Pimp my Werkstatt

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fertig
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    25 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Wertung

Wie einige wissen ist meine "Werkstatt" eigentlich bloß eine ungeheizte Abstellkammer aus der einige Regale entfernt und durch eine Werkbank ersetzt wurden. Da ich in letzter Zeit immer öfter darin werkelte, machte sich wegen des fehlenden Platzes schnell Frust breit. Es musste dringend(!) eine Lösung her.

Also machte ich mich ans Werk um innert drei Tagen eine für mich annehmbare Arbeitsumgebung zu schaffen. Es musste nicht besonders schön werden und sollte möglichst nichts kosten. Mir war wichtig, dass ich alles Nötige zur Hand habe, dass es lange hält und dass etwas Platz zum Arbeiten verbleibt. Einige Ideen habe ich aus diversen Projekten hier übernommen, das eine oder andere ist auf meinem Mist gewachsen.

Lasst und beginnen.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Flachdübelfräse
  • Tischbohrmaschine
  • Dekupiersäge
  • Akku-Schrauber
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Materialliste
  • 1 x Platte | beschichtet (ca. 150 x 90 cm)
  • 1 x Platte | beschichtet (ca. 70 x 60 cm)
  • div. x Reste | Sperrholz 18 mm (nach Bedarf)
  • div. x Kleinteile | Schrauben, Nägel (nach Bedarf)
  • 2 x Vasen "Livat" | Metall (wie gekauft)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorarbeiten und erste Ergebnisse

Chaos total
es wird

Erst einmal wurde ausgemistet. Dann wurden Regale abgeräumt und umgestellt. Das Ergebnis zeigt das 1. Bild: Chaos total.


Dann ging es ans Einräumen. Bild 2 zeigt schon erste positive Ergebnisse. Aber es liegt noch eine Menge Werkzeug herum das einen Platz braucht.

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Werkzeugwand

Lamellos einsetzen
Werkzeugaufnahmen sägen
erster Teil

Wie wohl allgemein üblich habe auch ich mich dazu entschieden das gebräuchlichste Werkzeug an die Wand zu nageln.


Als Grundplatte diente eine beschichtete Platte die schon ewig herumlag. Auf dieser befestigte ich diverse Halterungen. In die Halterungen wurden entsprechende Aussparungen zur Werkzeugaufnahjme gesägt und/oder gebohrt. Befestigt wurde die Werkzeughalter dann mittels Lamellos, Leim und zur Sicherheit ein bis zwei Schrasuben (die erst von hinten vorgebohrt und danach versenkt eingeschraubt wurden).


Auf diese Art und Weise fertigte ich passende Halterungen für Stechbeitel, Schraubendreher, Feilen und das Streichmaß (rote Markierungen auf Bild 3). Zusätzlich kamen die Magnetleiste und die Leiste mit den Plastikboxen auch wieder dran (blaue Markierung - die hingen zuvor schon an der Wand).


Für die Klüpfel und die Scheren schraubte ich Halterungen an die ich auch schon lange herumliegen hatte. Für die Hämmer wurden mit Nägeln Halterungen gemacht.


Das war einmal der erste Teil. Es gab aber noch immer einiges das zu verstauen war. Also mussten weitere Halterungen gemacht werden. Der Einfachheit halber (alles Betonwände) befestigte ich diese wieder auf einer Restplatte. So musste ich nur zwei Löcher in die Wand bohren. Mir war/ist auch völlig egal das die zweite Wand nicht zur ersten passt, Hauptsache es funzt.


Auf die zweite Wand kam eine Halterung für diverse Winkel (zwei passende Reste Sperrholz rechtwinklig mit Lamellos verleimen. Zuvor passende Schlitze einsägen), ein paar Nägel für die Ringschlüssel, das Alulineal, Blechschere (re und li), Feinsäge und eine spezielle Halterung für diverses Zeugs (Plastikhalme zum Leimaufnehmen, Bleistifte, Marker, Kabelbinder ....).

Im nächsten Abschnitt ein paar Infos zu dieser Halterung.

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Rundhalter

ursprüngliche Vasen
schleifen
verleimen
an der Wand
Sicherungsringe
Unterlage
fertiger Halter

Vor einiger Zeit habe ich mal beim "Elch" Blumenvasen Livat mitgenommen. Gleich zwei Sets (grüne Markierung auf dem 1. Bild). Diese baute ich nun zu einem praktischen Halter um der an die Werkzeugwand kam.


Zwei gleich große Stücke Sperrholz. Auf einem markierte ich die Punkte für die Bohrungen. Mit einem passenden Forstnerbohrer wurden die Löcher in beide Stücke zugleich gebohrt. Das obere Brett wird komplett durchbohrt, das untere etwa bis zur Hälfte.


Die Innenseiten wurden mit dem Dremel geschliffen. Da alles passte konnten die beiden Teile auf ein 5 cm breites Stück Sperrholz geleimt werden (zusätzlich setzte ich zwei 10er Lamellos). Beim Verleimen setzte ich eine der Vasen ein um ein Verrutschen zu verhindern.


Nachdem der Leim trocken war kam die Halterung als letzte an die zweite Werkzeugwand (ebenfalls geleimt und von hinten verschraubt). Danach kam die Wand an die Wand ;-)


Um ein unabsichtliches Herausheben der Röhrchen zu verhindern werden die Gummiringe (die eigentlich die Teile als Vase zusammenhalten sollen) in einzelne Ringe geschnitten um damit eine Sicherung zu machen.


Ein paar der Röhrchen waren für die vorgesehene Aufgabe zu lang. Ein Resttsück Dämmmatte auf der Dekupiersäge verhindert ein Ankratzen der lackierten Metallröhrchen. Gekürzt wurde mit der Deku und einem Metallsägeblatt #5.


Die gekürzten Röhrchen kamen - wieder mit Sicherungsring - in den Halter und konnten nun befüllt werden. Fertig ist ein praktischer Halter für diverse Teile (Plastikhalme, Kabelbinder, Papierfeilen ...).


Die ursprünglichen Metallrohre sind 17 cm hoch. Wenn man alle auf etwa 12 cm kürzt kann man auf diese Art auch einen praktischen Halter bauen in dem man immer einen Vorrat seiner gängigsten Laubsägeblätter zur Hand (neben der Deku) hat.

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Geschafft!

fertige Werkzeugwand
fertige Werkstatt

Nach insgesamt drei Tagen war alles fertig. Endlich!

Das meiste Werkzsug hängt an der Wand, zwei stabile und ein mobiler Werktisch bieten Platz zum Werkeln. Für die größeren Geräte fand sich ein Stellplatzt (Band- und Kreissäge) und Fräse und Schleifgerät stehen im Regal (den Frästisch habe ich bei der Gelegenheit auch umgebaut - aber dazu an anderer Stelle mehr).


Rechtlicher Hinweis

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