Spielplatz für die Kleinen

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    650 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Für die Kinder sollte ein Spielplatz her, wo sie sich austoben können. Als ich gegen Ende 2016 noch ein super Angebot für einen Spielturm bekommen hatte, war die Idee perfekt. Aber nur einen Turm, ohne Dach, mit Rutsche war mir zu plump. Aber seht selbst, was daraus entstanden ist.


Meine anderen Projekte

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
  • Handkreissäge
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Exzenterschleifer
  • Schwingschleifer
  • Hammer
  • Zollstock
  • Maurerschnur
  • Vorschlaghammer
  • Bleistift
  • Wasserwaage
  • Ratsche
  • Maulschlüssel
  • Axt
  • Astschere
  • Schaufel
  • Spaten
  • Kreuzhacke
  • Stampfer
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Materialliste
  • 9 x Einschlaghülsen
  • 6 x Pfosten | Holz (3m)
  • 20 x Bretter | Holz (12 x 200cm)
  • 1 x Fürsten | Fichte
  • 1 x Brett | Holz
  • Bachpappe
  • Dachschindeln
  • Farbe
  • Schrauben
  • Nagel
  • Bausatz Spielturm
  • Bausatz Schaukel

Los geht's - Schritt für Schritt

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Platz schaffen...

Die Wurzeln müssen auch dran glauben
Die nächste...
und noch eine...
ganz schön große Dinger...
Verfüllen und verdichten...

Wir hatten überlegt, wo der Spielplatz hin soll, damit wir die Kinder auch von der Küche aus beobachten können. Schnell war der Ort gefunden. Die erste Überlegung war, dass wir die Bäume in gleicher Höhe stutzen und dann ein Baumhaus dort errichten. Diese Idee wurde aber verworfen, da mir gesagt wurde, dass die Stämme (Lebensbäume oder so) mit der Zeit verfaulen. Also eine neue Idee musster her. Da kam mir der Fund im Baumarkt grade recht. Insgesamt wurden dafür 8 Bäume gefällt und die Wurzeln alle per Hand ausgegraben. Anschließend die Löcher wieder verfüllt und die Erde per Hand wieder festgestampft.

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Aufarbeiten...

Das nenn ich Holz vor der Garage...
das schleiden lohnt sich...

Das der Spielturm so günstig war (100€ anstatt 400€) hatte einen Grund. Er sah schon sehr mitgenommen aus. Daher musste ich erstmal alles abschleifen. Fehlerhaftes Holz konnte ich ohne Probleme austauschen, da ich durch die Erweiterung durch das Dach noch etwas über hatte.

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Bunt soll es werden...

Erst kommt grau...
Keinen Platz verschwenden...
Grün darf auch nicht fehlen...
und Balu...
draußen war die Oberfläche schneller trocken, sofern das Wetter mitgespielt hat...
Stapel grau...
Die Brüstung...
Stapel grün und blau...

Um das Holz vor der Witterung zu schützen habe ich Wetterschutzfarbe aufgetragen. Wir haben uns für die Farben grau, grün und blau entschieden. Gestrichen wurde alles 2 mal. Nach bedarf auch noch öfters.

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Der Aufbau beginnt.

Alles schön ins Wasser...
Damit die Hülsen auch in einer Flucht sitzen...
Alles für die Katz...
Noch mehr Wurzeln müssen weichen...
Verdicten und die letzten Hülsen rein...

Da im Montageplan des Turms keine Maße standen, wo die Hülsen hin müssen und die Aufbauempfehlung so war, dass der Turm liegend aufgebaut und dann hingestellt werden sollte, musste ich etwas mein Hirn anstrengen. Es hatte aber geklappt. Durch ein paar Maße, wo was festgeschraubt werden sollte, konnte ich dann durch zeichnen und etwas Hirnschmalz alle Punkte ermitteln.
Als ich dann die ersten 6 Hülsen drin hatte und am nächsten Tag nochmal alles kontrolliert hatte, könnte ich bis auf eine wieder entfernen. Die anderen hatten sich durch das Einschlagen soweit in eine andere Richtung gezogen, dass nochts mehr passte. Also alles nochmal...

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Der Turm...

Längen anzeichnen...
und passend sägen...
Es geht in die Höhe...

Nachdem alle Hülsen da waren, wo sie hin sollten, konnte der Aufbau endlich beginnen. Als erstes habe ich die Pfosten entsprechend den Längen angepasst, wie ich sie hinterher haben wollte und wie das Dach sein sollte. Dafür habe ich mir alles auf den Boden gelegt. Mir die Höhen angezeichnet und mit der Kapp- und Gehrungssäge entsprechend abgelängt. Das ging alles ohne wirkliches ausmessen und hat auch super geklappt.
Dann brauchte ich die Hilfe meiner Frau. Bis zu 3 Meter lange Pfosten lassen sich sehr schlecht alleine festhalten, ausrichten und miteinander verschlauben. Wir haben dann immer die Auflager für das Podest mit einer Schraube fixiert am Eckpfosten fixiert, den anderen Eckpfosten ausgerichten und ebenfalls fixiert. Erst wie alle richtig standen wurden die restlichen Schrauben eingeschraubt und die Pfosten mit den Einschlaghülsen durch Sechskantschrauben verbunden.

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Das Podest...

Mitte der Bretter...
passend anlegen...
Bündich an den Balken
Zwischenstand...
Podest ist fertig...
Auf zum Fürsten...
Auf der Gibelseite weitere Bretter...
Sicherheit geht vor ;-)
Spät ist es...

Das war fast schon einfach gewesen. Hatt mich aber dennoch, durch verzogene Bretter geärgert. Alles Ausgemessen, mir die Mitte an den Brettern angezeichnet, diese Mitte am Turm markiert, Brett entsprechent aufgelegt und fixiert. Auf der anderen Seite ausgerichtet und ebenfalls fixiert. Nachdem alles passte, komplett verschraubt. Den Fürsten habe ich zwischenzeitlich zur weiteren Stabilisierung auch angebracht (jaja, das tolle Hebelgesetzt aus der Physik...), ebenso das Geländer, da mein Ältester immer mit dabei sein wollte und die Leiter nun auch schon fertig war. Als letztes noch die Griffe.

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Die Schaukel...

Zusammenbauen...
Schepp is Englisch und Englisch ist modern XD
Also noch etwas ausrichten...
und die Anker in den Boden...
Rutsche auch noch dran...
Finde, kann sich schon sehen lassen...
Befestigung der Schaukel im Detail...

Auch diese haben wir als fertiges Set gekauft. Nachdem ich mal hoch gerechnet habe, wäre ich mit einem Eigenbau teurer gekommen. Farblich passt es zu den Farben des Turms.
Also aufbauen und dann mit 2 Personen ab an den Turm. Schauen, ob alles grade ist, noch was weg buddeln und irgendwann um 23:30 Uhr hatte dann alles gepasst...
Anker in den Boden boden und zu guterletzt noch die Rutsche anbringen.

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Das Dach...

Das Puzzel beginnt
und irgendwann war es gelöst...
Dachüberstand anpassen
kann sich doch schon sehen lassen
Dachpappe drauf
und eindecken...
jetzt ist das Dach auch wetterfest

Für das Dach hatte ich mir Rauspund geholt. Jetzt kam aber das kniffelige. Die hatten unterschiedliche Bretter zusammen gestellt. Leider ist mir das erst aufgefallen, als ich diese dann schon auf dem Dach und lackiert hatte. Aber getreu dem Motto "try or error" hat es dann ganz gut geklappt.
Anschließend noch den Dachüberstand mit der Handkreissäge anpassen, Dachpappe drauf und die Schindeln vernageln.

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Fertig...

Es ist vollbracht...

Die Kids sind glücklich und spielen fast nur noch darauf. Als nächstes kommt noch ein großer Sandkasten. Aber dazu mehr im nächsten Projekt.


Insgesamt habe ich daran fast 4 Monate gebaut. Dadurch, dass die Bäume weg mussten, ich wegen Krankheit fast 3 Wochen ausgefallen bin und das Wetter nicht immer mitgespielt hat, ging leider viel Zeit verloren. Aber das Resultat zählt. 


Rechtlicher Hinweis

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