Schleifmittelsystainer

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Schleifmittelsystainer
Schleifer in Systainer Mini 3
Exzenterschleifer ETS EC 125-150 EQ
  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Seit Weihnachten bin ich stolzer Besitzer eines Festool-Exzenterschleifers ETS EC 125 EQ. Diesen habe ich in der Variante „Plus“ also mit Systainer bekommen. Natürlich habe ich die Maschine vorher getestet und ich war schon damals bei der Festool-Roadshow begeistert. 


Aber eine Kritik hatte ich dort bereits: Der Systainer ist ein absoluter Platzverschwender. Im Systainer Größe 2 ist eine Einlage in die der Schleifer und rund 30 Blatt Schleifpapier passen. Bei anderer Anordnung hätte man durchaus senkrechte Rippen anbringen können und so dass etwa 4 Einzelfächer für je 50 Schleifmittel vorhanden wären. Das würde für die üblichen Schleifpapiere P80, P120, P180 und P240 vollauf genügen. Aber nein, würde in den Maschinensystainer zusätzlich das Zubehör passen, würde niemand den extra erhältlichen Schleifmittelsystainer kaufen. Natürlich könnte ich den Systainer kaufen, aber ich bräuchte gleich zwei davon: Für Schleifmittel mit 125 und solche mit 150 mm Durchmesser. Ich brauche also eine individuelle Lösung. 

Insofern habe ich mir bereits im voraus Gedanken gemacht. In den Systainer der Maschine kommen Schleifmittel beider Größen und der Exzenterschleifer kommt in einen kleinen Systainer Mini 3. 

Hier beschreibe ich mein Vorgehen und den Bau eines Systainereinsatzes für Schleifmittel. 

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Siehe Projektinhalt - vornehmlich Bandsäge, Dekupiersäge
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Materialliste
  • Sperrholz 4 mm

Los geht's - Schritt für Schritt

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Ausgangssituation

Hier sieht man den Original-Systainer für den Exzenterschleifer. Links der Schleifer, unten ein Imbusschlüssel zum Wechsel des Schleiftellers und rechts eine Vertiefung für Schleifpapier.

In der Praxis wird dort sehr schnell Unordnung herrschen. Zum einen wird man immer verschiedene Körnungen an Schleifpapier haben und zudem auch unterschiedliche Sorten für Lacke, Holz oder Füller wie Spachtel. Diese stapelt man dann aufeinander und ist ständig am Suchen. Sodann wirft man nicht jedes nur kurz gebrauchte Schleifpapier weg. So liegt neues und gebrauchtes Papier auch noch wild durcheinander. Dann hat man vielleicht noch Schleifpads, Schleifgitter und verschiedene Teller wie Superweich und Hart ...

Nein, das ist absolut unpraktisch. Also kommt der Schleifer in einen kleinen Sys Mini 3 und in diesen kommt das Schleifpapier schön geordnet rein.

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Der Schleifer in einem Sys Mini 3

Zunächst brauche ich eine schicke Einlage für den Mini-Systainer. Und die habe ich bereits. Nein! Nicht gekauft, sondern selbst gefunden. Und zwar habe ich einen Wera-Adventskalender von meiner Frau bekommen. Und als dieser am 24. Dezember leer war, habe ich diesen im Sinne der Mülltrennung zerlegt. Und zwar in Karton und Platik-Tiefziehteil und letzteres hatte ein großes rechteckiges Fach. Das könnte man mal brauchen und schwupps war der Gedanke da.

An der Dekupiersäge habe ich die Einlage anhand eines vorhandenen Einlage-Originalmusters zugesägt und eingepasst. Passt perfekt. Dann noch zwei Stück Würfelschaumstoff mit doppelseitigem Klebeband angebracht.

In Bild 2 ist der hineingestellte Exzenterschleifer zu sehen. Da im Deckel ebenfalls Schaumstoff ist, drückt dieser im geschlossenen Zustand auf den Schleifer, so dass dieser beim Transport im Systainer sich nicht bewegen kann.

In Bild 3 habe ich das Kabel noch um den Schleifer herumgelegt.
Das Kabel brauche ich eigentlich nicht wirklich im Systainer, denn am Absaugschlauch ist eines angebracht und bei Benutzung stöpsle ich dieses mit dem Schlauch zusammen an. Das hat durch die Einschaltautomatik den Vorteil, dass der Sauger bei GebrUch des Schleifers immer mitläuft und zum anderen baumelt neben dem Schlauch kein störendes Kabel bei der Arbeit herum. Also kommt das Kabel als Ersatz erst mal wieder in die Schublade.

Der Schleifer hat übrigens eine Schlaucherkennung. Ist kein Schlauch angeschlossen, kann der Schleifer nicht angeschaltet werden,
- eine Sicherheitseinrichtung (die aber auch mittels Tastenkombinationen ausgeschaltet werden kann). Wenn man genau schaut, sieht man in Bild 3 unter dem Kabel oben links ein Stück des Inbus-Schlüssels. Ein Loch in der Einlage in der linken unteren Ecke und der Schlüssel kann dort eingesteckt werden, er ist also mit der Maschine immer dabei um einfach die Schleifteller auszutauschen.

Was mir jetzt beim Projekt verfassen auffällt ist, dass ich noch ein zweites Loch brauche. Die Schleifteller werden mit einer Inbus-Schraube befestigt. Ich habe zwei davon und es wäre hilfreich, wenn ich die zweite Schraube als Ersatz dort irgendwo aufbewahren könnte. Ich bohre wohl rechts ein etwas kleineres Loch in das ich die Schraube in die Einlage schrauben kann. Wenn sie etwas klemmt, kann sie auch nicht herausfallen. Also noch minimale Nacharbeit.

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Leersystainer wird Schleifmittelsystainer

Der fertige Einlageboden
Form abzeichnen
Exakt aussägen

Die bisherige Einlage kommt heraus und dient erstmal als Vorlage für ein Birkensperrholz mit 4 mm Stärke. Die Einlage wird aufgelegt und abgezeichnet, dann wird an der Dekupiersäge die Form exakt ausgesägt.

Das Sägen ist eine Herausforderung für mich. Zum einen ist die Dekupiersäge nicht wirklich gut, zum anderen habe ich mit ihr nur sehr wenig Erfahrungen (und diese ist meist eher schlecht was mein Ergebnis angeht). Aber am weichen Birken-Sperrholz klappt es erstaunlich gut.

Nach eingen Minuten sägen und schleifen habe ich einen perfekten Einlageboden. Wow, ich bin begeistert über mich selbst. Ich brauche wohl mehr Übung. Geht doch. 

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Facheinteilung - Zuschnitt und Verzinkungen

Zunächst säge ich aus dem gleichen Sperrholz zwei Fachteiler zu. Höhe 8,5 cm.

Die Fachteiler werden durch Steckverbindungen und Leim miteinander verbunden. Hierzu zeichne ich zunächst die Holzstärke an. Dann zeichne ich Zinken an. Diese säge ich dann an der Dekupiersäge aus.

Die Zinken werden dann auf den anderen Fachteiler übertragen und ebenfalls ausgesägt. Minimale Abweichungen stören nicht, das Holz ist sehr weich und die Zinken pressen sich gut in die vorhanden Löcher - also besser etwas kleiner aussägen. Notfalls kann man mit einer Schlüsselfeile nacharbeiten.

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Einteilungsprobe und weitere Überlegungen

Auf die rechte Seite möchte ich zwei Bereiche für Schleifmittel mit einem Durchmesser von 125 mm - Schleifpapier in verschiedenen Körnungen für Lacke und Holz sowie Schleiffliese, Pads und Schleifteller.

Auf die linke Seite kommen Schleifmittel mit Durchmesser 150 mm. Ich kann den Schleifer nämlich problemlos in Sekundenschnelle auf den größeren Durchmesser umbauen. Die großen Schleifmittel haben 31 Prozent mehr Schleiffläche als die kleineren mit 125 mm. Mit dem harten Schleifteller kann ich so besser große Flächen und Unebenheiten schleifen. Die kleineren Schleifmittel sind hingegen für kleine Flächen wie zum Beispiel Türrahmen mit ihren Falzen gut geeignet. Diese Umbaumöglichkeit schätze ich besonders an diesem Schliefer. An Schleifmitteln für 125 habe ich mehr und werde ich auch immer mehr haben, da ich meist eher kleinere Flächen bearbeite. 

Die 125er-Schleifmittel kann ich senkrecht im Systainer aufbewahren. Die 150er-Schleifmittel muss ich aufgrund der Innenraumhöhe etwas schräg lagern. Auf der rechten Seite genügen also einfache Trennbrettchen, auf der linken Seite müssen diese in etwa 45 Grad-Winkeln angebracht werden, damit der Deckel des Systainers schließen kann. Das macht die Verzinkungen in den Bodenplatten etwas schwieriger. Ich denke, hier werde ich die Löcher besser bohren als sägen. Die Bohrlöcher werde ich dann mit einer feinen Feile begradigen und winkelig abschrägen müssen.

Einen Tag später: Mir kam eine grandiose Idee! Bei Karteikästen gibt es viele Schlitze um die Trennregister einzustellen. Zudem sind diese variabel und können je nach Platzbedarf weiter oder enger eingesteckt werden. Gerade bei Schleifpapier, das artbedingt sehr rauh ist, könnte das beim Einlegen oder Entnehmen sehr hilfreich sein. Man klappt das Fach auf und kommt sehr gut an die Schleifblätter hin. Hat man von einer Sorte mehr, wird einfach den Fachteiler versetzt, so dass das Fach größer ist. Und die beweglichen Fachteiler kippen schräge, also so wie ich es brauche. Genau so werde ich es machen müssen. Also nach der guten alten Karteikastenmethode.

Zunächst aber muss ich die zwei vorhandenen feststehenden Fachteiler mit der Bodenplatte verbinden. Das mache ich ebenfalls mit steckbaren Verzinkungen.

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Verbindungszinken für den Boden

Zunächst säge ich die Zinken an den Fachteilern, dann durch Anzeichnen die Aussparungen für die Zinken in der Bodenplatte. Bilder der Verzinkungen selbst erspare ich uns, hat man ja oben gesehen,

Bild 1: Die eingesetzten Fachteiler
Bild 2: Die Verzinkungen von unten.

Da ich sehr knapp gesägt habe, klemmen die Verzinkungen sehr gut und Leim wäre eigentlich gar nicht notwendig.


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Bewegliche Fachteiler für 150 mm

Für die linke Seite brauche ich wie oben beschrieben bewegliche Fachteiler für die Scheiben mit 150 mm Durchmesser. Ich lege zunächst die Form fest. Rechteckig, oben gerundet und eine kleine Ecke an der ich gut greifen aber auch die Schleifkorngröße notieren kann.

Für den Moment mache ich erst mal 4 Stück. Ich habe runde Resthölzer verwendet - man kann ja nichts wegwerfen ;-)

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Verzinkungslöcher an der Bodenplatte

Nun werden die passenden Löcher für die Verzinkungen in der Bodenplatte angezeichnet und gesägt. Hierzu stelle ich die Dekupiersäge auf einen Winkel von 45 Grad und säge die Schlitze aus.

Meine Säge hat so komische Sägeblätter, die einen Querstab haben. Ich brauche deshalb zwei Bohrungen nebeneinander um die Sägeblätter überhaupt einfädeln zu können. Das nervt wirklich. Eben habe ich einen Thread dazu geöffnet, in der Hoffnung, dass jemand von den Deku-Profis hier im Forum mir einen Rat geben kann. Ja, es kamen viele Tipps, die ich in Ruhe angehen werde. 

Es ist wirklich eine Schinderei diese Schlitze zu sägen. Die Zinken an den Fachteilern säge ich dann auch gleich auf 45 Grad, so dass diese etwas tiefer in die Bodenplatte greifen.

Ich stelle auch fest, ich habe viel zu viele Langlöcher angezeichnet. Ich werde diese definitiv reduzieren, um mir Arbeit zu ersparen.

Aber ich sehe schon, die Arbeit wird sich lohnen: Bei der Passprobe ist es so wie ich es haben wollte. Naja, es könnte schöner ausschauen, aber sobald Schelifmittel drin sind, sieht man es nicht mehr. Also werde ich wohl Morgen weiter sägen. 

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Langsam nimmt es Formen an

Die letzten Schlitze für die linke Seite säge ich noch, aber ich stelle fest, es geht deutlich einfacher, wenn ich nur die langen Stücke säge. Ich mache nun zwei Löcher - eines jeweils am Rand und feile später die Ecken heraus. Sodann schleife ich an den Sägeblättern die Stifte ab. Jetzt kann ich diese durch 4 mm-Löcher leichter einfädeln. Dass man immer das Werkzeug nacharbeiten muss! Geht so was nicht von vornherein einfach?

Endlich fertig. Die Seite für die 150er-Schleifmittel ist fertig. Bodenplatte in den Systainer und mal ausprobieren. In Bild 1 sieht man, dass schon einiges an Material hineinpasst. Aber zwei Fachteiler könnte ich noch brauchen, also säge ich noch zwei weitere. In Bild 3 ist diese Seite schon gut gefüllt.

In Bild 4 sieht man den Überstand. 1 cm über den Rand. Das passt, der Deckel hat etwa 1,5 cm Platz.

Nun schleife ich aber erst die Bodenplatte um abstehende Fasern und vor allem meine Bleistiftstriche zu entfernen, hierzu verwende ich Ein Schleifblatt mit Körnung P400. Das Holz wird absolut glatt. Perfekt,

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Weiter geht es auf der rechten Seite

Zuerst säge ich Fachteiler zu. 14 Stück. Da diese senkrecht eingesetzt werden sollen, genügt es, dass diese auch nur die Höhe des vorhandenen statischen Fachteilers haben. So geht es einfacher. 

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Ausschnitte anzeichnen

Von Ikea habe ich eine geschickte Lochschablone. Diese kostet meine ich einen Euro und soll zum Griffe anzuschrauben gedacht sein. Das Lochraster ist sehr geschickt und ich kann so in einem exakten Raster meine Ausschnitte anzeichnen. Sieben auf jeder Seite und alles ohne Messen im richtigen Abstand.

Die Kreise markieren jeweils die Lochbohrungen an den Ecken und dann noch die Breite mit einem aufgestellten Sperrholz anzeichnen.
Das Muster alleine wirkt schon interessant. Jetzt folgt wieder die Schinderei an der Dekupiersäge. 

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Eine Seite ist fertig

Hier bin ich deutlich schneller. Löcher gebohrt und nur Schnitte von einem Loch zum anderen. Dann mit der Feile rasch die Ecken ausschleifen und fertig. Die Fachteiler passen auch auf Anhieb.

Insgesamt kann ich so 16 verschiedene Schleifmittel unterbringen. Noch habe ich nicht so viele, aber mit der Zeit ... Einmal welche für Holz, dann für Lacke, weiche Pads für Rundungen, Schleifvlies für den Zwischenschliff beim Ölen, Unterlagen für Gitterschleifmittel, dieselben und dann noch die Polierschwämme. Ja, da muss einiges verpackt werden ... So ein Exzenterschleifer ist immer nur so gut wie die Menge an Zubehör.

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Verzinkungen der Fachteiler aussägen

Um sicher zu gehen, dass meine Fachteiler auch wirklich in die Bodenplatte passen, säge ich diese erst zu, nachdem ich die Schlitze in die Bodenplatte gesägt habe. Angenommen, ich hätte mich dort vermessen, müsste ich neue Fachteiler zusägen. War aber nicht der Fall ist, es hat alles gepasst.

Also Zuschnitt auf der Dekupiersäge. Da ich einfach nicht immer absolut gerade sägen kann (Es wird aber immer besser), habe ich noch etwas Schleifarbeit. Mit einer meiner Sandpapierfeilen werden Unebenheiten glatt geschliffen und anschließend alles mit Schleifpapier abgerundet.

Die Sandpapierfeilen habe ich vor langer Zeit schon als Projekt vorgestellt. Ein Stück Parkettholz Eiche, auf das mit doppelseitigem Klebeband Schleifpapier geklebt wurde. Da die Feilen mit gröberer Körnung praktisch keinen Verschleiss haben, wird das Papier nur sehr selten gewechselt. Dieses im Bild habe ich schon Jahre in Gebrauch.

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Letzte Passprobe

Bevor ich die zweite Reihe Schlitze gesägt habe, wurde erst mal ausprobiert. Es passt vorzüglich.

Jetzt wiederholt sich das Ganze für die zweite Reihe: Schlitze sägen und hinterher die Verzinkungen der weiteren sieben Fachteiler.

Danach schleife ich alle Flächen mit dem Exzenterschleifer und P400. So werden die Bleiftstiftstriche vom Anzeichnen entfernt.

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Fertig

Mit allen Fachteilern bestückt, werden alle verfügbaren Schleifmittel in den Systainer gestellt. Da passt jede Menge Material hinein und sollte mehr an Schleifmittel mit der Zeit hinzukommen, ist ja noch etwas Platz.

Da ich vorwiegend Packs mit Schleifpapieren in den Mengen 50 oder 100 Stück kaufe, ist der Schrank mit Kartons voll. Und ich kann jederzeit nachfüllen. Im Normalfall müssen auch nicht von jeder Sorte 20 Schleifpapierscheiben im Systainer sein. Dieser dient dazu, das was man gerade braucht vorzuhalten ohne jedesmal die Kartons öffnen zu müssen.

Ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Und ich habe aus dem Systainer mehr herausgeholt als das Original hergibt. Klar, ich habe nun den kleinen Systainer noch zusätzlich, aber ich habe nun eben was ich brauche zur Hand. Und die käuflichen S hleifmittelsystainer haben auch nur gpbegrenzte Schleifmittelplätze, so dass ich dort mit Unordnung zurecht kommen müsste,

Vielleicht öle ich die fertige Holzeinlage noch. Andererseits kommt an die Fachteiler lediglich Schleifstaub und den kann man bei Bedarf absaugen oder mit einem feuchten Tuch entfernen. So richtig schmutzig sollte das Holz nicht werden. Ich lasse das erst mal so, klappe die Deckel zu und verräume die Systainer auf ihren Tablarauszug im Schrank. Jetzt ist erst mal Feierabend.

Ich weiß, nicht jeder steht auf Systainer und L-Boxxen oder hat welche, aber vielleicht dient es dem einen oder anderen als Anregung seine Schleifmittel ordentlich und auf kleinem Raum aufzubewahren. Man könnte sich so auch eine Schubladeneinlage machen. Bei den Systainern wäre zu beachten: Die Schleifmittel 150 mm passen nur in den Systainer 3 aufrecht, im Systainer 2 müssen sie schräg gelagert werden, es gibt allerdings dadurch weniger Platz und es können nur weniger Schleifmittel aufbewahrt werden. Es passen dann auch nur zwei Reihen an Scheiben hinein. Da empfiehlt sich auf jeden Fall der Sys 3.

Falls jemand nachbauen will, viel Spaß dabei!

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Nachtrag

Oben schrieb ich, es wäre hilfreich, die Ersatzschraube für die Schleiftellerbefestigung im Systainer unterzubringen.

Ich habe ein Loch mit 7,5 mm rechts unten in die Einlage gebohrt und die M8-Schraube dort eingedreht. Sie sitzt sehr stramm und kann so nicht herausfallen. Bei Bedarf ist sie aber nun gleich zur Hand.

Im Bild habe ich die Schraube, aber auch den Inbus-Schlüssel links markiert. Man sieht nun wie das Zubehör im Systainer gut angebracht ist.


Rechtlicher Hinweis

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