Regenschutzschiene für Außentür

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Regenschutzschiene
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    20 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Ich ließ mir eine neue Zarge für eine Außentür bauen. Bei dem Vorgänger lief das Regenwasser auf die Oberkante und zersetzte mit der Zeit den Rahmen, so daß dieser langsam verfaulte. Dies mußte ich nicht wieder haben: Ich installierte eine Regenschiene aus rostbeständigem Blech. Ich hatte nur noch 0,3mm starkes Blech - irgendwann werde ich es aus 0,5mm dickem neu machen, da das dünne Blech nach dem Bearbeiten doch sehr wellig ist. Aber erst einmal ist die Oberkante geschützt…

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Bandschleifer
  • Schlagbohrmaschine
  • Blechschere
  • Hammer
  • Körner
  • Feile
  • Silikonpresse
  • Gesenk (Eigenbau)
  • Steinbohrer 6 und 10 mm
  • HSS-Spiralbohrer Ø3mm
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Materialliste
  • 1 x Blech | 1.4301 (0,03-0,5x90x1000)
  • 5 x Dübelschrauben | A2 (3,5x40 Senkkopf)
  • 5 x Dübel | PA6.6 (S 6 x 40)
  • 1 Tb x Tuben Acryl (Dichtungsmasse) | Acryl (überstreichbar, Farbe gem. Wand)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Zuschnitt

Schneiden
Abrichten
Entgraten
Ecken runden
Richten

Ich schnitt das Blech mit einem Elektroschneider grob zu und riß mit einer Reißnadel die gerade Kante an, die ich dann mit einer Handblechschere ausschnitt. (Nachdem ich mich mit der scharfen Blechkante in die Hand geschnitten hatte, zog ich Handschuhe an *g*.) Die unvermeidliche Abweichung von der Geradheit glättete ich mit einem Bandschleifer; danach entgratete ich die Kanten mit einer Feile. Ich übertrug die erste Kante auf eine Parallele in 90mm Abstand. Dort wiederholte ich die letzten Arbeitsschritte. Zum Schluß rundete ich die Ecken mit einer Feile.
Mit einem Gummihammer richtete ich das Blech auf eine geraden Unterlage.

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Befestigungslöcher

Ich bohrte fünf Löcher Ø 3mm. Der Abstand vom Rand ergab sich daraus, daß der freie Schenkel 50mm lang sein sollte, somit blieben für den an der Wand zu befestigenden Schenkel 40mm übrig - 20mm von der Kante kamen die Löcher hinein.
(Hierbei nutzte ich erstmals den Parallelanschlag der PBD 40 [Tischbohrmaschine], sowie das Laserkreuz des Gerätes: Ich zeichnete mit einem Filzstift die Abstände der Löcher an der Kante an, verlängerte die gefundenen Punkte mit einem Anschlagwinkel um ca. 30mm. Den Anschlag stellte ich so ein, daß das Kreuz genau 20mm von der Kante entfernt war. Nun war es einfach, die Löcher in genauem Abstand von der Kante und voneinander zu bohren.)
Danach zog ich die Senkungen für die Befestigungsschrauben ein. (Blech verformen nennt man »ziehen«.) Das Werkzeug dazu habe ich in meinem Projekt »Fräser-Regal« http://www.1-2-do.com/de/projekt/Fraeser-Regal/bauanleitung/5391/beschrieben.

Zwar sind die Schrauben Ø3,5mm und die Bohrung nur Ø3mm; jedoch weitet sich das Loch beim Tiefziehen auf etwa Ø4mm, so daß die Schrauben problemlos durch die Löcher passen.

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Kanten

fertige Schiene

Die Kantung des Bleches nahm ich in meiner Workmate vor. Ich benützte dazu zwei Winkeleisen, zwischen die ich das Blech spannte. Vorgehensweise wie bei meinem Projekt »Grill-Kohlenpfanne erneuern« http://www.1-2-do.com/de/projekt/Grill-Kohlenpfanne-erneuern/bauanleitung/4293/ , wobei ich zum Kanten nur die Hände nahm, da das Blech sehr dünn ist. Außerdem wollte ich keine scharfe Kantung haben.

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Bohrlöcher für die Dübel

Das erste Bohrloch in der Wand war das in der Mitte; ich zeichnete den Mittelpunkt auf der Wand an und übertrug den Abstand des Loches von der Zarge mit einem Filzstift. Am Schnittpunkt körnte ich mit Körner und Hammer die Wand an. Mit 6mm-Hartmetallbohrer bohrte ich das erste Loch in etwas mehr, als Dübellänge. Danach nahm ich einen 10mm- Hartmetallbohrer und senkte das Loch an. damit die Schiene bündig auf dem Mauerputz liegen konnte. Die Schiene wurde angeschraubt, mit der Wasserwaage ausgerichtet und mit dem Körner die übrigen vier Löcher angezeichnet. Diese bohrte ich zunächst mit dem 10mm-Bohrer als Senkung und danach mit dem 6mm-Bohrer die fertige Tiefe.

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Montage der Schiene

Silikon 1

Auf die Rückseite der Fläche, die an die Wand geschraubt werden sollte, spritzte ich entlang der Kanten einen Streifen Dichtungsmasse zur Abdichtung gegen die Wand. Danach schraubte ich das Teil an und glättete die an den Rändern ausgetretene Dichtung. Es gibt viele Tipps, Silikon, Acryl und andere Dichtungen zu glätten; ich bevorzuge einen Pott mit ¼ Liter Wasser, versetzt mit einem Spritzer Geschirrspülmittel, sowie Papier von der Haushaltsrolle. Ich benetze den Finger mit dem Wasser, streiche die Fuge glatt und nehme mit dem nassen Küchentuch die überschüssige Masse ab. Danach noch einmal mit einer nassen,sauberen Stelle des Tuches die Reste de Masse entfernen. Geht prima. Auch die Reste am Finger lassen sich in dem Wasser problemlos reinigen.


Rechtlicher Hinweis

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