Sanduhr-Bilderrahmen - Zeit für geliebte Erinnerungen

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Sanduhr-Bilderrahmen
Sanduhr Bilderrahmen
erst durch das Öffnen der Gewinde läuft der Sand nach unten
nach und nach wird mehr von dem oberen Foto sichtbar
durch den Spiegel gibt es einen Dopplungseffekt des Sanduhr-Bilderrahmens
langsam rieselt der Sand von dem oberen Rahmen in den unteren hinein
herunterrieselnder Quarzsand
der Sand ist fast vollkommen durchgelaufen und das obere Bild ist zur Gänze sichtbar
Rückseite bei oben noch im Sand versteckten Foto
Rückseite bei durchgelaufenem Sand
Seitenansicht
Verschlussmechanismus für den Sanddurchlauf
Detailansicht des Verschlussmechanismus für den Sanddurchlauf
Spiegel als Grundplatte mit Winkeln, die den Rahmen stützen
Holzdübel-Verbindungen mit aufgesetzten M8-Muttern für den äußeren Rahmen mit den innenliegenden Rahmen
Rückseite
Sanduhr-Bilderrahmen an seinen nun zugedachten Platz
Sanduhr-Bilderrahmen an seinen nun zugedachten Platz im Wohnzimmer
Sanduhr-Bilderrahmen an seinen nun zugedachten Platz im Wohnzimmer
Sanduhr-Bilderrahmen an seinen nun zugedachten Platz im Wohnzimmer
Sanduhr-Bilderrahmen an seinen nun zugedachten Platz im Wohnzimmer
Sanduhr-Bilderrahmen an seinen nun zugedachten Platz im Wohnzimmer
Sanduhr-Bilderrahmen an seinen nun zugedachten Platz im Wohnzimmer
Sanduhr-Bilderrahmen an seinen nun zugedachten Platz im Wohnzimmer
Sanduhr-Bilderrahmen an seinen nun zugedachten Platz im Wohnzimmer
Sanduhr-Bilderrahmen an seinen nun zugedachten Platz im Wohnzimmer
Sanduhr-Bilderrahmen an seinen nun zugedachten Platz im Wohnzimmer
  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    40 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Die Idee zu diesem Projekt hatte ich aufgrund der Heimwerker-Herausforderung in Januar 2019, in dem die Materialien Sand und/oder M10er Muttern eingearbeitet werden sollten.

Zu Sand fiel mir spontan eine Sanduhr ein, mit der man bekanntlich die Zeit berechnen kann.
„ZEIT“ steckt in dem Wort „Lebenszeit“ - also auch meine Lebenszeit und die, mit dem, was mir das Kostbarste über allem ist, die ZEIT mit meinen Kindern.

„Mutter“ ist ein Homonym, sprich ein Wort mit zwei Bedeutungen. Zum einen die "Mutter von Kindern", zum anderen die "Mutter für Schrauben".
Zweiteres, Schraubenmuttern, dienen in Verbindung mit einer Gewindeschraube dazu, etwas zusammenzuhalten und bilden die Grundlage für Dinge, die nicht auseinander fallen dürfen. Ersteres, die Mutter der Kinder, hat u.a. eine ähnliche Funktion: sie hält die Kinder und die Familie zusammen, bildet den Mittelpunkt und den Zusammenhalt derer.

Um dieses nun in Verbindung mit einem passenden Projekt für die Heimwerker-Herausforderung zu bringen hatte ich folgenden Einfall:

eine Sanduhr mit innenliegenden Fotos meiner Kinder, bei der Sand, entgegen normalen Sanduhren, oben stehen bleiben kann und erst dann herunterrieselt, wenn man es möchte
  • Dabei sollte in dem unteren Rahmen eine Fotocollage meiner Kinder vom Tag ihrer Geburt und oben eines mit aktuellen Fotos von den dreien. Durch das Herunterrieseln des Sand von dem oberen in den unteren Rahmen würden die Babybilder meiner Kinder langsam verschwinden und die aktuellen Fotos von denen mehr und mehr sichtbar werden, sprich „die Zeit voranlaufen“.
  • Die beiden Rahmen würden durch Muttern miteinander verbunden und so zusammengehalten werden.

Allerdings ist bei Sanduhren der Sand immer unten und läuft erst herunter, wenn man die Sanduhr dreht. Bei meinem Sanduhr-Bilderrahmem sollte der Sand jedoch von vornherein im oberen Rahmen sein und dort stehen bleiben. Also musste eine Lösung her, wie der Sand in dem oberen Rahmen bleibt, um den Effekt, das aktuelle Bild erst nach dem Durchrieseln des Sandes sichtbar zu machen.

Hierfür hatte ich folgende Lösung vor Augen:
  • durch einen dünnen Schlauch wollte ich den Sand von dem oberen Rahmen in den unteren laufen lassen
  • durch die querstehenden Muttern, die die Rahmen miteinander verbinden, kommt von beiden Seite eine M10er Gewindestange, an deren Enden hochkant eine dünnere, längere Schraube als Drehhilfe steckt
  • diese Gewindestangen bilden eine Art Druckverschluss für den Schlauch, wodurch der Sand im oberen Rahmen stehen bleibt und erst nach unten rieselt, wenn die Gewindestangen leicht gedreht und der Schlauch somit geöffnet wird

Für die Rahmen hatte ich noch ein Stück massives Eichenholz aus einer über 100 Jahre alten Bank aus unserer Kirche. Für meine Sanduhr auch sinnbildlich das ideal passende Holz.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PSR 14,4 LI-2  - Bohrschrauber, Bohrmaschine, Schlagbohrschrauber (Akku)
  • PSM Primo  - Schwingschleifer, Multischleifer (elektrisch)
  • PBS 75 A  - Band- und Varioschleifer (elektrisch)
  • Säulenbohrmaschine B14F
  • GCM 8 SJL Paneelsäge
  • PTS 10 T Tischkreissäge
  • Holzdübel-Set (Dübelsetzer + Tiefenstopp)
  • Puksäge
  • Gewindeschneider
  • Topfbohrer
  • Pinsel für Lacke
  • Holzhammer/Tischlerhammer
  • Metallfeile
  • Schleifschwamm/Schleifklotz
  • Metallbohrer
  • Holzbohrer
  • Forstnerbohrer
  • Messschieber
  • Winkellineal
  • Schraubzwingen
  • Metallhammer
  • Cuttermesser
  • Maßband
  • Anreißstift
  • Senkbohrer
  • Modellbauer- und Gravierset mit Bohr- und Fräsgerät MICROMOT 50/E
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Materialliste
  • 5 x Rahmenholz | Holz (15x35x800mm)
  • 2 x Plexiglasscheiben 6mm | Kunststoff (100 x 150 mm)
  • 4 x Glasscheiben 3mm | Glas (170 x 170 mm)
  • 2 x Gewindestangen | Metall (M10 x 100 mm)
  • 4 x Muttern M10 | Metall
  • 2 x Muttern M12 | Metall
  • 8 x Muttern M8 | Metall
  • 2 x Sechskantschrauben | Metall (M4 x 30mm)
  • 8 x Senkkoopfschrauben | Metall (M4 x 30mm)
  • 8 x Holzdübel | Holz (8 x 40 mm)
  • 1 x Holzleim | Klebstoff
  • 1 x Metall- und Sekundenkleber | Klebstoff
  • 1 x Spiegel (180 x 330 mm)
  • 3 x Meter Alu-Profil-Winkel | Metall (1x10x10 mm)
  • 1 x Meter Alu-Vierkantrohr | Metall (10x10 mm)
  • 1 x Feinsand-Strukturpaste | Deko- und Bastelmaterial
  • 4 x Senkkopfschrauben | Metall (2,5 x 20 mm)
  • 1 x Holzlack weiß | Farben und Lacke
  • 1 x Holzlack silber-grau | Farben und Lacke
  • 1 x Kreppklebeband
  • 1 x Silber Glitzerstaub | Deko- und Bastelmaterial

Los geht's - Schritt für Schritt

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Skizzen

Skizze 1 - Querschnitt
Skizze 2 - Detailansicht

"Erst planen, dann bauen" - so meine generelle Vorgehensweise.


Durch das Anlegen von Skizzen denkt man sich vor der Umsetzung schon ein ganzen Stück weit in das Projekt hinein und schließt dadurch ggf. den einen oder anderen Fehler aus, der hinterher nicht oder nur schwer rückgängig gemacht werden kann.

Zudem ergeben sich aus solchen Skizzen die benötigten Materialien, deren Mengen und Größen, kann nachschauen, was man davon vorrätig hat und was noch besorgt werden muss.

Über eine selbst angelegte Exceltabelle mit den Holzpreisen unsres örtlichen Baumarktes und vieler sonstigen Materialien, wie Schrauben usw. kann ich mir zudem schnell einen Überblick der etwaigen Materialkosten schaffen, sowie zur Kostenminimierung bei größeren Projekten über diese Tabelle einen Preisvergleich zwischen versch. Anbietern erstellen.

Anmerkung zu den Skizzen dieses Projektes

Gewöhnlich erstelle ich bei meinen Projekten Skizzen im Schritt-für-Schritt-Verfahren. In diesem Fall jedoch bin ich davon abgewichen und habe nur eine Skizze erstellt, die den Querschnitt mit den Maßen des kompletten Sanduhr-Bilderrahmens enthält, sowie eine zweite Skizze mit dem vergrößerten Ausschnitt des Mittelteils mit dem Sanddurchlauf und dessen Schließmechanismus.

Den Zusammenbau erkläre ich in den folgenden Arbeitsschritten möglichst genau. Zusammen mit den dort beigefügten Bildern dürfte es kein Problem sein, sich in meine Vorgehensweise hineinzudenken und diese nachzuvollziehen.

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Holz für die Rahmen

Für die Rahmen hatte ich noch ein Stück massives Eichenholz aus einer über 100 Jahre alten Bank aus unserer und meiner Heimatkirche Kirche. Für diesen Zweck somit für mich das passende Holz. 


Aufgrund dieses Holzes konnte ich die Stärke der Rahmen berechnen und mich mit diesen Angaben an den Computer setzen, um zunächst die Skizze mit genauen Maßen des Sanduhr-Bilderrahmens anzufertigen.

Alternativ hätte ich ansonsten auf Holzleisten aus Buche zurückgegriffen, die ich nur noch in den passenden Längen hätte zuschneiden müssen.

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Zuschnitt der Leisten aus dem Massivholt

entsprechend der Plexiglasstärke eine 5mm tiefe Nut in die Leisten für die Seiten fräsen
Kontrolle zwecks Passgenauigkeit
fertig zugeschnittene Holzleisten für die Rahmen

Materialien
  • Holzstück 34x90x800mm*
  • 2 Plexiglasscheiben 6x150x100mm
*alternativ fertige Holzleisten aus dem Baumarkt

Arbeitsschritte Step-by-Step 

Sofern man, wie bei mir, die Leisten aus einem Holzstück heraussägt, wird 
  1. zunächst eine 5mm tiefe und der Stärke der Plexiglasscheibe entsprechend breite Nut gefräst (mit einer Nutenfräse oder auf der Tischkreissäge)
  2. anschließend 15mm breiten Leisten aus dem Holzstück sägen

Anmerkung
Es werden nur die Leisten für die linken und rechten Seiten der Rahmen genutet, in die die Plexisglasscheiben gesteckt werden


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Zuschnitt der Leisten für den inneren Rahmen

zunächst nur die Holzleisten für die inneren Rahmen in passenden Längen auf Gehrung schneiden
fertig zugeschnittene Holzleisten für die inneren Rahmen
vier Keile mit 13-20° Winkeln lassen den Sand Richtung Öffnung/Loch laufen

Materialien
  • vorbereiteten Holzleisten
  • Plexiglasscheibe

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. zunächst nur die Holzleisten für die inneren Rahmen auf deren passenden Längen zuschneiden (siehe Skizze)
  2. zusätzlich vier Keile mit einem Winkel von 13-20° aus den Leisten sägen (je größer der Winkel, um so besser)
  3. sofern man, wie bei mir, eine größere Plexiglasscheibe hat, daraus zwei Stücke a/150x100mm sägen 

Hinweis
Schneidet man die Plexiglasscheiben selber zu, sollte man diese zum Sägen zwischen zwei bleichgroße Holzplatten legen

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Mittelstück mit den Muttern

mit querstehenden M10er Muttern werden die Rahmen miteinander verbunden
durchbohren der Muttern
beide Seiten der Muttern mit 3,5mm Metallbohrer durchbohren
4mm Gewinde schneiden
M4er Senkkopfschrauben zum Befestigen an die Rahmen
die Muttern müssen in einer Flucht liegen
durch die Muttern werden später die Gewindestangen zum Verschließen gedreht
Seitenansicht

Materialien

  • 4 Muttern M10
  • Gewindestange M10x200mm
  • 2 Rahmenleisten ohne Nut
  • 8 Senkkopfschrauben M4x30

Die Skizze 2 - Detailansicht (siehe 1. Arbeitsschritt) hilft, die folgenden Arbeitsschritte besser zuordnen zu können und bildlich darzustellen.

Anmerkung
Bevor die Rahmenleisten nun nach und nach zusammen gesetzt werden, sollten diese möglichst komplett gestrichen bzw. mit einem Holzschutzmittel behandelt werden.


Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. in zwei Rahmenleisten ohne Nut mittig vier 4mm Löcher in gleichen Abständen bohren und senken (siehe Skizze 1 und 2 aus dem 1. Arbeitsschritt)
  2. die vier Muttern auf eine ca. 200mm Gewindestange drehen, so dass die Muttern jeweils mittig auf den Löchern der Rahmenleiste aufliegen
  3. die zweite Rahmenleiste auf die Muttern auflegen
  4. mit Schraubzwingen auf der Bohrplatte der Säulenbohrmaschine fixieren
  5. vorher je vorne und hinten zwei längs stehende Muttern dienen als Stützen, damit die Rahmenleisten beim Zusammenpressen mit den Schraubzwingen nicht wegkippen
  6. mit einem 3,5mm Metallbohrer durch die Löcher in die Muttern bis etwas in die Gewindestange hinein bohren
  7. die Schraubzwingen lösen und die Löcher mit den dazugehörigen Muttern nummerieren (WICHTIG > da die Bohrungen bei allen Muttern nicht exakt übereinstimmen und die Muttern hinterher an den richtigen Stellen festgeschraubt werden!)
  8. in die Löcher der Muttern mit dem Gewindeschneider je ein 4mm Gewinde schneiden
  9. die M4x30mm Senkkopfschrauben auf 18mm kürzen
  10. durch die gebohrten 4mm Löcher die Muttern an der einen Rahmenleiste festschrauben 
  11. die Muttern parallel ausrichten/justieren, indem die Gewindestange wieder komplett durch die vier Mutter geschraubt wird 
  12. die Rahmenleiste mit den aufgeschraubten Muttern nach unten auf die Bohrplatte der Säulenbohrmaschine auflegen
  13. wieder die vier Hilfsmuttern zum Stützen mit aufstellen
  14. die zweite Rahmenleiste auf die Muttern auflegen
  15. unbedingt darauf achten, dass die beiden Rahmenleisten exakt übereinander liegen - zwei im rechten Winkel aneinanderliegende Kantholz o.ä, an die man die Leisten anlegt, helfen dabei, dass die Leisten exakt übereinander liegen
  16. mit einem 3,5mm Metallbohrer durch die Löcher in die Muttern bis etwas in die Gewindestange bohren
  17. die Schraubzwingen lösen und wieder die Löcher mit den dazugehörigen Muttern nummerieren
  18. in die Löcher der Muttern ebenfalls mit dem Gewindeschneider 4mm Gewinde schneiden
  19. abschließend die Rahmenleiste auf die Muttern aufschrauben


Anmerkung
Die in diesem Arbeitsschritt eingesetzte Gewindestange dient als reines Hilfsmittel und kann hinterher leider kaum mehr anderweitig verwenden können.

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Sanddurchlauf

exakt mittig ein 5mm Loch bohren und senken
passenden Schlauch etwas länger zuschneiden (10-20mm)
den Schlauch durch die Löcher schieben
der Schlauch sollte oben und unten ein gutes Stück herausragen
in die Senkung Sekundenkleber und SpeedBond Filter (Füllstoff & Stabilisator) geben

Materialien

  • ca. 60mm Kunststoffschlauch mit 5mm Durchmesser
  • Sekundenkleber
  • SpeedBond Filler (Füllstoff & Verbindungsmittel) oder Quarzsand

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. in das Mittelstück mittig ein 5mm Loch in eins komplett durchbohren
  2. den Schlauch durch das Loch stecken und an beiden Seiten ein Stück herausragen lassen
  3. in die Senkung Sekundenkleber laufen lassen und dort sofort etwas SpeedBond oder Quarzsand draufgeben
  4. warten, bis der Kleber getrocknet ist (was sehr schnell der Fall ist) und die Schlauchenden abschneiden
WICHTIG
Es darf KEIN Sekundenkleber in den Schlauch hineinlaufen!

Anmerkung
Durch das SpeedBond oder den Quarzsand, der in den noch flüssigen Sekundenkleber gegeben wird, halt der Schlauch einen sehr guten Halt und kann definitiv nicht herausrutschen

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Verbindung des Mittelteils mit Muttern

Materialien

  • Mittelteil (siehe vorheriger Arbeitsschritt)
  • 4 genutete Rahmenleisten (siehe 4. Arbeitsschritt)
  • 2 ungenutzte Rahmenleisten (siehe 4. Arbeitsschritt)
  • 2 Plexiglasscheiben 150x100mm (siehe 4. Arbeitsschritt)
  • Holzleim und Sekundenkleber

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. die Holzleisten an den Gehrungsschnitten mit Holzleim einstreichen
  2. auf den kurzen Enden der Plexisglasscheiben beidseitig etwas Sekundenkleber auftragen
  3. die Rahmenleisten mit dem Mittelteil zu zwei Rahmen zusammensetzen
  4. dabei die Plexisglasscheiben in die genuteten Rahmenleisten stecken
  5. die Rahmen mit Schraubzwingen zusammenpressen, bis der Leim getrocknet ist (die Schraubzwingen nicht zu fest anziehen, da die Rahmenleisten ansonsten nach innen verrutschen und nicht mehr an den Gehrungsschnitten aneinander liegend fest miteinander verkleben

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Gewindestange für den Verschlussmechanismus vorbereiten

M4x20mm Sechskantschrauben als Drehhebel an M10er Gewindestangen geschraubt
M10er Gewindestange mit 3,5mm Bohrer gebohrt, 4mm Gewinde eingeschnitten und gesenkt
M10er Gewindestange am Ende mit 4mm metrischem Gewinde für M4er Schraube

Um den Schlauch, durch den der Sand rieselt, verschließen und öffnen zu können, werden zwei Gewindestangen durch die querstehenden Muttern zwischen den beiden inneren Rahmen geschraubt.


An den Enden beider Gewindestangen dienen quer in die Gewindestangen geschraubte Sechskantschrauben als Hebel zum Drehen der Gewindestange.

Durch leichtes Drehen der Hebel drücken die Gewindestangen die Schlauch zu bzw. öffnen den Schlauch, wodurch der Sand nach unten rieseln kann oder im oberen Rahmen stehen bleibt.

Materialien
  • 2 Gewindestangen M10x100mm
  • 2 Sechskantschrauben M4x20mm

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. mit einem 3,5mm Metallbohrer ca. 10mm von einem Ende der Gewindestangen ein Loch durchbohren
  2. in die Löcher mit einem Gewindeschneider 4mm Gewinde hineinschneiden
  3. mit einem Bohrsenker für Metall die Löcher von beiden Seiten leicht senken
  4. die Sechskantschrauben in die Gewindestangen schrauben

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äußeren Rahmen vorbereiten

Rahmenleisten auf die passenden Längen auf Gehrung sägen und lackieren

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. Die noch nicht zugeschnittenen Rahmenleisten werden nun für den äußeren Rahmen auf die passenden Längen auf Gehrung geschnitten.
  2. Die Längen ergeben sich aus den Außenmaßen der inneren Rahmen plus 40mm, wodurch sich ein Abstand zwischen beiden Rahmen von 20mm ergibt.
  3. Nach dem Zuschneiden die vier Rahmenleisten nach eigenen Wunsch mit Holzlack o.ä. streichen

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Rahmenleisten dübeln

optischer Test bzgl. der Anordnung der Verbindungs-Holzdübel
Rahmenleisten mit 8x40mm Holzdübel zur Verbindung der Rahmen
Passkontrolle des äußeren, noch nicht verleimten (!!) Rahmens

Materialien

  • die vier äußeren Rahmenleisten
  • 8 Holzdübel 8x40mm
  • Holzleim

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. den äußeren Rahmen um die inneren Rahmen zusammenlegen
  2. die Holzdübel so auf die Rahmen auflegen, dass deren Aufteilung optisch gut wirkt
  3. die Abstände ausmessen und auf die inneren Rahmen markieren
  4. mit einem 8mm Holzbohrer 7mm tiefe Löcher bohren (ACHTUNG: NICHT TIEFER BOHREN, sonst läuft der Sand an den Seiten heraus!)
  5. Dübelmarkierer einstecken und die Löcher auf die äußeren Rahmenleisten damit markieren
  6. bei den Markierungen in den äußeren Rahmenleisten mit dem 8mm Holzbohrer maximal 12mm tiefe Löcher bohren
  7. die Holzdübel einstecken (noch NICHT verleimen!!) und die äußeren Rahmenleisten in die inneren Rahmen einstecken
  8. sollten die Rahmenelemente nicht miteinander abschließen, die Holzdübel ggf. entsprechend weit kürzen
  9. die Holzdübel herausnehmen, streichen und mit Holzleim in die äußeren Rahmenleisten mit Holzleim verleimen
Anmerkung
Ich selber habe die Dübel erst gestrichen, nachdem ich die bereits in die äußeren Rahmenleisten eingeklebt hatte. Einfacher ist es jedoch, das Streichen vor dem Einkleben zu erledigen.

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Einsetzen von M12er Führungsschrauben im äußeren Rahmen

Gewindestange für einen Abdruck/Markierung gegen den Rahmen drücken
mit einem 20mm Forstnerboher 7-8mm tief ausbohren
M12er Mutter einschlagen
die Mutter sollte aus der Rahmenleiste noch ein Stück weit herausgucken

Um die Gewindestangen genügend weit nach außen drehen zu können, kommen beidseitig in die Innenseiten des äußeren Rahmen Sackbohrungen.

Durch die M12er Muttern, die in die Sackbohrungen eingeschlagen werden, habe ich somit das Thema "Muttern" nochmals aufzugreifen. Des Weiteren lassen die Muttern die Sackbohrungen nicht als solche erkennen, wodurch zudem die Optik des Rahmens das Thema "Muttern" noch ein Stück weit stimmiger wirken lässt.

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. die Gewindestangen von beiden Seiten in die querstehenden Muttern eindrehen und ca. 22mm nach außen hervorstehen lassen
  2. die mit den Dübeln versehenen äußeren Rahmenleisten in den inneren Rahmen stecken und so fest anpressen, dass die Gewindestanden in die äußeren Rahmenleisten einen Abdruck hinterlassen
  3. die Rahmenleisten wieder abnehmen und die Mitte der Abdrücke markieren
  4. mit einem 20mm Forstnerbohrer auf der Markierung 7-8mm tiefe Löcher ausbohren
  5. eine M12er Sechskantschraube in die Muttern schrauben, wobei die Schraube ca. 4-5mm unten aus den Muttern herausragt
  6. die Schraube mit der Mutter mittig auf die ausgebohrten 20mm Löcher auflegen und mit einem Metallhammer fest in die Rahmenleisten einschlagen
  7. die Schraube aus den Muttern herausschrauben und die Muttern nochmals so tief einschlagen, bis sie auf den Boden der Löchern aufliegen (sprich: bis es nicht tiefer geht), wobei die Mutter hinterher noch ca. 2mm herausgucken sollte

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Muttern und Dübel im äußeren Rahmen

das Gewinde aus den M8er Muttern mit 8,5mm und 9,0mm Metallbohrer herausbohren
die Muttern über die Dübel schieben und mit Sekundenkleber festkleben
Vergleich mit und ohne M8er Muttern
fertige Verbindung-Dübel mit M8er Muttern als Deko
fertige Verbindung-Dübel mit M8er Muttern als Deko

Materialien
  • 8 Muttern M8
  • Sekundenkleber
Aller guten Dinge sind drei
Deswegen und auch aus optischen Gründen habe ich über die Holzdübel und an die äußeren Rahmenelemente M8er Muttern geklebt.

Dafür ist es erforderlich, das Gewinde der M8er Muttern erst mit einem 8,5mm und danach mit einem 9,0mm Metallbohrer auszubohren, um die Muttern über die Holzdübel schieben zu können.

Festgeklebt habe ich die Muttern mit ein paar Tropfen Sekundenkleber.

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Verschlussmechanismus endgültig einsetzen

die metallischen Enden der Gewindestangen können den Schlauch dauerhaft beschädigen
die Gewindestangen auf eine dünne Gummimatte/Moosgummi drücken und um den Abdruck ausschneiden
Gewindestangen wieder n die querliegenden Muttern von beiden Seiten eindrehen
die Gummiplättchen mit Sekundenkleber auf die Enden der Gewindestangen festkleben
die Gummiplättchen verhindern nun, dass die Gewindestangen den Schlauch durchscheuert und beschädigen
Gewinde im geschlossenen Zustand
Detailansicht Gewinde im geschlossenen Zustand
Gewinde im geschlossenen Zustand

Damit die Gewindestangen durch das Drehen den Schlauch für den Sanddurchlauf nicht aufscheuern und beschädigen können, müssen die metallischen Enden abgedeckt werden.


Materialien
  • kl. Stück dünne Gummimatte/ - sog. Moosgummi
  • Sekundenkleber

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. die Gewindestangen fest auf die Gummimatte drücken
  2. entlang der Abdrücke zwei Gummiplättchen ausschneiden
  3. die Gewindestangen von beiden Seiten in die querliegenden Muttern eindrehen bis kurz vor dem Sanddurchlauf/Schlauch
  4. die Plättchen mit Sekundenkleber an die Enden der Gewindestangen festkleben

Achtung
Aufpassen, dass der Sekundenkleber nicht in die Muttern hineinläuft und auch nicht an den Sanddurchlauf/Schlauch!

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Fotos aufkleben

Materialien: Fotos und Glaskleber
die Fotos ganzflächig von unten ganz dünn mit Glaskleber einstreichen und mittig auf die Plexisglasscheiben legen
ein Stück Papier verhindert das Zerkratzen der Fotos beim Festdrücken mit den Rakel

Materialien und Werkzeug

  • 4 Fotos 130x100mm
  • Glaskleber
  • Kunststoff-Rakel
  • Blatt Papier 150x150mm

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. die Fotos von unten ganzflächig und ganz dünn mit Glaskleber einstreichen und mittig auf die Plexisglasscheiben legen
  2. mit den Fingern andrücken
  3. ein Stück Papier auf die Fotos legen und mit einem Kunststoff-Rakel drüberher streichen, um die Fotos lückenlos auf die Plexisglasscheiben zu verkleben und somit kein Sand zwischen den Fotos und dem Plexiglas rieseln kann

Wichtig
Unbedingt darauf achten, das die Fotos auf der anderen Seite UMGEKEHRT aufgeklebt werden müssen, sprich der ganze Rahmen auf der langen Seite gedreht wird!

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Sand einfüllen und inneren Rahmen verschließen

Materialien: feinster Quarzsand, Glasscheiben, Glas- und Sekundenkleber
den oberen Rahmen zu ca. 90% mit dem Quarzsand füllen
die Glasscheiben mit Glasklare und punktuell mit etwas Sekundenkleber aufkleben

Als Sand habe ich mich für ganz feinen Quarzsand aus dem Baumarkt entschieden, da. Vogel- und auch Dekosand zu grobkörnig ist, um durch den Schlauch mit 5-6mm Innendurchmesser hindurch laufen zu können. Einen breiteren Schlauch wollte ich wiederum nicht nehmen, weil durch den der Sand viel zu schnell durchgelaufen wäre.


Materialien
  • Quarzsand (aus dem Baumarkt)
  • passend zugeschnittenenGlasscheiben
  • Glas- und Sekundenkleber

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. den oberen Rahmen zu ca. 90% mit dem Quarksand füllen
  2. die Glasscheiben mit Glasklleber und punktuell mit etwas Sekundenkleber auf beide Rahmen aufkleben
  3. dabei die Glasscheiben möglichst fest andrücken, damit sich der Kleber gut verteilt und der Sand später nicht zwischen den Rahmen und dem Glas rieselt
  4. warten, bis der Klebstoff getrocknet ist

Anmerkung
Zusätzlich zum Glaskleber verwende ich Sekundenkleber aus folgendem Grund:
  • der Sekundenkleber garantiert einen sofortigen festen Halt der Glasscheiben, wodurch verhindert wird, dass die Glasscheiben evtl. verrutschen können, bevor der Glaskleber getrocknet ist.

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Glasabdeckung bearbeiten

Problem: der Kleber ist durch das Glas zu sehen :-(
mit einen 15mm breiten Rand das Glas mit Krepp abkleben und diesen Rand aufrauen
fertig aufgeraute Glasränder

Da durch das Glas der Kleber zu sehen ist, was störend auf den Gesamteindruck wirkt, wird der Rand in der Breite des Holzrahmens von 15mm aufgeraut und hinterher mit einem Alu-Prorfil-Winkel umrahmt und der Rest mit Feinsand-Strukturpaste abgedeckt.


Das Aufrauen dient dazu, um für die Feinsand-Strukturpaste später auf dem Glas eine bessere Haftung zu ermöglichen.

Materialien und Werkzeuge
  • Kreppklebeband
  • Cuttermesser
  • Dremel mit Schleifaufsatz für Glas

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. das Glas mit 15mm Abstand (= Breite des Holzrahmens) mit Krepp abkleben
  2. mit dem Dremel und einem Aufsatz für Glas den freiliendenden Bereich aufrauen/satinieren

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Rahmen aus Alu-Profil-Winkel

Ein Alu-Rahmen soll die scharfen Glaskanten abdeckend für eine schöner Optik sorgen

Um sich später nicht an den scharfen Kanten der Glasplatten zu schneiden und auch, um den einzelnen Rahmen einen optischen Abschluss zu verleihen, bekommen alle 4 inneren Bilderrahmen einen zusätzlichen Rahmen aus Alu-Profil-Winkel.

Materialien

  • 3 Meter Alu-Profil-Winkel 1x10x10mm
  • Sekundenkleber

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. die Alu-Profil-Winkel and die exakten Länger der Glasscheiben auf Gehrung sägen
  2. die Alu-Profil-Winkel mit Sekundenkleber auf die Glasscheiben zu einem Rahmen aufkleben

Tipp:
Es empfiehlt sich, die Alu-Profil-Winkel nach und nach zuzuschneiden, sprich: erst einen Winkel in der richtigen Länge schneiden, dann den daran anstoßenden Winkel usw.
Hier ist Millimeterarbeit und evtl. Nachkorregieren der Winkel um zehntel Millimeter angesagt, damit die Rahmen an den Kanten bündig anliegen

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Vorbereitung für den Zierrahmen

Alu-Leisten mit Krepp überkleben
mit einem Kunststoff-Rakel den Krepp an die Innenkante fest andrücken
mit einem Cuttermesser entlang der Kanten schneiden
fertig zum Auftragen der Feinsand-Strukturpaste

Materialien

  • Krepp-Klebeband
  • Kunststoff-Rakel
  • Cuttermesser

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. mit ca. 5mm Abstand nach innen über die Alu-Rahmen Krepp-Klebend kleben
  2. mit einen Kunststoff-Rakel entlang des inneren Alu-Rahmens den Krepp fest andrücken
  3. mit einen Cuttermesser entlang der Innenseite des Alu-Rahmens den Krepp durchschneiden
  4. den freigeschnittenen Krepp im Alu-Rahmen abziehen

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Zierrahmen aus Feinsand-Strukturpaste

Feinsand-Strukturpaste und Silber-Glitzerstaub
Strukturpaste auftragen
Glitzernder vorsichtig über die Struktirpaste streuen
mit den Fingern den Glitzerpuder leicht eintupfen
die Strukturpate etwas antrocknen lassen
aufgetragenen Strukturpaste mit Silber-Glitzerpuder
das Krepp vorsichtig abziehen
für ca. 90 Minuten bei 40-44 Grad im Backofen trocknen lassen
fertiger Zierrahmen

Materialien
  • Feinsand-Strukturpaste
  • Silber-Glitzerstaub
Durch die Feinsand-Strukturpaste habe ich das Material "Sand" ein zweites Mal in diesem Projekt mit untergebracht.

Arbeitsschritte Step-by-Step 

  1. auf die freigelegten Stellen des Glases die Feinsand-Strukturpaste nicht zu dünn auftragen (am besten mit den Fingern)
  2. den Silber-Glitzerstaub vorsichtig der die Strukturpate streuen
  3. mit den Finger leicht über die Strukturpaste tupfen, damit sich der Glitzerstaub in die Paste einfügt und die Oberfläche hinterher etwas uneben ist
  4. die Strukturpaste fürca. 30 Minuten an der Luft antrocknen lassen und dann vorsichtig den Krepp abziehen
  5. zum Trocknen der Strukturpaste den Sanduhr-Bilderrahmem für ca. 90 Minuten bei 40-44 Grad in den Backofen schieben

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Halter für die Spiegel-Grundplatte

Alu-Winkel, Alu-Vierkant-Rohr und Holz-Zierleiste für die Halter
8x8mm Zierleiste mit Metallkleber im Alu-Vierkantrohr einkleben
Zuschnitte auf 40mm und 100mm
Markierungen für die Bohrungen
zu Winkeln zusammensetzten - mit Metallkleber und 2,5x20mm Senkkopfschraube
10x10mm Alu-Winkel zwecks Stabilisierung an die Halter ankleben
zum Trocknen für ca. 20 Minuten bei 70-100 Grad in den Back
fertige Halterungen

Da der Sanduhr-Bilderrahmen wegen seiner geringen Standbreite und der dazu im Verhältnis recht großen Höhe und dem Gewicht durch den Quarzsand recht schnell umkippen kann, ist eine Art Standfuß zwecks Stabilisierung notwendig.

Ich habe hierfür einen Spiegel gewählt, bei dem Winkel-Stützen für die Standfestigkeit des Sanduhr-Bilderrahmens sorgen.

Materialien

  • 420mm Alu-Vierkantrohr 10x10mm
  • 420mm Alu-Winkel 1x10x10mm 
  • 420mm Holzleiste 8,5x8,5mm*
  • 4 Senkkopfschrauben 2,5x20mm
  • Metall- und Sekundenkleber

*da es solche Holzleisten nicht zu kaufen gibt, habe ich mir die mit der Tischkreissäge aus einer etwas breiter Holzleiste passend zurecht geschnitten

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. Metallkleber auf alle Seiten der Holzleiste auftragen und in das Alu-Vierkantrohr hineinschieben
  2. folgende Markierungen auf das Vierkantrohr anzeichnen: 4mal 40mm und 4mal 100mm
  3. das Vierkantrohr an den markierten Stellen mit der Eisensäge absägen
  4. scharfen Kanten an den Enden mit einem 180er Schmirgelpapier entgraten
  5. auf den langen Stücken an einer Seite 5mm vom Ende mittig eine Markierung setzen, dort mit einem 2,5mm Bohrer komplett durchbohren und das Loch an einer Seite mit einem Senkbohrer senken
  6. die kurzen Stücke mit Metall- und Sekundenkleber an die langen Stücke ansetzen und mit einer 2,5x20mm Senkkopfschraube miteinander festschrauben
  7. 10 Alu-Winkel auf 50mm zuschneiden und die Enden entgraten
  8. mit Metall- und Sekundenkleber beidseitig an die kurzen Seiten der Winkel-Stützen ankleben
  9. die offenen Ende der Winkel-Stützen, wo man die Holzleiste sehen kann, mit metallischer Farbe übermalen
  10. zum Trocken des Klebers und der Farbe die Stützen für 20min bei ca. 70-100 Grad in den Backofen legen

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Grundplatte aus Spiegel und Winkel-Stützen

Materialien für die Grundplatte
Außenmaße des Rahmens mittig auf den Spiegel markieren
Beschriftung der Spiegelunterseite als Hinweis für meine Erben, wenn ich mal nicht mehr bin (grins)
Winkel-Stützen mit ca. 2mm Abstand zu den Markierungen auf den Spiegel aufkleben
auf den Spiegel aufgeklebte Winkel-Stützen
die Winkel-Stützen verhindern das Umkippen des Sanduhr-Bilderrahmens
Sanduhr-Bilderrahmen zwischen die Winkel-Stützen stellen - FERTIG
Rückseite

Materialien

  • 1 Spiegel 180x330mm
  • 4 Winkel-Stützen (siehe. vorheriger Arbeitsschritt)
  • 4 selbstklebende Filzschoner
  • Metallkleber und Sekundenkleber

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. unter den Spiegel in den Ecken je einen Filzschoner aufkleben
  2. die Außenmaße des Sanduhr-Bilderrahmens mittig auf den Spiegel aufzeichnen
  3. die Winkel-Stützen mit Metall- und etwas Sekundenkleber mit ca. 2mm Abstand zu den Markierungen auf den Spiegel aufkleben
  4. Sanduhr-Bilderrahmen zwischen die Winkel-Stützen auf den Spiegel stellen

FERTIG!

abschließender Hinweis
Wenn der Schlauch für den Sanddurchlauf längere Zeit durch die Gewindestangen zusammen gedrückt worden ist, kann es sein, dass der Schlauch beim Öffnen noch zusammengedrückt bleibt und der Sand oder nur minimal hindurchläuft.
In diesem Fall den Schlauch mit den Fingern wieder etwas in seine runde Form drücken.


Bei mir war das nur am Anfang der Fall, weil der Schlauch noch etwas steif war - wahrscheinlich durch die Kälte in der Werkstatt. Nachdem der Rahmen in der warmen Wohnung gestanden hat, war das allerdings dann kein Problem mehr und funktioniert, wie es sein soll :-)


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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