Steckspiel für kleine Leute

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Steckspielwürfel
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Öffentliche Wertung

Ein buntes Steckspiel erfreut die Kleinen. Zusätzlich fördert es die Hand-Augen-Koordination, räumliches Sehen und das Erkennen von geometrischen Figuren. Meine Variante auch noch das Erkennen von Farben.

Und so hab ich's gemacht:

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Handkreissäge
  • Frästisch
  • Dekupiersäge
  • 6 mm Nutfräser
  • Sägeblatt #7
  • Schleifmittel
  • Holzleim
  • Winkelmesser
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Materialliste
  • 5 x Sperrholz | 10 mm (ca. 15 x 15 cm)
  • 1 x Sperrholz | 6 mm (ca. 15 x 15 cm)
  • etwas x unterschiedliche Farben | Acryl (nach Bedarf)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorarbeiten

Gehrungswinkel einstellen
die fertigen Seitenteile samt Deckel
Zwischenreinigung
Gleitnuten fräsen
Vorderteil kürzen

Ich habe nicht lange gemessen und geplant, sondern mich mit einem passend großen Sperrholzbrett an die Kreissäge gestellt und losgesägt.

Erst sägte ich etwa 20 cm breite Streifen aus dem 1 cm dicken Sperrholz. Danach kippte ich das Sägeblatt auf einen 45° Winkel (Bild 1) und es konnte losgehen.
Ich sägte insgesamt fünf quadratische Teile mit etwa 15 cm Seitenlänge (Außenseite). Auf allen vier Seiten kam jeweils ein Winkelschnitt. Bald waren die Teile fertig und die Kreissäge konnte wieder verräumt werden.

Ich legte die Teile zusammen und markierte ihre Position mit einem einfachen Strichcode (Bild 2). Schnell etwas sauber machen  (Bild 3) und der Frästisch konnte aufgebaut werden. Der Fluch des geringen Platzangebotes!

In die vier Außenteile fräste ich jeweils eine durchgehende Nut mit einem 6 mm Nutfräser(Bild 4). Danach gab ich noch einen halben Millimeter dazu und erweiterte die Nut etwas.

Die Vorderseite (Markierung "I" auf dem zweiten Bild) wurde genau auf Höhe der Nut durchtrennt (Achtung: Sägeblatt vorher wieder rechtwinklig ausrichten!) (Bild 5). Hier wird später der Boden eingeschoben.

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Bodenplatte

Größe des Bodens anzeichnen
Boden ablängen
Passprobe

Damit die eingeworfenen Teile später leicht wieder aus dem Würfel geholt werden können bekommt der Würfel einen Gleitboden.

Der Würfel wird zusammengestellt und fixiert. Ein 6 mm dickes Stück Sperrholz wird auf die passende Breite gesägt und bis zum Anschlag eingeschoben. Jetzt kann die richtige Länge für den Boden markiert werden (Bild 1). Auf der Dekupiersäge wird der Boden abgelängt (Bild 2). Passt (Bild 3), der Boden kann geschliffen werden..

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Seiten und Deckel gestalten

Figuren zeichnen
Vorlagen anbringen
Bohungen setzen
Bohrungen
passende Sägeblätter
Schleifarbeiten
Figuren übertragen
Leimen

Mit dem Programm "Photoimpact" lassen sich sehr schnell und einfach geometrische Figuren erstellen. Erst zeichnete ich ein Quadrat mit 15 cm Seitenlänge. Dieses wurde vier mal kopiert. In diesen fünf Quadrate teilte ich jeweils drei unterschiedliche Figuren auf (Bild 1). Das Ganze wurde ausgedruckt und grob ausgeschnitten.

Nachdem ich eine Schicht Paketband auf die Teile geklebt hatte wurden die Vorlagenschnippsel mittels Sprühkleber darauf fixiert (Bild 2). Mit einem geeigneten Bohrer werden die Bohrungen gesetzt (Bild 3). An jede Ecke kommt eine Bohrung (Bild 4). Ein passendes Sägeblatt (Bild 5) wird eingespannt und die Figuren werden ausgesägt. Danach die Teile sorgfältig glätten (Bild 6).

Auf ein 2 cm dickes Stück Restsperrholz zeichnete ich die Umrisse der Figuren nach (Bild 7) . Da es beim Aussägen immer wieder leichte Abweichungen von der Vorlage geben kann ist das der geeignete Weg um an exakte Figuren zum Einstecken zu kommen.

Jetzt können die ersten Teile des Würfels (die vier Seitenwände) zusammengeleimt werden (Bild 8).

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Endfertigung des Spielwürfels

Figuren sägen
Figuren glätten
Kanten runden
Würfel schleifen
Gehrung innen
Gehrung außen
Öffnungshilfe anzeichnen
Winkel einstellen
fertige Hilfsleiste
Bohrer ausrichten
fertiger Aufbau
fertige Schrägbohrung
Passprobe

Während der Leim abbindet werden auf der Dekupiersäge die Figuren gesägt. Für den runden Teil sägte ich ein passendes Stück von einem Buchenrundholz ab (Bild 1).

Die fertigen Figuren werden mit dem Spindelschleifer geglättet (Bild 2) und die Kanten leicht gerundet (Bild 3).

In der Zwischenzeit ist auch der Deckel des Würfels eingeleimt und getrocknet, so dass der Würfel nachgeschliffen werden kann um eventuelle Leimreste zu beseitigen (Bild 4). Wie man sieht passen die Gehrungen (Bilder 5+6).

Auf dem Boden wird eine Öffnungshilfe angezeichnet (Bild 7). Lange habe ich überlegt wie ich diese machen soll, dann entschied ich mich für den Forstnerbohrer (25 mm).
Die Deku wird auf 17° eingestellt (Bild 8). Aus einer Kieferrestleiste sägte ich die Hilfsleiste (Bild 9). Diese wird an die Führungschiene des Bohrers gelegt und alles ausgerichtet (Bild 10). Wenn der Aufbau passt und alles fixiert ist (Bild 11) kann mit geringer Drehzahl gebohrt werden. Das Ergebnis der fertigen Schrägbohrung zeigt Bild 12.
Eine erste Probe zeigt, ob die Einkertbung ausreichend ist (Bild 13). Zum Schluss wird die Schrägbohrung noch mit feinem Schleifpapier geglättet.

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Malarbeiten

Malbereich anreißen
Kanten bemalen
fertige Malarbeit

Jetzt treiben wir's bunt.
Eine Spitzpinzette wird mit Klebeband auf den richtigen Abstand (etwa 5 mm) gebracht. Damit fahre ich die Konturen der Löcher ab und zeichne so die Umrisse nach (Bild 1). Mit Acrylfarben und einem feinen Pinsel werden diese Konturen samt den Innenkanten ausgemalt (Bild 2).

Jedes Loch bekommt eine andere Farbe. Der dazugehörige Steckteil wird auch in dieser Farbe bemalt (Bild 3). So kann man dem Kind spielend die Farben näher bringen (indem man es etwa bittet, den roten Teil einzuwerfen).

Wenn die Farbe trocken ist wird der Würfel innen und außen eingewachst und dann ist ein schönes Lernspielzeug bereit verschenkt zu werden.


Rechtlicher Hinweis

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