Sonneliege x2

Auf Pinterest teilen per E-Mail teilen IC-send-mail Drucken IC-print-circle
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    30 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Wir hatten sonst immer Sonnenliegen aus Kunststoff, so wie man sie kennt. Nach dem uns beide auf Grund von alter unterm Hintern zusammen gebrochen sind, wollte ich dieses Mal welche selber bauen, auf der Hoffnung, dass diese Länger halten werden.
Die Abmasse betragen über alles: 2000 x 760 x 550. Die Liegefläche ist 2000 x 600 x 400.

Alle Maße sind in Millimeter angeben. Bin ich vom Job her so gewöhnt :-))

Los geht's - Schritt für Schritt

1 12

Grober Zuschnitt

Das Ausgangsmaterial sind 74 x 94 Balken. Diese habe ich mit einer Kreissäge grob vorgesägt auf 94 x 55 und 94 x 35

2 12

Auf Fertigmass gehobelt

Jeder der mit dem Gedanken spielt, sich einen Abricht- und Dickenhobel zu kaufen, dem kann ich nur dazu raten. Meine grob gesägten jetzt Latten, habe ich durch die o.g. Maschine geschoben und raus kamen super Latten, die jetzt das Maß haben, 90 x 50 und 90 x 30. Grade und rechtwinklig. Einfach schön.

3 12

Der Grundrahm

Aus den 90 x 50 Latten, habe ich jetzt den Grundrahmen für die Liegen hergestellt. Die Latten haben habe ich auf 2000 und 600 Länge zugesägt und jeweils mit einer 45° Schräge versehen. In die Winkel habe ich mit einer Flachdübelfräse Nuten für Flachdübel eingebracht. Nach den Vorbereitungen, wurden alle Teile mit einander verdübelt, verklebt und geschraubt. Leider habe ich es vergessen, von dem fertigen Rahmen Bilder zu machen.

4 12

Liegefläche mit Rückenteil

Bei diesem Arbeitsschritt haben mich viele für bekloppt erklärt, warum man sich so eine Arbeit macht.
Vier Latten 90 x 30 habe ich erst einmal auf 2000 und einer 45° schräge zugesägt. Danach habe ich mir Abstände aufgezeichnet, wo Taschen eingefräst werden sollen, wo später Bretter eingelassen werden sollen, die als Liegefläche fungieren. Die Taschen habe ich mit einer eigenen Frässchablone ausgearbeitet. Die Taschen sind fertig 90 lang, 18 tief und 30 breit. Nachdem die Taschen eingearbeitet sind, habe ich die Latten in Rückenteil und Beinteil zersägt.

5 12

Beine

Für die Beine habe ich einen Balken von 94 x 74 auf 90 x 70 gehobelt und 4 Stück auf eine Länge von 340 und 4 Stück auf eine Länge von 290 gesägt. Die 290er sollen die Aufnahmen für die Achse der Räder werden. Eine Seite habe ich mit der Kappsäge ausgeklinkt um sie eine schöne Optik zu bekommen, wenn man die Beine an das Grundgestell anschraubt. Für die Achse ist ein 30 mm Edelstahlrohr vorgesehen. Das Loch dafür habe ich mit einem Forstnerbohrer eingebracht.

6 12

Die Füllung

Für die Füllung habe ich handelsübliche ungehobelte Bretter verwendet. Die Bretter haben ich von 94 x 22 auf 90 x 18 gehobelt, damit sie in die Taschen passen, mit der Kappsäge auf Länge gebracht und mit der Oberfräse einen Radius angefräst, passend zu dem Fräser, mit dem ich die Taschen ausgefräst habe. In diesem Fall, mit einem Radius von 8 mm.

7 12

Die Räder

Holzräder Drehen
Distanzscheiben drehen

Für die Räder habe ich 60 x 40 Latten auf 50 x 38 runter gehobelt. Danach alle miteinander verleimt, mit der Oberfräse und einem Zirkel die grobe Form 2 mm angefräst und mit der Stichsäge die Scheiben grob ausgesägt. Die ausgeschnittenen Scheiben habe ich mit der Oberfräse und dem Zirkel auf Maß fertig gefräst. Der Durchmesser der Holzscheiben ergab sich durch ein orangefarbenes Abwasserrohr, was ich in Ringe vorgeschnitten habe und was als Lauffläche für die Räder sein sollen, um das Holz ein wenig vor Wasser und Abnutzung schützen soll. Nach dem Fräsen, habe ich die Holzscheiben in die Ringe eingeklebt. Die Holzscheiben mit den Ringen, wurde im ganzen einmal übergedreht und ein 30,5 mm Bohrung gebohrt um die Räder auf die Achse stecken zu können. Dazu habe ich aus Edelstahl noch Distanzringe gedreht. Das werde Ihr aber später sehen, wo diese verbaut werden. Die fertigen Räder haben einen Durchmesser von ca. 320 mm und eine Breite von 40 mm.

8 12

Rückenverstellung

Jetzt komm ich zu dem Teil des Projektes, wo ich mir am meisten den Kopf dran zerbrochen habe. Die Verstellung der Rückenlehne. Nach langem grübeln und probieren. Habe ich für mich eine gute Lösung gefunden. Das alles zu beschreiben, würde zu sehr ausarten. Deshalb werde ich die Bilder sprächen lassen. Dazu gesagt, die Rundhölzer sind Besenstiele. Die Rückenlehen besteht aus folgenden Komponenten: Halterung an der Rückenlehne, Gestänge aus Besenstiele um die Rückenlehne in der Höhe einstellen zu können, und die Rasten, wo das Gestänge einklinken kann.

9 12

Armlehne

Hier werde ich das auch so machen, wie bei der Rückenverstellung. Dazu ist noch zu sagen, dass ich an jede mögliche Stelle mit einem Radienfräser die Kanten gerundet habe. Die Senkungen sollen für die Schraubenköpfe bzw. Muttern sein, damit man sich beim liegen nicht verletzt.

10 12

Tische

Vorher
Nachher

Was ein Wusch meiner Frau war, dass die Liegen eine Möglichkeit haben, etwas abzustellen zu können. Wie z.B. ein Cocktail, wenn man in der Sonne liegt. Mann weiß ja, wenn die Frau etwas möchte, dann möchte Sie das. Als los. An zwei Bretter mit einem 16 mm Fräser einseitig eine Stufe angefräst und auf breite und Länge gesägt.
Bretter für den Tisch gehobelt, die unter 45° auf Länge gesägt, für diesen entstandenen Rahmen noch eine Füllung zurecht geschnitten, alles mit Flachdübel und der einen oder anderen Schraube verklebt und verschraubt, an der Langen Seite die gleiche Stufe an gefräst, wie bei den Leisten und damit man sie ordentlich rein und raus schieben bzw. ziehen kann, noch mit einem Forstnerbohrer ein Loch eingebracht, für ein zwei Finger. Die Tische funktionieren so, dass man die Seite frei wählen kann, wo der Tisch heraus stehen soll. Man könnte die Tischplatte auf der einen Seite rein schieben und auf der anderen Seite wieder raus ziehen oder umgekehrt. Die Tischplatte hat ein ca. Maß von 700 x 300 x 18.

11 12

Endmontage

Die Achse für die Räder eingeschoben, an beiden Seiten eine Distanzscheibe aufgelegt, um ein Reiben zwischen Rad und Liegenbein zu vermeiden, die Räder aufgeschoben, dann noch eine Unterlegscheibe und einen Splint, damit nicht wieder alles auseinander fällt. Die Armlehnen habe ich jetzt nicht weiter beschrieben, da die Bilder schon in einem anderen Arbeitsschritt waren. Unter den Liegenbeinen, die in Zukunft auf dem Rasen stehen werden, habe ich noch eine Stahlpatte aufgeschraubt, damit die Feuchtigkeit nicht direkt in das Holz ziehen kann. Distanzscheibe, Unterlegscheibe, Achse und Stahlplatte sind aus Edelstahl.

12 12

Das Ergebnis


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


Tags

  1. Projekt des Monats

Meinungen und Reaktionen

Wie hat dir das Projekt gefallen? Indem du deine Meinung mit uns teilst, hilfst du uns und anderen Community-Mitgliedern zukünftige Inhalte zu verbessern.

  • Öffentliche Wertung