Spielhaus für die Enkeltochter

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Das Spielhaus für die Enkeltochter
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    400 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Unsere Enkeltochter hat sich ein Spielhaus gewünscht, das lässt sich ein Opa nicht zweimal sagen.
Der Plan war in meinem Kopf schnell fertig, es soll ein Haus auf „Stelzen“ sein, weil die Rutsche mit angebaut werden soll. Das Haus soll lustig aussehen und bunt werden hat meine Enkelin gesagt. Bei dem Thema Bunt hat meine Frau leichte Einwände angemeldet, bunt ja aber nicht Villa kunterbund ... na ja, mal sehen.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
  • Stichsäge
  • Handkreissäge
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Hobel
  • Unterflur-Zugsäge
  • Oberfräse
  • Exzenterschleifer
  • Hammer
  • Hammer, Schraubendreher, Stecheisen, Sandpapier, und verschiedene andere Handwerkzeuge.
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Materialliste
  • Konstrutionshölzer | Fichte / Tanne
  • Plexiglas
  • Schrauben | in unterschiedlichen Größen
  • Profilbretter
  • gehobelte Bretter
  • Holzleim
  • Rechteck Bitumenschindeln

Los geht's - Schritt für Schritt

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Holz anzeichnen und Schneiden

Holz anzeichnen
Anschneiden der Zapfen
Fertige Zapfen

Zuerst habe ich für das Untergestell eine Skizze mit
SketchUp erstellt und eine Stückliste für das Konstruktionsholz.
In der Garage habe ich dann die Maße für die Zapfenverbindung auf das Holz übertragen und alles Gesägt und aus-gestemmt. Für die Zapfen sind die Hölzer nebeneinander gelegt und mit der Tauchsäge am Strich entlang geschnitten, nach dem alle schnitte fertig waren brauchte ich nur noch den Rest weg-stemmen.

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Löcher stemmen und Eckpfosten anschneiden

Zapfenlöcher vohrbohren
Die halbierten Eckpfosten

Die Zapfen-löcher habe ich mit einem Forstnerbohrer vorgebohrt und mir damit einiges an Stemmarbeit gespart.
Bei 2 der 4 Eckpfosten wurde auf einer Länge von ca. 80cm das Holz halbiert für das später anzubringende Geländer.

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Vorbereitung im Garten

Vorbereitung im Garten
Verstärkung der Pfosten

Im Garten habe ich die Pfostenanker vorbereitet, dafür wurden 4 Löcher mit einem 10cm Erdbohrer gebohrt die Anker eingesetzt und fixiert. Die Löcher wurden dann mit Fix-beton aufgefüllt.... (leider stellte sich hinterher heraus das die Anker nicht die richtigen waren),dazu später mehr.

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Untergesstell aufbauen

Nach 2 Tagen habe ich dann die Hölzer für die Unterkonstruktion in die Postenanker gesetzt und das Untergestell zusammengebaut. Zum Verschrauben wurden Tellerspax genommen, zuerst habe ich mit einem Forstnerbohrer etwas vorgebohrt um die Schraubenköpfe mit Querholzdübel abzudecken. (Kann man machen muss man aber nicht) dann habe ich die Spax eingedreht und die Holzdübel angeleimt.Der Fußboden vom Haus besteht aus Riffeldielen, die habe ich mit 5mm Abstand aufgeschraubt
Die Grundfläche der Unterkonstruktion beträgt 2 x 1,5 Meter, die Höhe 1,45 Meter wegen der Rutsche. Das Haus hat eine Grundfläche von B:1,4 x T: 1,5 x H:1,5 Meter plus Dach.

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Nebenprodukt Wäschepfosten

Nebenbei habe ich noch 2 neue Wäschepfosten für die Wäscheleine gebaut, weil die alten Wäschepfosten für das Haus weichen mußten. (Anleitung gibt es bei „Landlust.de“ )

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Grundgestell für das Haus

Das Gestell für das Haus
Teilansicht

Das Grundgestell für das Haus besteht aus Konstruktionsvollholz 8x8cm die Eckverbindungen sind abgeplattet und gezapft, die Kopfbänder (schräge Hölzer) sind stumpf mit Spax angeschraubt. Leider habe ich in meinem Arbeitseifer vergessen Bilder von der Eckverbindung zu machen.

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Das Geländer

Geländer
Geländer am Grundgestell

Das Geländer wurde aus einigen Leisten und Plexiglas gebaut, dafür habe ich einen Rahmen aus Leisten zusammengesetzt und die Plexiglasscheiben aufgelegt. Bevor ich den zweiten Leistenrahmen aufgeschraubt habe habe ich noch ein paar Hölzer in der Stärke der Scheibe angeheftet.

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Die Dachkonstruktion

Das Dach
Richtekranz

Die Dachkonstruktion besteht aus Leisten ca. 4x6cm. Auch hier habe ich leider keine Einzelbilder. Das Haus einschließlich Dach habe ich ohne Zeichnung sondern einfach nur aus dem Kopf heraus gebaut. Eine Zeichnung hätte ich wohl nicht hinbekommen, da ich aber eine ganz feste Vorstellung vom fertigen Haus hatte, habe ich es einfach so gebaut.
Das Dach hat eine Besonderheit, die Vorderseite und die Rückseite haben eine unterschiedliche Dachneigung. Die beiden Seiten sind gleich haben aber eine andere Neigung als Vor- und Rückseite.
Gedeckt ist das Dach mit Gehobelten Brettern und Rechteckbitumenschindeln.

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Seitenverkleidung und Fenster

Für die Seitenverkleidung habe ich Profilbretter genommen. Um ein gleichmäßiges Bild der Verkleidung zu bekommen wurden die Bretter auf meinem „Arbeitstisch“ jeweils für eine Wand mit Spanngurten zusammengefügt. Die Breite der Wand so angezeichnet und abgeschnitten das rechts und links die gleiche Brettbreite bleibt. Die beiden runden Fenster konnten so auch gleich mit der Oberfräse ausgefräst werden. Weil die Bretter fertig zugeschnitten waren konnte ich am Untergestell vom Haus eine Leiste anbringen und hatte somit gleich alle auf einer Höhe angebracht. Die Bretter habe ich mit Senkkopfstiften angenagelt versnkt und vor dem Streichen die kleinen Löcher zu gespachtelt.

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Rahmen für die runden Fenster

Rahmen vor dem Fräsen
Zusammenlegen der Brettstücke
Vorbereitung zum fräsen
Rahmenteil

In die runden Fenster sollten Plexiglasscheiben. Um die Scheiben zu befestigen habe ich 4 runde Rahmen in Stufenform hergestellt, die Rahmen sind so berechnet das die Plexiglasscheiben von je zwei Rahmen gehalten werden.
Für die Herstellung der Rahmen konnte ich gut die Reststücke von den Dachverkleidung gebrauchen. Wie man auf den Bilder sehen kann habe ich mir einen provisorischen Zirkel gebastelt und dann die Bretter so zusammengelegt das ich den Umriss des Rahmen aufzeichnen konnte. Die Bretter wurden dan so zusammengeleimt.
Zum fräsen habe die verleimten „Ringe“ auf eine OSB Platte geschraubt und nacheinander den inneren Ring, dann das abgesetzte Stück und zuletzt den Außenring gefräst.

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das Seitenfenster

Das Seitenfenster besteht aus drei Rahmen die auf Gehrung verleimt und gefalzt sind. Für die Plexiglasscheiben habe ich einfach mit der Tisch-säge eine Nut in die Bretter geschnitten

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Die Nase und der Mund

Styroporhalbkugel
Nasenform

Die Nase besteht aus Bauschaum, zuerst wurde eine Styroporhalbkugel mit Folie bedeckt, darauf kam eine Schicht aus Papierstreifen. Die Streifen sind mit einer Mischung aus Leim und Wasser bestrichen, immer jedes Stück gut bestreichen. Nach dem Trocknen wurde in die Pappform folie gelegt und mit Bauschaum aufgefüllt. Für die spätere Befestigung am Haus ist ein Klotz mit einem aufgeschraubten Stück Brett im frischen Schaum fixiert. Nach dem trocknen habe ich Unebenheiten aus-gespachtelt und das Ganze 3 mal mit roter Farbe gestrichen

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der Mund

Schablone
Mund

Den Mund habe ich auf ein Blatt gezeichnet das Ganze so weit vergrößert und ausgedruckt wie die Schablone ist. Mit Hilfe der Schablone habe ich dann den Mund aus einem dicken Brett gefräst und rot gestrichen. Befestigt ist er einfach von hinten mit Schrauben.


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