Spielständer/Spielhöhle

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    50 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Öffentliche Wertung

Meine beiden Mädels hatten sich zum Spielen ein kleines "Haus" gewünscht.
Des Weiteren stand eine Höhle und ein Kaufladen/Küche auf dem Wunschzettel.
Alle diese Wünsche sollten in einem Projekt vereint werden, damit nicht das ganze Haus voller Spielhäuser steht ;)
Deshalb habe ich mich dazu entschieden einen Spielständer zu bauen, der aus mehreren Einzelteilen besteht, die auch getrennt voneinander eingesetzt werden können.
Das Projekt habe ich ende November/anfang Dezember jeweils an ein paar Stunden abends realisiert, damit es rechtzeitig zu Weihnachten fertig war.

Du brauchst

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Werkzeuge
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Materialliste
  • Seitenteile/Böden | Leimholzplatten
  • 6 x Streben | Rundstab (25mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorbereitung

Kurz vor dem Projekt bin ich sehr günstig an Buche Leimholzplatten in super Zustand gekommen, weshalb auch die Projektkosten so gering angegeben sind. Die Platten waren jedoch leider dünn lackiert, das heißt erstmal Lack runter.
Für das Projekt benötigte ich 2 Platten a 180x80 cm.
Mit dem Excenterschleifer war der Lack schnell ab und es konnte mit dem Schablonenbau weiter gehen.

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Bau der Seitenteile

Für die beiden Hauptelemente wurden vier gleiche Seitenteile benötigt.
Um das zu realisieren, wurde eine Schablone aus Spanplatte hergestellt, was rückblickend eine sehr schlechte Entscheidung war.
Die Schablone wurde auf die Leimholzplatten übertragen, welche im Anschluss grob mit der Stichsäge ausgesägt wurde.
Danach Schablone und Leimholzplatte mit doppelseitigem Klebeband verbinden und einmal auf dem Frästisch am Bündigfräser entlangziehen.

Das Ergebnis ist eine exakte Kopie der Schablone - oder eben auch nicht.
Die unregelmäßige Kante der Spanplatte hatte sich perfekt auf das erste Seitenteil übertragen, welches eine extrem wellige Kante hatte.
Also nochmal schleifen, schleifen und schleifen.
Danach konnte das erste Seitenteil als Schablone genommen werden und einige Späne später (trotz angeschlossener Absaugung von unten) hatte ich vier gleiche Seitenteile.
Die Bohrungen für spätere Bretter wurden gleich mit übertragen.

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Regalbretter

Als nächstes wurden die "Regalbretter" gefertigt. Es sollten zwei Bretter zum Spielen verbaut werden und eines oben, auf das der Verbindungsbogen gesteckt werden konnte.
Die Bretter wurden mit der Führungsschiene zugesägt und danach mit der Kappsäge und einem einfachen Anschlag auf die gleiche Länge gekürzt.

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Verbindungsbogen

Der Bogen ist aus zwei Elementen hergestellt, die dann zu einem Bogen verbunden werden.
Zunächst wurden wieder vier gleiche Seitenteile benötigt, die ebenfalls auf dem Frästisch hergestellt wurden. Die Schablone dazu bestand diesmal jedoch nicht aus Spanplatte.
Diese Seitenteile bekamen Bohrungen mit 25mm Durchmesser und wurden mit den Buchenstäben verleimt.

Um die beiden Elemente zu verbinden, wurden zwei Buchenplatten verleimt und ebenfalls 25mm Bohrungen sowie eine 8mm Bohrung für eine Schlosschraube angebracht.
Dieser Block wurde dann an den Enden abgerundet und aufgetrennt.

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Oberfläche und Endmontage

Vor dem Zusammenbau wurden alle Kanten auf dem Frästisch abgerundet. Danach konnten die Oberflächen geölt sowie die Seitenteile verschraubt werden.
Als Verbindungsart wurde hier bewusst eine Verschraubung gewählt, damit die Teile später leicht demontiert werden können.
Ein paar zusätzliche Dübel hätten vermutlich nicht geschadet, allerdings traue ich mich an diese Verbindungsart noch nicht ganz heran.
An den Füßen wurden noch Filzgleiter angebracht.
Die fertige Spielhöhle lag unter/stand über dem Weihnachtsbaum und wird seitdem ständig verwendet.

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Fehlschläge

Leider (und ich will euch meine Fehlschläge nicht vorenthalten) ist bei diesem Bau auch etwas schiefgegangen.
Beim Fräsen der Seitenteile sind zwei eingerissen. Woran das liegt und wie ich es verhindern kann, konnte ich bisher noch nicht rausfinden.
Ich vermute eine zu hohe Spanabnahme.
Des weiteren habe ich gelernt (wie bereits vorher angemerkt), dass Spanplatte als Schablonenmaterial absolut ungeeignet ist.
Am fertigen Projekt sind diese Fehler aber zum Glück nicht zu sehen.


Rechtlicher Hinweis

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