Puppenwiege

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    20 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Jeder Der Kinder (Mädels) hat, weiß das im Laufe der Zeit einiges an Puppen zusammen kommt. Als ich die Kinder so spielen sah kam mir dann die Idee ihnen eine Wiege bauen zu wollen. Diese sollte für die Große aber auch kleine Puppe nutzbar sein von daher nahm ich maß an einer der Großen und fing an mit der Planung.

Der Weg zur Wiege------> Eines von meinen Herz Kollektionen
(Projekt mit dem Schwiegervater meiner Schwester und mir)
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Du brauchst

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Werkzeuge
  • PSR 18 LI-2  - Bohrschrauber, Bohrmaschine, Schlagbohrschrauber (Akku)
  • PSM 10,8 LI  - Multischleifer (Akku)
  • PKS 55 A  - Kreissäge (elektrisch)
  • PST 18 LI  - Stichsäge/Säge mit NanoBlade-Technologie (Akku)
  • Zollstock
  • Holzbohrer 8mm
  • Bleistift
  • Metallstange zum gerade zeichenen
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Materialliste
  • 2 x Bretter | Fichte (420x420x18)
  • 3 x Bretter | Fichte (510x200x18)
  • 1 x Rundstab | Holz (8mm x 1m)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Schablone

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Bild 1:
Auf ein Blatt Papier habe ich mir eine Skizze gezeichnet. um diese synchron hinzubekommen habe ich mehrere Zeichnungen gemacht aber davon......

Bild 1.1:
..... immer so halbe die ich dann einmal links und einmal rechts gezeichnet habe und somit eine Wiege bekam.

Bild 2:
Jetzt habe ich von früher noch so Bilderrahmen Herzen die ich nun für einen Herz Ausschnitt nutzen wollte. Jetzt habe ich....

Bild 3:
.... von der Rückseite das Brettchen abgemacht.....

Bild 4:
und dieses auf meine Vorlage gelegt...

Bild 5:
und mit einem Stift das Herz umrandet.
ich habe das Herz auf meine Vorlage nur aus Optischen Grund gemalt um zu schauen wie es wirken wird.

Bild 6:
Jetzt habe ich die Wiege ausgeschnitten. Das Herz habe ich nicht ausgeschnitten sondern habe einfach meine Vorlage mit in die Werkstatt genommen um diese direkt auf mein Holz zu legen.

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Wiegen Fronten herstellen

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In der Werkstatt habe ich mir 2 Bretter aus Fichte vorbereitet.
Jetzt eine Mittellinie auf das Holz gezeichnet und meine Papiervorlage auf das obere Brett gezeichnet. Das Herz habe ich dann auch auf die Mittellinie gelegt und aufgemalt.

Beide Bretter (das mit der Zeichnung nach oben) übereinander gelegt und mit Schraubzwingen auf der Werkbank fixiert.

Bild 1:
In das Herz habe ich 3 Löcher a 8mm gebohrt und in diese 8mm Rundstab Stücke gesteckt. Die Rundstäbe dienen zur Position Fixierung damit mir die Werkstücke auch nach Demontage der Schraubzwinge nicht verrutschen. Mit der Stichsäge habe ich nun beide Bretter auf einmal langsam ausgesägt und immer darauf geachtet nicht zu schnell zu schneiden damit das Sägeblatt sich nicht quer stellt.

Bild 2-3:
Nach dem zuschneiden habe ich alle Ecken und Kanten mit der Schleifmaschine und mittels kleinen Feilen für die Ecken abgeschliffen.

Bild 4:
Nachdem alle Kanten gebrochen waren habe ich.....

Bild 5:
.... in das Herz Schrauben geschraubt um die 8mm Löcher zum Ausschneiden der Herze zu nutzen.

Bild 6:
Die beiden Fertigen Frontteile.

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Anzeichnen

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Bild 1:
Beide Frontteile sind nun fertig und die ich kann mit dem anzeichnen der Seitenteilen und dem Boden beginnen.

Bild 2:
ich habe hier mal mit Paint nachgezogen um die Erklärung leichter zu machen. habe die Seiten und den Boden mal mit A; B; C beschriftet.
Alle Seiten sind gleich aufgebaut deswegen die Erklärung gilt für alle Seiten.

A:
ich hab ein Brett von 200mm auf die Kante gezeichnet mit einem Abstand von 10mm zur Kante um eine optische Schattenfuge zu haben.

B:
Das aufgezeichnete Brett hab ich nun in 4 gleichgroße Teile aufgeteilt und habe somit 3 Mittelpunkte bekommen.

C:
Diese hab ich dann mittig zum Brett mit einem Kreuz versehen.

Bild 3-4:
Alle Kreuze hab ich mit einem 1mm Bohrer jetzt komplett durchgebohrt.....

Bild 5:
....was man auch auf der anderen Seite sehen kann.

Bild 6:
Nun habe ich mit einem 8mm Bohrer die Löcher aufgebohrt diesmal aber nicht durchgebohrt sondern nur ca. 15mm tief gebohrt.

Bild 7:
in die 8mm Löcher habe ich nun 40mm lange Rundstäbe gesteckt die mir als Holzdübel dienen. Da es keine Richtigen Holzdübel sind habe ich mich entschlossen vorher mit dem 1mm Bohrer ganz durch das Brett zu bohren damit später der Überflüssige Kleber dort austreten kann, bei einem richtigen Holzdübel würde es nach oben steigen.

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Die Seitenteile und der Boden

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Bild 1:
Jetzt habe ich mir 3 Bretter zurechtgesägt von 510 x 200 x18
die mir als Seitenwände und Boden dienen sollen.

Bild 2:
Diese habe ich jetzt nacheinander an die Werkbank geschraubt....

Bild 3:
.... und auf die Stirnseite mein Raster von je 50mm aufgemalt, somit hatte ich auch hier nun 3 Mittelpunkte....

Bild 4:
... die ich nun mit einem 8mm Loch versehen habe.

Bild 5:
Nun einmal einen Test gemacht nachdem beide Seitenteile gebohrt waren. Optisch war es schon ganz gut aber funktioniert das wiegen war die Große frage.....
und ja klappte wunderbar und war sogar gerade.

Bild 6:
jetzt noch schnell das dritte Brett anzeichnen Bohren und in der Wiege einbauen alles Paste super zusammen und ich konnte nun Die Wiege zusammenleimen.

Bild 7:
Die Erste Puppe durfte einmal probeliegen und fühlte sich sofort wohl. Doch auch sie merkte schnell das es recht unbequem war und fing laut an zu schreien, sodass ihre Puppenmami sie schnell herausnahm.

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Matraze und Bettzeug

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Bild 1-3:
Ich habe von einem Arbeitskollegen ein Stück Schaumstoff bekommen das ich mir zurechtgeschnitten habe mit einem Teppichmesser.

Diese Matratze habe ich nun von meinem Schwiegervater beziehen lassen da ich selber keine Ahnung vom Nähen habe.

Bild 4-6:
Jetzt musste natürlich auch noch Bettzeug her und schon wieder muss genäht werden. Also habe ich mich an meine Schwester gewandt die Für meine Kids schon große Tagesdecken genäht hatte zur Geburt mit dem jeweiligen Namen darauf. Ich fragte sie ob sie mir nicht eine Decke und ein Kissen in Kleinformat herstellen kann. Ich gab ihr die Maße durch und sie legt los das Resultat zeige ich euch in den Bildern.

Bild 7:
Das hergestellte Bettzeug Paste super in die Wiege.

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Finale Bilder

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Bild 3

Hier habe ich euch ein paar Finale Bilder hochgeladen.

ich hoffe es hat euch gefallen und animiert den einen oder anderen zum Nachbauen.


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