Tapetenrolle einfach hinlegen ist ungeschickt. Ich brauche einen Abroller.

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Der Bau

Ich brauche einen Rundstab als Welle. Und zwei Halter für die Welle.

Ein Stück Fichte Leimholz - Maß nehmen, Bohrung für die Welle anzeichnen und bohren. Dann das Loch mit der Bandsäge zum Rand aussägen. Damit die Welle nicht bei Zug aus dieser Führung herausspringen kann, wird der Schlitz 10 Grad abgeschrägt.

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Die Rolle wird eingehängt

Links und rechts wird nun ein Halter in das Regal geschraubt. Der Rundstab kommt durch die Rolle und wird in die Schlitze der Halter eingehängt. Fertig.

Ich kann nun Papier von der Rolle abziehen. Die Tapetenrolle ist links und rechts nicht fixiert, sie kann auf der Rolle hin- und herrutschen. Klar, ich könnte jetzt noch Führungen bauen, damit die Rolle an der Stelle bleibt, aber das verkompliziert nur das Ganze. Nein, das bleibt so.

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Papier abschneiden

Ich überlege nun, wie ich das Papier am besten abreissen kann. Eine Metallschiene an die Kante des Regalbrettes? Ich habe leider nichts passendes herumliegen. Dann müsste ich die Schiene mit etwas Abstand montieren, damit ich das Papier einfädeln und an der Unterkante abreissen kann.

Das versuche ich dann mal mit dem was ich habe. Ein Aluflachmaterial ist zu weich, es biegt sich auf die Länge vin über 53 cm durchbiegen. Ein Winkelprofil wäre vielleicht besser. Behelfsmäßig befestige ich eines an der Werkbank. Aber Rauhfaser reisst nicht so wie ich es mir denke.

Alles Unsinn, ich nehme ein Cuttermesser, fahre an der Regalkante entlang und es klappt sehr gut. Genau so werde ich das in Zukunft machen. Vielleicht über die Regalkante ein Eckprofil als Schutz noch dran. Bring ich einfach das nächste Mal vom Baumarkt mit.

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Tapete als Werkbankauflage

Vom Test habe ich ein Stück Tapete das ich jetzt auf die Werkbank lege. Passt perfekt. Nicht zu groß, nicht zu klein.

Jetzt kann gleich die erste Sauerei machen. Ein Türschild muss lackiert werden. Also Alulack darauf, denn das passt von dem was ich da habe am besten für meine neue Werkstatttüre. Und schon wäre die Werkbank versaut, wenn da nicht die Rauhfaser wäre. Die ist saugfähig, robust und bisher übrig gewesen. Jetzt hat sie wieder Wert.

Ich habe etwa 10 angefangene Rollen Rauhfaser der verschiedensten Sorten. Das wird einige Jahre reichen. Und wenn die mal weg ist, habe ich bestimmt wieder etwas an Tapeten übrig. Oder ich kaufe mir mal eine Rolle. 5 Euro für 25 Meter Papier. Das ist schon OK. Aber da mache ich mir dann Gedanken.

Wenn die Tapete reckig, bemalt oder zerrissen ist, wird sie gefaltet und kommt ins Altpapier. Also ein unproblematischer Werkbankschutz. Wieder ein entscheidender Schritt zu mehr Sauberkeit und Ordnung in der Werkstatt.


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