Recycling-Kinderküche

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    35 €
  • Dauer
    3-4 Tage
  • Wertung

Die Küche war eine sehr spontane Idee, um einige alte Bretter, die schon mal verbaut waren und sich auch schon ordentlich gebogen hatten, vor dem Kachelofentod zu retten. ;-) Denn eigentlich fand ich sie dafür noch zu schade.
Fast alle sonstigen Teile fanden sich in irgendwelchen Eckchen, so dass ich nur Lack, ein paar Winkel und Scharniere, sowie die Holzknöpfe kaufen musste.
Und schon konnte es losgehen, da ich meist ohne Plan (außer im Kopf) losbastel, gibt es manchmal etwas Chaos und hier keine strukturierte Beschreibung (aber ich bewundere alle, die sowas mit Plan und System hinkriegen;-)).

Maße: Breite: 90 cm, Arbeitsflächenhöhe ca. 60 cm, Gesamthöhe: 127 cm, Tiefe 32 cm (die geschwungen Arbeitsplatte steht etwas weiter vor)

Dem Sohnemann gefällt sie jedenfalls und ich bin trotz der teilweise stümperhaften Bauweise auch recht zufrieden mit dem Ergebnis.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
  • Schlagbohrmaschine
  • Stichsäge
  • Schleifpapier (der Dreieckschleifer gab bei den ersten Brettern den Geist auf), Pinsel

Los geht's - Schritt für Schritt

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Allgemeine Beschreibung

Ich versuche mal ne kurze Beschreibung.

Das meiste ist aus 18 mm Fichtenleimholz gebaut.
Angefangen habe ich mit der 'Arbeitsplatte', dann Bodenplatte und die vier senkrechten Seitenbretter.
Das ganze ist verschraubt...unten durch den Boden...die obere Platte habe ich größtenteils mit Winkeln befestigt (das finde ich z.B. stümperhaft ;-)), damit man oben keine Schrauben sieht.
Für den Backofen habe ich ein Plexiglas passend gesägt (Tür) und innen Winkelleisten angeschraubt, auf denen nun Backblech und Rost liegen (die stammen aus einen uralten Minibackofen - gut, wenn man alles aufhebt). Der Griff war mal eine Halterung für Gewürzgläschen...da musste nur die Metallstange etwas gekürzt werden.
Das Kochfeld ist aus Sperrholz gesägt (die Fläche aus 3 oder 4 mm und die Platten aus 6 oder 8 mm....keine Ahnung mehr, was halt so an Resten rumlag). Habe einen Rest Lackspray dafür gefunden (Chromeffekt), der gerade reichte, aber leider Probleme machte, weil er auch nach dem Trocknen jedesmal etwas abfärbte, wenn man drüber rieb. Der normale Wasserbasisacryllack ließ sich nicht drüberstreichen, somit musste ich dafür einen auf Lösungsmittelbasis nehmen. Naja bei dem kleinen Stück finde ich das verzeihlich...wird ja nicht in den Mund genommen.

Für die Uhr kam auch das Sperrholz zum Einsatz. Ebenfalls für die Hakenleiste. Beides wurde entsprechend bemalt.

Auch die Herdknöpfe sind aus dem dickeren Sperrholz. Jeweils aus einem Kreis und einem trapezförmigen Stück - von der Rückseite des Kreises miteinander verschraubt. Vorher noch Loch und Schraube rein, um die Knöpfe drehbar befestigen zu können.

Auf die eine Seite kam noch eine Magnettafel aus einem alten Blechstück, das mit Tafelfolie überzogen wurde und einen kleinen Holzrahmen bekam.

Die oberen bunten Klappen (keine Schubkästen) sind mit je zwei kleinen Scharnieren befestigt und halten oben durch einen Magneten.
Die sind der Renner und werden permanent geöffnet, befüllt, wieder geleert oder einfach so geöffnet und geschlossen....scheint Spaß zu machen.;-)

Das 'Spülbecken' lag hier noch unbenutzt im Schrank rum in Form eines Hundenapfes und die alte Armatur fand sich in einer 'Kruschtelkiste'.;-)

Unterdrunter wurden noch Rollen angeschraubt, so kann die Küche mal schnell den Standort wechseln.

Habe sämtliche Teile mit der Stichsäge ausgesägt (finde ich auch etwas...naja...wird bei mir nie so supergerade wie z.B. mit ner Kreissäge, aber war eben nix anderes verfügbar), geschliffen, lackiert...das übliche eben.

Genauso chaotisch beschrieben, wie gebaut;-)...bei Fragen immer her damit...Fotos der Arbeitsschritte gibt es leider nicht (kannte diese Community da auch noch nicht), aber werde gleich noch das ein oder andere Detailbild der fertigen Küche hochladen.


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