Seifenablage

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Öffentliche Wertung

Wie ihr ja sicher schon bemerkt habt, bin ich gerade dabei meine Reste zu verarbeiten.

Ich brauche Platz !!!!
Heute baue ich Seifenablagen. Davon gleich mehrere sonst werden die Resthölzer nie weniger.
Eiche, Nuss, Ahorn verwende ich dafür in den unterschiedlichsten Kombinationen.

Auch mehrere verschiedene Formen, so ist jedes ein Unikat.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Planung und Hilfsmittelbau

Die Seifenteller, -ablage will ich aus 12x8x4cm großen Holz Stücken herstellen.

Schräge Schnitte möchte ich einsägen und das möglichst einfach.

Also nehme ich ein Stück Multiplexplatte zur Hand, schraube darauf im gewünschten Winkel für die Schrägschnitte zwei schmale Abschnitte der MPX Platte im rechten Winkel auf und schneide mir aus einem Eichenholzrest einige Stücke mit 13x5x0,7cm als Distanzhölzer ab.

Eine genauere Beschreibung davon erübrigt sich wenn ihr die Bilder durchblättert.

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Die Grundkörper herstellen

Ich säge aus allen möglichen Resthölzern 4cm hohe Leisten aus und verleime diese im gewünschten Muster miteinander, so, dass jeweils ein Block mit 4x13x8cm entsteht.

Diese sichere ich mit Zwingen zum trocknen.

Nach dem Trocknen säge ich die beiden Enden noch bündig, so dass eine Gesamtblocklänge von 12cm bleibt, und schleife diese rundum sauber glatt.

Ich habe davon wirklich einige verschiedene hergestellt,(einfärbig und mehrfärbig) also wundert euch nicht wenn immer unterschiedliche Blöcke auf den Bildern zu sehen sind.

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Schlitze einsägen

Den oben gebauten Anschlag mit Distanzhölzern platziere ich auf der Tischkreissäge am Parallelanschlag und lege die Distanzhölzer auf.

Danach bestimme ich damit die Position für den ersten Schnitt.
Das Sägeblatt stelle ich in der Höhe ein, dass die Einschnittiefe ca. 2mm über die Grundkörpermitte reicht.

Danach setze ich den ersten Einschnitt und wende den Grundkörper über die Stirnseite und setze auch an dieser Seite den ersten Schnitt. (Natürlich habe ich die einzelnen Schnitte immer gleich an allen Grundkörpern gesetzt)

Danach entnehme ich das erste Distanzholz und setze den zweiten Schnitt auf beiden Seiten.

Das wiederhole ich so lange, bis ich am Ende des Grundkörpers angelangt bin.

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Schleifen

Danach schleife ich alle Kanten (an jedem Einschnitt, auch seitlich) leicht an.

Am Besten hat das mit einem, mit Schleifpapier umwickelten, Restholzstück) funktioniert.

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Die Oberflächenbehandlung

Für die Oberflächenbehandlung durften die einzelnen Teile ein Bad in Leinöl nehmen.

Ordentlich abtropfen lassen.
Ich habe die Teile dazu mit einem feinen Draht über eine Abtropftasse gehängt und das Öl einziehen lassen.

Bevor ich mit der Oberflächenbehandlung begonnen habe, habe ich noch an einigen Grundkörpern die Ecken abgeschnitten, oder mal auch nur eine, frei nach Lust und Laune, so dass nicht alle gleich aussehen und unterschiedliche Formen und Muster haben.

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Trocknen lassen

Über Nacht in der beheizten Werkstatt das überschüssige Leinöl abtropfen lassen, der Rest zieht sauber in das Holz ein und ist am nächsten Tag trocken.


So schnell sind kleine Mitbringsel hergestellt und ein Teil der Reste sinnvoll verwertet.

Ja die passende Seife aus "Zederholzöl" ist natürlich die Krönung :-)


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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