Streichmaß die XXXte Version diesmal gefräst

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    7 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Ich habe schon sehr oft diese selbstgemachten Streichmaße auf YouTube gesehen. Jetzt wollte ich mal ein eigenes bauen, und ich habe es mit der Fräse hergestellt. Die meisten Streichmaße wurden mithilfe eines Stechbeitels genutet. Nun ist der Stechbeitel ja nicht jedermanns Freund, deshalb habe ich das gefräst. ;-))  Im Baumarkt fand ich ein gelbes Stahllineal mit schwarzer Skala, das für mich super abzulesen ist. Schaut, wie ich das gebaut habe. Ich hoffe, euch gefällt das kleine Projekt

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Tischbohrmaschine
  • Hammer
  • Schleifpapier
  • Anschlagwinkel
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Materialliste
  • 1 x Stahllineal | Stahl (500mm)
  • 1 x Hammerkopfschraube | Stahl (M8 x 50mm)
  • 1 x Unterlegscheibe | Stahl (8,2mm)
  • 1 x Flügelmutter | Stahl (M8)
  • 1 x Multiplexstreifen | Multiplex Birke (300 x 40 x 18)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Teile zusägen

Aus Reststück Multiplex 18mm dick einen Streifen

Aus meinem Restholzbestand nahm ich einen 18mm Multiplexsteifen, und habe den mal auf beiden Seiten besäumt und auf das Maß 40mm Breite gesägt. Ich habe die Länge mal noch nicht auf das Endmaß gesägt, damit ich das beim fräsen sicherer führen kann.

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Nut für die Aufnahme des Lineals fräsen

Höhe des Fräsers einstellen. Dabei habe ich mit dem Finger gefühlt, das der Fräser ganz minimal niedriger als das Lineal ist
Längenanschlag grob eingestellt, und den ersten Fräsdurchgang gefräst
2ter Fräsdurchgang mit Beilage eines 5mm Bohrer
3ter Fräsdurchgan mit Beilage einer Plastikkarte und des 5mm Bohrers
Fertig gefräste Nut
Die Breite passt schon
Höhe kontrolieren, das Lineal steht ganz minimal über dem Holz
Die Winkligkeit stimmt auch perfekt, so kann ich das Streichmaß auch mal als kleinen Winkel verwenden

Ich benutzte zum fräsen eine 20mm Nutfräser. Die Höhe habe ich durch abtasten mit dem Finger genau eingestellt. Der Fräser sitzt minimal unterhalb der Linealstärke. Da mein Lineal eine Breit von 25,2mm hatte, fräste ich die Nut folgender Maßen. Erster Fräsdurchgang durch anlegen am Längsanschlag normal gefräst. Beim 2ten Fräsdurchgang hatte ich einen 5mm Bohrer dazugelegt, so wurde die Holzleiste um exakt 5mm verschoben. Da die Breite noch nicht gereicht hatte, fräste ich einen 3ten Durchgang, wobei ich zusätzlich noch eine Plastikkarte hinterlegt. Das Lineal passt nun perfekt in die Nut. Eine Kontrolle mit einem kleine Winkel zeigt mir, dass das Lineal minimal über der Holzoberfläche steht, und der Winkel Lineal zum Holz stimmt auch perfekt. So habe ich auch mal die Möglichkeit das Streichmaß als kleinen Winkel zu nutzen

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Gegenplatte zum klemmen herstellen

Nach dem Nut fräsen, die Gesamtlänge festlegen
An der übriggebliebenen Leiste habe ich am Ende noch einen Absatz weggefräst. ca. 20mm breit.
Hier kann man sehen, warum ich den Absatz gefräst habe. Dadurch habe ich mehr Spiel beim klemmen des Lineals.
Maß mit Winkel übertragen, damit ich weiß, wo kein Leim mehr hinkommen darf

Als erstes legte ich die Gesamtlänge des Anschlagbackens fest. An dem übrig gebliebenen Streifen habe ich noch einen Falz gefräst, der ca. 20mm breit ist. Der Falz soll bewirken, dass das Lineal besser klemmt, und nicht das Oberteil auf das Unterteil vom Holz klemmt, und das Lineal eventuell noch bewegen läßt. Anschließend habe ich beide Teile nebeneinander gelegt, und mit dem Winkel das Maß übertragen, wo später auf keinen Fall der Leim hinkommen darf.

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Ober und Unterteil zusammenleimen und auf Endmaß sägen

Leim bis an die Linie auftragen
Teile exakt übereinander legen und zwingen
Loch für Hammerkopfschraube anreißen
Loch für Schraube bohren
Streichmaß erst auf der einen Seite bündigsägen
dann auf der anderen Seite

Nach dem auftragen des Holzleim´s bis zur markierten Linie, habe ich beide Seiten exakt übereinander gelegt, und mit der Zwinge gepresst. Da sich das Teil besser bohren läßt wenn es noch nicht gekürzt ist, habe ich das jetzt erledigt. Anschließend an der Kappsäge erst die eine Seite Bündiggesägt, dann auf der anderen Seite auf Maß gesägt.

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Einzelteile zusammenfügen

Alle Teile die für die Montage benötigt werden
Den Vierkant der Hammerkopfschraube mit dem Hammer einschlagen
Fertiges Streichmaß
Die Klemmung im Detail

Mit einem Hammer habe ich den Vierkant der Hammerkopfschraube ins Holz getrieben. Dabei habe ich die Zwinge noch an der Leimstelle gelassen, nicht das durch die Schläge das Teil noch auseinander bricht. Unterlegscheibe drauf, und mit der Flügelmutter festklemmen. Fertig.

So ich hoffe, euch hat mein kleines Projekt gefallen, obwohl solche Projekte schon vielfach gezeigt wurden.


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