Plywood Pattern oder aus Alt wird Neu

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Alt und Neu
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    40 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Ich habe im Netz einen Beitrag gelesen zum Thema Plywood Pattern. Ich fande das echt cool und hatte noch ein paar Lautsprecher in der Ecke stehen. Schon war mein Projekt geboren.

Du brauchst

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Werkzeuge

Los geht's - Schritt für Schritt

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Streifen schneiden

Ausgangsmaterial 15 mm
Winkel einstellen
erster Schnitt
Plattenstärke einstellen
Leisten schneiden
geschnittene Leisten

Als erstes musste ich aus der Sperrholzplatte, Plattenstärke 15 mm (es geht auch jede andere Stärke), einzelne Leisten in einem bestimmten Winkel schneiden. Dazu habe ich meine GTS 10 XC mithilfe meiner MasterLevelBox exact auf 30 Grad eingestellt. Den allerersten Schnitt habe ich so gesetzt, das ich am Ende des Brettes nur einen sehr dünnen Streifen abgeschnitten habe. Dann stellt man das Brett mit dem Winkel, wie auf dem Bild zu sehen, zwischen Anschlag und Sägeblatt. Anschließend wird die Platte in einzelne Leisten gesägt.

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Hexagonstangen kleben

Nun müsen die gechnittenen Streifen in einem bestimmte Muster zu kleinen Hexagons zusammengeklebt werden. Es gibt verschiedene Muster. Ich habe diese gewählt. Am besten geht das mit Klebeband und Gummis. Ich habe mir die einzelnen Streifen numeriert. Man kommt echt schnell durcheinander. Alles gut mit Leim einstreichen und mit Klebeband und Gummis zu langen Hexagonstangen verleimen.

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Hexagonstangen schneiden

Nun müssen die Stangen in dünne Scheiben geschnitten werden. Die Dicke der Scheiben kommt auf die Stärke der Holzplatte an die hinterher benötigt wird. Ich habe 19 mm gewählt. Zum schneiden habe ich meinen Schiebechlitten benutzt. Stopper auf 19 mm eingestellt und fleißig Scheiben runter geschnitten.

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Scheiben zu einer Platte kleben

Die einzelnen Scheiben werden jetzt zu einem großen Ganzen verklebt. Ich habe mir dafür eine alte Platte genommen auf der ich im rechten Winkel zwei Leisten geschraubt habe. Damit kein Kleber auf der Platte landet und ich das ganze Große nicht mehr abbekommen habe ich einfach ein Stück Papier dazwischen gelegt. Beim zusammenkleben unbedigt wieder auf das Muster achten. ich hatte mir die einzelnen Scheiben vorher richtig rum hingelegt.

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Demontage der alten Lautsprecher

Da ich auch neue Gehäuse bauen will müssen die alten Lautsprecher natürlich nun aus ihren alten Gehäuse. Ich glaube da brauche ich nicht viel erklären.

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Neues Gehäuse bauen

Die neuen Gehäuse habe ich einfach aus Spannplatte gemacht. Umlaufende Nuten waren echt hilfreich beim verleimen. Vorne habe ich kleine Leisten eingeklebt damit ich hinterher das große Ganze von innen einkleben kann. Alles noch mit der kleinen Handoberfräse abgerundet und dann kam meine Lieblingspfuscherpaste ins Spiel. Dadurch das die Spanplatte bekanntlich sehr rauh und offenporig ist musste das ganze gespachtelt werden. Dafür wird die Lieblingspfuscherpaste einfach mit Waser verdünnt und mit dem Pinsel aufgetragen. Abschleifen nach dem trocknen und alles ist schön glatt.

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Fräsung für die Lautsprecher

Die Front wurde dann mit der Oberfräse und einem Fräszirkel bearbeitet. Aussenvertiefungen zuerst fräsen (damit die Lautsprecher auch bündig im Gehäuse sitzen) und dann die eigentlichen Löcher. Anprobe passt. Noch schnell die Öffnungen hinten für das Bassreflexrohr und die Kabelanschlüsse fräsen. Fertig.

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Gehäuse lackieren

Das neue Gehäuse soll ja auch Farbe bekommen. Weiß grundiert. Dann mit schwarz seidenmatt 4 mal mit zwischendurch schleifen lackiert. Als Blickfang sollte in Kupfer ein Rautenmuster auf die Seitenwände. Plotter angeschmissen und Schablonen geplottet. Diese auf die Seiten geklebt und mit einem Kosmetikschwamm und Kupferfarbe vorsichtig in mehreren Schichten aufgetupft. Nach dem trocknen vorsichtig die Schablonen abgezogen und als Finish 2 Schichten Klarlack drüber.

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Endmontage

Da das ganze per Bluetooth laufen sollte wurde ein Bluetoothverstärker mit 2 x 100 W besorgt. Der kostet bei A..... nicht viel. Betrieben wird dieser mit einem 24 V Netzteil. Ich habe die Lautsprecher so angeklemmt, das der eine Lautsprecher direkt betrieben wird und der 2. über ein Lautsprecherkabel mit dem 1. verbunden werden kann. Dazu habe ich hinten die vorhandenen Anschlüsse genutzt. Also. Lautsprecher wieder in das Gehäuse schrauben, Rückwand drauf, Dämmwolle rein, Bassreflexrohr einkleben und Probelauf. Die Verbindung mit dem Handy war innerhalb von ein paar Sekunden gemacht und der Klang ist brutal.
Ich bin mehr als zufrieden. Sowohl mit Optik als auch mit dem Klang.
Danke fürs lesen.

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Schubladenkasten im gleichen Design

Hier noch ein anderes Anwendungsbeispiel. Passt genau in das Kalax Regal.


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