Schöner Ständer für Weinflaschen aus altem Holz

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Zum Geburtstag eines guten Freundes musste eine Idee her - und das kam dabei raus. Da er gerne Wein trinkt, habe ich mich für einen kleinen Flaschenständer für drei Flaschen entschieden. In der Garage hatte ich noch ein paar alte Holzbretter und ein paar alte Stangen eines Treppengeländers. Mehr war auch gar nicht notwendig!

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Stichsäge
  • Bandschleifer
  • Akku-Bohrschrauber
  • Flammenwerfer (zum Anflammen)
  • diverse Größen Holzbohrer
  • Pinsel
  • Bleistift
  • Metermaß
  • Lineal
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Materialliste
  • 2 x alte Holzbretter
  • 1 x Stange | aus einem alten Treppengeländer
  • Grillgas
  • Holzöl
  • Schrauben
  • Holzleim

Los geht's - Schritt für Schritt

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Zuschneiden und schleifen

Zunächst habe ich die Bretter für die Flaschen und für den Fuß auf die gewünschte Länge gekürzt und ordentlich von allen Seiten abgeschliffen.

Um das Brett, in dem die Flaschen eingesteckt werden sollen, zu stützen, habe ich eine alte Strebe eines Treppengeländers passend zugeschnitten und abgeschrägt, damit es sich nachher gut an die Rückseite des schrägen Brettes anlegen kann. Auch die Strebe habe ich dann abgeschliffen.

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Löcher vorbohren

Jetzt habe ich die Löcher gebohrt, in die später die Weinflaschen gesteckt werden. Kleiner Tipp - leicht schräg bohren. Das beeinflusst nachher den Winkel, in dem die Flaschen im Brett stecken ein wenig besser. Die Löcher müssen dann natürlich auch nochmal abgeschliffen werden, damit die Kanten weicher aussehen.

In das Fußbrett habe ich dann auch das Loch für die Querstrebe schräg reingebohrt. 

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Oberflächen behandeln

Als Oberflächendesign habe ich mich dazu entschieden das Holz leicht anzuflammen. Das gibt zum Einen einen optisch interessanten Effekt und zum Anderen wird durch das Abflammen die Oberfläche schön glatt, da alle Fasern, die ein wenig abstehe, weggebrannt werden. 

Beim Flammen ist Vorsicht geboten und das richtige Maß. So altes und trockenes Holz kann sehr schnell anfangen zu kokeln. Zudem kochen die Harze im Holz extrem schnell auf. Also, lieber erst einmal an einem anderen Brett testen, wie viel die richtige Dosis ist.
Im Anschluß habe ich dann mit sehr feinem Schleifpapier stellen abgeschliffen, die doch etwas zu dunkel wurden.
Abschließend habe ich das Holz dann mit Eukalyptusöl geölt. Das versiegelt und veredelt die Holzoberfläche zusätzlich.
Das Holz nach dem Ölen dann erst einmal in Ruhe trocknen lassen (ca. 30 Minuten reichend da aus).

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Werkteile zusammen fügen

Die Querstrebe aus dem alten Treppengeländer habe ich mit dem vorbereiteten Loch in der Fußplatte verleimt und mit der Rückseite des schrägen Brettes verschraubt. Dann habe ich das unten abgeschrägte Brett mit der Fußplatte ebenfalls verschraubt. Wichtig hierbei ist, die Löcher für die Schrauben vorzubohren, damit das Holz nicht reißt. Zudem versenke ich gerne die Schraubenköpfe. Dafür nehme ich einfach einen etwas größeren Bohrer, mit dem ich das Bohrloch noch ein wenig aufbohre, so dass der Schraubenkopf hineinpasst.

Nachdem alles zusammengefügt war - war er dann auch fertig, der Weinständer.

Viel Spaß beim Nachbauen.


Rechtlicher Hinweis

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