Schublade für Bohrer im ausgedienten Lichtschacht die Dritte

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Die fertigen zwei letzten Schubladen
Nun habe ich vier dieser Auszüge
Alle vier Auszüge geöffnet
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    3-4 Tage
  • Wertung

Bereits im April und August habe ich meine neue Schubladen für mein Bohrer als Projekte gezeigt. Zu finden sind sie hier und hier. Nun habe ich meine zwei letzten Auszüge endlich fertiggestellt und möchte diese euch auch noch gerne vorstellen. In der Projektbeschreibung werde ich jedoch nicht mehr auf jedes Detail eingehen, da ich dies schon in den vorangegangenen Projekten ausgiebig getan hatte. Also wer hier interesse daran hat, es genauer zu erfahren wie ich hier jeweils vorgegangen bin, schaut bitte in den beiden verlinkungen nach.
In meinem ersten Auszug brachte ich sämtlich Bohrer unter und in meinem zweiten alle Senker, Forstner und Gewindebohrer. Nun folgen die gesamten Fräser, Schleifer und der restliche Krimskrams. Ich dachte durch die Installation der beiden letzten Schubladen, wird der Lichtschacht vollendend ausgefüllt, jedoch ist auch jetzt noch ein ca. 140mm breiter Rest übrig geblieben. Diesen werde ich wohl noch mit zwei Bretter unterteilen und als Ablage für extra lange Gegenstände nutzen, wie z.B. für ein 1m langes Lineal usw. 

Wünsche euch nun viel Spaß beim durchlesen.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Herrichten der zu verstauenden Artikel

Bereitlegen der Fräser

Da ich mir dieses mal gleich zwei Schubladen vornehme, möchte ich den ersten Auszug mit allen möglichen Fräsern für die Oberfräse und Schleifwerkzeug für den Dremel ausstatten. Den zweiten Auszug möchte ich mit Schleifern für Schleifhülsen sowie mit Fräskronen unterschiedlichster Durchmesser ausgestattet.
Dabei war mir wichtig, das die Anordnung der einzelnen Werkzeuge nach Größe, Schafft-Ø und Verwendung sortiert ist. Also stand am Anfang, das dass gesamte Werkzeug erstmal sortiert werden musste.


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Mühevolle Kleinarbeit oder das große Bohren und Fräsen

Die bestückten beiden Schubladenbretter
Anzeichen der gesamten Fräser der ersten Schublade
Bohren der einzelnen Fräser
Anzeichen der gesamten Fräskronen der zweiten Schublade
Fräsen der Fräskronenablage mit der OF und Kreisschneidevorrichtung
Den inneren Zapfen lasse ich hals zusätzlichen Halt stehen.
Die eingesetzten Fräskronen halten so excellent
Alle Aufnahmen der Fräskronen herausgearbeitet.

Als erstes mussten natürlich alle Fräser sowie die Fräskronen in den beiden vorgefertigten Ablagen angezeichnet werden. Das ist schon eine sehr Zeitraubende Arbeit und ich war echt froh als ich das alles angezeichnet, gekörnt und anschließend auch noch gebohrt hatte. 

Das gesamte Projekt aller vier Auszüge hat sich nun doch schon über ein halbes Jahr hingezogen, da ich mich echt davor gefürchtet hatte, hier weiter zu machen. Ist wirklich eine Mord`s arbeit!

Die Aufnahmen für die unterschiedlichen Fräskronen habe ich mit der Oberfräse und der Kreisschneidevorrichtung vorgenommen. Die Kleinste Fräskrone hat einen Aussen-Ø von gerade mal 22mm. Die OF wurde hier mit einem 6mm Fräser bestückt und so konnte ich mit der Kreisschneidevorrichtung dieses Loch sauber herausarbeiten.
Wichtig war mir hierbei das der mittlere Zapfen stehen bleibt. Somit haben die Fräskronen einen zusätzlichen halt.

Nachdem dies erledigt war mussten noch die Locher und Aussparungen für die Hülsenschleifer gemacht werden. Anschließend wurde alles mal probehalber bestückt.

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Beschriftung der Ablagen

Die beschriftete Fräserablage
Die beschriftete Fräskronenablage

Als nmächstes wurde nach bekannter weise mittels Schlagzahlen die gesamten Ablagen beschriftet äh gestempelt. Das ging ja noch aber man bekommt echt einen Krampf in die Hand wenn man anschließend die gesamten Stempelungen mit einem schwarzen Kuli nachfahren muss.

Aber wenn's mal fertig ist, ist man Stolz wie Bolle.

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Vorbereitung der Schubladenfächer

Die vorbereiteten Schubfächer im Lichtschacht
Eingesetzte erste Trennwand
Eingesetzte zweite Trennwand

Nun mussten natürlich die beiden Trennwände für die Schubladenauszüge in den ausgedienten Lichtschacht verschraubt werden.
Hierzu wurden die Bretter zugesägt und anschließend mit dem Kreg-Jig vorbereitet damit diese dort auch verschraubt werden konnten.

Die Innenabstände der beiden Fächer beträgt 170mm und hier war ich über den IXO als Schrauber wirklich sehr glücklich. Mit einem Anderen hätte ich dies nicht verschrauben können. Ausser natürlich von Hand, aber wer schraubt heute noch von Hand???

Auf dem dritten Bild ist zu erkennen, das ich rechts noch ein Fach mit 140mm Breite frei habe.Dies wird voraussichtlich mit keiner Schublade mehr ausgestattet, sondern als Ablage für lange Werkzeuge verwendet.

In die beiden Fächer werden dann die Kunststoffstreifen für das Gleiten der Schubladen eingeklebt und die Beiden Auszüge verschraubt. Soweit so gut.

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Aufbau der Schubladen

Die eingeschobenen Schubladen
Verleimen des Winkels
Fräsen der Aussparung für die Auszüge
Fräsen der Gleiteinlagen
Verschrauben der Auszüge
Verschrauben der Ablagen

Nun werden wiederum die benötigten Bretter zugesägt und miteinander verleimt. Zuvor habe ich die Verbindung mit drei Lamellos ausgestattet.

Danach wird die Aussparung für die Aufnahme der Schubladenauszüge am Frästisch gefräst.

Gleich im Anschluss die Aussparungen für die Gleiteinlagen. Diese habe ich mir wieder aus 4mm starkem Plexiglas zugesägt.

Somit kann dann alles verschraubt und verklebt werden. Die Gleiteinlagen werden einfach mit doppelseitigem Klebeband befestigt.

Zu guter letzt werden dann noch die Ablagen eingeschraubt und eine hintere Rückwand eingeleimt. Fertig, nun kann das Ganze in die vorbereiteten Schubfächer eingeschoben werden.

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Anfertigen der Frontblende der Schubladen

Die beiden Frontblenden beim Trocknungsvorgang
Griffe sind leider zu lang
demontieren der Griffe
Abflexen des Griffs
Ausquetschen des Griffs
Eindrücken der seitlichen Griffblende
Nahansicht der eingedrückten Blende
Verbohren des Griffstücks
Gewinde M4 einbringen
Fertig und passt nun von der Länge

Ich habe mir vor längerer Zeit ein 10er Pack dieser Griffe in der Bucht für glaube ich so um die 10,-€ geschossen. Doch leider sind diese für meine Schubladen zu lang (Insgesamt 200mm). Als erstes dachte ich mir ich verschraube diese einfach Hochkant. Doch das sah irgendwie so aus als Gewollt und nicht gekonnt.

Also habe ich kurzerhand einen der Befestigungsstege entfernt. Dies ging einfacher als ich erst dachte, diese war einfach nur verschraubt.

Danach flexte ich ca. 50mm davon ab.

Das VA Röhrchen hatte jedoch nun keine Endkappe mehr. Also fertigte ich mir einen kleinen Korken aus Holz an, welchen ich nach genauer Betrachtung des Abfallstücks sofort wieder entsorgte. Die Endkappe war dort nur eingedrückt und nicht verschweißt. Somit konnte ich als erfahrener Senftubenausdrücker dieses Reststück durch malträtieren am Schraubstock davon überzeugen, die Kappe herzugeben.

Diese wurde dann auf der offenen Seite am Schraubstock wieder eingepresst und sauber verschliffen.

Für den fehlenden Steg wurde im gleichen Abstand zur anderen Seite ein 3,3mm Loch gebohrt und ein M4 Gewinde eingeschnitten. Dort konnte der Steg nun wieder verschraubt werden.

Und siehe da, ein Griff in der passenden Länge!

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Fertig

Die fertig bestückten beiden Auszüge
Der Auszug mit den Fräsern
Der Auszug mit den Fräskronen
Alle vier Schubladen geschlossen
Alle vier Schubladen geöffnet

Nachdem die Beiden Frontblenden angetrocknet waren, konnten die Schubladen vorsichtig herausgezogen werden und wurden mittels Kreg-Jig verschraubt. Danach gings ans Bestücken der beiden Auszüge.

Nun bin ich damit endlich fertig und habe für einen weiteren Schritt Ordnung in meiner Werkstatt gesorgt. Ich hoffe es hat euch gefallen und den ein oder anderen Inspiriert so etwas ähnliches auch zu machen. Mir ist klar das nicht jeder über einen nicht mehr benötigten Lichtschacht verfügt. Jedoch ist eine saubere Aufbewahrung der Werkzeuge wirklich sinnvoll, da das Suchen ein Ende hat.

Euer saberlod


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