Spielzeugauto für den Enkel

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Ein Oldtimer ...
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    20 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Im Internet, ich glaube bei Pinterest, habe ich ein Bild eines Spielzeugautos aus Holz gesehen, das mir gefiel . Es sah einfach hübsch aus und ich dachte, das kann ich versuchen ...
Pinterest ist eine große Fundgrube für Ideen . Aber viele Bilder führen leider nur direkt zu einer Verkaufsplattform . Da finde ich unser Forum hier besser . Es macht mir einfach Spaß, meine Projekte hier zu zeigen und eure Meinung zu lesen .
Aber zurück zum Auto . Im Netz habe ich ein paar Maße zum Auto gesehen und dachte mir, ich baue mal einen Prototyp ...
So sind es sogar zwei Autos geworden, aus verschiedenen Hölzern .
Ich möchte euch hier hauptsächlich vom zweiten Auto erzählen, das ich aus Buchenholz gemacht habe .
Das " kleine" Auto ist so ca 35 cm lang und ca 18 cm breit und 15,5 cm hoch .
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen .

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Schlagbohrmaschine
  • Oberfräse
  • Bandsäge
  • Tellerschleifer
  • Lochkreissäge
  • Fräszirkel
  • Schleifklotz
  • Holzöl
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Materialliste
  • 2 x Platte vorn u. hinten | Buche Leimholz (100x 100x 13,5 mm)
  • 1 x Bodenplatte | Buche Leimholz (300x 120x 13,5 mm)
  • 1 x Dachplatte | Buche Leimholz (100x 110x 13,5 mm)
  • 2 x Seitenwände | Buche Leimholz (64x 25x 13,5 mm)
  • 2 x Kotflügel | Buche Leisten (300x 40x 10 mm)
  • 4 x Räder | Buche Leimholz (rund,64 x Breite 25 mm)
  • 2 x Lampen , vorn | Buche (rund,28 x Breite 13 mm)
  • 1 x Motorblock | Buche Leimholz (50x 50x 120 mm)
  • viele x Dübel | Buche (6 mm)
  • 2 x Stoßstangen | Buche (13,5x 15x 160 mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Neue Räder machen ...

Kleine Nut einfräsen ...
Von beiden Seiten ausfräsen ...
Fertige Rohlinge ...
An der Bohrmaschine richtig hübsch machen ...

Da ich mit dem ersten Auto schon geübt hatte , kannte ich die Maße der Räder und habe sie aus 25 er Buche - Leimholz gefräst .
Zuerst wurde aber eine Nut gefräst, damit die Räder nicht so langweilig aussehen . Danach wird von beiden Seiten gefräst,  weil die Länge des Fräsers das sonst nicht hergeben würde . Die Tiefe wird in kleinen Stufen zu gegeben . Geduld ist da billiger .
Mit Schleifpapier und wieder mit Geduld werden die Räder dann an der Bohrmaschine hübsch gemacht .

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" Große Teile " ...

Schablone vom Prototyp ...
Viele Karosserieteile ...
Motor grob ...
Geleimt und gesägt ...
Hübsch schleifen ...
Stoßstangen machen ...
... und probieren .

Für die großen Teile der Karosse hatte ich noch Buche- Leimholz von 18 mm Dicke . Da mir das zu dick war, habe ich es mit der großen Oberfräse um 4,5 mm herunter gefräst .13,5 mm sieht in den Proportionen des Autos schon besser aus .
Nur für die Kotflügel hatte ich Buche- Leisten von 10x40 mm gekauft , die pro Stück schon teurer sind, als das Restholz- Stück Buche-Leimholz . Am höchsten Punkt musste ich allerdings ein kleines Stückchen aufleimen, sonst hätte es für die Form der Schablone nicht gereicht .
Die Schablone selbst habe ich beim Bau des ersten Autos mit Zirkel und Bleistift nach dem Bild im Netz selbst entworfen .
In die Frontplatte wurden mit der Lochkreissäge 25 mm von oben und von der Seite zwei Löcher von 27mm gebohrt und mit der Stichsäge verbunden . Vergrößert man das zweite Bild, so sieht man, das ich bei dem Versuch, die Kanten schnell glatt zu fräsen übers Ziel hinaus gegangen bin und mir etwas mehr Schleifarbeit eingehandelt habe . Das macht man gern ...
In die Heckplatte habe ich zwei 30er Löcher mit dem Forstnerbohrer gebohrt in ca 30mm Abstand von oben und von der Seite .
Aus einem 25 mm dicken Restholzstück Buche Leimholz habe ich den Motorblock zusammen geleimt und an der Bandsäge oben und an den Seiten nach vorne zulaufend abgeschrägt . Das Ganze wurde dann am Tellerschleifer und auf dem Schleifpapier schön glatt gemacht . Ohne Stoßstange sieht so ein Oldtimer einfach nackt aus .
Also hab ich ihm aus dem Resten der anderen Teile noch zwei schöne Stoßstangen gemacht und zum Andübeln vorbereitet und angepasst .

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Große Montage ...

Dübellöcher für den rechten Kotflügel ...
Rechte Seite schon vorbereitet ...
... und passt .
Das Heck wird auch stabil ...
Gleich mal anleimen ...
Linke Seite vorbereiten ...
Dübel rein und anleimen ...
Letzter Blick auf die Pleulstangen ...
Anleimen ...
Fast die Möbel vergessen ...
Schon gemütlicher...
Lampe vom Holzstiel ...
Zum Schleifen angeklebt ...
...und beide fertig .
Mit einem Dübel befestigt ...
Zwei Lampen hinten ...
Fertig zum ölen ...
Alles ölen ...
wird hübsch ...
sehr gut ...
Jetzt noch die Räder dran ...

Alles wurde noch streichelzart geschliffen und nun geht es los mit der Endmontage ...
Montiert wird von rechts nach links und von unten nach oben .
Für die robuste Festigkeit wird alles gedübelt und geleimt .
Rechter Kotflügel, rechte Seitenwand und die Rückwand machen den Anfang . Sie bekommen ihre Trockenzeit und ich bekomme einen Kaffee .
Dann geht es mit der rechten Seitenwand weiter. Hier musste ich ein Dübelloch versetzen, damit das Bohrfutter Platz zum Drehen hatte .
Nachdem die vordere Platte angeleimt war, wurde auch der Motorblock mit drei Dübeln befestigt .
Während das trocknete, fiel mir ein, dass ja auch Armaturen, Lenkrad und vor allem Sitze in das Vehikel gehören ...
So habe ich auch die kleinen Reste noch zu nützlichen Möbeln verarbeitet . Auch musste ich die Lampen noch herstellen.
Für so was habe ich eine alte Gardinenstange, von der ich zwei Stücke abgesägt habe. die wurden an einen Bohrkern von der Lochkreissäge geklebt. Dieser wurde auf eine M6- Schraube gedreht , um alles in der Bohrmaschine fest zu machen .So konnte ich die Lampen ruckzuck schleifen . Dann wurden sie auch wieder mit Dübeln auf der Grundplatte befestigt .
Zwischendurch hatte ich schon den linken Kotflügel und die Stoßstangen angedübelt .
Das Dach wurde auch mit drei Dübeln auf der Rückwand angeleimt .
Zusätzlich erhielt es noch zwei Stützen aus 8er Rundstäben als Verbindung mit den Seitenwänden. Zwei kleine Stücke davon sind auch zu Rücklichtern geworden . Kleine Nacharbeiten mit Schleifpapier .
Alles wurde mit gutem Holzöl ( Rustins ...) behandelt und das Lenkrad angeschraubt .
Außer dieser Schraube hat das Holzauto noch vier weitere .
Um die Räder zu befestigen , wurden rostfreie Schlossschrauben von ihren Vierkant befreit , jeweils durch Rad und Unterlegscheibe gesteckt und dann mit Zwei- Komponenten- Kleber in die Grundplatte geklebt .
Schon fertig ...

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Fotos von beiden Autos ...

Holzauto

Zum Abschluss und als Dank für eure Geduld , hier noch einige Bilder und ein kleines Video von einem verrückten Opa, der so gern Spielzeug bastelt ...

Grüße vom Bastelfreddy !


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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